• Constance Arnold
October 2017

London, Zypern und der Vesuv

A 17-day adventure by Constance Read more
  • Trip start
    October 7, 2017
  • London zu Fuß in gefühlter Ewigkeit

    October 7, 2017 in England ⋅ ⛅ 14 °C

    Unser Tag beginnt um 4 Uhr, alle Taschen sind gepackt, Brote für eine ganze Armee bereitet und so sind wir müde aber froh gelaunt am Flughafen in Hahn angekommen. Wir sind sogar so froh gelaunt, dass wir gemütlich vor dem Gate unsere Brote, Kuchen, Wurst und Schokolade frühstücken - um 5 Uhr - und ganz nebenbei den Aufruf für unseren Flug nach London hören. In Windeseile sind die angebissenen Brote in der Tasche und ein flehender Blick von 3 + 1 Kindern lässt uns die ganze Menschenschlange umlaufen und noch rechtzeitig unser Gate erreichen. Alles läuft jetzt sehr flüssig, durch die Kontrolle, an das Gate, rein in den Flieger. Nur böse Zungen würden behaupten, wir hätten echt gepennt vor dem Gate, mampfend gepennt.
    Alles gut, in ca einer Stunde erreichen wir London Stansted - und ein gemütlicher, großer Mietwagen bringt und in die Stadt.
    Dort finden wir dank Google schnell unser kleines Häuschen, und kurze Zeit später sitzen wir in der U-Bahn Richtung City. Da es noch ungemütlich nieselt, führt uns unsere Tour zuerst ins Harrods. Alles riecht hier großartig, sogar die Fischtheke. Ich weiß jetzt auch, warum ich in ordinären Geschäften kein schönes Kleidungsstück finde, weil eben alles hier hängt, die schönsten allerschönsten Kleider, sehen fast aus wie Vintage - nur eben eine Kleinigkeit teurer. Jetzt steht es fest! Ich habe nicht " keinen Geschmack" , sondern einfach einen teuren - deshalb finde ich nie etwas.
    Die Preise hier lassen allen den Atem stocken, ein kleines - wunderschönes - Jäckchen - 8000 €! 800 erscheinen einem schon fast preiswert, nahezu ein Schnäppchen.
    Wir verlassen shopping unbefriedigt dieses exklusive Kaufhaus und suchen nun Vincents Shoppingparadies - Supreme! Einen Spaziergang durch Chinatown und schon stehen wir vor diesem merkwürdigen Laden - und - einer Schlange von Menschen . Der Besuch des exklusivsten Ladens aller Läden erwartet natürlich geduldiges 2- stündiges anstehen vor dem selben. Vincent, passionierter Supreme Fan, lehnt das aber - Gottseidank - ab. Wir sind alle fürchterlich müde, und so besuchen wir noch den bunten m&m Laden, bestaunen - sehr müde - Piccadilly Circus - drängen uns in die überfüllte U-Bahn und liegen um 20.30 Uhr nach einem wirklich langen, bunten Tag über den Wolken und in London in unserem kleinen Häuschen. Vincent duscht und cremt - warum, bleibt unser Geheimnis;-)
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  • Camden und eine private Stadtrundfahrt

    October 8, 2017 in England ⋅ ⛅ 15 °C

    Camden und eine private Stadtrundfahrt
    Nach dem Frühstück sind alle Kinder, und auch ich, froh in unser Auto zu steigen. Für die Kinder selbstverständlich, hier in dieser Metropole ein gewagtes Unterfangen. Mr.google ist uns aber wieder eine große Hilfe. Alle Straßen, die es wegen "too much traffic" zu vermeiden gilt, blinken rot. Das werden leider minütlich mehr und mehr. Nach einer Stunde und 10 km landen wir in Camden Market - einem kunterbunten Treiben. Vincent in großer Skepsis " schon wieder altes Zeug, keine coolen adidas;-(" Die gibt es hier zwar nicht, trotzdem ist auch er in Kürze begeistert von all dem "Futurezeug" . Ich liebe Camden, aber ich liebe auch das ganze "Vintagezeug". Hier in Camden ein Sammelsurium aus allem Verrückten, das hat dann auch den Teenager überzeugt. Und alle 3 Jungs wurden um eine "voll coole "Uhr reicher, die sie den ganzen Tag "feiern". Für Carlotta sah es hier aus wie auf dem Souk in Marrakesch. Eine gewisse Ähnlichkeit in all diesen kleinen Gässchen ist nicht zu leugnen.
    Mit fusslahmen Kindern wieder zurück in unserer Auto und auf in das Verkehrschaos von London. Lief aber alles super, besser als je vermutet - vorbei - im Stau - an Buckingham Palace, London Eye, der Gurke, Tower und über die Tower Bridge - im Stau - zu unser aller Vergnügen, denn schön gemütlich konnten wir uns alles Sehenswerte , neben ganz sicher vielen fusslahmen Touristen, ansehen. Müde und hungrig nach einem langen Tag sind wir gegen 17.30 zurück in unserem Häuschen. Vincent hat endlich wieder Kontakt zur Außenwelt - der heimatlichen Metropole und seiner Freundin. Die drei kleineren Kinder bekommen von Uli einen Malauftrag und ich? Übersehe einen kleinen Metalwasauchimmer auf dem Fußboden und jammere den Rest des Abends in Stille über meinen Fusszeh. Vincents Kommentar: "Dann haben wir wenigstens was zu erzählen!"
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  • Cambridge und die verschwundene Mascara

