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PanAmericana - Teil I - 24-26

1093-dniowa przygoda według Baerli.on.Tour Czytaj więcej
  • "Bären"Wanderung "DEW MOUNT TRAIL" im CHUGACH

    25 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ ☀️ 16 °C

    CHUGACH STATE PARK

    Wir sind sehr gespannt, ob wir überhaupt noch wandern können. Schließlich ist unsere letzte Wanderung - die diese Bezeichnung verdient hat - schon Ewigkeiten her.

    Da wir nicht abschätzen konnten, wie schnell sich der Parkplatz am Trailhead füllen würde, sind wir schon vor dem Frühstück dort hin gefahren. Allerdings war die diesbezügliche Sorge umsonst .... - das frühe Aufstehen hätten wir uns sparen können.

    Nachdem die Sonne schließlich für akzeptabele Temperaturen gesorgt hatte, ging es auf die Wanderung "DEW MOUNT TRAIL" - gemäß Beschreibung ca. 10 km aber mit einem Zeitansatz von 4-5 Stunden als "anspruchsvoll" klassifiziert.

    Auf der ersten Hälfte des Trails haben wir tatsächlich keinen weiteren Menschen getroffen - erst ab dem Umkehrpunkt, als unser Trail mit anderen Trails zusammenlief - waren wir nicht mehr allein.

    Die Betonung liegt auf "keine anderen Menschen": Als wir nämlich ca. das erste Viertel unseres Weges hinter uns hatten, hörten wir auf einmal ein ziemlich lautes Schnaufen neben uns. Nach kurzem Suchen konnten wir einen Schwarzbären entdecken, der es sich auf einem Felsen gemütlich gemacht hatte. Zu diesem Zeitpunkt war Meister Petz ca. 30 mtr von uns entfernt und ziemlich von Gebüsch verdeckt. Er ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen.
    Allerdings mussten wir feststellen, dass unser Trail in einem Bogen ziemlich dicht an ihn heranführte. Als höfliche Menschen haben wir ihm das laut und deutlich mitgeteilt. Offensichtlich verstand er "Deutsch" denn er sprang auf und lief ca. 5 mtr zurück. Dort stellte er sich auf einen Felsen und beobachtete uns die ganze Zeit. Muss lustig ausgesehen haben, wie wir uns gegenseitig mit ca. 20 mtr Abstand minutenlang beobachtet haben und sich keiner rührte.

    Naja: Irgendwann haben wir schließlich unseren Weg fortgesetzt - aber diese Begegnung war ein tolles Erlebnis.

    Zum Schluss kamen wir auf ca. 12 km - aber die prognostizierte Gehzeit konnten wir trotzdem unterbieten. Geht doch noch!!!

    So: Und damit wird es mal wieder Zeit für den Wildlife-Counter incl. der Grizzlys später am Abend (aber im vorigen Step beschrieben).

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 31 Groß / 5 Klein (heute +1)
    Grizzly: 5 (heute +5)
    Elch: 5
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • am Straßenrand vor "CHUGACH STATE PARK" (incl.

    24 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ ⛅ 18 °C

    (incl. Grizzly-Sichtung)

    Wir wagen es und fahren das Wochenende ein Stück aus ANCHORAGE raus. Wir wollen im CHUGACH STATE PARK wandern gehen.

    Aber nicht mehr heute: Bevor wir ANCHORAGE verlassen, gibt es nämlich noch eine heiße Dusche im Recreation Center. Naja - dann ist schon Zeit für Kaffee - also wird es später Nachmittag, bis wir am Visitor-Center ankommen.

    Noch ein paar Infos für die morgigen Wanderung geholt - und dann geht es der Einfachheit halber einfach auf einen Pull-Out am Straßenrand vorm Park.

    Am nächsten Tag - dem Samstag - ging es nach der Wanderung wieder hierher zurück. Unsere Suche nach einem CP war nämlich leider - ODER ZUM GLÜCK - erfolglos.

    Zum Glück deshalb, weil: Kaum standen wir wieder hier und waren dabei uns einzurichten, tauchten in kurzen Abständen ca. 200 mtr von uns entfernt insgesamt 5!!!!! GRIZZLYS am Flussufer auf und durchschwammen den Fluss. Leider ging das Ganze so schnell, dass nur Bilder mit der großen Kamera "aus der Hand" (ohne Stativ) möglich waren. Und freihändig mit sehr hohem Zoom (ca. 40-50-fach) bringt leider nicht die besten Bilder - egal.

    Kurze Zeit später waren sie sogar noch viel näher (knapp 50 mtr) - allerdings war da gar kein Foto möglich, weil zu viele Bäume dazwischen den Fokus verhinderten. Egal: Manchmal muss man so etwas einfach "nur so" genießen.

