• 11. Etappe | E1 | Camino Cabo Norte

    29 de junio de 2024, Noruega ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute Morgen konnte ich das erste mal etwas essen, da ich am Vorabend durch die Strapazen der Hitze, der Moskitos und des Gewitters nichts mehr in mich bekommen hatte.

    Immer noch Angeschlagen, da auch in der Nacht irgendwo die Moskitos in die Hütte gekommen sind und ich gefühlt nur 3 Std. Schlaf hatte, machte ich mir doch eine Brühe zur Stärkung und machte mich auf in Richtung Jotka. Wo auch Sonja eine Sponsoren des Hike bereits auf mich wartete.

    Nach ca. 1,5 km Wald und Sumpf ging es direkt an den Anstieg, welcher in meiner Verfassung eine Herausforderung darstellte und ich bestimmt 3x solange brauchte wie sonst. Doch das ist hier in Norwegen schon fast Normal, durch die Pausen komme ich durchschnittlich 2km pro Stunde vorwärts. Aber ich komme vorwärts :-)

    Wie sollte es auch anders sein!

    Kaum oben wieder am höchsten Punkt angekommen kam wieder innerhalb kürzester Zeit ein Gewitter direkt über mich. Ich so schnell ich konnte noch ein Plätzchen gesucht an dem ich nicht der höchste Punkt bin, Rucksack von den Schultern Poncho übergezogen und mich klein gemacht. In der Hocke habe ich dann das Gewitter ausgesessen. Da es bis Jotka noch 7 km war, konnte ich nur so das Gewitter überstehen. Wichtig dabei ist es zu schauen, dass Du warm eingepackt bist und auch beide Füße auf dem Boden sind os wie am besten ganz eng beisammen.

    Nach ca. 1 Std. machte ich mich dann wieder auf den Weg und Abstieg nach Jotka, wo mich dann ein üppiges und sehr sehr leckeres Abendessen erwartete. Auch ein Bett in einer Hütte war für mich schon reserviert und ich musste nicht im Zelt schlafen.

    Hier stand ich dann auch den folge Tag noch und konnte mich ausruhen, wobei ich bereits in der zweiten Nacht aus dem Zimmer ausgewandert bin in den Küchenbereich und mir da meine Luftmatratze aufgeblasen habe und schlief. Denn auch in den Schlafräumen kamen irgendwo die Moskitos rein und. machten die erste Nacht auch zur quäl.
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