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- Dag 1
- onsdag 3 juni 2015 22:44
- 🌙 20 °C
- Höjd över havet: 582 m
TysklandOpfenbach47°37’26” N 9°49’45” E
Los gehts?

Hallo 😀
Endlich ist es wieder so weit – URLAUB!
Nach dem Arbeiten noch schnell Stadtfest – Genehmigungssitzung (läuft!), dann denken wir so langsam übers aufbrechen nach.
Georg packt schon den halben Nachmittag wie ein wilder. Wir wissen nicht, wie wir alles ins Auto bringen sollen.
Unser Abreise – Ablauf hat sich ja etwas geändert.
Anstatt nach Mywiler gehts jetzt nach Maria Thann.
Irgendwie schaffen wir es doch, alles in den viel zu kleinen Vitara zu stopfen und auf gehts!
In Rehlings durchzuckt es uns wie ein Blitz – Der Geldbeutel liegt noch daheim.
Also – wieder nach Hause.
Gegen 20 Uhr sind wir dann doch irgendwann in Maria Thann und setzen den DAF in Betrieb.
Noch schnell den neuen Hauptsicherungshalter montiert und ein paar andere Kleinigkeiten vorbereitet, dann gehts ans ausparken.
Und siehe da, schon kurze Zeit später sind wir unterwegs… nach Opfenbach, wo wir noch Wasser tanken, Blumen gießen und ein paar Stunden schlafen wollen.
Aber erstmal den genialen Vollmond bewundern…
Wieder ein paar Stündchen später liegen wir endlich zum ersten mal in diesem Urlaub in unserem komfortablen DAF – Bett und freuen uns auf die nächsten 2 Wochen.
Morgen früh gehts los – und natürlich gibts wieder einen LIVE – Stream von der Fahrt!
Gute Nacht!
Abfahrt Maria – Thann: 53637 km
Ankunft Opfenbach: 53646 km
Gesamt: 9 kmLäs mer
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- Dag 2
- torsdag 4 juni 2015
- ☀️ 30 °C
- Höjd över havet: 64 m
FrankrikeLes Espélugues43°54’54” N 5°4’24” E
Faaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahren!

Oh mann, was für ein Tag…
Wir sind früh auf und fahren wirklich um kurz nach 8 Uhr in Opfenbach los.
Noch schnell tanken in Lindau. BFT, die haben wohl alle erdenklichen Adapter.
Und siehe da, ist alles überhaupt kein Problem und unser Gastank ist schneller voll als ich dachte.
Auch den anderen Dings… ähm, Dieseltank füllen wir noch schnell, dann gehts auch schon los in Richtung Süden.
Wir haben uns vorgenommen, heute mindestens die Hälfte der Strecke zu schaffen…
Erstmal in die Schweiz einreisen.
Da wir ja leider kein Oldtimer mehr sind, ist das lange nicht mehr so Witzig als noch zu Zeiten der Mautbefreiung.
“Wohnmobil? – Ja! – “PSVA haben SIe?” – Ja – “Gute Fahrt!”
Völlig unspektakulär…
Also, auf in Richtung Genf.
Wir kommen sehr gut voran, es gibt eigentlich nicht viel zu erzählen.
Man könnte fast a wengle schläfrig werden 😉
Nach einer kleinen Mittagspause sind wir dann auch bald schon in Frankreich...
Irgendwann kommt die Frage auf: “Wo übernachten wir heute eigentlich?”
Da wir eh schon fast 500 km hinter uns haben, fahren wir erstmal weiter.
Was noch anzumerken ist: Der Tag heute ist wohl der heißeste seit langem. Unser Thermometer zeigt weit über 30 Grad, entsprechend groß ist die Lust, aus dem DAF auszusteigen.
Irgendwann beschließen wir: Is eh wurscht!
Wir halten spontan in dinem Intermarché an, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
Mit einigen Köstlichkeiten bepackt gehts dann auch schon weiter.
Wir machen noch eine kleine Veschperpause im Nirgendwo…
Jetzt ist klar: Das mit dem Übernachten klappt eh nicht mehr.
Wir fahren durch bis Avignon. Autobahn (Maut knapp 75 Euro für die tolle Autoroute de Soleil), dann wirds gemütlicher, aber wir kommen durch!
Gegen 21 Uhr kommen wir dann an in einem kleinen Ort südlich von Avignon: L’Isle sur la Sorge.
Hier haben uns Agathe und Georg schon einen Platz reserviert – ab Morgen.
Nach kurzem rangieren steht fest: Wir sind heute schon da ;-).
Noch ein Fläschchen Gläschen Wein, dann wirds Zeit! War doch ein langer Tag heute!!!
Aber mir ist klar. Der Geruch der Provence – Ich bin im Urlaub 😀
Gute Nacht, Morgen gibts mehr!!!
Abfahrt Opfenbach: 08:10 Uhr, 53646 km
Ankunft L’isle sur la Sorge: 21:00 Uhr, 54428 km
Gesamt: 782 km
Getankt: 95 Liter Diesel für lahme 118 Euro, 38 Liter GPL für 24,33 EuroLäs mer
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- Dag 3
- fredag 5 juni 2015
- ☀️ 32 °C
- Höjd över havet: 64 m
FrankrikeLes Espélugues43°54’54” N 5°4’24” E
Alles, nur nicht fahren!