    Den "Wildlife-Counter" gibt's erst im nächsten Step: Bei der Wanderung hatten wir nämlich auch eine Sichtung.
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  • Stadtbesichtigung ANCHORAGE

    23 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ ☁️ 16 °C

    Naja - nur auf dem Parkplatz rumstehen, ist ja auch keine Lösung .....

    Außerdem scheint sich "Baerli" seiner Selbstheilungskräfte zu besinnen - aus ursprünglich "guter Kaltstart aber schlechter Warmstart" wird mehr und mehr "eigentlich alles wieder o.k.". Einerseits schön, wenn es sich so einfach lösen lässt - andererseits kreist natürlich im Hinterkopf immer die Frage: "Ist wirklich alles o.k. - Was ist, wenn wir weit weg sind und das Problem kommt schlimmer wieder zurück???"

    Egal: Heute schauen wir uns etwas "Downtown ANCHORAGE" an. Als erstes steht ein Besuch in einer richtig guten Creperie an und dann geht's ins Visitor-Center. Allerdings werden uns dort in erster Linie Museen empfohlen - insbesondere das "Native Heritage Center" - auf Museen haben wir im Moment aber keinen großen Bock. Also laufen wir durch die Straßen von ANCHORAGE, stehen u.a. am Startpunkt des berühmten "Iditarod Race" - dem längsten Hundeschlittenrennen der Welt, das alljährlich am ersten Wochenende im März hier gestartet wird - und schauen uns ca. 100 Jahre alte "historische" Häuser an. Also ehrlich gesagt: So richtig reißt uns ANCHORAGE jetzt nicht vom Hocker.

    Tja - und anschließend geht's wieder zum BassPro ....
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  • ANCHORAGE II - wieder BassPro

    20 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ 🌧 13 °C

    Vom VANSTOCK ALASKA gehts wieder nach ANCHORAGE auf den BassPro-Parkplatz.

    Morgen sollen in einer kleinen "Hinterhofwerkstatt" unsere Reifen rotiert werden - da bietet sich der BassPro-Parkplatz an: Von hier ist es nämlich nicht weit zu der "Schrauberbude".

    Von unserem eigentlichen "Sorgenkind" - dem schlechten Startverhalten - gibt's nix Neues: Das Auto scheint problemlos anzuspringen wenn es kalt ist aber hat Probleme beim Warmstart. Das erweitert die Fehlermöglichkeit: Möglicherweise arbeitet ein Sensor, der die Temperatur misst, nicht richtig. Dann wird dem Auto beim Warmstart ein Kaltstart vorgegaukelt.

    Es bleibt uns nichts anderes, als auf den Werkstatttermin am 28. Juli zu hoffen. Und die Daumen zu drücken, dass Baerli bis dahin durchhält.
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  • VANSTOCK ALASKA

    17 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ 🌧 13 °C

    Von dem VanLife-Festival "VANSTOCK ALASKA" haben wir das erste Mal auf dem VanLife-Festival "ESCAPAR SEIS" Anfang Februar 2025 auf der BAJA gehört.

    Und da wir jetzt zufällig in der Gegend sind, haben wir uns entschlossen, hierher zu kommen. Für 3½ Tage kommen hier einige hundert Leute zusammen, die etwas gemeinsam haben: "VanLife" in irgendeiner Form. Einige sind - so wie wir - schon lange auf der Straße unterwegs, andere kürzer. Für einige ist es nur ein Wochenend-Trip von ANCHORAGE hierher - andere kommen von weit her.

    Das Festival findet auf der Wiese einer Bison-Farm statt - glücklicherweise ist der Regen über die Tage nicht ganz so heftig wie vorausgesagt. Trotzdem sind Gummistiefel und Regenjacke die beste Wahl. Es sollen ca. 500 Fahrzeuge gekommen sein - den schlechten Wettervorhersagen zum Trotz.

    Jeden Tag treten unterschiedliche Bands auf, es gibt diverse Workshops (o.k.: Wir brauchen nicht mehr selbstausbauen), Lebenskünstler bieten ihre Kunstwerke an und wir kommen mit unterschiedlichsten Leuten ins Gespräch und bekommen Tipps für die weitere Reise.
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  • ANCHORAGE - BassPro-Shop - Baerli wird krank

    15 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir kommen in ANCHORAGE an. Diese Stadt ist mit über 200.000 Einwohnern mal wieder eine "echte Großstadt".

