• Von der Ruhe in den boomenden Tourismus

    13.–14. aug. 2025, Filippinerne ⋅ 🌧 27 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen von Port Barton und den lieb gewonnen Menschen vor Ort. Die unzähligen Gespräche, die lustigen Momente, aber auch die Einblick in die teilweise prekären Lebensbedingungen der Menschen hier, werden wir nicht vergessen. Wieder einmal wurde uns direkt vor der Nase vor Augen geführt, welch‘ privilegiertes Leben wir führen dürfen und dass die Menschen, die ohnehin schon wenig haben, das meiste für ihre Mitmenschen geben.
    Danke, dass wir für ein paar Tage Teil eurer schönen Gemeinschaft sein durften. 🙏

    Für uns ging es heute, gemeinsam mit ein paar anderen Menschen, die sich dazu entschieden haben, sich 3 Stunden lang in einem Minivan durchschütteln lassen zu wollen, nach El Nido. In der Reihe vor uns saß ein deutsches Pärchen, die sichtlich erschrocken waren über den Fahrstil unseres Van-Fahrers. Zurecht. Auch wir mussten bei einigen Überholmanövern auf den kurvigen Straßen schlucken. 3 Kreuze machte ich als wir endlich in El Nido ankamen. 😳 Mit dem deutschen Pärchen, Romy und André, verstanden wir uns so gut, dass wir Nummern austauschten, um vielleicht mal gemeinsam etwas zu unternehmen. Auch diese Bekanntschaft im Minivan wird unsere nächsten Tage unerwartet prägen, das wussten wir zu diesem Zeitpunkt nur noch nicht. 😅

    Nun war es soweit: Wir fuhren das erste Mal mit einem TukTuk mit. So oft hatten wir davon bereits gehört, so oft wurde uns davon abgeraten, aber wir hatten hier keine andere Option und nun hing unsere Sicherheit an einem klapprigen Motorroller, auf dem ein Metallgestellt mit zwei Sitzen gebaut wurde. Die Fahrt war super gewöhnungsbedürftig, aber wir kamen nochmal durchgeschüttelt heil in unserer Unterkunft an. 😅

    El Nido ist deutlich größer und vor allem touristischer als Port Barton. Wir fühlten uns fast erschlagen von den Menschenmassen, die sich durch die schmalen Straßen schoben. Ich wünschte mir sehr schnell die Ruhe der letzten Tage zurück. 🫣
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