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Hoher Norden - hoher Süden

Ab in den Norden, die Faroer & Island warten auf uns.
Und eine ungeplante Destination
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  • Inicio da viagem
    1 de julho de 2018
  • Erwachen in Reykjavik

    2 de julho de 2018, Islândia ⋅ 🌧 10 °C

    Nächtens um 2 Uhr früh, die sich in dem dauernden Dämmerlicht im Sommer hier wie ein 6 Uhr früh nach einer langen Nacht anfühlen, erwartet uns wohl typisches Wetter für Island, leichter Nieselregen, der auch am nächsten Tag bleibt.
    Die Stadt ist geschmückt mit nordischem Design und schmucken, kleinen Läden..
    An der Küstenstrasse Skulpturen wie die Sonnenfahrt, die zum Sonnenuntergang zeigen sollte, aber gen Norden zeigt . Die Hallgrímskirkja thront hoch über der Stadt, eine Kirche die nach dem 2.WK erbaut wurde, und wie eine gewaltige Orgel aussieht, davor eine Statue von Leif Eriksson.
    In der Stadt skandinavischer Chic, bis hin zur Diner-Style Lebowski Bar.
    Und Street Art
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  • Erstes sanftes Bergabtasten

    3 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach einer beinah mitternächtlichen Ankunft auf den Inseln und in Klaksvik erwachen wir färingisch.
    Das Wetter verspricht nicht allzuviel, und so fahren wir mit dem Auto auf die Insel Vidoy nach Vidareidi. Auf dem Weg dahin 2 Tunnelfahrten der anderen Art, oneway für twoways, Kilometerlange Tunnel mit regelmässigen Stoppnischen dazwischen um dem Gegenverkehr auszuweichen. Die einzige Beleuchtung Autoscheinwerfer, ein wenig Nervenkitzel für den Vormittag.

    Vidareydi ist knapp 300 Einwohner schwer. Hier wohnte Beinta, die als Vorlage für den Klassiker der Faröer-Literatur Barbara diente.

    Wir steigen den Villingadalsfjall hoch, der 844 m hoch über der Insel aufragt, im Nebel zumeist heut, der heute auf das gänzliche Erklimmen verhindert. Aber wir bekommen ein Gefühl für das Land hier, Schafe, Berge, es geht steil bergab, und das Wetter wechselt schnell.
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  • Breakfast & Beer in Klaksvik

    3 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach der ersten hellen Sommernacht starten wir mit Frühstück in Klaksvik bei Fryda, einem Kleinod nahe der Fähre nach Kalsoy, ein nordisches Cafe.
    Der Himmel ist wolkenverhangen , aber das sollte sich am Nachmittag schlagartig ändern, als wir von Vidoy zurückkamen, raus aus dem Tunnel in strahlenden Sonnenschein. Und ein Abstecher nach Kunoy offenbarte dann die wahre Inselmacht der Faroer.Leia mais

  • Gjógv & Eiði

    4 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ ⛅ 12 °C

    Und wenn die Inseln doch mit Nebel bedeckt sind, irgendwo kommt vielleicht doch die Sonne durch.
    Und heute ist das in Gjógv, einem winzigen Ort mit vielleicht 40 Häusern und ebensovielen Einwohnern, am nordöstlichen Ende der Insel Eysturoy. Benannt nach der Felsspalte, in der der Hafen sitzt, ist das Dorf ein pittoreskes Dorf am Ende der Welt.
    Aber mittlerweile mit Guesthouse & Cafe.
    Und bekommt selbst heute Sonne ab und vor uns liegt die Insel Kalsoy.
    Wir fahren weiter auf die andere Nordseite der Insel nach Eiði vorbei am Riesen und dem Weib, zwei 70 m Felsen vor der Steilküste, einem Riesen und einem Trollweib, die die Faroer mal nach Island ziehen sollten und von der Sonne versteinert wurden.
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  • Tórshavn

    4 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ ⛅ 12 °C

    Welcome to the City.

    Wobei wir von einer Inselstadt reden mit knapp 12 tausend Einwohner , die Havn , wie es hier heisst.

    Die kleinste Hauptstadt der Welt nennt sie sich (was sie nicht ist), nach London die zweitälteste Hauptstadt Europas (vermutlich) und es ist eine schmucke nordische Stadt mit Hafen und sanftem Dahintreiben.
    Eine Halbinsel, Tinganes,inmitten der Stadt mit einem der ältesten Parlamente Europas.

