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Indonesien

February 2018 - April 2020
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  • Day1

    Gunung Ibu 1 - Mittelpunkt d. Erde

    February 2, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

    Das erste Ziel ist einer der wenigen aktiven Vulkane der Welt, der auch noch Lava spuckt. Treffpunkt Jakarta: Flo kommt aus Manila und Anja aus Wien. Nach 6h dann endlich Weiterflug nach Manado, dort nur schnell ins Hotel, da wir am nächsten Vormittag nach Ternate weiterfliegen. Nur hat der Flug auch Verspätung und so wird unser gesamter Plan durcheinander gewürfelt. Unser Guide Egi ist durch das Chaos nervöser als wir. Aber nach 3 bzw 2 Tagen im Flieger und am Flughafen sind wir auch froh als wir in Ternate ankommen.

    An Tag 2 geht es dann weiter mit dem Schnellboot von Ternate nach Jailolo und von dort mit dem Auto nach Ibu, bzw. zum Startpunkt der Wanderung. Bevor es losgeht wird noch der örtlichen Regierung Bescheid gesagt, dass wir auf den Berg kraxeln. Könnt ja sein, dass was passiert. Mit von der Partie sind Egi unser Guide, sein Freund und Träger Andi, und ein lokaler Träger, den wir nur Onkel nennen. Onkel rennt wie eine Dampfwalze voraus, barfuss und mit Helm, und schlägt uns den Weg durch den Dschungel frei. Jetzt verstehen wir auch was die Machete soll...und wir hatten schon Angst er will uns umbringen. Getreu dem Motto: Managing expectations, sagt Egi, dass wir 7h brauchen, doch nach 5 mega anstrengenden Stunden durch den Dschungel sind wir auf einmal da und Staunen!

    .....
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  • Day3

    Gunung Ibu 2 - Mittelpunkt d. Erde

    February 4, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Vor uns ist ein riesiger Krater, aus dem es überall dampft. Und auf einmal hat man das Gefühl, dass man direkt neben einem Flugzeug steht, die Turbinen starten, und dann schiesst eine Rauchwolke aus dem Krater. Unser Abendessen mampfend betrachten wir das Schauspiel, das sich alle paar Minuten abspielt. Und auf einmal verschlucken wir uns fast. Je dunkler es wird, desto mehr sieht man, dass die Rauchwolke auch rote Lava beinhaltet. Den schönen Sonnenuntergang übersehen wir fast, so fasziniert sind wir. Mit der Dunkelheit kommen auch die Sterne und der Vulkan wird immer aktiver. Gegen 10 ist die Vorstellung zu Ende, und wir kriechen alle ins Zelt. Zum Sonnenaufgang herrscht Nebel und wir können nur erahnen, was sich hinter der weissen Wand abspielt.

    Total begeistert schlagen wir uns den Weg mit selbstgebauten Wanderstöcken wieder nach unten. Die letzten Touristen vor uns waren vor zwei Monaten dort und wir hoffen, dass es nicht mehr werden, denn das ist so ein einzigartiger und magischer Ort. Man fühlt sich der Erde so nah und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Ein einzigartiges Schauspiel! Und dazu die Dörfer, die kaum Ausländer sehen, so dass wir zum Fotoobjektiv werden.

    Es gibt sie also auch hier, diese magischen tollen Orte! Mit ganz tollen Menschen! Und weil Andi und Egi so cool sind, gehen wir spontan mit ihnen noch auf eine Bootstour.
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  • Day4

    Nordmolukken - Robinson Crusoe

    February 5, 2018 in Indonesia ⋅ 🌧 20 °C

    Schnell im Fluss den Schweiss vom Wandern abgewaschen, ein Boot und was zu Essen besorgt und los geht es. Wir haben wieder mal keine Ahnung was uns erwartet, wissen nur, dass wir am Strand zelten. Aber auf das was kam waren wir so ganz und gar nicht vorbereitet.

