• Hartzell Secondary School und Ubuntu

    19 de fevereiro, Zimbábue ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir starten in den Tag mit einem offiziellen Treffen im Ministerium in Mutare. Ein Vertreter des Ministerpräsidenten der Provinz Manicaland hat uns empfangen und Interesse an unserer Exkursion gezeigt.
    Anschließend fuhren wir gemeinsam zu unserem nächsten Ziel, der Hartzell-School, einer konfessionsgebundenen Schule mit angegliedertem Internat. Während des Schulbesuchs konnten wir uns mit dem Schuldirektor und lokalen Geographielehrkräften über das Schulsystem, das Curriculum und den Schulalltag austauschen. Besonders interessant fanden wir die Wetterstation auf dem Gelände, welche nicht nur für Bildungszwecke genutzt wird, sondern auch dazu dient, das Wetterdaten auszuwerten und das Wetter vorherzusagen.
    Außerdem wurde uns das Schulgelände, die Fachräume und die Bibliothek gezeigt. Hier konnten wir uns mit Schüler:innen austauschen und einen Blick in die Schulbücher werfen. An der Hartzell-School beginnt der Schultag um 6 Uhr früh und endet 18 Uhr. Insgesamt haben die Schüler:innen ähnlich wie wir in Deutschland 12 verschiedene Fächer. Jede Klasse besteht dabei aus ca. 50 Schuler:innen; ein starker Kontrast zu der Privatschule in Harare.
    Als Zeichen der Gastfreundschaft wurden wir zu einem traditionellen Essen eingeladen, und wir bedankten uns mit ein paar Gastgeschenken aus Potsdam.
    Nach unserem Besuch an der Hartzell-School trafen wir den Philosophie Senior Lecture Dr. Richard Macony von der Africa University und sprachen viel über afrikanische Sichtweisen auf Gerechtigkeit und Bildung. Wir lernten über afrikanische Geschichte und "Ubuntu", einer indigenen Lebensphilosophie, in der es um Gemeinschaft und Moral geht (https://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(Philosophie)). Kurz gesagt auch "Ich bin, weil wir sind".

    Meghan Frank & Athina Hirsch
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