• Tag 8: Manang - Yak Kharka

    Sep 27–29, 2024 ⋅ 🌫 0 °C

    Good Morning Mr. Rain, Schluss mit lustig. Nachdem es bereits die gesamte Nacht laut geregnet hat (ich hatte das Gefühl einen Wasserfall im Innenhof zu hören) beginnt der Tag grau in grau. Es hat sich ein Dauerregen eingestellt. Erst später erfahren wir, dass es im ganzen Land Überschwemmungen und Erdrutsche mit Toten und Verletzten gegeben hat. Unser heutiges Ziel heißt Yak Kharka, egal auch wenn es regnet. Und ja, heute sind wir heilfroh, dass wir die Regenklamotten komplett mit haben. Heute wäre “ohne” undenkbar überhaupt zu starten. Nach einen weiteren guten Frühstück starten wir und merken nach kurzer Zeit einmal mehr, dass wir zu viel anhaben und müssen bei nächster überdachter Gelegenheit ablegen.
    Wir laufen danach recht fokussiert auf unser heutiges Tagesziel. Die Route selbst ist sehr schön, es geht allmählich nach oben, das Wetter lässt dies jedoch nur erahnen. Irgendwann wechselt der Regen auf Schnee, es wird merklich kälter. Die Hände schmerzen vor Kälte, Handschuhe machen bei der Nässe keinen Sinn.
    Nach 4 Stunden kommen wir in Yak Kharka an, schmeißen die nassen Regenponchos etc. auf die Außenleinen und beziehen unser karges Zimmer im Thorong Peak Hotel. Egal, Hauptsache trocken, die Ansprüche sinken mit jedem Meter Höhe 🥹. Gegenüber vom Zimmertrakt ist der hotelzugehörige Dining room. Wir freuen uns Zak und Tilly wiederzusehen, welche bereits den 3. Tag hier aushalten müssen aufgrund des Wetterumschwungs. Ja und das ist dann auch für uns die Nachricht des Tages. Das Wetter für morgen ist nach wie vor als schlecht vorausgesagt, so dass auch wir einen Tag länger bleiben werden. Hm, schmeckt uns durchgetaktete Durchreisende ansich gar nicht. Die Bergwelt hat jedoch ihre eigenen Gesetze, dem können wir uns, wenn auch nicht diskussionslos, nur beugen.
    Die Küche hier ist nur zu empfehlen,
    das macht die Zwangspause erträglich. Im Hotel selbst trifft eine größere Gruppe Israelis zusammen. Da Freitag Abend ist, dürfen wir ab der Dämmerung an einem Shabbat teilhaben. Zum Abend gibt’s die erste Pizza hier, muss eben auch mal sein. Die Nacht wird eiskalt, es schneit weiter und wir mummeln uns in unsere super Daunen- Wollschlafsäcke, welche wir auch die ganze Zeit im Rucksack mit schleppen. Nachti 😴
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