    Der Wettergott meint es nicht mehr so gut mit uns und schon bei der Überfahrt fängt es an zu regnen...macht ja nix, das Meer ist ruhig und es ist warm.

    Wir landen in einer Bucht, die dem Paradies entsprungen scheint. Ein Korallenriff zum Greifen nah mit kristallklarem Wasser, mittendrin eine kleine Insel mit einem Hügel. Wir ärgern uns, dass wir keine Schnorchelsachen haben, aber finden den Anblick vom Boot schon gigantisch! Auf der kleinen Insel sind ein paar Einheimische, die eine Hütte bauen und ganz begeistert von den allerersten Touristen sind. Sie leihen uns ihre Masken (teilweise aus Holz) und gehen mit uns Schnorcheln. Ohne Schnorchel geht uns schnell die Puste aus, aber was wir sehen ist wahnsinnig schön. Unser Zelt schlagen wir mitten auf dem Hügel auf, da die Hütte schon von den Locals besetzt ist. Sie bauen von der Regierung bezahlt Hütten zum Pause machen. Sie entwickeln auch „Homestays“ und werden als Dive Guides ausgebildet und bald sollen hier ganz viele Touris rumrennen. Da haben wir ja grade nochmal Glück gehabt! Als es gegen Morgen so richtig anfängt zu gewittern hoffen wir, dass kein Blitz unser Zelt trifft. So langsam wird es im Zelt auch nass und wir kauern uns zusammen.

    In einer Regenpause raffen wir alles zusammen, rutschen den Hügel runter, verabschieden uns von den Locals und machen uns auf den Weg zum nächsten Abenteuer.

    Es regnet zwar nicht mehr, aber die Wellen sind ordentlich. Unser Bootsmann steuert entspannt dahin, er fährt mit dem kleinen Boot öfter alleine bis in die Nähe der Philippinen zum Fischen und ist noch schlimmeres gewöhnt. Wir klammern uns am Boot fest und hoffen, dass wir auch das überleben. Und Egi und Andi sagen, dass sie schon einen Notfallplan haben: wenn was passiert müssen sie erst uns retten...sehr beruhigend! Da ist der Europapark ein Witz dagegen. Als wir zur Inselspitze kommen erheben sich auf einmal hunderte Fledermäuse mit mindestens einem Meter Spannweite. Unter uns das klare Blau und über uns schwarze Schatten.

    Weiter gehts vorbei an Wasserfällen, mit wunderschönen Korallen untendran und dazu das klarste Wasser, das wir auf dem Trip gesehen haben - der Boden ist noch auf 10-15m super zu erkennen. Wir fühlen uns wie in einem Film. Völlig fertig, aber glücklich kommen wir wieder in Ibu an und sind dankbar um eine Dusche.

    Fazit: trotz des schlechten Wetters ein unvergesslicher Ausflug. Wenn auch noch das Wetter mitspielt ist das ein wunderschönes Fleckchen Erde! Und das beste: wir waren komplett alleine!
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  • Day8

    Bunaken - warten auf Sonne

    February 9, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Auch wir haben es, das schlechte Wetter. Aber es gibt Schlimmeres als in einem netten Resort, mit Aussicht auf die stürmische See, einem guten Buch und drei Mal Essen am Tag auf die Sonne zu warten. Die Bunaken sind eigentlich bekannt als Tauchparadies, doch weder unsere Körper wollen, noch will das Wetter so richtig. Die Sicht für‘s Schnorcheln ist auch suboptimal. Wir geben‘s zu, wir sind mittlerweile etwas verwöhnt 😬

    So lassen wir uns mal so richtig verwöhnen, haben sehr inspirierende Unterhaltungen mit anderen Gästen (danke Julia) und fragen uns, was man mit den Müllbergen, die jeden Tag vor dem Resort angespült werden machen kann. Der Plastikmüll ist das wirklich Traurige in Indonesien. Nirgends haben wir bis dato so viel Müll im Wasser gesehen. Etwas ändern wird sich wohl erst, wenn die Regierung etwas unternimmt. Bis dahin jedoch wird alles im Müll versunken sein. Wir sind uns bewusst, dass auch wir unseren Beitrag dazu leisten mit jeder Plastikflasche und jedem Strohhalm den wir benutzen.