    October 9, 2017 in England ⋅ ⛅ 15 °C

    Cambridge und die verschwundene Mascara
    Unsere Taschen sind gepackt und nach dem Frühstück fahren wir gen Cambridge. Unser Abflug nach Zypern ist erst am späten Nachmittag und so planen wir einen Spaziergang durch Cambridges grüne Wiesen bis in die Stadt. Wir balancieren geschickt über Tretminen der englischen Kühe, ich humple mit meinem verunglücktem Zeh hinterher und wir erreichen pünktlich zum Beginn des Regens die geschichtsträchtige Stadt Cambridge. Neben all den alten wunderschönen Colleges und Gebäuden finden wir zu Vincents Verzückung eine große Shoppingmaul - schon ist es eine tolle Stadt, und mit neuer fescher Tasche verlassen wir Cambridge. London ist bisher super gelaufen, anstrengend aber auch spannend, kann ja nur weiter so laufen oder besser werden. Denkste!
    Unsere vielen Taschen wieder auf alle verteilt, ereilt uns der erste große Schreck am Flughafen. So entspannt unsere Ankunft am Samstagmorgen war, so verspannt und überfüllt ist der Flughafen heute. Die reisen wohl alle heute? Wie im Kuhtrieb arbeiten wir 6 Menschen uns zur Zollkontrolle durch. Und jetzt im Eiltempo - Jacke aus, Schuhe aus, Kosmetik in Plastikbeutel, zu viel Kosmetik, einfach im Koffer lassen, nein! doch raus, in anderen Beutel, Kinder schon teilweise durch, Koffer auf Band, nein! runter, in Behälter und dann auf Band, Kosmetik nicht zusammen sondern auf 3 Koffer verteilt, Handtasche auf anderes Band, Sonnenbrille hinterher schmeißen,puh, geschafft, alle durch! "Gehört ihnen der grüne Koffer? Schauen sie nach ihrer Kosmetik, die ist nicht mehr da!!" Hä? Wie soll ich hier nach was schauen, alles liegt irgendwo auf Band 1 bis gefühlt 32! Ich versuche noch mehr Infos von dieser Dame zu erhalten, doch da - ein Befehlston der Dame an der Durchleuchtung, ich solle gefälligst zurück kommen und nach meinem Kind schauen? Hä???? Der steht doch Gottseidank am Ende des Bandes und versucht zwischen 20 anderen Passagieren unsere Taschen zu finden. Ich bin hin und her gerissen - Kosmetik oder Carlotta, Carlotta oder Kosmetik? Ich hatte die Frage ja schon beantwortet, doch dann wurde ich sehr barsch in die Sicherheitskontrolle zurück gerufen, um mit in aller Unruhe anzuschauen, wie die kleine Carlotta bin Kopf bis Fuß durchleuchtet, geprüft und gescannt wurde. Das macht man mit mutmaßlichen Verbrechern so! ;-( Meine Kosmetik ! Zorn und Tränen drängen in meinen Hals und Augen. Nachdem Carlotta von jedem Drogen und Bomben Verdacht freigesprochen wurde, durfte nun auch ich an das Ende dieses kosmetikfressenden Bandes - und da war es, das NICHTS neben meiner grünen Tasche. Am liebsten hätte ich jetzt rote Flatterbänder um den Tatort gespannt - mehr als das Personal im Zorn zu beleidigen fiel mir aber nicht ein.
    Eine nette, besonnene Dame - diesen Eindruck hatte ich zum Tatzeitpunkt nicht - versuchte mir vergeblich zu erklären, dass sich alle Tütchen in unserem Besitz befinden. Das kann nicht sein!! Schließlich hat es ja die - eine - irgendeine, Dame beobachtet! Sollen die doch Bomben suchen und nicht meine Mascara und meinen wunderschönen Lippenstift. Warum stand Carlotta auch in diesem blöden Scanner! Im Zorn und völlig farblos in den nächsten Tagen , ach was Wochen, Jahren - bade ich in meinem Zorn und Leid im Flugzeug - als Carlotta aus dem Futterplastikbeutel einen kleinen, ganz unscheinbaren Kosmetikbeutel zieht!!!!!!! Stille, Schweigen, und bunte Farben für mein Gesicht;-)
    Erst am nächsten Tag rekapitulieren wir den Tathergang dieses unglaublichen Geschehens;-)
    Lange nach Mitternacht erreichen wir unsere kleine Villa auf Zypern. Müde von einem langen Reisetage fallen wir in unsere Betten.
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  • Chilltime in Neo Chori - Zypern

