Agra
March 8, 2023 in India
Gegen Nachmittag waren wir dann nachdem wir Pre-Holi in Vrindavan gefeiert hatten wieder in Agra im Haus von Mohit und seiner Mutter. Zunächst wollten wir natürlich alle duschen und die Farben bestmöglich abwaschen. Das meiste der Farben ging zum Glück auch ab. Anschließend haben wir etwas gegessen und Himanschu zum Bahnhof gefahren. Nachdem wir wieder im Haus waren wurden wir leider mit der schlechten Nachricht geschockt, dass wir kein eigenes Zimmer haben werden, da Mohits Mutter in einem bestimmten Raum schlafen möchte. Für uns hieß das keine Privatsphäre für die nächsten zwei Nächte und permanent bequatscht werden. Wir waren genervt. Da wir aber nichts wirklich machen konnten versuchten wir einfach irgendwie zu schlafen. Sarah wachte am nächsten Tag völlig erkältet auf. Aus diesem Grund beschlossen wir nicht raus zu gehen und das richtige Holi nicht zu feiern. Die Vorstellung wieder an jeder Körperstelle Farbe kleben zu haben war eher unangenehm für uns. Für Sarah war es aber selbstverständlich trotzdem extrem nervig krank zu sein und dann mit einem halb fremden im Zimmer zu liegen, der permanent versucht Gespräche anzufangen. Ich war leider auch völlig erschöpft und fertig weshalb es für mich auch nicht optimal war voll gequatscht zu werden. Das schlimmste für mich war, dass ich seit mehreren Tagen starken Durchfall hatte. Am Nachmittag bestellten wir uns Pizza von Pizza Hut und schauten Serien. Mohit wollte uns unbedingt die Serie Alice in Borderland zeigen, die sich dann auch als ziemlich gut herausstellte. Während Sarah später schlief trank ich mit Mohit noch ein Bier und wir redeten etwas und schauten dann noch einen Film. Abgesehen von seiner aufdringlichen Art, war ein wirklich netter und korrekter Typ. Am letzten Tag in Agra widmeten wir uns dem Hauptgrund für unseren Besuch in Agra - dem Taj Mahal. Es war sehr spektakulär dieses Weltwunder einmal live zu sehen. Da wir keine Lust hatten direkt wieder zurück zu Mohit zu fahren und die Zweisamkeit noch etwas genießen wollten setzten wir uns für ein paar Stunden zu Pizza Hut und Costa Coffee. Am Abend fuhren wir mit Mohit noch kurz zu seiner Familie, da er darauf bestand uns diese einmal vorzustellen. Für uns war es eher etwas nervig und unnötig, aber wie bereits erwähnt, gegen die Aufdringliche Art der Inder lässt sich leider wenig machen. Danach nahmen wir den Zug nach Varanasi.Read more














