• Pfad der Götter

    10 Mayıs, İtalya ⋅ ☀️ 19 °C

    Der kleine Scooter bringt uns in 30 Minuten nach Nocelle, einem kühn an den Felsen geklebten Miniörtchen oberhalb Positanos. Nach dem gestrigen Besichtigungstag wollen wir uns bewegen. Wir laufen eine Komoot-Variante des Sentiero degli Dei, also des Pfads der Götter (bei solchen Benamungen ist der Italiener nicht kleinlich). Der Hinweg zum Wendepunkt Bomerano ist steil und die 600 Hm wollen erkämpft werden, aber dort angekommen findet sich neben der Kirche ein hübsches Café und wir essen herrlich süße Teilchen, Sfogliatelle, auf die sich auch einige Amerikanerinnen mit dem Schlachtruf “donuts make me go nuts” stürzen. Danach kommt erst der Einstieg in den eigentlichen Götterpfad, der tatsächlich zauberhafte Blicke gewährt und wunderbar angelegt ist. Eine echte “10 von 10” Empfehlung. Zurück in Nocelle trinken wir bei Antonios früher mobiler, jetzt nicht mehr fahrtüchtiger “Lemon Experience” zwei frisch gepresst Säfte. Nachdem ich ihm noch ein kleines Trinkgeld in seine “for my holiday”-Büchse gesteckt habe, bastelt er eine Rose aus Orangenschalen, die er mir feierlich übergibt, damit ich sie Rike zum Muttertag überreichen kann. Die Italiener haben einen Sinn für die Liebe. +++ Zurück auf unserem “Agricampeggio Oasi Verde” unterhalten wir uns supernett mit Nicki und Thomas aus der Nähe von Augsburg. Sie sind mit einem Dachzelt auf einem Golf unterwegs, was hohes Organisationstalent beweist, waren zuvor mehrere Tage in Rom und strahlen pure Lebensfreude aus. Das gleiche gilt für ein Pärchen aus Plauen, mit denen Rike ins Gespräch kommt und mir berichtet, sie wären zuletzt in “Bombay” gewesen. Bei nochmaliger Überlegung kommen wir aber zum Schluß, dass die beiden Sachsen wohl doch eher zuvor “Pompeji” besucht haben.
    https://www.komoot.com/tour/2946832495?ref=itd&…
    Okumaya devam et