    October 10, 2017 in Cyprus ⋅ ⛅ 24 °C

    Unendliche Stille am Morgen. Ich bin schon gegen 7.30 Uhr wach - die Kinder liegen noch immer in tiefen Träumen. Der Tag beginnt ganz langsam. Erst am sehr späten Vormittag schälen sich alle aus dem Bett, Frühstück in Etappen. Der gestrige Reisetag und die "anstrengenden" Ereignisse liegen noch auf den Gemütern. So bewegt sich heute alles sehr langsam. Das Haus wird erkundet, der Pool zu kalt befunden. Der Rest scheint ganz OK. First of all: es gibt WLAN! Gottseidank, so kann man - allen voran Vincent - schön gemütlich bei 28 Grad Außentemperatur und geschlossener Jalousie im Bett liegen, im Kontakt mit der Heimat bleiben , und eben Spiele spielen.
    Das gemütliche griechische Restaurant haben wir trotz aller Langsamkeit noch am Nachmittag gefunden. Der Hunger trieb alle aus dem Haus. Vincent, Metropolenverwöhnt, macht sich "fresh" mit neuem Style und neuen Schätzen. In froher Erwartung auf den jugendlichen Puls von Zypern - treffen wir auf einen einsamen Strand und ein Restaurant mit alten Leuten. Enttäuschend für den Teenager " wo sind die ganzen Menschen?" Tja, in dieser Woche müssen wir uns wohl selbst genügen. Das kann ja spannend werden. ;-)
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  • Chilltime in Neo Chori 2

    October 11, 2017 in Cyprus ⋅ ⛅ 24 °C

    Gegen 11.30 Uhr sind nach einer langen Nacht alle wieder in Bewegung, vom Frühstückstisch auf die Liege oder Vincent wieder zurück in die Bettposition. Unser nachmittägliche Hunger führt uns wieder in unser kleines Restaurant am Strand. Dieses mal mit fetten griechischen Burgern ;-)Read more

  • Aphrodite, Rekordsprünge und Flugangst

    October 12, 2017 in Cyprus ⋅ ☀️ 25 °C

    Aphrodites Bad, so wird uns die Geschichte der wunderschönen Aphrodite in Reiseführern angepriesen. Die Kinder hegen schon zu Beginn des Ausflugs ihre Zweifel. Trotz allen Unkenrufen - zu heiß, zu eng, zu weit (20 min), und viele vielen anderen zu's, machen wir uns auf den Weg zu diesem Tempel. Ein Urteil in einem Forum lässt aber auch mich stutzen: " kleine, schmutzige, stinkenden Pfütze!" Das kann aber gar nicht sein! Erst kurz vor dem Bad der Aphrodite äußere auch ich meine Bedenken. Wir sind nicht alleine. Auch andere , meist älteren Herrschaften, möchten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Mit maulenden Kindern laufen wir durch den kleinen Park, und stehen nach 5 min Fußweg vor - einer kleinen, schmutzigen, stinkenden Pfütze! Die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde hat hier ihren Ursprung!!!!!.

    (Nach Hesiod ist sie die Tochter des Uranos. Dessen Sohn Kronos schnitt ihm, auf Rat seiner Mutter Gaia, die Geschlechtsteile mit einem Sichelhieb ab und „warf diese hinter sich“ ins Meer. Das Blut und der Samen vermischten sich mit dem Meer, welches ringsum aufschäumte und daraus Aphrodite gebar, die zunächst auf Kythera, dann an der Küste von Zypern an Land ging.[18]Dort schmückten laut den Homerischen Hymnen die Horen sie, bevor sie den Unsterblichen vorgestellt wurde.[19] Nach Pausanias und Nonnos von Panopolis war es die Göttin Thalassa(Θάλασσα „die See“), welche den Samen empfing. Nachdem sie im Olymp aufgenommen war, wurde sie Adoptivtochter des Zeus.)

    Kronos schmiss die abgeschnittenen Eier von seinem Vater Uranos in diesen schmutzigen Tümpel??? Das Ergebnis kann nur ein Versehen sein. Eine wunderschöne Schwester lag ihm sicher nicht im Sinn. Oder eben der Vorsatz des Geschwisterneids "mein Erbe wird nicht geteilt" und das ging dann gehörig schief.
    Ich konnte Vincent nicht einmal dazu bewegen, in Hoffnung auf ewige Unwiderstehlichkeit, seinen kleinen Fußzeh in Aphrodites Bad zu tauchen, keine Chance. Ich allerdings auch nicht, bloß Abstand halten ;-)
    Nach diesem Ausflug in die Geschichte bevorzugen wir unseren "kristallklaren" Pool. Höher, schneller, weiter war das Thema des Abends. Beeindruckende Ergebnisse sind auf den Bildern zu sehen.
    Noch beeindruckender ist allerdings Amons Flugangst. Deutlicher undeutlich und total crazy kann man sie kaum darstellen in unserem Scharade Spiel am Abend. Wir halten uns die Bäuche vor Lachen und gratulieren ihm zum ersten Platz im Ranking um den lustigsten (oder dämlichsten) Running Gag der Reise;-) ( sollte nicht nur einer bleiben - Gefängnis, Rennstrecke, Schrotflinte)
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  • Pooltime und Steineweitwurf

