November 2016
  • Day10

    Portofino Resort "Tangalle"

    November 13, 2016 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

    Relativ früh (Kommentar des Rezeptionisten: "7 o'clock is not early") geht es zu unserem letzten Hotel nach Tangalle oder zumindest in der Nähe davon. Grund des frühen Aufbruchs ist unserer Meinung nach der Besuch eines oder mehrerer Polas (traditioneller Dorfmarkt). Es stellt sich jedoch heraus dass wir lediglich an eine Mini-Pola halten, bei dem wir die Attraktion sind. Kel wollte wohl doch nur früh Feierabend machen. Er bringt uns über eine sehr schlechte Straße zu unserem Hotel. Immerhin ist die Anlage schön angelegt. Wir erkunden sofort den Strand und werden nach wenigen Metern von einem Hunde Rudel umzingelt. Um sie abzuschütteln gehen wir ins Meer, unterschätzen allerdings die Strömung. Wir können uns gerade so an den Strand zurück retten und gehen schnell zurück zum Hotel. Dort sonnen wir uns am Pool.
    Am nächsten Morgen um 5:00 Uhr werden wir zum Whale Watching abgeholt. 1 1/2 Stunden dauert die Fahrt nach Mirissa. "Time is okay, Sir?" Hoffen wir mal! Vermutlich wollte er aber einfach nur wissen, ob das Aufstehen gut geklappt hat. Es zieht sich durch, dass ausschließlich Nico angesprochen wird. Endlich sind wir auf dem Boot. Zunächst ist auch noch alles o. k. Kaum stehen wir allerdings auf dem offenen Meer wird uns ordentlich schlecht. Die Aussicht 3-4 Stunden so zu bringen zu müssen ist alles andere als erfreulich. Zwischendurch sehen wir aber tatsächlich Wale und Delfine, letztere sogar springend! Für Fotos sind wir leider zu langsam. Nachdem wir alles gesehen haben wollen wir nur noch zurück. Glücklicherweise sieht die Crew des Bootes das genauso und fährt nach 2 Stunden wieder in den Hafen. Das bedeutet auch, dass wir endlich das unsympathische asiatische Pärchen nicht mehr sehen müssen. Abgesehen von ständigem Schreien drängelten sich die beiden, ohne Rücksicht auf Verluste, immer zu den besten Plätzen. Die restlichen Mitfahrer bringen das Boot das ein oder andere Mal fast zum Kentern in dem sich alle auf der Seite versammeln an der die Wale auftauchen. Zur Krönung werfen sie auch noch ihren Plastikmüll ins Meer.
    Das letzte Highlight unserer Reise ist die Beobachtung einer Suppenschildkröte beim Eier legen. Spät Abends stehen wir bei Vollmond am Strand und beobachten das Spektakel. Sicherlich hätte ich das Ganze mehr genießen können, wenn am Horizont nicht bedrohlich Gewitterwolken aufgezogen wären. Trotzdem ein einmaliges Erlebnis.
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  • Day8

    Yala Elephant Reach

    November 11, 2016 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 30 °C

    Auf Sri Lanka feiert man offenbar keinen Karneval. Stattdessen halten wir auf unserem Weg nach Yala an einem Teefeld (keine Pflückerinnen, keine Fabrik und erst recht kein günstiger Tee) und fahren durch Ella. Hier wären wir viel lieber abgestiegen. An einem Wasserfall machen wir einen Zwischenstopp. Es wird merklich wärmer. Wir erreichen unser Zimmer im Elephant Reach. Bad und Dusche im Anbau sind riesig. Für 1 Stunde schaffen wir es auch an den Pool und können uns endlich sonnen. Danach werden wir zur Safarie im Yala Nationalpark abgeholt. Unser Fahrer hat zum Glück ein gutes Auge für versteckte Tiere. Dadurch sehen wir Rehe und Hirsche, Hasen, Hühner und Hähne, Wildschweine, Wasserbüffel, Pfaue, Krokodile, zahlreiche Vögel, darunter Adler, ganz kurz einen Elefanten, Warane, Mangusten und Affen. Die Leoparden hielten sich leider versteckt.
    Nächster Tag. Der angekündigte Marktbesuch wird vertagt, da sonntags keine "polas" stattfinden. Überraschend. Unser Kochkurs findet im Hotel statt. Zum Glück, da Nico Kreislaufprobleme bekommt und den halben Tag im Bett verbringen muss. Ich muss da also alleine durch. Wenn man sich wie ein kompletter Depp fühlen möchte besucht man einen Kochkurs auf Sri Lanka. Ich verstehe niemanden, niemand versteht mich und richtig mache ich anscheinend auch nichts. Die ältere Dame zaubert mit meiner bescheidenen Unterstützung verschiedene Currys, frittierte Kartoffelscheiben und scharfe Kokosnussraspeln. Dabei lerne ich wie man Kokosnüsse ausschabt und Kokosmilch selber macht. Gekrönt wird das Ganze dadurch, dass ich das ganze Essen alleine essen muss. Mitleidig gesellt sich eine Hotelangestellte zu mir. Ich versuche das dennoch übrig gebliebene Essen an die übrigen Mitarbeiter zu verteilen, um dann erleichtert zum Zimmer zurückzukehren. Am Nachmittag wagen wir uns nochmal an den Pool, wo wir direkt von einem Vogel angekackt werden. Zum Glück haben wir unseren Humor nicht verloren.
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  • Day6