    Für das Festival in ein paar Tagen ist leider auch schlechtes Wetter vorhergesagt. Also führt uns unser Weg nach BassPro - einer gigantischen Outdoorladen-Kette. Hier kann sich Anette noch Gummistiefel besorgen.

    Praktischerweise erlaubt BassPro, dass man auf ihrem Parkplatz übernachten darf.

    Das nutzen wir doch gleich mal aus.

    Am nächsten Tag steht ein Besuch in einer kleinen Werkstatt an: Ich möchte die Reifen rotieren lassen und ein KFz-Mechaniker soll - wenn das Fahrzeug schon auf einer Hebebühne ist - einen "Kontrollblick" unter das Baerli werfen. Das hätte schon am Nachmittag passieren können - allerdings machen wir lieber einen Termin für kommenden Dienstag (nach dem Festival) aus.

    Da sind wir ja richtig froh, dass wir uns am Vortag umentschieden haben und nicht in die "Einsamkeit" von VALDEZ gefahren sind, sondern bereits in der "Großstadt ANCHORAGE" mit seinen Werkstätten sind.

    Allerdings macht uns Baerli auf einmal Sorgen: Ist er am Morgen noch wie immer problemlos gestartet, dauert der zweite, dritte, ... Motorstart des Tages auf einmal ca. 15 sec. Also geht es vorsichtshalber zur Mercedeswerkstatt - leider hätten die jedoch in frühestens 3 Wochen Zeit. Von Mercedes bekommen wir die Empfehlung für eine andere Werkstatt: Hier bekommen wir einen Termin in knapp 2 Wochen .... Naja - besser als 3 Wochen!!!!

    Vermutet wird, das eine Dieselleitung ein Mikro-Löchlein hat. Dadurch würde die Leitung Luft ziehen und der Diesel bei abgeschaltet Motor wieder in den Tank zurückfließen. Beim nächsten Start muss somit erst wieder die Luft aus den Leitungen gepumpt werden.
    Alternativ ist ein Ventil (Rücklaufventil/Rückschlagventil) defekt, dass eben diesen Rücklauf verhindern soll. Hoffen wir mal auf Variante zwei - dafür spricht, dass manchmal der Startvorgang ganz normal verläuft.

    Toll: Damit bleiben wir die nächste Zeit in der Gegend und hoffen, dass das Problem nicht schlimmer wird.
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  • einmal "falsche Richtung, bitte ...."

    14 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ 🌧 13 °C

    Nach dem schönen Nachmittag mit Martina und Wolfgang wollten wir noch etwas weiterfahren.

    Aber wohin??? Das Festival ist schließlich erst in ein paar Tagen und wir hätten (theoretisch) noch zwei "planlose" Tage. Ein Blick auf die Karte verrät, das VALDEZ in der Nähe liegt. Also entschließen wir uns, in die Richtung zu fahren ......

    Nach 90 Minuten Fahrt in Richtung VALDEZ setzt sich jedoch mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass diese Idee vielleicht nicht die beste Idee ist: Von VALDEZ wollen wir eigentlich eine Bootstour machen. Für die nächsten Tage ist jedoch Shit-Wetter vorausgesagt. Außerdem würde uns Zeit für diverse Punkte entlang der Strecke fehlen.

    Also muss man manchmal auch Falschentscheidungen korrigieren: Wir drehen um und fahren in Richtung ANCHORAGE. Nach VALDEZ werden wir mit besseren Wetteraussichten und mehr Zeit noch einmal zurückkehren.

    Natürlich kommen wir noch nicht an: Eine weitere Übernachtung auf einem Parkplatz an der Straße steht an.
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  • ein toller Nachmittag mit "Van4Trips"

    14 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ 🌧 13 °C

    Bevor es mittags von unserem Ü-Platz der letzten Nacht weitergeht, erreichte uns plötzlich eine Nachricht von Martina und Wolfgang aka "Van4Trips".

    Sie sind in der Nähe und fragen, ob wir uns nicht treffen wollen. NATÜRLICH!!!!

    Also wurde ein Treffpunkt ausgemacht und es ergab sich ein toller Nachmittag mit vielen Erzählungen. Danke Euch Beiden, dass Ihr das gemerkt hattet und das Treffen vorgeschlagen habt!!!!!
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  • Am Rande der Straße nach ANCHORAGE

    13 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir haben uns kurzfristig Tickets für das Festival "VANSTOCK ALASKA" geholt.

    Damit steht unsere Reiserichtung fest: Es geht als nächstes in Richtung ANCHORAGE - in der Nähe findet dieses Festival statt.

