• ANCHORAGE - BassPro-Shop - Baerli wird krank

    July 15 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir kommen in ANCHORAGE an. Diese Stadt ist mit über 200.000 Einwohnern mal wieder eine "echte Großstadt".

    Für das Festival in ein paar Tagen ist leider auch schlechtes Wetter vorhergesagt. Also führt uns unser Weg nach BassPro - einer gigantischen Outdoorladen-Kette. Hier kann sich Anette noch Gummistiefel besorgen.

    Praktischerweise erlaubt BassPro, dass man auf ihrem Parkplatz übernachten darf.

    Das nutzen wir doch gleich mal aus.

    Am nächsten Tag steht ein Besuch in einer kleinen Werkstatt an: Ich möchte die Reifen rotieren lassen und ein KFz-Mechaniker soll - wenn das Fahrzeug schon auf einer Hebebühne ist - einen "Kontrollblick" unter das Baerli werfen. Das hätte schon am Nachmittag passieren können - allerdings machen wir lieber einen Termin für kommenden Dienstag (nach dem Festival) aus.

    Da sind wir ja richtig froh, dass wir uns am Vortag umentschieden haben und nicht in die "Einsamkeit" von VALDEZ gefahren sind, sondern bereits in der "Großstadt ANCHORAGE" mit seinen Werkstätten sind.

    Allerdings macht uns Baerli auf einmal Sorgen: Ist er am Morgen noch wie immer problemlos gestartet, dauert der zweite, dritte, ... Motorstart des Tages auf einmal ca. 15 sec. Also geht es vorsichtshalber zur Mercedeswerkstatt - leider hätten die jedoch in frühestens 3 Wochen Zeit. Von Mercedes bekommen wir die Empfehlung für eine andere Werkstatt: Hier bekommen wir einen Termin in knapp 2 Wochen .... Naja - besser als 3 Wochen!!!!

    Vermutet wird, das eine Dieselleitung ein Mikro-Löchlein hat. Dadurch würde die Leitung Luft ziehen und der Diesel bei abgeschaltet Motor wieder in den Tank zurückfließen. Beim nächsten Start muss somit erst wieder die Luft aus den Leitungen gepumpt werden.
    Alternativ ist ein Ventil (Rücklaufventil/Rückschlagventil) defekt, dass eben diesen Rücklauf verhindern soll. Hoffen wir mal auf Variante zwei - dafür spricht, dass manchmal der Startvorgang ganz normal verläuft.

    Toll: Damit bleiben wir die nächste Zeit in der Gegend und hoffen, dass das Problem nicht schlimmer wird.
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