    Bei Sonne verlassen wir die Bunaken Richtung Manado, wo wir noch einen Shopping Stop in einer der immer präsenten und überall gleichen Malls machen, bevor es über Gorontalo weiter Richtung Togians geht.
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  • Day16

    Togians - Bomba über Wasser

    February 17, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Auf die Togians zu kommen ist nicht ganz so einfach, aber machbar.
    Tag 1: Flieger Manado nach Gorontalo (lieber ein Tag vorher, damit man am nächsten Tag sicher die Fähre erwischt)
    Tag 2: Über Nacht Fähre Gorontalo nach Wakai
    Tag 3: Ankunft Wakai und mit dem Boot 2 Stunden nach Bomba

    ...und dann ist man da und will auch erstmal gar nicht mehr weg. Man vergisst die kurze Nacht. Wobei wir uns den Luxus einer Kabine gegönnt hatten. Von der Crew kann man ihre Kabinen mieten. Ruhig und bequem, aber ohne Klima wie eine Sauna.

    Schon die Fahrt von Wakai nach Bomba vorbei an Dörfchen ist traumhaft schön! Das Araya Resort liegt auf einer kleinen Anhöhe. Unser Bungalow hat eine riesen Fensterfront und versteckt sich im Wald. Man gibt sich dem Müssiggang hin, geht mal Tauchen, mal Schnorcheln und an manchen Tagen merkt man, dass man einfach nur in der Hängematte gelegen ist. Dazwischen bekommt man frisches Essen. Was braucht man mehr? Elli und Pia haben hier etwas sehr schönes geschaffen und wir werden sicher wieder kommen!
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  • Day19

    Togians - Bomba unter Wasser

    February 20, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Togians sind bekannt für ihre Unterwasserwelt und so stürzten wir uns mit Schnorchel und Taucherausrüstung in die Fluten. Die Unterwasserwelt war wirklich traumhaft. Die Mantas und die Haie hielten sich zwar versteckt. Wahrscheinlich wussten sie, dass Anja vor ihnen Respekt hatte 😎

  • Day21

    Togians - Island Hopping Malenge

    February 22, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Geburtstag auf Reisen ist super, denn die Geschenke sind für beide und Dinge, die wir uns sonst nicht geleistet hätten. So gab es für Anja dieses Jahr einen Inselhopping Trip auf den Togians.

    Tag 1: Hier auf den Togians kommt uns unsere mittlerweile angeeignete Gelassenheit gegenüber Abweichungen zwischen Plan und Realität zu Gute. Die Schnellboot von Bomba nach Wakai, wo wir Ikbal treffen sollte fuhr nicht. Dafür dann eine Fähre später. In Wakai war von Ikbal nichts zu sehen, aber irgendjemand erklärte in gebrochenem Englisch, dass Ikbal schon weg ist und wir hinterherfahren sollen. So wurden wir erstmal mit Essen versorgt und dann auf ein Boot verfrachtet. In Zera Beach angekommen fanden wir uns mit grossem Hallo an einem traumhaften Strand wieder. Wir konnten die Aufregung gar nicht verstehen, war ja alles gut gegangenen 😎
    Aber irgendwie waren wir im Hummeldumm Resort gelandet. Da gab es das Pärchen mit Sächsischem Akzent, das uns begrüsste mit: „Wir haben den Krieg gewonnen, endlich sind die Deutschen wieder in der Überzahl gegenüber den Franzosen“; die Deutsche, die alles besser wusste; die Franzosen, die kaum Englisch sprachen (oder sprechen wollten) und der Australier, der mit weniger als vier Bier am Abend nicht schlafen konnte. Dazwischen waren aber super sympathische Menschen und unsere zwei anderen Islandhopper, Ronnie und Nicole schienen auch sehr nett.