    Natürlich schaffen wir die Strecke von ca. 500 km nicht an einem Tag - eine Übernachtung auf einem Rastplatz steht an.
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  • CHICKEN

    12 lipca, Stany Zjednoczone ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach dem Grenzübertritt kommt einige Zeit später die kleine ehemalige Goldgräber-Siedlung CHICKEN.

    Lustig:
    Als wir das Ortsschild passierten, stand hier direkt am Schild seelenruhig eine Elchkuh und war am Futtern. Sie ließ sich absolut nicht von uns aus der Ruhe bringen - so nah kommt man einem Elch sonst nur im Zoo.

    Lebten hier zu Goldgräberzeiten ca. 400 Leute, hat der Ort heute ca. 12 permanente Einwohner (Census von vor einigen Jahren) - in der Sommersaison bis zu ca. 50 Einwohner.

    Und die meisten dieser Einwohner dürften von den Touris (wie wir) leben - allerdings graben einige unentwegte Glücksritter immer noch nach Gold.

    Alles hier hebt auf den Namen CHICKEN ab - zig Hühnchen aus Metall, Holz,... stehen hier rum. CHICKEN kommt daher, dass hier die servierte Hauptmalzeit das sehr häufig vorkommende Schneehuhn - engl. PTARMIGAN - war. Also wurde die Ortschaft so benannt. Allerdings war dieser Name sehr schwer auszusprechen - kurzerhand wurde aus dem Schneehuhn das normale Huhn: CHICKEN.

    Natürlich besuchten wir die berühmte CHICKEN BAR mit ihren hunderten Schirmmützen an Decke und Wänden. Hier trafen wir auch auf zwei weitere deutsche Reisepaare - also verging der Abend mit Erzählungen wie im Flug.

    Praktischerweise darf man hinter der Bar (kostenlos) übernachten - clevere Idee: So kann man noch ein Bierchen mehr trinken.

    Am nächsten Tag wurde dann noch die Dredge besucht - ja: Auch hier wurde mit so einem Monstrum nach Gold geschürft.

    Außerdem durfte ich (Frank) noch einmal meine Fähigkeiten als "Reifenflicker" einbringen: Ein "älteres" Pärchen (also: älter als wir 🫣🤔😅😅) aus ANCHORAGE parkte am nächsten Morgen neben uns. Deutlich vernehmbar zischte ihr rechtes Hinterrad. Die Beiden waren ziemlich froh, dass ich ihren Reifen flicken konnte und somit ein Reifenwechsel erspart blieb.

    Dank des Elchs am Ortsschild dürfen wir seit dem 09.06. endlich mal wieder unseren "Wildlife-Counter" erhöhen:

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 30 Groß / 5 Klein
    Grizzly: 0
    Elch: 5 (heute +1)
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • Grenze in die USA "Little Gold"

    12 lipca, Kanada ⋅ ☀️ 18 °C

    Es ist soweit: Wir wollen mal wieder "das Land wechseln". Die mittlerweile 4. Einreise innerhalb von 2 Jahren in die USA à 180 Tagen steht an - wir sind zugegebenermaßen etwas nervös. Wird man uns noch einmal problemlos weitere 180 Tage zugestehen oder wird es langsam Fragen geben?????

    Es stellt sich heraus, dass alle unsere "Sorgen" grundlos waren. Es gab nur eine - eher interessierte/neugierige - Frage nach unseren Reiseplänen und schon hatten wir wieder eine Aufenthaltsberechtigung von 180 Tagen für die USA.

    PERFEKT!!!!!
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  • Ü-Platz am "Top of the World Highway"

    11 lipca, Kanada ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir lösen uns von DAWSON CITY und es geht auf den "Top of the World Highway" in Richtung ALASKA!!!!!

    Leider ist die Sicht jedoch sehr eingeschränkt - der Rauch von den vielen Waldbränden liegt in der Luft. Schade - die Straße (Schotter) führt nämlich malerisch durch Berglandschaft.

    Unser Ü-Platz ist ein riesiger Schotterplatz abseits der Straße - mal wieder ein schöner, ruhiger Platz.
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  • DREDGE No 4

    11 lipca, Kanada ⋅ ☀️ 23 °C

    Wenn man in DAWSON ist, gehört natürlich auch ein Besuch der "Historic Site Dredge No. 4" dazu.

    Dieser Ort liegt ca. 16 km außerhalb von DAWSON an der Bonanza Road. Hier steht die riesige Dredge - ein Eimerkettenbagger.

