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Dänemark März 2026

Zehn Tage, Erholung und Entspannung in Dänemark. Read more
  • Trip start
    February 26, 2026
  • Rundturm von Løgstør

    March 1 in Denmark ⋅ ⛅ 5 °C

    Der Rundturm hier in Løgstør ist ein Modell oder eine Skulptur, die dem Original in Kopenhagen nachempfunden ist. Dieses Denkmal hier vor Ort ist Peder Nielsen Horrebow gewidmet. Der wurde 1679 hier im Ort als Sohn eines armen Fischers geboren. Doch er selbst wurde kein Fischer sondern Wissenschaftler und hat tatsächlich auch 20 Jahre lang den Rund Turm in Kopenhagen, auf dessen Spitze ein großes Observatorium ist als wissenschaftglicher Leiter betreut. Hier mehr zu ihm:

    Peder Nielsen Horrebow (14.05.1679–15.04.1764) war ein dänischer Astronom und Mathematiker aus einer armen Fischerfamilie in Løgstør, der es bis zum Professor an der Universität Kopenhagen und Leiter des Observatoriums im Rundetårn brachte.

    - Er arbeitete sich mit technischem Geschick (Reparatur von Instrumenten, Musikgeräten, Siegel schneiden) durch Schule und Studium und war mehrere Jahre Assistent des bedeutenden Astronomen Ole Rømer.
    - 1714 wurde er Professor für Mathematik in Kopenhagen und zugleich königlicher Astronom bzw. Direktor des Universitätsobservatoriums, eine Funktion, die er etwa fünf Jahrzehnte ausübte.
    - Beim großen Kopenhagener Stadtbrand 1728 verlor er – wie auch Rømer – seine Beobachtungsdaten und Instrumente, rekonstruierte aber Rømers Leistungen im Werk *Basis Astronomiae* und erhielt staatliche Mittel zum Wiederaufbau.
    - Wissenschaftlich ist er vor allem für eine Methode zur Breitengradbestimmung aus Sternbeobachtungen bekannt, die später als Horrebow-Talcott-Methode bezeichnet wurde, sowie für Beiträge zu Navigation, Sonnenparallaxe und instrumenteller Genauigkeit.
    - Er gehörte mehreren wissenschaftlichen Akademien (u.a. in Kopenhagen, Berlin, Paris) an und starb 1764 in Kopenhagen; auf dem Mond trägt ein Krater seinen Namen.

    Da sieht man mal. Auch wenn du als armer Fischer in der Provinz geboren wurdest, kannst du es zu etwas bringen.
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  • Stinnes Badehus

    March 1 in Denmark ⋅ ⛅ 5 °C

    In vielen dänischen Häfen gibt es mittlerweile kleine Saunahäuser. Mal von der öffentlichen Hand mal von privaten Vereinen betrieben, kann dort im Prinzip jedermann die öffentliche Sauna benutzen. Manchmal muss man einen kleinen Obolus bezahlen. Hier in Løgstør steht dieses Saunahäuschen „Stinnes Badehus“ direkt am Limfjord und am Hafen. Und jetzt im Moment kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes im Limfjord abkühlen! Es sind gerade zwei Leute in der Sauna, die das auch tatsächlich machen und zwischen den Eisschollen im Limfjord ins Wasser gehen 🥶Read more

  • Vindblæs Mølle

    March 2 in Denmark ⋅ ☁️ 9 °C

    Warum die kleine Gemeinde, neben der diese historische Mühle steht „Vindblæs“ heißt, versteht sich vermutlich fast von selbst. Man könnte auch sagen, der Name ist Programm. Die Mühle steht auf dem höchsten Punkt in der Vesthimmerlands Kommune.

