From Mainhattan to Manhattan
Jun 22–29, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 33 °C
6:15, Abfahrt zum Manfred-Rommel-
Airport Stuttgart. Es ist zwar schön hell und es gaukelt uns den Tag vor. Dennoch ist es viel zu früh.
Die Aufgabe des Gepäcks wird auch immer automatisierter und damit einfacher und komfortabler für alle. Koffer ist durchgecheckt bis zum Zielflughafen. Anschließend Sicherheitskontrolle inkl. Sprengstoff-Test an meiner Kamera.
Um 7:10 den ersten Cappuccino vom Autogrill mit einem Franzbrötchen
8:00 Boarding und 30 Minuten später
Taxi zum Runway nach Frankfurt.
Von dort startet die 747 und dreht eine Kurve westwärts. Nachdem wir die Reisehöhe erreicht haben, wird das Mittagessen serviert. Ich habe mich für Rustico Triangolo mit Rapsblüten entscheiden.
Nachdem wir das europäische Festland verlassen haben, zieht sich die Flugbahn knapp unterhalb von Island entlang. Es geht Richtung Grönland, wo wir dessen Südspitze passieren.
Nach circa fünfeinhalb Stunden über Wasser stoßen wir, mit einer Reisegeschwindigkeit von 845 km/h über Grund, in Höhe von Postville auf die kanadische Landmasse. Wir überfliegen die Provinz Neufundland und Labrador. Weiter geht es über Quebec zur US-amerikanischen Grenze.
Nun liegen noch 2.087 Kilometer vor uns. Ich vertreibe mir die Zeit und schaue einen weiteren Film, geniesse das warm servierte Monsieur Croque und sehe im Anflug auf Newark, New Jersey, die Skyline von Manhattan.
Die Einreise in Newark dauert etwas länger, trotz der wenigen ankommenden Maschinen und Personen. Als ich an der Reihe bin, geht es schnell, nur die Frage nach dem Visum, welche ich wahrheitsgemäß beantworte und schon bin ich in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Nach der Gepäck-Ausgabe entscheide ich mich, mit dem Taxi in die Stadt zu fahren, in der Hoffnung, das es am Sonntag Nachmittag schneller ist als mit dem Zug. Der doch starke Verkehr treibt die Fahrzeit nach oben.
Ich buche ein Uber. Rawvee, der Fahrer, ist vor 7 Jahren aus Nepal hierher gekommen. Wir vertiefen das Gespräch; ich Frage nach den Gründen. In seiner Heimat hat er nichts gemacht, hing herum, ziellos, planlos. Da entschied er, in den Big Apple umzusiedeln, zu seinem Bruder, den Neffen und dem Onkel, die bereits hier waren. Er baute sich ein kleines Business als Taxifahrer auf, möchte aber in fünf Jahren zurück nach Nepal, um sich in Kathmandu selbstständig zu machen. New York sei nichts für ihn. Ich verabschiede mich, gebe ein Trinkgeld als kleinen Teil der Finanzierung und unsere Wege trennen sich mit guten Wünschen. Politik blieb aussen vor.
Einchecken, Zimmer beziehen, erfrischen und die deutsche Nacht zum Tag machen, um dem Jetlag zu entfliehen.
Take me back to Brooklyn
Am ersten Abend zieht es mich durch Downton vorbei am Charging Bull, Battery Park weiter über Fulton Market, der City Hall zur Brooklyn Bridge. Diese überquere ich im Sonnenuntergang. Werde von Fremden angesprochen, sie vor der Skyline zu fotografieren, nutze die Gelegenheit, mit zwei netten Polizisten des NYPD selber ein Foto zu machen und lande schliesslich in DUMBO (Down Under the Manhattan Bridge Overpass).
Hier noch schnell ein Foto am Top Spot durch die Manhattan Bridge auf das Empire State Building, dann bestelle ich bei Tanoreen im Time Out Market ein Chicken Shawarma. Ich geniesse das Panorama des sich langsam wechselnden Lichts - von Sonne zur künstlich beleuchteten Stadt.
Zurück wähle ich die Subway. Der Tag war lang genug.Read more



















Traveler
Ziemlich cool 😎