• Au revoir France, Hello United Kingdom

    16. juni, England ⋅ ☁️ 19 °C

    Guten Morgen,

    heute stehen wir früh auf, wir müssen den Zug erwischen.

    Heute verlassen wir nach langer Zeit mal wieder die EU. Es geht nach England.

    Da wir keine begeisterten Fährfahrer sind, haben wir uns für den Zug unterm Ärmelkanal durch entschieden.

    Über die Ausreise beziehungsweise Einreisemodalitäten hat man ja so manches gehört, zum Beispiel scheint es im Moment unmöglich zu sein europäischen Käse nach England zu importieren (Maul und Klauenseuche).

    Dies war auch der Grund für unsere ausufernde Käseplatte gestern Abend, da wir natürlich beim einkaufen waren und ungern Käse wegschmeißen.

    Außerdem geistern die wildesten Geschichten durch‘s Internet, wie viel Gas man in welchen Behältnissen an Bord haben darf. Fazit: die Reise ist quasi nicht machbar.

    Naja, fahren wir halt mal hin…

    Wir sind (wie immer) viel zu früh am Checkin, praktischerweise kann man einfach so mit Tastendruck auf den nächstfrüheren Zug umbuchen.

    Machen wir…

    Kurze Zeit später, die französische Ausreise (völlig unproblematisch), dann die britische Einreise (keine Sau interessiert sich für unseren Käse) und der brandgefährliche Gascheck (you have Gas? All Bottles closed? Have a nice Trip (gähn)!) und schon sind wir auf dem Shuttle.

    Das ist ja wirklich alles echt gut organisiert hier, die scheinen das öfter zu machen.

    35 Minuten später sieht dann alles irgendwie spiegelverkehrt aus…

    Die ersten paar Kilometer sind eigenartig, dann geht’s aber ganz gut.

    Jetzt erst mal zu Tesco, dann gibt’s Frühstück.
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