    Essen im Etika ist auf jeden Fall eine Empfehlung, Sushi im Faroese Style.
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  • Driving around Nordoy

    5 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ 🌧 10 °C

    Auch die trüben Tage gibt es. Mit tiefliegenden Wolken und Regen, ein Melancholiewetter, das wir uns mit Inselcruisen mit dem Auto wegfahren versuchen.
    Ein Vormittag im Cafe/Pub Jacqson, danach einen Blick in die Kirche von Klaksvik werfen, der Christianskirkjan, an deren Decke ein Boot hängt, ein Färoboot, dem letzten Boot, welches für den Pfarrhof in Viðareiði gebaut wurde und eines von den Booten, die am Tag vor Weihnachten 1913 zum Fischen auf See waren - dem unheilvollen Tag, an dem die Boote von Skarð verloren gingen und mit ihnen alle erwachsenen Männer aus dem dem Dorf, und seitdem ist das Dorf verlassen.
    Danach wieder nach Vidoy, das ebenfalls mit schweren Wolken bedeckt ist.
    Und zuletzt fahren wir bis nach Runavik.
    Wir vermissen bereits jetzt die Sonne.
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  • Kalsoy und ein Kaffee am Ende der Welt

    6 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ ⛅ 9 °C

    Auf gehts mit der Fähre auf der Insel Kalsoy, frühmorgens um 8, damit wir ja genug Zeit haben, ein Irrtum wie sich herausstellen wird, und die Stunden auf dieser Insel werden lange werden.
    Nach 20 Minuten Überfahrt fahren wir 20 Minuten durch 4 der mittlerweile einschlägig bekannten Oneway-Tunnel nach Trøllanes. Vielleicht 20 Häuser und das Kiosk am Ende der Welt, ring the bell damit jemand kommt.
    Und ein rotes Tor am Feld, das uns zum wohl bekanntesten Motiv dieser Insel führen wird. Dem Leuchtturm von Kallur. Die 3-4 Stunden Wanderzeit eines Blogs stellen sich als 80 Minuten heraus , rauf und runter.
    Aber es ist ein Leuchtturm am Ende der Welt und wir sind alleine hier oben, weil die Sonne auslässt.
    Die Prognosen sind genauso das, Versuche etwas vorherzusagen.
    Wir haben beinahe 5 Stunden Zeit übrig auf einer Insel mit 4 Ortschaften und keinem Ort zu bleiben.
    Wir besuchen noch die Robbenfrau, genauergesagt die Statue der Selkie , die am Strand von Mikladalur steht, und der Legende nach die Männer des Ortes über die Klippen treibt.
    Und irgendwann finden wir doch noch ein Cafe bzw. das Wohnzimmer einer alten Dame der Insel, die ihr Zuhause zu einem Open Table umfunktioniert hat, wenn man es wagt, einzutreten. Auch wenn das Schild Open am Haus hängt, ist es ein Gang in ein fremdes Zuhaus, mit einer coolen alten Frau , die nur ein paar Brocken Englisch spricht, aber Kaffee kocht und Pancakes. Ein Café wahrlich am Ende der Welt.
    Eine Insel, die berührt, beschwert.
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  • Koks - Kein Restaurant, ein Erlebnis

    6 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ ⛅ 10 °C

    Nach einem solchen Tag kommt noch ein Erlebnis dazu.

    Im Nirgendwo an einem See gelegen liegt das Koks, ein Restaurant, das Michelin-prämiert ist, und das zurecht.
    Es ist eine Erfahrung, ein Zelebrieren der Küche der Faröer in 17 Gängen, mit 7 Weingängen dazu.

    Es ist einzigartig. Ein Sinnesrausch über 4 Stunden, in einem ehemaligen Bauernhaus liebevoll präsentiert , vom holländischen Hipster, der uns von der Sammelstelle bis zum Koks bringt (ein Selberfahren mit dem Auto wird hier im Seewasser enden), bis hin zu Lars aus Grindelwald, dessen Service in einer Empfehlung für unseren nächsten Urlaub in der Schweiz endet.
    Michelin-Preise, aber jeden Euro wert.
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  • Tjôrnuvik & Saksun

    7 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ 🌧 10 °C

    Wenn der Himmel weiter trüb bleibt, dann fahren wir halt an den Strand.
    Und deshalb ab nach Tjørnuvik mit seinem kleinen Sandstrand (selten auf den Färöern) und den Blick wieder mal auf die beiden Naturdenkmäler Risin und Kellingin.
    Und danach auf die andere Seite der Insel Streymoy nach Saksun, auch hier ein Sandstrand und ein See.
    und in beiden Orten hören die Strassen auf, und das Land ist wiederum anders, noch ländlicher, noch verlorener.
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  • Goodbye Faroe, ab zum isländischen Regen