    October 13, 2017 in Cyprus ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Tage im Süden ähneln sich. Die Sonne weckt Uli und mich sehr früh, und die nächsten 2 h sind wunderbar ruhig mit Kaffee auf der Terrasse. Der Wahnsinn beginnt gegen 10 Uhr, wenn alle aus ihren Betten schleichen. Von diesem Zeitpunkt an haben alle, ständig, immerzu, ununterbrochen - Hunger. Unglaublich, wo fressen die das alles hin? Vincent wahrscheinlich in seine Muskeln, die er jeden Tag auf der Terrasse stählt. Und die anderen? Wo ich das alles hin fressen würde, weiß ich sicher - das würde man sehr gut sehen können. Aber die Kinder? Bleibt ein Rätsel!Read more

  • Pooltime und Steineweitwurf 2

    October 13, 2017 in Cyprus ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir verbringen einen wunderschönen Abend an einem verlassenen Strand im Sonnenuntergang - ein Stein schöner als der andere und perfekt geeignet, einen - sehr ungerechten - Weitwurfwettbewerb zu starten. In Vincents Armen muss ein Wurfgerät verborgen sein. Ob hoch, weit oder zielgenau - er bricht jeden Rekord! Ich spüre Pudding in meinen Armen. Mein Stein landet mit größter Anstrengung ca 5 m vor meinen Füßen. Das hier ist definitiv nicht meine Liga. Uli ist auch nicht ungeschickt, aber Vincent ist unerreichter Champion!
    Das wunderschöne Licht bietet sich nahezu an, grandiose Fotos zu schießen. Trotz Ullis größter Mühe schafft es Noah nahezu immer, als " Guckfisch" sich in romantische Sonnenuntergangsfotos zu schleichen. Irgendwo ist er immer zu sehen - Auge, Nase, Hände - und schon drängen sich alle ständig ins Bild. Vincent gewinnt auch diesen Wettbewerb - hässlichste Pose ;-)
    Der Hunger wird noch größer nach unserem Steineweitwurf an einem wunderschönen Strand hier auf der Insel bei tollem Licht in der Abendsonne. Mit knurrendem Magen lassen wir uns große Portionen im Restaurant direkt über unserem Häuschen schmecken.
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  • Ein Fakemarkt und der zyp. Grand Canyon

    October 14, 2017 in Cyprus ⋅ ☀️ 24 °C

    Sonnenverwöhnt unternehmen wir heute einen Ausflug mit " vergessenen Badesachen im Nichtgepäck". Wir besuchen den Markt von Paphos, erwarten zypriotisches Kunsthandwerk und finden unendlich viele internationale - chinesische - Marken. Vincent ist begeistert und beim Verlassen des Marktes haben wir wundervolle goldene Täschchen für Lara im Gepäck - okay, auch für mich ;-) Vorbei an unendlichen Bananenplantagen und einer kargen aber sehr schönen Küste finden wir anschließend den Weg ins Nirgendwo. Uli besitzt ein außerordentliches Geschick bei der Suche nach genau diesem. Und genau in diesem Nirgendwo erscheint vor unseren Augen ein Schild wie Phönix aus der Asche " The last castle on hill" . Ein Schloss, hier irgendwo im nirgendwo? Und tatsächlich - weiter auf diesem Weg an den Hängen des zypriotischen Grand Canyon taucht ein wunderschönes - nicht Schloss - aber Restaurant auf. Völlig überwältigt suchen wir uns den exponiertesten Platz auf der großen Terrasse am Hang aus. Alle, jedes Kind und wir "Alten" sind mehr als begeistert. Vincent hatte nie " eine schönere Aussicht" ;-) Alles richtig gemacht und gefunden ;-) Einziger Wermutstropfen - der Auswahl auf der Karte besteht nur aus Fleisch - und Fleisch. Sehr köstlich an diesem Nachmittag - aber am Abend, da wir alle wirklich vielen Reste als Care-Pack im Gepäck haben, leidet Vincent nahezu an einem Fleischschock. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, versuche ihn mit Weißbrot zu kurieren - die Margarita hat es dann geschafft. Ab morgen kein Pork!

