• Traditionelles balinesisches Dorfhaus

    30 Haziran 2025, Endonezya ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute ist wieder früh aufstehen angesagt. Yoga und Gede holen uns 0830 Uhr im Hotel ab. Durch den morgendlichen Verkehr sind wir teilweise etwas langsamer unterwegs, dafür haben wir Zeit das wuselige Leben zu beobachten. Wir möchten hier definitiv nicht selbst Autofahren. Und wie soll es auch anders sein, es regnet in Strömen.

    Doch kaum bei unserem ersten Stop angekommen zeigt sich die Sonne. Zuerst besuchen wir ein traditionelles balinesisches Dorfhaus in Batuan. In diesem leben noch Menschen und sie öffnen die Türe für Touristen gegen eine Spende. Wir staunen, wie einfach das Leben in diesem Haus, ohne Komfort wie wir es uns gewohnt sind, gelebt wird. Die Küche wird nur mit Holz befeuert, ein Badezimmer mit 2 Toiletten ist vorhanden, eine Dusche oder Waschmaschine gibt es nicht. Einen Esstisch mit Stühlen findet man ebenso nicht. Viele Balinesen leben noch immer so.

    Merkmale eines balinesischen Dorfhauses:

    Umgrenzung und Innenhof:
    Das gesamte Anwesen ist von einer Mauer umgeben, innerhalb derer sich verschiedene Gebäude und Bereiche befinden. Im Zentrum befindet sich ein offener Innenhof, der als Treffpunkt und Mittelpunkt des Lebens dient.

    Mehrere Gebäude (Bale):
    Statt einzelner Zimmer gibt es verschiedene, oft offene Pavillons (Bale), die für unterschiedliche Zwecke genutzt werden, wie Schlafen, Kochen, religiöse Rituale oder zum Entspannen.

    Ausrichtung nach Himmelsrichtungen:
    Die Anordnung der Gebäude folgt oft den Himmelsrichtungen, wobei bestimmte Bereiche bestimmten Zwecken zugeordnet sind. Der Küchenbereich befindet sich im Süden, während der Altar im Osten platziert wird.

    Offene Bauweise und Belüftung:
    Traditionell sind balinesische Häuser offen gestaltet, um eine gute Belüftung zu gewährleisten und die Verbindung zur Natur zu betonen. Große Fenster und Türen sind typisch.

    Verbindung zur Natur:
    Das Haus ist oft so gestaltet, dass es sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügt und eine Verbindung zur Landschaft ermöglicht.

    Philosophische Grundlage:
    Die Architektur folgt den Prinzipien des Tri Hita Karana, was die Harmonie zwischen Mensch, Natur und Gott betont, sowie dem Tri Mandala, das die räumliche Anordnung regelt.
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