• Maskat liegt am Golf von Oman

    9. februar, Oman ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute schließen wir unsere Oman-Runde. Es geht wieder nach Maskat. Da wo alles begann. Ich bin schon ganz traurig, dass unsere Zeit in diesem so wunderbaren und touristisch unverbrauchten Land dem Ende entgegen geht.

    Auf dem Weg zum Hotel machen wir noch einen klitzekleinen Umweg über die Amouage Factory. Mein sauteures Parfüm läuft aus. Die gesamte Umverpackung hat das, was ausgetreten ist, aufgesaugt. In Erwartung eines problemlosen Umtausches des Parfüms fällt mir die Kinnlade runter, als es heißt, dass wir dazu nach 14 Tagen keinen Anspruch mehr hätten. So steht es schließlich auf der Rückseite des Vertrages. Wir sollen doch Platz nehmen. Man würde die handgegossene Flasche prüfen und das, was ausgelaufen ist, auffüllen.
    Glücklicherweise hat Rainer das Geschriebene blitzschnell erfasst und widerspricht. So kommt eine Kehrtwende in die Situation. Der Manager wird gefragt und ich bekomme eine neue Packung. Worauf Rainer nun auch zuschlägt. Schließlich lebt man nur einmal.

    Ursprünglich sollte es nur noch eine Übernachtung in Maskat geben.
    Um meinen Pro-Nacht-Schnitt zu senken habe ich deshalb ein ordentliches Hotel am Airport für 40€ reserviert. Aber weil wir ja sowohl in Misfat und in Sayq die Pläne geändert und je eine Nacht gekürzt haben, steigen wir auf Rainers Wunsch wieder im Millenium ab. Dieses Mal werden wir in der obersten, also siebten Etage untergebracht.
    Nun. Ein wenig ist das wie nach Hause kommen. Hatten wir in Maskat noch irgendwas auf der to-do-List stehen lassen 🤷‍♀️
    Die kommenden zwei Tage besuchen wir weder Museen noch andere Attraktionen. Wir machen uns auf die Suche nach dem besten Strand Maskats. Schließlich soll jetzt der entspannte Teil der Reise beginnen.

    Der breiteste Strand Maskats ist der Qurum Beach. Der ist ganze vier Kilometer lang. Hier machen wir es uns als erstes gemütlich.
    Der Sand ist eher gelb und grob.
    Es ist mittags und wir haben den Strand mit einem weit entfernt sitzenden Paar für uns allein. Aber zum Baden ist uns irgendwie noch nicht. An der Promenade gibt es Cafés, in den wir unseren Müßiggang fortsetzen.
    Ein Labyrinth von neugebauten Villen macht es uns dann aber schwer den nächsten Strand zu erreichen. Google hat’s noch nicht auf dem Schirm, dann bewundern wir eben die Einfamilienhäuschen, die nach meinem Geschmack eher Palästen gleichen. Irgendwann finden wir dann doch noch den nächsten Beach.
    Eine Bucht wie aus dem Katalog. Aber wir entscheiden uns dann für den danebenliegenden Strand, dem PDO Marjan Beach.
    Es gibt genügend Parkplätze und Bodysurfer-Wellen für Rainer. Hier verbringen wir den Rest des Tages. Diese Gegend gefällt uns ausgezeichnet! Und sollte es uns jemals nochmals nach Maskat verschlagen, wäre eine Anmietung eines Apartments in dieser Gegend etwas, um was ich mich bemühen würde.
    Am nächsten Tag fahren wir eine altbekannte Route: Muttrah, Sultanpalast, Nationalmuseum… Ohne auszusteigen. Einfach nur entlang cruisen.
    Bis zum Al Bustan Beach. Der ist wieder ziemlich groß. Am anderen Ende steht das Ritz. Ich kenne die Zimmerpreise und ich frage mich, was es dort außer sensationellen Service gibt, dass man hier absteigt. Denn die Aussicht kann es nicht sein.
    Der Sand hier ist sehr fein. Und viel heller als an den Stränden von gestern. Farblich ist das Wasser eher karibisch - die Temperatur allerdings nicht. Wir bleiben hier und tanken Sonne. Und eigentlich sollten noch zwei weitere Strände besucht werden. Die finden wir zwar, aber der Zugang ist von exquisiten Wohnanlagen versperrt. Schade. Haben wir nicht in Al Kashkharah gelernt, dass alle Strände frei zugänglich sind?

    Nun ja. Wir sind dennoch erholt.
    Am Abend sagen wir auch noch der schönsten aller Moscheen, der Sultan Qaboos Mosque tschö,bevor es ans flugtaugliche Kofferpacken geht. Morgen, in aller Frühe ist Länderwechsel angesagt: Es geht in die Emirate.
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