    ( Restaurant Avakas Gorge Rd, Peyia, Zypern)
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  • Pooltime

    October 15, 2017 in Cyprus ⋅ ⛅ 25 °C

    An unserem letzten Tag hier auf der Insel entspannen wir den ganzen Tag in Haus und Pool. Das bringt hin und wieder fast unerwartete Blüten zum Vorschein, aber eben nur fast. Ein Opfer findet sich bei den Kindern immer. In diesem Fall ist es Amon, der sich heute verzweifelt, zornig und tränenreich diese Position erkämpft. Vincent sitzt mit Kopfhörern ganz entspannt lächelnd neben dem Geschehen -"ganz großes Kino" . Gegen Abend haben sich haben sich fast alle wieder fast lieb ;-). Die Koffer für unsere Weiterreise nach Italien werden ohne Murren gepackt.
    Amon verabschiedet sich am Abend sehr rührend von unserem Häuschen " Wir haben das Haus sehr genossen!"
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  • Bye, bye Cyprus!

    October 16, 2017 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach einer Woche im sonnigen Süden stehen wir heute fast noch im Dunkeln auf. Alle sind beschäftigt. Selbstständig packen alle ungewöhnlich sauberen Kinder - gestern Abend war der Reisevorbereitungsduschtag ;-) ihre letzten Sachen in den Koffer, passt gottseidank noch alles rein. Brote mit Käse und Salami, Kuchen und Würstchen sind auf mehrere Taschen verteilt. In großer Verwunderung über die Unmengen an Essbarem hat Vincent wohl vergessen, wie schnell bei 6 Personen diese Taschen leer sind. Oft schon bevor wir im Flugzeug sitzen.Read more

  • Carlotta in der Kiste

    October 16, 2017 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Gegen frühen Nachmittag landen wir in Rom Ciampino. Die zypriotische Sonne in unserem Gepäck packen wir nach der Landung sofort aus und so sind es auch hier wunderbare 25 Grad. Schnell in unseren Mietwagen, den fürchterlichen Durst aller Reisenden gelöscht, sind wir jetzt auf dem Weg entlang der italienischen Westküste zu unserer ersten Unterkunft. Strand so weit unser Auge reicht. Am Strand von Latina vertreten wir uns die Füße - schon wieder einsam ;-) Vincent hegt jetzt die unbedingte Vermutung, wir umfahren alle Ansammlungen von Menschen. Ganz würde ich Ullis Intention dies zu tun auch nicht abstreiten, jedoch ist die Sommerzeit zu Ende und nur wenige Urlauber verirren sich im Oktober nach Italien. Noch einen Stop am Capo circeo Lighthouse und wir sind auf dem Weg in unsere Unterkunft nach San Felice. Hier bleiben wir nur eine Nacht, für mich auch wirklich ausreichend und etwas zu viel shabby chic. Carlottas Ansage in jeder Unterkunft läuft auf repeat " ich schlafe nie und niemals mehr neben Amon!!!" Das wird meist großzügig ignoriert. So stampft sie jeden Abend zornig und lautstark schimpfende in ein Bett neben ihren Bruder. Heute findet sie voller Entzücken eine mit Decken und Handtüchern gefüllte Kiste neben Vincents Bett - und schläft in genau dieser!!! Entsetzen macht sich in mir breit. Sie möchte tatsächlich mit angewinkelten Beinen hier die Nacht verbringen???!!!!! Ich versuche noch ein paar mal, sie sanftmütig davon abzubringen, keine Chance. Tatsächlich, mit breitem Grinsen in Embryostellung verbringt sie ( ich vermeide das Wort schlafen, das kann es einfach nicht sein!) die ganze Nacht in der Kiste neben Vincents Bett - Carlotta in der Kiste!

    Unser Abendessen ( italienische merkwürdige Burger und eine Pilzgericht für Vincent, der noch immer kein Fleisch auch nur riechen kann) essen wir - gaaaanz einsam ;-) in der Altstadt von San Felice. Kein Mensch hier, nur eine Katze mitten auf dem Marktplatz. Vincent gibt seine Suche nach Zivilisation auf;-)
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  • Tanz auf dem Supervulkan und Pompeji

