• Port Grimaud – irgendwie echt und irgendwie nicht

    Yesterday in France ⋅ ☁️ 32 °C

    Nach Saint-Tropez führte uns der Weg weiter nach Port Grimaud.

    Auf den ersten Blick wirkt der Ort fast ein wenig unwirklich. Kanäle, kleine Brücken, bunte Häuser und überall Boote direkt vor der Haustür. Fast wie eine Mischung aus Venedig und Südfrankreich.

    Tatsächlich ist Port Grimaud gar kein historisch gewachsener Ort. Das Dorf wurde erst in den 1960er-Jahren vom Architekten François Spoerry entworfen und auf ehemaligem Sumpfgebiet gebaut. Seine Idee war ein Dorf, in dem jedes Haus direkten Zugang zum Wasser hat.

    Beeindruckend ist es auf jeden Fall. Alles ist gepflegt, hübsch und bis ins Detail durchdacht. Fast schon ein bisschen zu perfekt.

    Während wir durch die Gassen und über die Brücken spazierten, mussten wir mehr als einmal an eine Filmkulisse denken.

    Port Grimaud hat uns gefallen. Es ist schön, interessant und definitiv einen Besuch wert. Gleichzeitig fühlten wir uns stellenweise eher wie in einer sehr gelungenen Touristenattraktion als in einem gewachsenen Dorf.

    Irgendwo zwischen Venedig, Südfrankreich und Disneyland für Bootsbesitzer.
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