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  • Day17

    Catania

    June 28, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 30 °C

    Mit Catania freunden wir uns nicht auf Anhieb an. Zwar ist unser Hotel für die Nacht rasch gefunden. Es ist nicht gerade das, was das charmante Foto auf der Buchungsplattform versprochen hat. Statt der abgebildeten Villa am Meer gibt's Tankstelle und ein muffiges Zimmer. Nachdem wir uns erfrischt haben, wollen wir mit dem Auto ins Zentrum, ehe wir uns auf den Flughafen begeben. Doch irgendwie ist es verflixt, die Gegend, in die uns das Navi bringt schaut weder nach Zentrum aus, noch animiert sie uns zum Aussteigen. Wir begeben uns also auf die Suche und parken Nahe der Via Etnea, die schnurgerade zum Domplatz führen soll. Wir gehen also motiviert los, um das Zentrum zu erkunden. Wir bewundern das römische Amphietheater, biegen dann aber ab, weil wir einen anderen Platz sehen und verpassen den Dom haarscharf. Na, dann eben nicht, wir wollen noch ein Getränk in einer der Bars und müssen ohnehin auf den Flughafen, um die Hannah abzuholen. Sie hat sich spontan entschlossen, aus Wien nachzukommen. Wir werfen also wieder unser Navi an, das uns aus dem Gewirr der Gassen und Einbahnen bringen soll. Die schnellste Route führt direkt über .... den Domplatz! Fein, jetzt wissen wir, wo er liegt.
    Nach der glücklichen Ankunft von Hannah am Flughafen von Catania - zum Glück finden wir sie gleich im Gewühl der Cluburlauber - wollen wir zum Abendessen. Michael hat schon zuvor ein schickes Fischrestaurant ausgemacht. Das finden wir auch gleich, weil wir uns diesmal lieber auf Michaels hervorragenden Orientierungssinn als auf's Navi verlassen. Als wir am kleinen Fischerhafen ankommen, finden wir sogar noch einen Parkplatz im Gewühl von Autos (klaro, es hilft uns ein Einweiser). Im Hafen sind Tische, Sessel und ein Grillwagen aufgebaut. Der Grill hat in Vitrinen absolut frischen Fisch, Fleisch, Würste, Gemüse ausgelegt. Uns wird sofort ein Platz am Wasser angeboten. Da überlegen nicht lang, lassen Restaurant Restaurant sein und nehmen Platz. Gleich kriegen wir ein weißes Tischtuch (aus Papier), Besteck (aus Plastik), Wein (kommt aus der Kunststoffflasche, schmeckt aber besser als der teure aus der Pizzeria in Regio). Die Miesmuscheln schmecken hervorragend frisch, das Brot, der Salat alles bestens. Wir versöhnen uns mit Catania ...
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