    Mit diesem riesigen Eimerketten-Bagger wurde im industriellen Stil hier nach Gold geschürft. Diese Dredge ist tatsächlich die größte hölzerne Dredge in Nordamerika. Die Dredge wird im Fluss eingesetzt und sie schaufelt das Geröll des Flussgunds in ihre riesige Goldwaschtrommel. Die Spuren in Form von schnurgerade abgelagertem Abraum werden sicherlich noch Ewigkeiten in der Gegend um DAWSON zu sehen sein. Da der Bagger den Flussgrund sehr tief aufhebt, entsteht so eine "Badewanne", in der die Dredge schwimmt. So kann die gigantische Dredge tatsächlich in relativ kleinen Flüssen eingesetzt werden.

    Anschließend geht es für uns noch auf den "Orchideen-Pfad". Allerdings war der "Orchideen-Pfad" im Wald ein kleiner Fehlschlag - die vielen, vielen Orchideen ("Frauenschuh"), die hier wild im Wald stehen, waren schon einige Zeit verblüht. Egal: Wir hatten einen Waldspaziergang und noch einmal einen schönen Abschiedsblick auf den YUKON und DAWSON.
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  • DAWSON CITY zum Dritten

    8 lipca, Kanada ⋅ 🌧 13 °C

    Es geht noch einmal nach DAWSON CITY - mittlerweile zum dritten Mal.

    Das hat diverse Gründe:
    - Laundry steht schon wieder an
    - uns fehlt noch die Mitternachts-Show in "Gerties"
    - Und das Wichtigste: Wir wollen erst in ein paar Tagen in die USA - "Visa-Tetris"

    Also stehen wir noch eine Nacht oben auf dem "Midnight-Dome" und anschließend gehen wir zwei weitere Nächte auf den "City-Campingplatz".

    Hier treffen wir auch Ina und Lutz aka "Kokelina und Reisepixel" - mit denen wir schon länger im "digitalen Austausch" stehen - endlich mal persönlich. Es ergaben sich viele tolle Gespräche und Austausch über Reiseerfahrungen - es war toll, Euch zu treffen - wir wünschen Euch allzeit "Gute Fahrt". Mal sehen, wann und wo wir uns wieder treffen .......

    Wie geplant besuchen wir noch mal die Shows in "Gerties" und außerdem stehen eine Besichtigung des historischen Heck-Schaufelraddampfers SS KENO und ein Besuch des kleinen "Jack LONDON Museums" an. Jack LONDON hat nur ca. 8 Monate hier im YUKON verbracht - diese Zeit hat ihn aber so geprägt, dass viele seiner späteren Bücher hier spielten.
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  • CP "TOMBSTONE TERRITORIAL PARC"

    3 lipca, Kanada ⋅ 🌧 3 °C

    Wie geplant, geht es noch einmal von DAWSON CITY ein Stückchen auf dem DEMPSTER Hwy gen Norden.

    Die letzten 2 Tage waren hier in dem Park eher "ungünstige Wetterbedingungen". Da waren wir in DAWSON besser aufgehoben - zumal Frau Baerli hier einen langersehnten Friseurbesuch absolvieren konnte.

    Zwar ist mit unserer Rückkehr in den TOMBSTONE TERRITORIAL PARC immer noch äußerst besch.... Wetter bei gerade einmal 3 - 4°C und teilweise Schneeregen - aber ab dem Folgetag sollte es besser werden und wir hoffen auf etwas Bewegung bei kleinen Wanderungen.

    Am Ende richten wir uns auf dem "primitive Campground" für 5!!! Nächte ein - 20 CAD/Nacht incl. Feuerholz sind ziemlich günstig. Das Lagerfeuer ist somit jeden Tag selbstverständlich - und damit grillen und kochen mit dem "Eisentopf".

    Leider hat Anette unmittelbar vor unserer Anreise hierher "etwas Rücken" bekommen - aber auch dafür bietet der Platz ausreichend Ruhe, um dieses Ärgernis mit Gymnastik wieder in den Griff zu bekommen.

    Tatsächlich haben wir jeden Tag überwiegend sonniges Wetter - wir hätten im Vorfeld nie gedacht, dass wir knapp unterhalb des Polarkreis so lange in T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen können. Frau Baerli arbeitet fleißig an ihrem zwickenden Rücken und hat am Ende unseres Aufenthalts dieses Malaise bereits weitestgehend im Griff. Nur unseren ursprünglichen Plan mit den Wanderungen mussten wir vernünftigerweise etwas zurückschrauben- eine steile Wanderung mit Rückenproblemen mag bergauf relativ unkompliziert sein - bergab würde das jedoch etwas anders aussehen.
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  • DAWSON CITY zum Zweiten - auf der anderen Seite

    1 lipca, Kanada ⋅ ⛅ 15 °C

    Eigentlich war die Idee, auf der Rückfahrt mehrere Tage im TOMBSTONE TERRITORIAL PARC zu verbringen. Dieser Park liegt am DEMPSTER Hwy ca. 100 km von DAWSON entfernt.