    Tag 2: Erstmal zum Schnorcheln, dann Mittagessen, wieder Schnorcheln, ein Besuch bei einem Seezigeuner Dorf auf Pulau Papan (die Fotos dazu findet ihr in einem extra Eintrag, wir hatten zu viele schöne), Tee auf der Terrasse von Ikbal und Steffis Haus und Rückfahrt bei Sonnenuntergang.
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  • Day22

    Togians - Island Hopping Pulau Papan

    February 23, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Ein idyllisches kleines Seezigeuner Dorf, das durch einen ewig langen Steg mit der grösseren Insel verbunden ist. Es war spannend hier entlangzulaufen, da es noch nicht auf Touristen ausgerichtet ist. Aber, so ganz wohl war einem nicht, denn man fühlte sich schon sehr als Beobachter.

  • Day23

    Togians - Island Hopping Wanderung

    February 24, 2018 in Indonesia ⋅ 🌬 22 °C

    Tag 3: Unser Gepäck wurde vom Boot um die Insel gefahren während wir durch Buchten, Mangroven und durch Wälder wanderten. Im Dorf Malenge angekommen gab es erstmal hausgemachtes Mittagessen. Fisch mit Kokosöl eingerieben und über Kokosfasern gegrillt - lecker! Nach einer Stunde Bootsfahrt erreichten wir dann unser nächstes zu Hause Fadhila auf Pangempang.Read more

  • Day24

    Togians - Island Hopping Pangempang

    February 25, 2018 in Indonesia ⋅ ☀️ 8 °C

    Tag 4: Heute war der Tag der Quallen bzw. des Planktons und der Quallen. Den Vormittag verbrachten wir am Riff 1 mit wunderschönen Korallen und vielen Fischen. Leider auch viel Plankton im Wasser, der wahnsinnig brennt. Am Nachmittag gings dann zum Quallen See. Ein hochkonzentrierter Salzwassersee, in dem tausende Quallen schwimmen, die zum Glück nicht weh tun. Eine faszinierende Märchenwelt. Auf dem Heimweg verfolgten wir noch Schildkröten und endlich, Stachelrochen. Und zum Tagesabschluss eine Kokosnuss auf dem Steg bei Sonnenuntergang und Gitarrenmusik.

    Tag 5: Heute war wieder einer dieser Tage. 6:30 der Wind bläst und die Wellen sind so hoch, dass Ikbal uns mit seinem kleinen Boot nicht nach Wakai fahren kann. Alternative ist die Fähre um 9. Kurz vor 9, die Wellen legen sich wieder. Wir entscheiden uns trotzdem für die Fähre, denn nicht nach Wakai kommen, die Fähre nach Gorontalo verpassen, drei Tage länger auf den Togeans feststecken und unseren Flug nach Bali verpassen ist keine Option. Auf der Fähre gibt es ein grosses Hallo, denn wir kennen den Grossteil der Ausländer auf der Fähre, man fühlt sich fast schon heimisch. Nach einem Tag in der Hitze Wakais sind wir froh auf der zugigen Fähre nach Gorontalo zu sein. Diesmal machten wir es uns als blaue Schlümpfe im Schlafsaal gemütlich (Flo mit blauer Regenjacke und Anja unter ihrem blauen Schal versteckt).

    Tag 6: Dummerweise kommen wir um 3 Uhr Früh statt um 5 in Gorontalo an. Aber glücklicherweise finden wir unseren Moto Fahrer Nyoman wieder, der uns in ein Homestay bringt, wo wir auf der Couch noch weiterschlafen. Nachdem wir dann zum Frühstück auch noch Nasi Kuning (gelber Reis) bekommen sind wir bereit unser Visum verlängern zu lassen. Nur leider ist das Immigration Office nicht bereit, 3 Stunden sind etwas wenig Zeit, sie brauchen 3 Tage. Bestechlich schienen sie auch nicht. So fliegen wir halt weiter nach Bali und hoffen, dass wir das dort auf die Schnelle hinbekommen....sonst werden wir noch ausgewiesen!
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