    9 de julho de 2018, Ilhas Faroe ⋅ 🌫 10 °C

    die nächsten 2 Tage verlaufen im typischen färingischen Trott. Wir versuchen nochmals Villingadalsfjall auf Vidoy zu erklimmen, lassen es aber nach einer halben Stunde, böige Winde und die versprochene Sonne ist woanders. Also ab zum Slættaratindur, dem höchsten auf den Faröer, aber auch hier ist das Wetter biestig, und ich ergebe mich, dass hier Bergsturm nicht sein soll.
    Dafür bekommen wir am Nachmittag Bratwurst und Kuchen beim Kneipenwirt des Maverick, der seinen Geburtstag feiert.
    Der nächste Tag ist so regnerisch dass wir nicht einmal den Wasserfall von Bour sehen können vom Lookout.
    Dafür aber noch ein Abstecher nach Torshavn.
    Auf gehts zum Regenwolken jagen in Island
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  • Halbinsel Snæfellsnes

    10 de julho de 2018, Islândia ⋅ ⛅ 10 °C

    In Island angekommen und inmitten des Herzens der Insel gelandet - der Halbinsel Snæfellsnes.
    Das Wetter bleibt bei uns und unbeständig aber wir sehen mehr Regenbogen als Menschen beinahe.
    Wir umrunden die Halbinsel über den Gebirgspass, wenn auch Snaefellsjökull unsichtbar im Nebel bleibt, wir sehen Lóndrangar im Regen, zwei Felsennadeln an der Südseite und immer wieder Kirkjufell.
    Und türkisblaues Wasser im Meer.
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  • Ab nach Reykjavik, Baby

    11 de julho de 2018, Islândia ⋅ 🌧 11 °C

    Der Nachtsturm hat kräftig am Cottage gerüttelt, und der Morgen begrüsst uns isländisch mit heftigen Sturmböen. Also packen wir unsere Sachen und machen uns auf in die Hauptstadt.
    Aber nicht ohne die Halbinsel nochmals zu umkreisen, wenn wir sie schon nicht besteigen können.
    Von Sturmböen direkt in Regenbögen und dann wieder Regen. Snæfellsnes bleibt ein ruppiger, unwirklicher Ort, der in Sonne wohl unglaublich sein muss.
    Nachmittags landen wir in Reykjavik und sind froh über ein wenig Kleinstadtwirbel und Cafés.
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  • Vom Col Raiser zur Puez nach Wolkenstein

    13 de julho de 2018, Itália ⋅ ☀️ 13 °C

    Es hat Sonne und strahlend blauen Himmel und uns zieht es nach oben.
    Quasi mit der ersten Bergbahn zum Col Raiser auf knapp 2100 m Seehöhe und von dort starten wir unseren Weg Richtung Regensburgerhütte und von dort Richtung Puezhütte. Wir hatten eine andere Hütte im Sinn, aber das war dann gut so.
    Über Rasenböden und Geröll durch das einsame Cislestal zuerst nordostwärts hinan, dann über steiles Geröll ostwärts empor zur Sielesscharte (2505 m), auf dem teilweise seilgesicherten Steig 2 links am Felsgrat hinauf und rechts hinüber zu einem Gratrücken (2600 m), von dort dann über Grasböden der Puezalpe an Schafen vorbei in ebener Wanderung weiter zur Puezhütte (2475 m). Ich ziehe noch knapp bis unter den Puezkofel auf 2700 m nach oben, bevor wir den 3,5 Stunden Abstieg starten ins Langental bis nach Wolkenstein (1537 m). Mit dem Bus fahren wir zurück nach St.Christina, zum roten Teppich zur Weinverkostung.
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  • Bozen - Small City Life

    14 de julho de 2018, Itália ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach der langen Wanderung vom Vortag ist heute gemütlicher Stadtbummel angesagt.
    In Bozen, der Hauptstadt Südtirols mit knapp 100.000 Einwohnern, ein Viertel deutschsprachig, drei Viertel italienisch.
    Eine kleine quirlige Stadt im Samstagstreiben.
    Und Strassenmusikanten, die wieder zeigen, dass es tatsächlich wirklich, wirklich gute gibt.
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  • Monte Stevia

    15 de julho de 2018, Itália ⋅ 🌧 14 °C

    6,5 Stunden , knapp 20 Kilometer.
    Zunächst vom Col Raiser 2 Stunden die Pizascharte hoch auf 2.500m und danach bezwingt uns heute der knapp 2.750 m hohe Col dala Pieres mit seinen Geröllflanken und wir bleiben knapp 100 m darunter hängen und kehren um .

    Und es war gut so.
    Das war way out of the comfort zone today.

    Den Monte Stevia nehmen wir als Wiedergutmachung im Vorbeilaufen mit und über die Steliahütte geht es zurück nach Santa Christina im Nachmittagssonnenschein.
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  • Final da viagem
    16 de julho de 2018