• Copán, Teil 1

    February 5 in Honduras ⋅ ⛅ 16 °C

    Um 8:00 Uhr machen die Ausgrabungsstätte auf und wir sind pünktlich am Eingang. Vom Eingang bis zur Tempelanlage sind es 1 km durch den Wald. Hier sind unzählige Ara‘s in den Bäumen. Die bunten Vögel machen kräftig Lärm.

    Dann erreichen wir die Tempel, ein imposantes Bild. Zwischen den Stufen sind riesige Bäume gewachsen und man sieht Ihre Kraft, wie sie die Steine sprengen.

    Copán ist berühmt für die Hieroglyphentreppe am Tempel 26. „2200 Hieroglyphenblöcke, verteilt auf 55 Stufen, berichten von der Geschichte Copáns, beginnend mit dem Begründer der Herrscherlinie der Stadt. Die Treppe stellt in ihrer Gesamtheit den längsten in Stein gemeißelten Text in Maya-Schrift dar.“

    Des Weiteren gibt es hier viele sehr gut erhaltene Stelen.
    „Der Großteil stammt aus der Zeit des Königs „Rauch-Jaguar Imix-Ungeheuer“, darunter auch die Stelen auf dem „Großen Platz“. Unter seinem Enkel „18 Kaninchen“ entwickelte man jenen lebendigen Stil, für den Copán heute bekannt ist.“

    Es wird hier noch kräftig gegraben und geforscht. So sind die Tempel mittlerweile mit einem Tunnelnetz durchzogen. In zwei Tunnel kommt man rein.

    Besonders eindrucksvoll ist der Tunnel zum Templo Rosalila. Seinen Namen erhielt er von seiner ungewöhnlichen Farbe lila-rot. Er wurde 571 n. Chr. erbaut und ist der am besten erhaltene Tempel Zentralamerikas.

    Vom Tunnel aus sieht man nur einen Teil des Tempels, aber es ist unglaublich. Die Maya haben ihn hier quasi mit Schlamm und Gips einbalsamiert und dann überbaut. Warum weiß niemand bisher.
    Read more