• Eine schöne unerwartete Begegnung

    7.–9. aug. 2025, Filippinerne ⋅ ☁️ 25 °C

    Unser Flug von Manila nach Puerto Princessa war auf jeden Fall eine besondere Erfahrung. Ich gebe zu, dass ich etwas nervös war, weil es mein erster Flug mit einer kleinen Propeller-Maschine war. Aber ich muss sagen, dass Start und Landung weniger holprig waren als bei großen Flugzeugen. Die Angst war also völlig unbegründet. 😉 Nach der Ankunft ging es direkt in einen Mini-Van, wo wir Sergej kennenlernten. Sergej stammt aus Kasachstan und lebt aber seit vielen Jahren in Kalifornien, USA. Sergej ist beruflich Fotograf und Kameramann, weshalb er auch sofort mit seiner hoch professionellen Kameraausstattung auffiel. Dank seines fließenden Russisch konnte Xenia zurück in ihre Komfortzone und von Englisch ins Russische wechseln. Ich verstand kein Wort, sodass sie für mich dankenswerter Weise alle Sprachen mixten. 😅 Nach einer 3-stündigen Fahrt kamen wir in Port Barton an. Ein ganz kleiner Ort auf der westlichen Seite der Insel Palawan. Nachdem wir uns von Sergej verabschiedeten und unser kleines, aber sehr charmantes Zimmer bezogen, ging es direkt zur Erkundung an den Strand. Dort probierte ich mein erstes philippinisches Bier, das den Qualitätstest definitiv bestanden hat. 😉

    Am nächsten Tag erkundeten wir ein wenig den Ort und machten es uns am Strand gemütlich. So haben wir uns die Philippinen vorgestellt. ☺️ Das Wetter ist zwar durchaus sehr wechselhaft, aber noch ertragen wir die plötzlichen Regenschauer ganz gut. Am Abend trafen wir zufällig Sergej am Strand wieder und besuchten gemeinsam die Bar „Coco Rico“, die sich in den kommenden Tagen als unser Aufenthaltsort für die Abende herauskristallisieren wird. 😅

    Während wir bei guten Getränken und netten Gesprächen den Abend genossen, wurden wir von einem jungen einheimischen Mann angesprochen, schätzungsweise war er Anfang 20 und wollte uns eine Tour verkaufen. Da wir am nächsten Tag ohnehin noch nichts vorhatten, hörten wir uns sein Angebot an. Nachdem er uns noch auf eine „Party“ von anderen Leuten aus Port Barton einlud, wussten wir nicht, dass dieses Ereignis unseren Aufenthalt hier (positiv) prägen wird. Mit Sergej im Schlepptau fühlten wir uns sicher und stiegen auf seinen Roller, um zu einer Holzhütte nahe der Hauptstraße gebracht zu werden. Dort begrüßten uns 10-15 philippinische Männer und Frauen freudig. Die ganze Situation fühlte sich total surreal an, aber wir ließen uns darauf ein und wurden nicht enttäuscht. 😉 Zuerst brachte man uns bei wie man hier trinkt. 😅 Es wird ein Krug auf den Tisch gestellt, gefüllt mit einer ganzen Flasche Gin und verrührt mit gemahlenem Ananaspulver. Dann kommen da noch ganze Stäbe Eis rein und fertig ist das Gemeinschaftsgetränk. Dann gibt es einen kleinen Becher, der immer wieder befüllt und im Kreis rumgereicht wird. Super gewöhnungsbedürftig, aber tatsächlich auf den Philippinen ein ganz normales Ritual der Gastfreundschaft. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da saßen wir lachend zwischen völlig fremden Menschen, redeten mit Händen und Füßen sowie dem Google Übersetzer und schlussendlich wurde ich in vermeintliche Zaubertricks eingebunden. 🤣 Gegen 1 Uhr konnte Xenia mich dann dazu bewegen den Heimweg anzutreten, da wir vor wenigen Stunden nun eine Tour für morgen früh 8 Uhr gebucht hatten. Unser Tourguide wird Ray sein, der mir soeben weiß machen wollte, dass er eine Münze in meine Stirn stecken kann und sie wieder aus meiner Nase holt. 🤣👍🏻
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