    Die Vindblæs Mølle wurde 1873 gebaut. Sie ist im Stil einer Holländermühle gebaut worden. Tatsächlich war die Mühle bis 1961 voll in Betrieb. Nachdem sie nicht mehr zum Mahlen benutzt wurde, wurde sie allerdings nicht abgerissen wie viele andere Mühlen in vielen Ländern. Stattdessen hat sich 1973 eine Bürgerinitiative gefunden, die die Mühle restauriert und in ihrem im Prinzip funktionstüchtigen Zustand gehalten hat. Und so kann man hier ein Stück alter Landwirtschafts- und Produktionstradition bestaunen. Die Mühle ist in der Regel offen und ohne Eintritt frei zugänglich.
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  • Landal Rønbjerg

    March 2 in Denmark ⋅ ☁️ 8 °C

    Hier war ich heute schwimmen. Und nicht nur heute sondern in den letzten 25 vielleicht sogar 30 Jahren schon relativ oft. Auch an „Nine Eleven“, also am 11. September 2001. Während wir hier schwimmen waren, sind in New York die beiden Flugzeuge ins World Trade Center geflogen. Als wir auf dem Rückweg ins Ferienhaus waren haben wir schon am dänischen Radio bemerkt, dass irgendetwas los ist. Und im Ferienhaus haben wir es dann im Fernsehen gesehen. Mehr dazu hier in diesem Blogbeitrag: https://tante-hilde.info/an-diesem-einen-tag-2/

    Praktisch ist, dass man hier auch sein Auto laden kann.
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  • Aggersborg

    March 2 in Denmark ⋅ ☁️ 8 °C

    Die Aggersborg ist eine von fünf Ringburgen, die der erste Wikinger König in Dänemark, Harald Blåtand erbauen ließ. Hier die Fakten:

    Aggersborg ist die größte und älteste Wikinger-Ringburg Dänemarks, erbaut um 980 nach Christus von König Harald Blåtand an der engsten Stelle des Limfjords nahe Løgstør.

    Lage und Strategie

    Die Festung liegt strategisch auf einem Hang über dem Limfjord, um Verkehr und Handel zwischen Nordsee und Kattegat zu kontrollieren. Sie überragte die Landschaft mit einem kreisförmigen Wall von 240 Metern Durchmesser, umgeben von einem Graben.

    Bau und Ausmaße

    Aggersborg umfasste 48 Langhäuser in zwölf Blöcken, angeordnet um zwei kreuzende Straßen mit einem zentralen Turm; sie bot Platz für bis zu 5.000 Mann. Vier Tore zeigten zu den Himmelsrichtungen und unterstrichen das präzise, geometrische Design. Damit war die Aggersborg die größte der fünf Regenbogen, denn die anderen waren alle etwa nur halb so groß.

    Geschichte und Ende

    Die Burg diente der Reichseinigung und Verteidigung, wurde aber im 11. Jahrhundert während eines Aufstands gegen Knud den Heiligen zerstört und später endgültig 1441 im Bauernaufstand aufgehoben. Seit 2023 ist sie UNESCO-Weltkulturerbe zusammen mit vier anderen Ringburgen.

    Heutiger Zustand

    Heute sind Wallreste und ein Museum zugänglich; Führungen vom Vesthimmerlands Museum und Veranstaltungen wie das Wikinger-Handwerker-Treffen finden statt. In der Nähe steht die malerische Aggersborg Kirke aus dem 12. Jahrhundert.

    Es gibt eine sehr schöne App mit Argument Reality, mit der man die Burg erkunden kann.
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  • Springeren Marine- und Seefahrtsmuseum

    March 3 in Denmark ⋅ 🌬 8 °C

    Das Springeren Marine- und Seefahrtsmuseum in Aalborg ist ein sehr schönes und noch kleines Museum dass ich mit der vor allem dänischen Seefahrt, Aalborg als Werft-Standort und auch der Marinegeschichte beschäftigt.

    Hauptattraktion

    Der Star ist die U-Boot Springeren, das letzte in Dänemark gebaute U-Boot von 1963, das Besucher von innen erkunden können – 53,9 Meter lang und für 33 Mann Besatzung ausgelegt. Direkt daneben kann man noch das Torpedoschnellboot Søbjørnen besichtigen.

    Ausstellungen

    Das Museum umfasst 11 interaktive Bereiche auf 1800 m² Indoor und 15.000 m² Gelände, inklusive über 600 Schiffsmodellen, Uniformen, einem Schiffssimulator und einem Spielplatz für Kinder.

    Lage und Gründung

    Am Limfjord gelegen, entstand es 1992 rund um das U-Boot und ist eines der größten seiner Art in Nordeuropa.