    Da aber die Wetteraussichten nicht die besten waren, beschlossen wir, erst nach DAWSON zu fahren und später noch einmal zurück zu kommen.

    Also ging es für zwei Nächte nach DAWSON - diesmal auf den CP auf der anderen Seite des YUKON.

    Ein schöner Platz um das Video der Woche zu schneiden und für Anette, sich einen Friseurtermin zu holen.

    Außerdem liegt ganz in der Nähe ein Friedhof für alte Heckschaufelraddampfer. Die wurden mal hier am Ufer "abgelegt" und werden langsam wieder Teil der Natur.
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  • Ü-Platz im Steinbruch

    30 czerwca, Kanada ⋅ ☁️ 13 °C

    Haben wir eigentlich schon mal erwähnt, dass wir nicht die Schnellsten sind????

    Eigentlich war der Plan, heute bis zum TOMBSTONE TERRITORIAL PARC zu kommen. Die ursprüngliche Idee war, dort dann "etwas zu wandern".

    Da aber die Wetterprognosen für die nächsten Tage ziemlich nass aussehen, sind wir mal wieder im "Bummelmodus". Unterwegs trafen wir dann auch noch zwei weitere deutsche Reisepaare - schnell ging mit Erzählungen und Austausch weitere Zeit drauf.
    Ende vom Lied: Wir schaffen die geplante Tagesetappe von gerade mal 270 km nicht und finden einen Ü-Platz im Steinbruch. Vorteil: Der steinige Untergrund wird definitiv nicht rutschig, wenn es regnet.

    Achja: Der geflickte Reifen hält klaglos!!!
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  • .... der nächste Ü-Platz am DEMPSTER Hwy

    29 czerwca, Kanada ⋅ ☁️ 15 °C

    Es ging nach dem Reifenflicken noch ca. 2 Stunden weiter, bis wir uns für den nächsten Ü-Platz entschieden.

    Aus den NORTHWEST TERRITORIES ging es wieder in den YUKON und auch der ARCTIC CIRCLE wurde wieder überquert - diesmal gen Süden. Somit haben wir nicht mehr 24 Stunden Sonne - aber bis es nachts mal wieder dunkel wird, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen.

    Unser Ü-Platz ist wieder einmal abseits der Straße - gut von Büschen umgeben und damit uneinsehbar von der Straße. Perfekt!!!!

    Tja: Angesichts der allgegenwärtigen Moskitos wurden leider die Fotos erst verschoben - und dann vergessen .... 🤔🤔🫣🫣🫣
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  • Kaffeepause mit Reifenflicken

    29 czerwca, Kanada ⋅ 🌬 12 °C

    Nach zwei ruhigen Nächten auf unserem Platz am See ging es heute weiter.

    Da glücklicherweise der vorausgesagte starke Regen nur in homöopathischen Dosen fiel und heute morgen ein Mix aus Sonne und sehr starkem Wind den Platz gut abtrocknen ließ, sind wir gut losgekommen. Jedoch wäre eine Abfahrt gestern nicht möglich gewesen.

    Nach gerade mal einer Stunde Fahrt stand auch schon wieder die obligatorische Kaffeepause an. Bei jeder Pause ist ein Kontrollgang um das Fahrzeug Pflicht. Und während bei unzähligen Kontrollgängen zuvor "nichts" zu sehen war, sah diesmal das rechte Hinterrad verdächtig platt aus ..... Anstatt aktuell gewähltem Reifendruck von ca. 4,5 Bar (warm) zeigte das Manometer nur noch 2 Bar an. Und zufälligerweise stand das Rad so, dass beim drüberführen der Hand das Loch an der Lauffläche schnell gefunden werden konnte. Also musste erstmals das Flickzeug zeigen, was es kann (und ob ich (Frank) das Flickset anwenden kann).

    Trotz Skepsis der Chefin hat alles super geklappt. Auch 45 min später - nach dem Kaffee - war kein Druckverlust zu messen. Scheint tatsächlich funktioniert zu haben!!!! Yuchhu - kein Wechsel auf Reserverad erforderlich!!!!!!

    Funfact am Rande: Nur wenige Minuten nachdem wir wieder losgefahren waren, stand ein PKw am Wegesrand, bei dem der Fahrer auch gerade am Flicken war. Angebotene Hilfe wurde dankend abgelehnt - es scheint hier relativ normal, dass man flicken muss.
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  • Ü-Platz/"Stellplatz" am See

    27 czerwca, Kanada ⋅ ⛅ 15 °C

    Das erste Drittel zwischen INUVIK und DAWSON ist geschafft.

