Satellite
Show on map
  • Day166

    Uschuaia

    February 12 in Argentina ⋅ ⛅ 8 °C

    Es gab zwei Reisetage, wir fuhren nach Rio Gallegos, dort haben wir eine Nacht verbracht. Dann ging es weiter nach Rio Grande.
    Wir mussten um nach Rio Grande zu kommen 2 Grenzübergänge passieren.
    Einmal von Argentinien nach Chile.... das Besondere daran ist, dass man keine Lebensmittel mitnehmen darf. Wir mussten unsere Einkäufe leider entsorgen,
    was mir extrem schwer fällt. Leider hatten wir uns beim Vorräte zulegen etwas verschätzt. Ein Grenzbeamter kontrollierte ganz gewissenhaft unsere Rucksäcke und das Auto.
    Dann kam der nächste Grenzübergang in umgekehrter Reihenfolge und wir waren wieder in Argentinien... den Argentiniern ist es egal was man mitbringt... uns ja auch, denn wir hatten ja nichts mehr 😎

    Um nach Ushuaia zu gelangen, muss man eine Autofähre nehmen, sie fährt ca 25 Minuten über die Magellan Straße. Kurios ist es, dass man auf der Fähre bezahlen muss. Wir hatten keine Ahnung, wie das vonstatten geht, hatten irgendwie erwartet, dass jemand auf uns zukommt, doch als wir bemerkten, dass sich ein paar Leute vor einer Tür anstellten, lag die Vermutung nahe, hier gibt es die Fahrkarten - Bingo. Kaum war das Ticket gekauft, konnten wir auch schon die Fähre verlassen.
    Wir waren in Feuerland 🔥

    Nach ca 2 Stunden waren wir in Ushuaia angelangt. Die südlichste Stadt der Welt. Von hier aus starten viele Expeditionen in die Antarktis. Im Hafen konnten wir schon die ersten Kreuzfahtschiffe sehen, viele Katamarane, kleine Ausflugsboote und auch 2 Schiffe von Greenpeace.
    Ushuaia befindet sich in der Inselwelt von Feuerland an der Südspitze Südamerikas. Sie trägt den Beinahmen "Ende der Welt"🙃
    Sie liegt zwischen dem Gebirgszug der Montes Martial und dem Beagle-Kanal.
    Wir hatten uns in Neuseeland mit Winterkleidung eingedeckt, denn hier soll es immer sehr kalt und windig sein. Doch wir stellten fest, dass hier natürlich alles auf "Kälte" eingestellt ist. In allen Geschäften gibt es Kleidung in verschiedenen Ausführungen, von billig bis sehr teuer... aber wir wollten keine Zeit mit shoppen verbringen....

    Für die Zeit hier hatten wir ein kleines Appartment gemietet, so konnten wir kochen und sind etwas unabhängiger, auch konnte mal wieder Wäsche
    gewaschen werden.
    Da unsere Lebensmittel ja der Grenze zum Opfer gefallen waren, haben wir diesmal sparsam eingekauft... es fällt mir sehr schwer, Lebensmittel zu verwerfen, dann lieber öfter einkaufen gehen.
    Read more