    Was ich allerdings sehr bedauerlich finde ist, dass man die beiden großen Ausstellungsstücke auf dem Freigelände deutlich sichtbar vergammeln lässt. sowohl das U-Boot als auch das Torpedoschnellboot rosten und rotten vor sich hin. Das ist wirklich schade.
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  • Die singenden Bäume in Aalborg

    March 3 in Denmark ⋅ 🌬 7 °C

    Die „Singing Trees“ („Die singenden Bäume“) bilden den Park of Music im Kildeparken im Herzen von Aalborg.

    Hintergrund und Entstehung

    Seit 1987 haben rund 80 internationale Künstlerinnen und Künstler – darunter Sir Cliff Richard, Sting, Elton John, Stevie Wonder, Tom Jones, Beyoncé und Take That – jeweils einen Baum in Aalborg gepflanzt, um ihren Konzertbesuch zu markieren. Daraus entstand der Park of Music, der Musik, Natur und öffentlichen Raum verbindet.

    Wie die Bäume „singen“

    An knapp 100 Bäumen stehen Edelstahlsäulen mit Knöpfen, die kurze Ausschnitte berühmter Songs der jeweiligen Künstler abspielen; so verwandelt sich jeder Baum quasi in einen interaktiven Jukebox‑Punkt. Die Installation „De Syngende Træer“ wurde 2012 eingeweiht und wurde inzwischen Hunderttausende Male aktiviert.

    Besuch und Jahreszeiten

    Der Park liegt hinter dem Aalborg Kongres & Kultur Center und ist ganzjährig frei zugänglich. In der Weihnachtszeit werden viele der Bäume zu „Singing Christmas Trees“, wo die Künstler ihre eigenen Weihnachtslieder abspielen und das Gelände an den Advent‑Sonntagen mit rund 350 Kerzen beleuchtet wird.
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  • Sletterstrand Fischkutter am Haken

    March 4 in Denmark ⋅ ⛅ 4 °C

    Hier in Nordjütland gibt es an der Nordseeküste nur sehr wenige kleinere Fischereihäfen, in denen ein Fischkutter morgens zum Fang auslaufen und abends wieder einlaufen kann. Hier am Sletterstrand und wenige Kilometer weiter am Thorup Strand wird das Ganze anders und technisch aufwändig gelöst. Die Fischkutter liegen auf dem Strand und werden, wenn sie auslaufen sollen, mit Seilen durch die Brandung hindurch ins Wasser hinaus gezogen und abends dann genauso auch wieder auf den Strand gezogen. Hier am Sletterstrand geschieht das mit starken Seilwinden, die sich in dem kleinen Windenhaus befinden. Am Thorup Strand macht man das mit einer riesigen Planierraupe, die die Kutter an den Haken nimmt.

    Die Fischkutter sind für diese Prozedur speziell konstruiert. Unter ihrem Rumpf haben sie spezielle Verschleißbretter aufgedoppelt, schließlich werden die Kutter ja quasi durch den Sand und damit irgendwie über Schmirgelpapier gezogen. Früher waren das oft zusätzliche Schichten mit Holzbrettern. Heute nimmt man dafür teilweise auch Kunststoffleisten.
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  • Rubjerg Knude

    March 5 in Denmark ⋅ ☀️ 7 °C

    Der Leuchtturm Rubjerg Knude wurde im Jahr 1900 gebaut, und stand damals gut 200 Meter Land einwärts. Er diente der Schifffahrt als Orientierung für eine sichere Passage entlang der Nordseeküste von Dänemark. Eine Wanderdünen verschlang ihn und die dazugehörigen Gebäude. Irgendwann zog die Düne weiter und Leuchtturm und vor allem die Gebäude drumherum, kamen wieder zum Vorschein. Gleichzeitig ging aber die Küste zurück und eines Tagesstand der Rubjerg Knude so dicht an der Klippe, dass er abzustürzen drohte.

    2019 wurde in einer großen Aktion der 700 Tonnen schwere und 23 Meter hohe Leuchtturm von seinem Fundament getrennt, angehoben, auf Schienen gesetzt und 70 m landeinwärts verschoben. Dort steht er heute. Und hat damit wohl noch mal 30-50 Jahre, bis er wieder am Abgrund steht. Man kann den Leuchtturm auch besteigen und darin leider ein typisches Touristenverhalten beobachten. Alles wird mit Aufklebern, Graffitis oder in die Wände gekratzten Namen versehen. Fürchterlich.
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  • Råbjerg Mile - die große Wanderdüne

    March 5 in Denmark ⋅ ☀️ 7 °C

    Die Råbjerg Mile Wanderdüne ist eines der markantesten Naturphänomene Norddänemarks: eine riesige, lebendig wandernde Sanddüne südlich von Skagen, die jedes Jahr ungefähr 15 Meter in Richtung Nord‑Ost voranschreitet. Mit einer Fläche von rund zwei Quadratkilometern und Höhen von bis zu etwa 40 Metern wirkt sie wie eine kleine Wüstenlandschaft mitten im Norden Europas.