    Haputale Olympus Plaza

    November 9, 2016 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir beginnen den Tag mit der Zugfahrt nach Haputale, der Gegend der Teeplantagen. Statt der versprochenen 2. Klasse sitzen wir in der 3. Klasse. Die Fahrt soll 4 Stunden dauern, Kel fährt unser Gepäck mit dem Auto. In unserem Abteil sind zunächst junge Singhalesen die Musik machen, sehr angenehm! Zur Halbzeit werden diese jedoch leider durch eine kreischende dänische Mädchengruppe ersetzt. Zwischendurch werden uns sowohl im Zug als auch von den Bahnsteigen immer wieder Snacks und Getränke angeboten. Wir sind froh, dass wir nach der vorletzten Station gefragt haben, da es keinerlei Durchsagen gibt und die Schilder an den Haltestellen nur zu spät oder gar nicht zu sehen sind. Die Landschaft an der wir vorbeikommen ist atemberaubend. Es geht durch dicht bewachsene Wälder, Teeplantagen und Dörfer. Es wird zunehmend kälter und wir müssen unsere Pullover anziehen.
    Auch im Hotel ist es etwas kühl. Gerade als wir in den winzigen Ort wandern wollen geht ein Regenguss nieder und wir müssen mit dem Hotelzimmer vorlieb nehmen.
    Am nächsten Tag soll es für uns zu einer Teeplantage und zu einer Meditationseinheit bei Mönchen gehen. Kurz vor unserer Abfahrt ruft Kel uns an und erinnert uns daran, dass wir helle Kleidung für die Mönche anziehen sollen. Wir ziehen uns also nochmal komplett um und werden draußen von Kel in schwarzer Hose empfangen. Wir fühlen uns etwas veräppelt. Statt im Sonnenschein zum Teepflücken zu fahren, fahren wir erst zum Tempel und das nur, damit unser Guide sein Lunch bekommt, toll. Laut Kel herrscht auf dem Gelände Handyverbot, als erstes klingelt allerdings lautstark ein Handy eines Gehilfen (dass auch bei der Meditation eine Nonne ein Handy vor sich liegen hat, geschenkt!).
    Wir sprechen mit dem obersten (und einzigen) Mönch, um im Anschluss von ihm in die Höhe Kunst der Meditation eingewiesen zu werden. Obwohl vor allem Nico kein Lunch wollte werden wir irgendwie doch dazu genötigt und bekommen mehr als reichlich. Nach dem Essen werden wir mit zu einer Klangtherapie genommen. Der Mönch spielt 6 Instrumente, würden wir auch, wenn wir den ganzen Tag Zeit hätten. Geld darf er zwar nicht anfassen, eine Spende ist trotzdem gern gesehen. Auf dem Weg zurück fängt es ordentlich an zu regen, sodass wir die Teeplantage ausfallen lassen müssen. Nico ist not amused. Wir wagen einen Abstecher ins Dorf, wo es aber absolut nichts zu sehen gibt, also ab zurück ins Hotel, wo es nichts zu tun gibt. Wir freuen uns, am nächsten Tag weiterzuziehen.
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  • Day6