    October 17, 2017 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einer ca.1 stündigen Fahrt stehen wir enttäuscht vor den verschlossenen Türen der phlegräischen Feldern. Wegen eines Unfalls vor nicht allzu langer Zeit sind die Felder für Besucher geschlossen. Mit dem Ziel, sie wenigstens von außen zu betrachten, ignoriert Uli jedes Verbotsschild und wir fahren engste Gässchen immer weiter fürchterlich den Berg hinauf. Keine zwei Autos passen nebeneinander und wir erreichen den höchsten und schmalsten Punkt des Weges. Ein freundlicher Anwohner weist uns mit intensiven Gesten darauf hin, dass es hier doch sehr gefährlich sei und wir unbedingt den Weg zurück antreten sollten. Trotzdem bleibt genug Zeit, um die seltsame Stimmung und den entsetzlichen fürchterlichen faule Eier Geruch wahrzunehmen, der sich in Rauchschwaden von Rand des Berges in unsere Nase drängt. Vulkan in Miniatur! Von wegen! Am gleichen Abend noch recherchieren wir. Wir befinden uns am gefährlichen Rand des einzigen Supervulkans in Europa. Diese harmlos erscheinende weiße Fläche ist in Wirklichkeit der Krater des bedrohlichsten Vulkans in Europa, mehr noch als Vesuv und Ätna. Wir balancieren also mit unserem Auto direkt auf dem Kraterrand. Den Gedanken, dass dieses schlummernde Monster jederzeit erwachen könnte, verdrängen wir. Der soll warten, bis wir wieder zu Hause sind.
    Nach unserem schwefeligem Abenteuer besuchen wir die vor 2000 Jahren unter Vulkanasche begrabene Stadt Pompeji. Ich hatte sie mir viel kleiner vorgestellt, die Kinder vermuteten unendlich viele zu Stein erstarrte Tote hier zu sehen . Im Gegenteil, die Stadt Pompeji ist sehr groß. All die zu Stein erstarrten Menschen liegen friedlich unter Glas. Unendliche Häuser reihen sich aneinander - oder das, was von ihnen übrig ist. Wunderschöne Gemälde zieren die Wände, akribisch wieder von Asche befreit. Manche Häuser erwecken den Eindruck, schon morgen könne man hier einziehen. Und hoch oben über all den Gebäuden ragt ruhig und friedlich der Monte Vesuvio. Die Lehrbücher heben aber noch immer den Zeigefinger - "Der Ruhezustand kann mehrere hundert Jahre andauern und endet mit einem erneuten großen Ausbruch!"
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  • Zu Fuß über den Wolken

    October 18, 2017 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Schon früh sind wir wach für einen der Höhepunkte unserer Reise - der Vesu....... Nein! Die Jelly Bean Challenge : “Empfehlenswert für alle, die mal ein bisschen Spaß haben wollen, solange man nicht selber betroffen ist :-D
    Die Bohnen schmecken wirklich so, wie auf der Verpackung angegeben X). Da fragt man sich doch, wie haben die das gemacht bei der Herstellung bzw. wer hat sie vorher probiert??? Ein echter Partyspaß und Lacher garantiert. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen.“ Zitat Amazon

    Am Vorabend kauft Vincent die Zutaten zur ultimativen Ekelchallenge. Alle Kinder fiebern diesem großen Event entgegen, und nun - kurz vor unserem Aufstieg auf unseren Vulkan steht alles bereit. Noah darf als erster eine der begehrten Beans wählen - frisch gemähter Rasen - lecker - bäh. Das ist noch die harmlose Variante. In zweiter Runde liegt eindeutig Vincent vorne - Erbrochenes!!!! Um nichts in der Welt nehme ich an diesem Spiel teil. Als Zuschauer jedoch ist es ein außerordentlicher Spaß ;-) Die Geräusche, Verrenkungen und Gesichtsentgleisungen sind einzigartig ;-)

    Nachdem alle ihre Übelkeit überwunden haben, recherchiert Noah die zu erwartende Temperatur auf dem Berg, aktuell 9 Grad.
    Nach unserer Voraussicht wird es dann sicher nicht mehr als 15 Grad! Also: lange Hose, Pullover, Jacke, festes Schuhwerk.
    Der Berg ist noch in Dunst gehüllt. Wir fahren durch den bewaldeten Teil am Hang des Berges. Die Bäume haben aber durch den Brand vor ca einem Monat ihre Gestalt verändert - groß, schwarzbraun, nadellos. Irgendwie macht dieser Anblick den Vulkan aber viel mehr zum Vulkan in unserer Vorstellung - viel dunkler und bedrohlicher, echter. Und wir können durch das fehlende Grün sehr viel besser ins Tal schauen. Kommerziell ist der Berg auch ein voller Erfolg, nicht für uns. Die letzten Meter bis zum Parkplatz und schon sind wir Parkgebühren und Bußgeld los geworden. Mit einem kleinen Bus fahren wir die nächsten Meter bis zum tatsächlichen Ticketshop. Und wieder ein paar Euros weniger. Wir sehen einige verwunderte Gesichter vor uns. Aber wider allen Unkenrufen - wir wollen auf unseren ersten, echten Vulkan! (Tatsächlich waren wir ja Tags zuvor schon auf dem Kraterrand eines Supervulkans, das wurde uns erst an diesem Abend wirklich bewusst.) Nach ca 40 min Fussmarsch öffnet sich vor uns das Tor zum Erdinneren. Wir schauen direkt in den Krater und sind sprachlos beeindruckt. Riesig und schlafend, aber doch wissentlich noch immer einer Bedrohung für die Menschen am Fuß dieses Berges - und genau in diesen Minuten auch für uns, starren wir unaufhörlich in dieses Loch. Carlotta hat sich das ganze Schauspiel aber anders vorgestellt, natürlich mit Lava und viel Feuer wie ein Blick in den feuerspeienden Schlund eines Drachen. Die bleibt uns aber verborgen, nur die Rauchfahnen am Kraterrand beweisen - Er lebt!!!
    Unser Blick ins Tal wird gelegentlich unterbrochen von Wolken, die uns zu Füßen liegen. Von oben sehen Wolken natürlich immer wunderschön wattig luftig aus. Carlotta ist begeistert. Zu Fuß haben wir es bis über die Wolken geschafft. Bedauerlicherweise hat sie im Unterricht nächste Woche nur 5 min Redenszeit, wie sollen diese ganzen Abenteuer denn in diesen Zeitkrümel passen?
    Nach einer ehrfürchtigen Stunde auf dem Gipfel treten wir unseren Heimweg an. Natürlich nicht ohne Lavasteine als Zeugnis unserer Tour im Gepäck. Alle Kinder suchen sich 2-3 kleine Steine, auch ich habe einen in meiner Tasche. Und Vincent? Am Fuß des Berges hatte ich Sorge, dass er den ganzen Berg abtragen wollte. Ich glaube, der kann seine ganze Schulklasse mit Steinen versorgen;-)

