1. Start in Igueste
December 25, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C
Auf geht’s in unsere vierte Inseldurchquerung auf den Canary Islands. Vor zweit Tagen sind wir spät am Abend gelandet und so nutzen wir den nächsten Tag um unsere letzten Besorgungen für unsere Wanderung zu erledigen. Gas, Wasser und noch etwas Essen müssen organisiert werden. Das Wetter ist durchwachsen! Auf Sonne folgte Regen. Dieser hielt sich bis heute Morgen als wir in Igueste, im Nordosten der Insel den Bus mit der Nummer 912 verlassen. Für uns geht es heute bergauf. Punkt! Von Igueste gehen wir Richtung Norden, bis wir die Ridge des Anaga Gebirges erreichen. Schnell kommt bei uns dieses typische Kanaren-Barranco Feeling auf. Agaven, Kakteen, kleine Wasserläufe, Schilfpflanzen, Eukalyptus, Lorbeer und viele, viele mehr! Rund 3 Stunden sind wir unterwegs bis sich die Straße oben auf der Ridge unter unseren matschigen Sohlen bemerkbar macht. Im letzten Drittel des Aufstiegs verpassen wir eine Weggabelung und laufen uns direkt ein paar Zusatzkilometer in die Beine. Mit 850 Höhenmeter in 3 Std. sind wir zu Beginn der Tour doch recht langsam unterwegs. Wir halten viel an, es gibt ja auch viel zu sehen! Das Wetter hält und so genießen wir den ersten typischen Inselausblick: Zu beiden Seiten ist der Ozean zu sehen. Super!! Wir folgen der Straße, auch wenn diese nicht für Fußgänger ausgebaut ist. Sie eine typische Bergstraße in deren Kurven sich das Gestein der Felsen nach dem Fall sammelt. Unsere Weg führt uns mehr oder minder paralell zur Straße nur 8 Stockwerke tiefer oder 10 höher. Je nach dem. Die Wege sind matschig und es bedarf einer gewissen Aufmerksamkeit, ansonsten rutscht es schneller als man denkt. Am frühen Nachmittag sind wir schon etwas müde, also hinlegen, Augen zu und schlafen! Stop!! Nicht schlafen, es geht für uns doch noch weiter!! Etwas Wiederwillig lösen wir uns aus der Schlafposition am Boden, füllen unser Trinkwasser um und treten den möglicherweise letzten Abschnitt für heute an! Hauptsache wir finden in diesem ach so nassen Gebiet der Insel einen Platz für die Nacht. Nochmals geht es bergauf und wir tauchen in die dichten, matschigen Lorbeerwälder ein. Wirklich toll und sehr sehr schön. In den Baumkronen toben die Windböen, die sich aus nord-Westen vom offen Ozean kommend dicht über die Berge pressen.
Auf unserer Karte vermuten wir etwas ab unserer Route ein günstiges Gelände für einen Schlafplatz, also planen wir unseren Weg spontan um und starten die Suche. Zum Glück dauert es nicht lange und wir erspähen einen geeigneten Platz. Zum ersten Mal bauen wir unser Tarp auf und versuchen irgendwie einen gemütlichen Platz für die Nacht zu schaffen. Nun ja, schnell waren wir nicht aber nun, wir haben es geschafft. Wir haben heute nicht viel gegessen, um so mehr muss jetzt Energie rein, sonst ist morgen schnell „der Ofen aus“ bei uns.
➡️ 14,6 Km ⬆️ 1.093 HM ⬇️ 392 HMRead more
















TravelerSieht schon toll aus! 😃 Viel Spaß!
Alex und Franzi on trailDanke 😁
Travelerwow sieht anspruchsvoll aus! Ich kenne nur den GR 131, aber der beginnt weiter westlich. Habt ihr euch eine eigene Route zusammengestellt?
Alex und Franzi on trailOh, sehr gut! Wann bist du den GR 131 gelaufen? Wir haben in Tag2 unsere Tour versucht zu beschreiben. 🤗 Ist nicht grade einfach hier auf der Insel. Wir sind aktuell nicht ganz up to date- hoffentlich geht es deinem Fuß wieder besser, es steht ja noch einiges an bei dir!👋🏽
Travelerja es wird langsam☺️ ich bin den Trail 2018 gelaufen Euch viel viel Spaß- genießt die sagenhafte Landschaft!