    Kandy Serene Grand Hotel

    November 9, 2016 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 24 °C

    Früh am Morgen geht die Reise über Dambulla weiter nach Kandy. In Dambulla erklimmen wir einen Berg, um einen Tempel zu besichtigen. Trotz der frühen Uhrzeit ist der Aufstieg beschwerlich. Danach bringt Kel uns in einen Gewürzgarten. Radj erklärt uns, wie Beschwerden mit natürlichen Mitteln behandelt werden können. Anschließend kommen wir in den Genuss einer Massage. Bis auf die Tatsache, dass die Massage Lotion auch in meine Haare einmassiert wird, eine tolle Sache. Als letzter Programmpunkt des Tages besuchen wir den Zahntempel von Kandy, natürlich "opfern" wir auch Blumen. Die anschließende Tuktuk-Fahrt ist nicht der Rede wert.
    Im Hotel rät man uns eindringlich die Balkontür stets verschlossen zu halten, da ansonsten Affen ins Zimmer kämen. Am nächsten Tag sollten wir es am eigenen Leib erfahren.
    Morgens werden wir von einem lauten krachen geweckt. Zunächst können wir diesen nicht zuordnen. Beim Frühstück leisten uns tatsächlich Affen Gesellschaft, allerdings sind wir durch die fensterfront getrennt. Von Zeit zu Zeit reißen die Affen die Stühle um. Daher also das Krachen. Auch vor unserem Zimmer tummeln sie sich immer wieder. Mittags bringt Kel uns zu einem Botanischen Garten. Leider reichen 2 Stunden nicht aus, um alles zu sehen. Angeblich soll es hier auch einen Memorial tree aus Deutschland geben, den finden wir aber nicht. Den Abend läuten wir mit Kandy Dancing ein. Es werden traditionelle Tänze, Akrobatik und Trommelkünste dargeboten. Mir gefällt es ganz gut, Nico nicht so. Gekrönt wird das Ganze durch "feuerakrobatik".
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  • Day4

    Sigiriya Fresco Water Villa Vol. 2

    November 7, 2016 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 14 °C

    Früh am Morgen machen wir uns auf zu einer Katamaran Tour auf einem künstlich angelegten See. Wir bemerken dass Kel heute keine Blumen für seinen Buddha bereit gelegt hat, so wir er es die vorigen Tage gemacht hat. Prost wird er von der Polizei heraus gewunken, da er eine durchgezogene Linie missachtet hat. Wenn wir ihn richtig verstehen musste er die Polizisten mit 5000 Rupien bestechen, damit er seinen Führerschein nicht verliert. Während der Katamaran Tour basteln uns die Ruderer Hüte aus Lotusblättern. Wir sehen aus wie Peter Pan und fühlen uns wie letzten Deppen, wollen aber auch nicht unhöflich sein. Angeblich befinden sich in dem See Krokodile. Zum Glück dauert die Fahrt nicht allzu lang. Weiter geht's zu den Ruinen von Polonnaruwa. Diese besichtigen wir via Fahrrad. Auf der Tour sehen wir Affen, einen jungen Schakal, Schlagen und Warane, später auf dem Rückweg sogar Elefanten. Vorher klären wir noch in ein einheimisches Restaurant ein. Dort versuche ich mich an der typischen Essweise, nämlich alles mit den Händen zusammen zu matschen. Es ist wirklich sehr lecker, besonders die Roti (kleine warme Teigfladen). Probiert haben wir heute auch schon die King Coconut. Beim Verlassen von Polonnaruwa steckt Kel dem Wärter Geld zu, warum bleibt fraglich. TISLRead more