    Ach und die Temperatur auf dem Vulkan? Wider unserer Erwartung und der vorsorglichen langen Hosen waren es ca 24 Grad und mit jedem Schritt bergauf wurde es uns immer wärmer! Gottseidank hatte ich keine noch dickere Jacke im Gepäck;-) Nur Amon, der unsere Warnungen am morgen ignoriert - ist locker flockig in kurzer Hose auf dem Berg unterwegs, kluger Amon;-)
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  • Eine kurvige Küstentour

    October 19, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

    Entlang der Amalfiküste - Zitat Uli "der schönsten Küstenstraße der Welt" - schlängeln wir uns Kurve zu Kurve und Dorf zu Dorf. Und Uli hält, was er verspricht. Wir bestaunen fortwährend die Felsenlandschaft und die wunderschönen Dörfer. Jedoch liegen uns immer wieder Fragen auf der Zunge " Wie um alles in der Welt haben die hier Häuser in die Felsen gebaut? Was treibt man hier den ganzen Tag? Was machen junge Menschen hier oder werden die schon als Rentner geboren? Oder vielleicht direkt mit dem Moped unterm Arm? " Schnell mal eben Maria im Nachbarort besuchen, die 500 m über oder unter dir lebt und nur über 20 km Serpentinen mit nicht wenig Verkehr in beide Richtungen zu erreichen ist? Das dauert ja Stunden ?! Oje ! In typisch deutscher Gründlichkeit und Pünktlichkeit ist das für und fast unvorstellbar. Wir besuchen Entspannungskurse oder reden ständig von Entschleunigung! Fahr mal an die Amalfiküste, etwas zu stressig und das falsche Tempo, und die nächste Klippe ist deine. Ich unterstelle den Leuten hier einfach eine wunderbare, bunte, blumige, farbige, hin und wieder herbe italienische Gelassenheit, eben wie die ganze wunderschöne Küste. Im Örtchen Amalfi, Uli hat sich einen Parkplatz erkämpft, unterbrechen wir kurz unsere Fahrt und spazieren, mit vielen anderen Menschen, durch wuseligen Gassen. Vincent, immer am Rande des Verhungerns, wird mit einem großen Sandwich versorgt. Der wäre erst mal still ;-)
    Der Rest unserer Reisegruppe picknickt an unserem Auto, aber erst nachdem wir die ganze große Kiste mit unseren Reiselebensmitteln einmal aus dem Kofferraum geschmissen haben. Der Parkplatz wäre damit dekoriert!
    Gegen späten Nachmittag erreichen wir Castellabate, unser letztes Zuhause auf dieser Reise - und einfach unbeschreiblich schön - für mich ganz sicher. Wir finden das Tor. Zu unserem Haus? Tatsächlich, das Schloss lässt sich öffnen. Dann noch ein Weg ca 300 m durch eine Willkomensallee alter knorriger Bäume, die von beiden Seiten ihre Kronen über uns schließen. Und da steht es vor uns, glänzend und leuchtend in der Abendsonne, und einfach riesig - unser italienisches Schlösschen. Wir werden herzlich Italienisch begrüßt und bestaunen jeden Raum in jedem Flügel dieses Hauses. Alles großartig! Ich liebe die Küche mit ihren bunten Fliesen und dem riesigen Tisch. Ich bin zwar kein Koch, aber sie ist wunderschön. Wir haben noch 2 Tage hier und Zeit, das Haus zu genießen. Viiiiel zu wenig, das weiß ich schon jetzt!
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  • So viele Schritte in Haus und Garten

    October 20, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Santa Maria di Castellabate

