• In die Heide nach Nedderaverbergen

    May 30, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Kurz nach der Weser erreichen wir auch schon die Aller und mit ihr ein weiteres Highlight, die Stadt Verden. Eindrucksvoll leuchtet die Stadtkulisse hinter den Flußauen im Sonnenlicht. In der wunderbar erhaltenen Altstadt ist über den Feiertag Jahrmarkt, allerdings sind wir dafür wohl noch zu früh, die Buden sind alle geschlossen. Wir begnügen uns damit, einen Stadtrundgang zu machen. Hinter Verden fahren wir vom Fluss ab in die hier beginnende Lüneburger Heide. Nach einer Weile bricht die Sonne noch einmal durch die inzwischen dichte Wolkendecke und taucht die Landschaft in ein goldenes Licht. Besonders imposant leuchten die Birken an unserer kleinen Straße.

    Aber wir müssen weiter. Unser kleiner Gasthof schließt sonst die Küche und wir haben Hunger. Um mit den Etappen hinzukommen hatten wir außerhalb von Verden in einem Dorf mit dem unaussprechlichen Namen Nedderaverbergen gebucht und dort gibt es nichts außer diesem Gasthof. Im Nachhinein erweist sich unsere Wahl jedoch als Glücksgriff, denn unsere letzten stadtnahen Hotels hatten uns nicht wirklich überzeugt. Aber hier war alles, wie Radwandernde sich das wünschen. Unverfälschtes Dorfleben, gutes Essen, kleiner Biergarten und drumherum Ruhe und Idylle pur. Wir sind so angetan von der Athmospphäre, dass wir nach dem Essen in der Abenddämmerung noch einen kleinen Spaziergang durch das Dorf machen.
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