    Da wir für Sonntag (schon wieder) einen "stationären Tag" planen, galt es einen schönen, einsamen Platz zu finden. Dieses Kriterium dürfte dieser Platz definitiv erfüllen.

    Allerdings führte die Platzwahl doch zu einer leichten Diskussion: Während Frau Baerli die Schönheit des Platzes mit dem See (unter trockenen Bedingungen) gefiel, hatte Herr Baerli etwas Bauchschmerzen ob der Platzwahl. Der Untergrund ist nämlich Erde (aktuell staubtrocken), die mit dem für den Folgetag vorausgesagtem Regen für einen ziemlich schlammigen und damit rutschigen Untergrund sorgen wird. Im ungünstigsten Fall kämen wir erst wieder raus, wenn es etwas abgetrocknet ist.

    Da wir aber genug Wasser und Lebensmittel haben, hat die Chefin trotz der Warnung festgelegt, daß Risiko in Kauf zu nehmen und zu bleiben ....
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  • INUVIK zum Zweiten

    26 czerwca, Kanada ⋅ ⛅ 18 °C

    Die erste Etappe der Rückreise führt wieder auf den Campground in INUVIK.

    Da wir erst gegen Mittag in TUKTOYAKTUK losgekommen waren, zwischendurch Stopps hatten - und auch die Fähren etwas Zeit gekostet hatten, haben wir keinen Bock, noch weiterzufahren.

    Abends ging es noch einmal in das Restaurant ("The Roost"), das wir schon vom letzten Besuch kannten: Heute ist der italienische Teil der Speisekarte dran.
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  • TUKTOYAKTUK

    23 czerwca, Kanada ⋅ ☀️ 10 °C

    Wir haben es geschafft: Wie geplant kommen wir am 23.06. am nördlichsten mit dem Auto erreichbaren Punkt in KANADA an - somit kann sich Anette ihren Geburtstagswunsch, am 24.06. im Polarmeer zu "baden", erfüllen.

    Kurzerhand werden Vivi und Fabi - die wir schon in INUVIK erstmals getroffen hatten - "zwangsverpflichtet", mit in den Geburtstag hereinzufeiern. So hatten wir einen schönen, kurzweiligen Abend.

    Wir haben absolutes Glück mit dem Wetter: Insgesamt 3 Nächte bleiben wir hier und jeden Tag steigen die Temperaturen deutlich über 20°C - am 24.06. werden sogar fast die 30°C erreicht. So fällt es auch nicht zu schwer, das Bad im Polarmeer zu nehmen. Insgesamt 3x gehen wir ins Wasser. Allerdings ist in einer Tiefe von ca. 40 cm eine solide Eisschicht - da müssen wir uns ziemlich flach reinlegen.

    Interessant auch: Am Anreisetag (23.06.) war noch eine Eisfläche von ca. 50 - 75 mtr vor der Küste. Am 24. morgens war diese Eisschicht schon deutlich geringer und am 26.06. war nichts da.

    Außerdem konnten wir hier so richtig die nicht untergehenden Sonne bestaunen: Zwar sind wir schon einige Tage oberhalb des Polarkreis - bisher verhinderten jedoch (kleine) Berge, Bäume und Büsche, dass wir die nicht untergehenden Sonne bewundern konnten. Hier jedoch ist kein Hindernis im Blickfeld - es ist einfach 24 Stunden Sonne.

    Erst zum Abreisetag nach der dritten Nacht ändert sich das Wetter schlagartig: Jetzt werden es nur noch ca. 5°C Höchsttemperatur.
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  • INUVIK

    20 czerwca, Kanada ⋅ ⛅ 25 °C

    Geschafft!!!!

    Wie geplant/erhofft, sind wir rechtzeitig in INUVIK angekommen.

    Am 21.06. - dem längsten Tag des Jahres - ist INDIGENOUS DAY in KANADA und das wollen wir in INUVIK erleben.
    Wir ziehen für 3 Nächte auf dem städtischen Campground ein und schauen am 21.06. dem bunten Treiben der Einheimischen an ihrem Feiertag zu. Natürlich ist kein Rummel a ka Oktoberfest zu erwarten - schließlich leben hier nicht viele Leute - aber es war ein schöner Tag.

    Es gab u.a. traditionelle Tänze, Reden, .... aber auch für uns eher gewöhnungsbedürftig Wettkämpfe: Biberhäutung und Bisamrattenhäutung. Die kleinen Kinder saßen direkt daneben und haben sich das interessiert angeschaut.

