• Wallfahrtsort CHIMAYO

    March 31 in the United States ⋅ 🌬 18 °C

    CHIMAYO ist wahrscheinlich der bedeutendste Wallfahrtsort in NORDAMERIKA - häufig wird er von der Bedeutung gleichgesetzt mit LOURDES in den französischen. Pyrenäen.

    Im Jahre 1810 sah ein Mönch nachts ein Leuchten aus dem Boden. Also fing er an zu graben, um dem Leuchten nachzugehen. Groß war die Überraschung, als er ein Kreuz mit einem schwarzen Jesus ausgrub.

    Die Mönche brachten in einer Prozession das Kreuz zur nahe gelegenen Kirche von SANTA CRUZ. Doch am nächsten Morgen war das Kreuz auf wundersame Weise wieder an der Ausgrabungsstelle zurück.
    Also wurde es wieder nach SANTA CRUZ gebracht - und wieder kehrte das Kreuz an seine Fundstelle zurück. Nachdem das dann ein drittes Mal passierte, entschlossen man sich über der Fundstelle eine Kirche zu errichten. Kaum das das passiert war, entwickelte die Erde, in dem das Kreuz steckte, heilende Wirkung und die Gläubigen begannen hierher zu pilgern, um von der heilenden Erde etwas zu erhalten.

    Nachforschungen ergaben, dass viel früher mit den ersten spanischen Siedlern auch ein Priester aus Südamerika hierher kam. Er brachte das Kreuz mit dem schwarzen Jesus mit. Als der Priester versuchte, die indianische Urbevölkerung zum Christentum zu bekehren, fanden die das nicht so gut und brachten ihn um. Die Siedler begraben ihn und steckten sein Kreuz an das Grab. Bei einem späteren Hochwasser des nahegelegenen Flusses wurde das Kreuz im Schlamm begraben und ging vergessen.

    Heute ist CHIMAYO eine Wallfahrtsstätte mit ca. 300000 Besuchern im Jahr.

    Leider darf man in der Wallfahrtskirche sowie dem Raum mit der "Heiligen Erde" nicht fotografieren - also müssen hier abgelichtete Postkarten herhalten.
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