  • Day3

    Sigiriya Fresco Water Villa

    November 6, 2016 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 20 °C

    Es regnet in Strömen. Wir sind not im just darüber. Erster Stop ist der Fischmarkt von Negombo. Dort gibt es Fische in allen möglichen Farben und Größen. Und das riecht man auch. Zum Glück regnet es in dieser Zeit mal nicht. Es ist eine lange Fahrt bis Sigiriya und die nutzt Kel, um uns seine Fahrkünste unter Beweis zu stellen ("People drive crazy! Without brakes we can drive but without horn is a Problem"). Mehr als einmal müssen wir scharf die Luft einsaugen. Zwischen den Manövern bleibt allerdings noch genug Zeit uns über Hochzeiten und die Hochzeitsnächte von Buddhisten/Singhalesen zu informieren. Bis ins kleinste Detail... Zweiter Stop des Tages ist der Felsen von Sigiriya. Ziemlich groß, ziemlich beeindruckend. Von dort wollen wir den Sonnenuntergang sehen. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Und das ist nicht sprichwörtlich gemeint. Vorbei an Fundamenten verschiedener Bauten und Pools müssen wir 841 Stufen bis oben erklimmen. Einige Treppen sehen nicht sehr vertrauenserweckend aus. Während wir uns bei gefühlt extrem hoher Luftfeuchtigkeit hinauf kämpfen entsteht völkerverständigung der besonderen Art und Weise: alle japsen und schauen sich gleichermaßen mitleidig und mitfühlend an. Kel erzählt uns, dass die Regierung versucht die Festung als 8. Weltwunder eintragen zu lassen, bisher ohne Erfolg. An der Spitze angekommen eröffnet sich uns ein großartiger Weitblick. Dieser entschädigt für die Strapazen. Erst in der Dämmerung steigen wir wieder hinab. Unerwarteterweise ist die Schranke der Zufahrtsstraße verschlossen, wir kommen nicht raus. Im Dunkeln halbwegs im Dschungel nicht die beste Option. Doch schließlich wir finden einen Weg hinaus. Wieder im Hotel bemerken wir, dass das schöne Zimmer gar nicht mehr so schön ist. In der großzügigen Dusche befindet sich eine Ameisenautobahn. Mit regem Verkehr. Damit jedoch noch nicht genug. Wir haben in unserer Abwesenheit einen neuen Mitbewohner bekommen: Freddie. Freddie ist eine gigantische Kakerlake. Nico versucht ihn heldenhaft zu fangen, doch Freddie ist schneller und verschwindet sichtlich angeschlagen hinterm Schrank. In der Hoffnung, dass er dort bleibt schlafen wir völlig erschlagen ein.Read more

  • Day1

    Wattala Pegasus Reef Hotel

    November 4, 2016 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach einem kurzen Zwischenstopp in Abu Dhabi geht es weiter nach Colombo. Im Flieger von Abu Dhabi nach Colombo versprüht eine Stewardess seltsam riechendes Raumspray. Warum bleibt rätselhaft. Gegen 3:30Uhr landen wir in Colombo. Das mühsam beantragte Visum möchte die Dame bei der Einreise überhaupt nicht sehen. Draußen wartet schon unser Fahrer Kel. Überraschenderweise scheinen wir entgegen unserer Erwartung eine Individual- und keine Gruppenreise gebucht zu haben. Die nächsten fast zwei Wochen werden wir ausschließlich mit Kel verbringen. Er ist unser Reiseführer und gleichzeitig unser Fahrer. Es gibt schlimmeres 😉. Gegen 5:30 Uhr kommen wir endlich im Hotel an. Natürlich ist alles wie ausgestorben. Der erste Eindruck des Hotels ist super. Wir bekommen ein ebenerdiges Zimmer da in den anderen Etagen renoviert wird. Unser Zimmer ist bereits renoviert worden und sehr schön und gemütlich. Wir planen um 9:00 Uhr frühstücken zu gehen und stellen uns entsprechend den Wecker. Das funktioniert natürlich Überhaupt nicht. Wir sind hundemüde und machen uns erst gegen Mittag auf zum Pool. Vorher bemerken wir allerdings noch, dass von der Decke im Badezimmer Wasser herunter läuft und das genau über die Steckdosen. Eine Meldung an der Rezeption lockt die Angestellten nicht wirklich aus der Reserve. Das könnte allerdings auch daran gelegen haben, dass wir gesagt haben, dass uns das Leck nicht stört. Irritiert sind wir als wir draußen eine große Gruppe Kinder bemerken. Uns ist nicht ganz klar warum dort ein Schulausflug stattfindet. Die Angestellten sind sehr nett und auskunftsfreudig und versuchen immer mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir sind anscheinend einer der wenigen Gäste hier. Obwohl wir das Frühstück ausgelassen haben verspüren wir auch mittags noch keinen Hunger. Leider verschlechtert sich das Wetter, sodass wir wieder ins Zimmer verschwinden und erneut eine Runde schlafen. Natürlich war niemand im Zimmer, um sich um die tropfende Decke zu kümmern. Für abends nehmen wir uns vor das Seafood Restaurant zu besuchen. Wir sind die einzigen Gäste. Dementsprechend engagiert sind die Kellner und Köche und am Ende des Abends kannten wir jeden einzelnen. Da der Tag so unfassbar anstrengend war kehren wir nach dem wirklich exzellenten Essen sofort zurück ins Zimmer. Morgen starten wir richtig durch!Read more