• Teror und San Brigida

    October 18 in Spain ☁️ 21 °C

    Nach dem Frühstück setzen wir uns ins Auto, um zur heute geplanten Wanderung zu fahren. Manfred und Michael folgen dem üblichen Morgenritual vor dem Losfahren um das jeweilige Handy richtig mit dem Auto zu verbinden. Als wir schon unterwegs sind, disponieren wir unseren Plan für heute um, als Michael herausfindet, dass es in Teror einen sehenswerten Wochenmarkt gibt. Also verlassen wir die Schnellstraße kurzerhand gleich wieder und parken uns im nahegelegenen Städtchen Teror ein.

    Wir schlendern durch die schöne Altstadt mit sehenswerten Balkonen und erinnern uns an unseren Besuch vor 5 Jahren. Damals sind wir mit Corona-Schutzmaske durch die leeren Straßen gelaufen. Heute pulsiert alles, die Straßen sind voller Leben und unzählige Gäste aus Nah und Fern scharen sich um die vielen Marktstände an denen von bäuerlichen Produkten über Seifen bis Schmuck alles angeboten wird.

    Danach fahren wir für eine kleine Wanderung nach San Brigida. Der steinige Weg führt uns erst steil bergab. Die Atmosphäre zwischen dem meterhohen Bambus und Zuckerrohr mutet ein wenig mythisch an, im Hintergrund heulen ein paar Hunde. Wir passieren einige Mandarinenbäume und folgen dem Weg durch ein ausgetrocknetes Bachbett. Neben ein paar übelriechenden Lacken kommt das einzige Wasser von oben. Es beginnt zu regnen. Über den schlammiger werdenden Weg und rutschigen Steinen kämpfen wir uns bergauf, und beenden die Rundtour in einer netten Bar bei Tapas unweit des Parkplatzes.

    Zurück im Hotel hat sich unser Wunsch leider nicht erfüllt, auch hier versteckt sich die Sonne grad hinter einer Regenwolke. Also machen wir erstmal Pause bei Kaffee und Jausenbier.

    Abends gehts wieder runter zum Hafen, man bemerkt, dass das Wochenende zu Ende geht. Die Einheimischen feiern und musizieren nicht mehr ganz so laut.
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