• Tag 12: Muktinath - Tatopani

    Oct 1–2, 2024 in Nepal ⋅ ☀️ 21 °C

    Good Morning Amerika, wir könnten die Welt umarmen. An langes Ausschlafen ist nicht zu denken. Geplant ist heute eine Bustour bis Tatopani. Davon hatten wir zuvor bereits viel gehört, keinesfalls gutes. Durch die Regenfälle der letzten Tage sind die „Straßen“ durch Erdrutsche in einem noch desaströseren Zustand. Aber, die Sonne scheint und wir haben Glück. Tilly meldet sich per WhatsApp, dass der halbe Jeep frei geworden ist. Das verschafft uns eine Stunde mehr Zeit um durch Muktinath zu bummeln, was in zahllosen Fotos endet. Wir treffen auf ein kleines Mädchen, welches uns Spielzeugketten verkaufen möchte, bunte Traktoren, Yak-Decken und etliche Verkaufsstände direkt an staubigen Straßen, schon auch sehr skurril.
    Die Jeepfahrt beginnt mit überraschend guten Straßen und endet wie angekündigt mit wirklich gefährlichen Engstellen und Abgängen am Steilufer des Flusses.
    Wir sind wirklich froh, nach 3-4 Stunden in Tatopani angekommen zu sein. Wir genießen den hier zum ersten Mal vorhandenen Innenhof mit subtropischer, schattenspendender Bepflanzung (Pomelo, Zitrone, Mango, wow) im Hotel. Wir chillen, schreiben und lesen und hängen ab. Zwischendurch kommt unser bekanntes Paar aus den Niederlanden vorbei, welches morgen nach Gorepani wandern will als Ausgangspunkt zum Poon Hill. Später kommt ein sehr nettes israelisches Paar hinzu, welches wir auch bereits auf dem Trek getroffen hatten. Sie haben über 7 Stunden Busfahrt hinter sich und sind sichtlich gezeichnet. Schließlich landen wir nach 17:00 Uhr im Bad der heißen Quellen, eine wunderbare Gelegenheit bei gefühlt ca. 37 Grad ausgiebig die Seele baumeln zu lassen und sich wieder rein (sauber) zu fühlen. Ein Must do it !
    Übrigens begegnen wir an diesem wie auch am nächsten Tag sehr vielen Schaf- und Ziegenherden direkt an der Straße. Ich hatte mich schon gefragt, wieso laufen die ausgerechnet der Straße entlang. Später erfahren wir, dass diese tatsächlich alle bis nach Pokhara getrieben werden. Rechtzeitig zu den Feiertagen, um da letztlich den hohen Fleischbedarf zu befrieden. Was für eine Vorstellung 😦🐐🐏, ist aber im übertragenen Sinne nix anderes wie unserer leckerer Brauch der Weihnachtsgans.
    Der Abend klingt lustig aus, eine 20 jährige Australierin, welche allein mit Guide unterwegs ist 🫣, gesellt sich zu uns. Wir genießen gemeinsam mit Puru unsere erstes Bier nach der Tour, San Miguel.
    Dann ab in die Falle, morgen geht’s 7:30 Uhr weiter per Jeep mit Zak und Tilly nach Pokhara.
    Nachti 🙋‍♂️
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