• SMITHERS - unerwartetes "Oktoberfest"

    September 19 in Canada ⛅ 18 °C

    Nach der "gefährlichen Brücke" ging es noch etwas weiter bis SMITHERS.

    Uns wurde empfohlen, dieses Städtchen anzuschauen, weil es "so deutsch" wäre.

    Also parkten wir am (geschlossenem) Visitor-Center und machten uns auf in die Stadt. Am Beginn der "Oldtown" begrüßte uns eine Kupferstatue eines Alphornbläsers. SMITHERS hatte in den fünfziger und sechziger Jahren versucht, sich in Richtung eines "Alpendorfes" zu entwickeln, um Touristen anzulocken. Insbesondere mit dem nahen Skigebiet versuchte man zu punkten.

    Als wir in die Stadt kamen, hörten wir plötzlich "Rumtata-Musik". Neugierig geworden, gingen wir hin und standen vor dem Plakat: "OKTOBERFEST".

    Allerdings wollte man hier pro Nase 60 CAD Eintritt. (dafür gab's ein Bierkrug und ein Biergutschein). Das war uns doch etwas viel. Wir erklärten der Dame am Eingang, das wir aus der "original Oktoberfest-Stadt" kämen (ein bisschen übertreiben muss erlaubt sein) und dort heute auch Oktoberfest begänne. Das wir aber nur so kurz in SMITHERS wären, dass der Eintritt sich nicht für uns lohne. Als wir dann weggingen, kam sie auf einmal hinterher gerannt und erklärte, der Chef würde den "Deutschen vom Original-Oktoberfest" freien Eintritt gewähren. Okay - wenn man quasi dazu "gezwungen" wird - da muss man doch reingehen!!!

    Wir hatten einen wunderschönen Abend und konnten uns gut unterhalten. Allerdings die Spiele - wie z.B. Streitaxt-werfen oder mit schwingenden Würstchen einen Luftballon vor sich hertreiben - wird man in MÜNCHEN wohl nicht finden.
    Und auch die Bands am späteren Abend waren "sehr speziell" - aber egal.
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