Last Stop: Edinburgh
November 7, 2025 in Scotland ⋅ 🌙 14 °C
Spontan entscheiden wir unser Frühstück im Holyrood Café einzunehmen. Ein nettes kleines Café mit typischen englischen Speisen, Bagels und Sandwiches. Sehr freundlicher Service.
(www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g186525-d1…)
Wir schlendern anschließend die historische Straße "Royal Mile" entlang. Diese führt vom Palace of Holyroodhouse zum Edinburgh Castle und ist eine schottische Meile lang. Hier, im Herz der Altstadt, befinden sich zahlreiche Sehens- würdigkeiten wie das Scottish Storytelling Centre, die St Giles' Cathedral, Restaurants, Pubs und das schottische Parlament. Sie ist gesäumt von imposanten Mietshäusern und engen Gassen (Closes), die in die Tiefe der Stadt führen.
Gegen 11:00 treffen wir uns am Hunter Square zu einer Führung durch den Untergrund. Während wir warten sprechen uns zwei Männer an. Es stellt sich heraus, das es sich um Zwillinge aus Neuseeland handelt. Sie sind für einen. Monat in Großbritannien unterwegs auf den Spuren ihrer Vorfahren. Sie haben die gleiche Tour gebucht.
Morvin begrüßt uns. Wir starten. Unweit des Treffpunktes versinken wir durch eine Haustür in Gewölben unter der Stadt. In schummrigem Licht und einer Geisterbahn ähnlichen Ausstattung wird die Geschichte lebendig. Ein Stadtplan zeigt uns die Größe der Stadt vor ein paar hundert Jahren und wie sie gewachsen ist. Wer lebte in welchen Stadtteil?
Es gab ein großes Feuer das, in vier Tagen und fünf Nächten, die Stadt niederbrannte. Viele Menschen suchten Schutz in den Gewölben und starben, als die Häuser darüber zusammen brachen und der Schutz sie lebendig begrub.
Die Pest halbierte die Population von zuvor 40.000 auf 20.000.
In den Gewölben wurde auch Whisky und Gin gebrannt. Als Lichtquelle dienten Fischöllampen.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Edinburgh)
Trotz dieser dunklen Zeit, wird das Mittelalter heute geschönt dargestellt und findet Einzug in Weihnachtsmärkte, Ritterkämpfe und andere Veranstaltungen.
Wir sagen "Mar sin leibh" (Auf Wiedersehen) und entschwinden zum Flughafen. Mietwagen abgeben, einchecken und ab geht es in 10 Grad kältere Deutschland .
Wieder festen Boden unter den Füssen stelle ich fest, das man am Service der Deutschen Bahn noch arbeiten kann. Aufgrund einer wirklich nur kleinen Verspätung des Fliegers und den langen Wegen zum Gepäckband bekomme ich diesen sehr knapp und spurte zum Bahnsteig. Dort sehe ich den Zug, leider öffnet sich keine Tür mehr und er fährt ohne mich. Auf die Frage an den Bahnmitarbeiter, wann und wie ich weiter komme, erhalte ich die Antwort "das gleich ein Zug mit fast 2 Stunden Verspätung kommt. Damit erreiche ich mein Ziel in der gebuchten Zeit."
Leider nein! Es gibt eine Störung auf einem der Stellwerke, weshalb wir zunächst nicht aus dem Fernbahnhof Frankfurt herauskommen. Irgendwann gibt es kostenfreies Wasser und Süßigkeiten. Die Bahnmitarbeiter sind bemüht, einige Kunden unverschämt und nehmen mehr als sie tragen können. Reicht dann nicht mehr für alle....
Als wir wieder fahren erklimmt mich die Gewissheit, das die Pünktlichkeit heute nicht erreicht wird. Auch in Stuttgart warte ich fast 50 Minuten auf den Anschluß und komme fast zweieinhalb Stunden später zu Hause an.
Am nächsten Tag reklamiere ich die Verspätung und erhalte innerhalb von 24 Stunden die Hälfte des Fahrpreises erstattet. Sensationell (oder ist die Bahn das schon gewohnt?).Read more


