    Schon sehr früh bin ich auf leisen Sohlen im Haus unterwegs. Wobei leise fast gar nicht nötig ist, so viele Schritte liegen zwischen den Zimmern aller Kinder. Unser Schlafzimmer ist mindestens 50 qm groß, 2 Balkone mit herrlichen grüßen Flügeltüren. Die Fliesen am Boden erinnern an alte romantische Filme über die Villa am Meer. Der Weg in die lichtgeflutete Küche führt über die 3 mal gewendelte Innentreppe oder die herrschaftliche Aussentreppe. Italienischer Espresso aus der Aluminiumkanne ist hier Pflicht. Aber wo den Kaffee trinken? Das Haus sieht in jeder Ecke anders aus. Ein paar Minuten sitze ich in der Küche, dann ein paar Schluck in der Eingangshalle, im Wohnzimmer, auf der kleinen Terrasse vor der Eingangshalle, wieder ein paar Schluck im Hof, wo die Sonne gegen 8 Uhr wärmend um die Ecke blitzt. Mein Buch trage ich bin Ort zu Ort mit, finde aber keine Zeit, auch nur ein Wort zu lesen. Viel zu schön ist es, einfach nur zu schauen und vollkommene unvollkommene Schönheit aufzusaugen. Und dann ist da ja noch der Garten - Zitronen, Orangen, Paprika, Chili, Rosmarin, Salbei ...... In wildem Charme wächst hier alles scheinbar durcheinander und selbst von hier ein wunderbarer friedlicher Blick auf unser wunderschönes Zuhause für - leider nur 2 Tage, noch immer viel zu wenig Zeit. Und dann noch der Rest des Gartens, die restlichen 20.000 qm. Carlotta ist die nächste, dir durch das Haus schleicht. Fast verloren wirkt so ein kleiner Mensch in so viel Raum. Ich möchte keinen Schritt in diesem Haus vermissen und schon laufen wir beide den ganzen Garten ab. Olivenbäume soweit das Auge reicht, ein großes Stoppelfeld, Orangenbäume und Bienenstöcke. Und die schnelle Welt ganz weit draußen ;-)
    Nachdem alle irgendwann gefrühstückt haben - nur Vincent nicht, der möchte endlich richtig ausschlafen und ohne Publikum mit Lara telefonieren ;-) - verbringen wir den Nachmittag am Strand. Vincents Murren über nicht vorhandene Menschen wird auch langsam weniger. Die letzten Stunden sind gezählt und gedanklich ist er schon fast zu Hause. Ich denke, meinen Wunsch nach Verlängerung würde er vehement torpedieren ;-) .
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  • Nur noch schnell ein kleines Schloss;-)

    October 22, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Es heißt Abschied nehmen von unserer wunderschönen Villa - für mich mit großem Bedauern. Nach 14 Tagen schönstem Wetter hat der Wetterprophet Uli unsere Abreise mit ausreichend Zeit gut geplant. Es regnet und das schmälert das Fahrvergnügen ungemein. Unser Zeitpuffer ist sogar so groß, dass wir vor unserem Abflug noch "schnell" die Villa D`Este in Tivoli besuchen können - sehr zur Unfreude von Vincent, der nun endlich trotz vieler schöner Tage nach Hause möchte - dem Ruf des Herzens folgend ;-) "Noch ein Schloss, och ne, nicht wirklich oder ? - Ich hab gerade so gar keinen Bock auf altes Zeug !"
    Im Regen über Tivolis Parkplatz im Eiltempo ins Schloss - auch ich habe eher das Gefühl, einen Wetterunterschlupf zu suchen, als ein Schloss zu bewundern. Das Bewundern kommt auf den zweiten Blick. Nach meinem Bedauern über das Nichtvorhandensein von Inventar wird man aber sehr schnell aufmerksam auf die unglaublichen Gemälde in diesem Schloss. Jedes kleinste Fleckchen Wand ist mit bunten Geschichten bemalt - unbeschreiblich und einen Besuch auf jeden Fall wert. Der Garten des Schlosses birgt noch mehr Unglaublichkeit - Wasserkunst in jeder Ecke - zahlreichste Fontänen, Springbrunnen und wasserspuckende Figuren wohin das Auge reicht. Vincent hat es auch überlebt, seine Bewunderung hielt sich jedoch in Grenzen ;-)
    Ein letztes Eis - großzügige 3 Kugeln für jedes Kind von Uli - der seine Großzügigkeit mit der darauf folgenden Rechnung aber schnell wieder bereut - wir haben wohl Italiens teuerstes und natürlich bestes Eis an unserem letzten Tag gefunden ;-) - und schon sitzen wir in unserem Flieger nach Deutschland.
    Nach zwei spannenden, aufregenden, ganz oft lustigen, schön warmen, hin und wieder gechillten, manchmal ein kleines bisschen anstrengenden Wochen liegen wir um 1 Uhr wieder in unseren heimischen Betten - Es war großartig! Gute Nacht!
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  • Trip end
    October 23, 2017