    Außerdem gab es kostenlose Verpflegung: Für Beluga-Wal waren wir aber zu spät. Die Wale dürfen nur von den Indigenen gejagt werden und das Walfleisch darf nicht verkauft werden.

    Natürlich gehört auch ein Besuch bei "Alistine's Restaurant" dazu - irgendwie ist dieses Restaurant Kult bei Overlandern geworden.

    Der ganze Stolz ist hier auch ein Gewächshaus: Die Eissporthalle der ehemaligen Residential-School wurde 1998 zum Gewächshaus umfunktioniert. Darin sind viele kleine Parzellen eingeteilt, die von den Einwohnern der Stadt gegen eine geringe Jahresgebühr gemietet werden können. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 20 CAD/Jahr und für 30 CAD/Jahr kann eine kleine Parzelle bzw. für 60 CAD/Jahr eine größere Parzelle gemietet werden. Das Gewächshaus wird nicht geheizt - nur dank der Sonne ist von ca. Mitte April bis Ende September die Halle frostfrei.
    So wächst hier in der Halle auch der "nördlichste Apfelbaum der Welt".
    Ein sehr wichtiger Beitrag, um für die Bevölkerung "günstiges Grünzeug" hier im hohen Norden zu erhalten.

    Die katholische Kirche in Igluform war leider immer verschlossen - schade, wir hätten gern mal reingeschaut.

    Außerdem lernen wir auf dem CP Vivi und Fabi kennen - ein junges Pärchen aus Deutschland, die mit Pickup und klitzekleiner Kabine kurz vor Abschluss ihrer 2-jährigen PanAmericana-Tour stehen.
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  • Stellplatz am Rande des GWICH'IN SETTLEMENT AREA

    19 czerwca, Kanada ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach der ersten Fähre heute mittag sind wir die ca. 80 km bis zur nächsten Fähre über den McKENZIE-RIVER gefahren, um auch gleich hier noch überzugehen. Diese Fähre war jedoch "problemlos".

    Danach galt es jedoch baldmöglichst einen Platz zu finden - schließlich will das Video für Sonntag ja noch geschnitten werden.

    Wir finden mal wieder einen Schotterlagerplatz hoch oberhalb eines Flusses: Ein wieder mal sehr schöner Platz.
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  • .... warten vor der Fähre

    18 czerwca, Kanada ⋅ ☁️ 23 °C

    Als wir vom YUKON in die NWT gefahren waren, haben wir uns kurz mit einem Motorradfahrer unterhalten.

    Nach seiner Information fährt aktuell eine der beiden Fähren am DEMPSTER HWY nicht, da der Fluss Hochwasser führt. Es würde aber daran gearbeitet. Erschwerend käme hinzu, dass flussaufwärts für die nächsten Tage schlechtes Wetter sei und ggf. dann die Fähre mehrere Tage nicht fahren würde.

    Also entschließen wir uns, heute noch bis zur Fähre zu fahren um im Falle einer kurzfristigen Öffnung dabei zu sein.

    Als wir an der Fähre ankommen, steht tatsächlich eine ca. 750 mtr lange Schlange an Fahrzeugen - überwiegend Camper. Heute ist die Fähre gar nicht in Betrieb gewesen. Am Flussufer wird jedoch mit Bagger daran gearbeitet, einen ca. 20 mtr langen befahrbaren Damm in den Fluss zu bauen, an dessem Ende dann die Fähre anlegen könnte. Hier gibt es keine befestigten "Fähranlegestellen" - die Fähre senkt ihre Rampe einfach aufs Flussufer ab. Durch das Hochwasser kommt die Fähre jedoch nicht nah genug ans Ufer - es ist zu flach. Deshalb die Versuche mit dem befahrbaren Damm bzw. Rampe aus Schotter.

    Heute wird das aber nichts mehr - also übernachten wir in der Fahrzeugschlange. Dieser Platz war erstmals auch richtig heftig mit Moskitos - ein Vorgeschmack auf die nächsten Wochen.

    Nette Gespräche mit anderen Reisenden verkürzten die Wartezeit.

    Allerdings wird das auch die erste richtig heftige Erfahrung mit Moskitos .....

    Am nächsten Morgen ist die Schlange deutlich kürzer - einige haben umgedreht und evtl. gab es in der Nacht einige Überfahrten. Davon haben wir jedoch nichts mitbekommen. Heute wird noch bis Mittag an dem Damm/Rampe gebaut - und dann ist es soweit: Die Fähre kann beladen werden und fährt. Erstaunlicherweise hält die Rampe aus Schotter sogar die schweren LKWs aus. Und schließlich sind auch wir drüben.
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