• Rundturm von Løgstør

    March 1 in Denmark ⋅ ⛅ 5 °C

    Der Rundturm hier in Løgstør ist ein Modell oder eine Skulptur, die dem Original in Kopenhagen nachempfunden ist. Dieses Denkmal hier vor Ort ist Peder Nielsen Horrebow gewidmet. Der wurde 1679 hier im Ort als Sohn eines armen Fischers geboren. Doch er selbst wurde kein Fischer sondern Wissenschaftler und hat tatsächlich auch 20 Jahre lang den Rund Turm in Kopenhagen, auf dessen Spitze ein großes Observatorium ist als wissenschaftglicher Leiter betreut. Hier mehr zu ihm:

    Peder Nielsen Horrebow (14.05.1679–15.04.1764) war ein dänischer Astronom und Mathematiker aus einer armen Fischerfamilie in Løgstør, der es bis zum Professor an der Universität Kopenhagen und Leiter des Observatoriums im Rundetårn brachte.

    - Er arbeitete sich mit technischem Geschick (Reparatur von Instrumenten, Musikgeräten, Siegel schneiden) durch Schule und Studium und war mehrere Jahre Assistent des bedeutenden Astronomen Ole Rømer.
    - 1714 wurde er Professor für Mathematik in Kopenhagen und zugleich königlicher Astronom bzw. Direktor des Universitätsobservatoriums, eine Funktion, die er etwa fünf Jahrzehnte ausübte.
    - Beim großen Kopenhagener Stadtbrand 1728 verlor er – wie auch Rømer – seine Beobachtungsdaten und Instrumente, rekonstruierte aber Rømers Leistungen im Werk *Basis Astronomiae* und erhielt staatliche Mittel zum Wiederaufbau.
    - Wissenschaftlich ist er vor allem für eine Methode zur Breitengradbestimmung aus Sternbeobachtungen bekannt, die später als Horrebow-Talcott-Methode bezeichnet wurde, sowie für Beiträge zu Navigation, Sonnenparallaxe und instrumenteller Genauigkeit.
    - Er gehörte mehreren wissenschaftlichen Akademien (u.a. in Kopenhagen, Berlin, Paris) an und starb 1764 in Kopenhagen; auf dem Mond trägt ein Krater seinen Namen.

    Da sieht man mal. Auch wenn du als armer Fischer in der Provinz geboren wurdest, kannst du es zu etwas bringen.
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