Satellite
Show on map
  • Day12

    Playas und Krabben

    May 15, 2016 in Cuba ⋅ ☀️ 18 °C

    Auch an diesem Morgen ist Rafael wieder unser Privatchaffeur. Er freut sich, wir freuen uns und obwohl es Freitag der 13. ist und ich keinen Käse auf meinem Sandwich hatte, kann der Tag jetzt nur noch gut werden. Es geht Richtung Schweinebucht, genauer gesagt Playa Giron. Aber Rafael wäre nicht Rafael, wenn er nicht einen spontanen Halt einbauen würde: er erklärt uns, dass er einen Freund besuchen möchte, der für ihn "como familia" ist. Wir halten also auf einer Art Farm. Der Freund ist Automechaniker und seine "Werkstatt" befindet sich auf dem
    Farmgelände. Es gibt creolischen Kaffee und Zuckerrohr. Die Reste des Zuckerrohrs bekommen die hauseigenen Schweine, die Reste des Kaffees das hauseigene Kleinkind. Wir sind verwundert.
    Irgendwann entscheidet Rafael, dass die Fahrt weitergeht. Kurze Zeit später sind wir auch schon da. Ein wunderschöner, einsamer Strand liegt vor uns. Einziges Manko: keine baños und nichts zu Trinken. Schweren Herzens treten wir die Weiterfahrt zum Caleta Buena an. Der Weg ist beschwerlich, da auf der gesamten Strecke tote, mal mehr mal weniger platte Krabben liegen. Die lebenden Amigos sollten wir wenig später am Caleta treffen.
    In diesem Kleinod konnten wir das erste Mal seit Antritt der Reise völlig entspannen... Gut, das kann auch an den diversen Mojitos von Marc Terenzi gelegen haben. 😄
    Abends schaffen wir es endlich zum Punta Gorda. Dort treffen sich die Einheimischen und betrinken sich zu Livemusik mit selbst mitgebrachtem Rum. Hinter uns hören wir plötzlich "Hau weg die Scheiße". Da hat wohl eine Deutschstunde gefruchtet. Wir geben uns aber nicht zu erkennen.
    Ein alter Kubaner möchte seine Erdnüsse feil bieten. Wir lehnen 3 mal höflich aber bestimmt ab. Das entmutigt Pedro jedoch nicht und er setzt sich mit einem Bier und einer Zigarre zu uns. Man kommt ins plaudern, mit Händen und Füßen. Wir verstehen wenig, aber Pedro hat ziemlich viel Spaß. Den gönnen wir ihm. Bevor wir noch mehr von Mosquitos zerstochen werden verabschieden wir uns und lassen uns vom Bicitaxi heimbringen. Zu spät bemerke ich, dass der Fahrer zu der "Hau weg die Scheiße"-Gruppe gehörte und selbst ziemlich viel weggehauen hat...
    Read more