    Naturphänomen am Rande Skagens

    Råbjerg Mile ist Dänemarks größte Wanderdüne und steht seit 1900 unter Naturschutz, damit die Kraft der Westwinde ungehindert ihren Lauf nehmen kann. Auf dem Weg Richtung Kattegat „verschluckt“ die Düne ganze Bäume, Böschungen und Felder, während sie im Rücken karge Seen und Moore hinterlässt – ein eindrückliches Bild von Landschaftswandel in Zeitraffer.

    Wandererlebnis und Ausblick

    Ein Spaziergang mitten durch die Dünen fühlt sich an wie eine kleine Wüstenwanderung, besonders wenn man den höchsten Punkt erreicht und von oben den Rundumblick über die Sandlandschaft und die Küste genießt. Wer früh am Morgen oder bei Sonnenaufgang kommt, erlebt blanken, kaum berührten Sand und kräftige Schatten, die sich eignen wie kaum etwas anderes für atmosphärische Reise‑ und Blogfotos.
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  • Grenen

    March 5 in Denmark ⋅ 🌙 5 °C

    In Grenen, ganz oben an der nördlichsten Spitze von Dänemark, fließen die Nordsee und die Ostsee zusammen. Fotografiert zur blauen Stunde. Es ist faszinierend, wie viele Schiffe man hier in der Ostsee sieht. Über den Daumen gepeilt dürften es etwa 30 sein, die man hier am Horizont auf dem Meer sieht.Read more

  • Klim Kalkoven

    March 6 in Denmark ⋅ ☀️ 11 °C

    Kalk war und ist ein wichtiger Bau und Rohstoff in Dänemark. Deshalb wurde er auch schon seit gut 1000 Jahren hier im Land abgebaut, wie man in der Møns Kalkgrube in der Mitte Jütland gut erleben kann. Aber Kalk wurde an vielen Stellen im Land abgebaut und verarbeitet.

    Der Klim Kalkofen bei Klim in Nordjütland ist ein museales Industriedenkmal und Naturrum am Fuß des Kalkhügels Klim Bjerg, das die lokale Kalkindustrie und die besondere Kalklandschaft erlebbar macht.

    Im ehemaligen, groß dimensionierten Schacht-Ofen wurde von etwa 1945 bis 1977 Kalkstein aus dem nahegelegenen Bruch am Klim Bjerg gebrannt, täglich rund fünf Tonnen, die vor allem zum Weißen von Hausfassaden, zur Herstellung von Mörtel und Zement und zur Bodenverbesserung genutzt wurden. Heute ist die Anlage eines der am besten erhaltenen Beispiele traditioneller, holz- und kohlebefeuerter Kalköfen in Dänemark, steht unter Schutz und wird als selbständige Einrichtung mit Ausstellungen, Führungen und Bildungsangeboten betrieben.

    Rund um den Kalkofen führen markierte Wege durch das frühere Kalkbruchgebiet am Klim Bjerg, wo die kalkreiche Geologie eine artenreiche Flora und besondere Lebensräume für Tiere geschaffen hat.
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  • Thorup Strand

    March 6 in Denmark ⋅ ☀️ 8 °C

    Auch hier am Thorup Strand werden die Fischkutter beim Auslaufen vom Strand ins Wasser geschoben und dann später wieder herausgezogen. Hier geschieht das aber nicht nur mit einer Winde, sondern auch mit einem Ungetüm von Planierraupe. An der ist hinten eine entsprechende Winde angebaut. Allerdings liegen hier auch Kutter, die wohl schon eine ganze Weile nicht mehr zum Fischfang draußen waren.

    Außerdem gibt es hier noch eine große Rettungsstation der Küstenrettung.
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  • Trip end
    March 8, 2026