Tag 13 Aquapendente-Bolsena
May 9 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C
Sa. 9.Mai
Nach der Regendusche gestern folgt heute angenehmes sonniges Wetter. Wir verlassen Aquapendente mit einem Pärchen aus Holland, in unserem Alter, in Richtung Süden d.h. mehr in alle Richtungen zigzag durch Felder. In der Summe war‘s dann doch Süden. Gut 2,5 Std. ging das so. Zeitsprung bzzz krrrrzzz
Wir sitzen zusammen bei der Eisdiele in San Lorenzo Nuove auf dem Zentralen Platz. Es ist Markt und einiges los, eine Harley-Motorradausfahrt knattert an uns vorbei die Luft bebte 30-40 dieser edlen Teile werden es wohl gewesen sein. Hier trennten sie die Wege Deutschland-Holland bis Bolsena. Wir werden uns morgen wiedersehen. Zuvor jedoch noch ein gemeinsames Aaaahhhhhh und oohhh Erlebnis beim Verlassen von San Lorenzo. Der erste Blick auf den Bolsaner See ist schon bewegend. In der ferne erkennt man vage Bolsena unser heutiges Ziel. Genug geaaaaht und geoooht die VF zieht uns weiter. Der Lago Bolsena ist ein Ex Vulkan 🌋 der hatte vor 300 T-Jahren mal kräftig Schnupfen und schnäuzte sich kräftig aus. Hat dabei die ganze Gegend dort mit Tuff verrotzt und ein tiefes Loch hinterlassen das sich mit einigen paar Litern Wasser zu einem See gefüllt hat. Um den See (die Kaldera)
Ist komplett der Kraterring noch sichtbar. Für uns heisst das abwärts gehen, zunächst durch einen dichte Wald von vorwiegend mittelgrosser Eichen
Gefolgt dann von Landwirtschaft, Agriturismo. Zu unserer Jahreszeit sind die Wiesen in voller Blumenblüte unterschiedlicher Arten. Die luden uns zum verweilen ein. Wir lagen dann unter einem Olivenbaum und verweilten so vor uns hin. Unsere Unterkunft im Frauenkloster liegt mitten in Bolsena zu dem es noch ein schönes Stück Strecke zu laufen gilt. Hoppeldiehopp und die Altstadt breitet ihre Arme vor uns aus. Diese alte Stadt hat vermutlich nie in ihrer alten Existenz je eine Stadtplaner gesehen. Es wurde gebaut was man an platz braucht und das direkt an die Außenwand des oder der Nachbargebäude. So etwa wie Laurin unser Enkel seine Legobauwerke errichtet. Man weiß nicht wie es zusammen hält aber es bleibt steht.
Für unsere Augen wirkt das ganze wie ein Magnet erstauntes Staunen. Das gehen durch diese Stadt gleicht einem Labyrint, gefüllt mit Geschäften, Bars und Ristorantes. Alles sauber man könnte vom Boden Essen wenn da nicht ständig jemand vorbeilaufen würde. Ach ja fast vergessen unsere Füsse durften sich im schwarzen Bimssteinsand und badefähigen temperierten See erfrischen.Read more





















Traveler
1505 erbat sich Papst Guilio II von der Schweiz 200 Soldaten zum Schutz des Vatikans. Dies ist der Gedenkstein das die Soldaten hier vorbeikamen. Von den 200 kamen 1506 150 Soldaten im Vatikan an und traten noch am Tag ihrer Ankunft ihren Dienst an. Die Schweizer Garde war geboren. So in etwa hat Google mir das Übergoogelt. Am Selben platz hatte ich letztes Jahr meine 1000km überschritten.