Guten Morgen!
Ja, das war viel gestern!
Uns tut auch irgendwie alles weh heute Morgen…
12 Stunden Auto fahren, wir sind halt doch nicht mehr die jüngsten… aber zu dem Thema kommen wir später nochmal!
Erstmal Frühstück 😉
Kleiner Schreck vor dem Frühstück:
Unsere gute Kaffeemaschine hat wohl im Winter einen Frost abbekommen.
Zumindest fließt das Wasser überall hin, nur nicht da, wo es soll…
Glücklicherweise haben wir aber noch gefühlte 36 andere Medhoden an Bord, um Kaffee zu machen.
Danach machen wir uns auf, die Gegend zu erkunden.
Auf dem Campingplatz gibts die ersten Sehenswürdigkeiten. Das Fahrzeug scheint einem der Mitarbeiter zu gehören und er nutzt es wohl täglich. Toll!!!
Hab ich überhaupt schon geschrieben, wo wir gelandet sind?
Wir sind in “L’ Isle sur la Sorgue“, auf dem Camping “Sorguette”.
Die Sorgue ist ein Fluß, und genau den schauen wir uns jetzt mal an…
Ja, wir baden! Und grad scheee ischs!
Das Wasser hat erfrischende 18 Grad und ist kristallklar. Tolle Sache, so kann der Urlaub weiter gehen!
Wir entspannen noch etwas im Schatten am Fluß, dann gehts zurück auf den Platz!
Heute wollen wirs mal etwas später angehen lassen, also gibts erstmal nen Eiskaffee – und nen Kuchen, der eigentlich für was ganz anderes gedacht war ;-).
Das haben wir uns bei der Hitze aber auch redlich verdient!!!
Um 16:20 Uhr, ales es eigentlich schon abgekühlt hat, zeigt unser Thermometer im Schatten immer noch über 37 Grad. Puh!
Danach gibts eine kleine Siesta.
Währenddessen mache ich mich dran, den neuen Solarladeregler(danke an Alfons für die Unterstützung in technischen Fragen, wann immer wir sie brauchen) in unsere Elektrik zu integrieren.
Toll! Unser Kühlschrank schaltet jetzt, wenn die Sonne einige festgelegte Parameter erfüllt, automatisch auf Strombetrieb um – und wenn die Sonne die festgelegten Parameter nicht mehr erfüllt, wieder zurück auf Gas!
Bin gespannt, ob sich das bewährt. Bisher sind wir aber immer noch sehr zufrieden mit dem Teil!!!
Gegen halb 6 packt uns dann aber doch die Neugier, und wir starten ins Städtle.
Schön, durch die vielen Kanäle angenehm Kühl und echt sehenswert!!!
Danach noch schnell zum Intermarche (heute nur knapp 50 Euro) und dann gibts leckere Spaghetti mit Tomatensauce (echt französisch 😉 ).
Abends nach getaner Arbeit dann noch ein Gläschen Wein.
Heute dauerts mal etwas länger, denn wir feiern in Georgs Geburtstag rein!
Nachdem wir um Mitternacht angestoßen haben, pöbelt der heute Mittag noch wild hämmernde und sägende französische Nachbar plötzlich lautstark durch die Hecke. Ich schätze, er möchte Ruhe haben.
Nachdem der lauteste ja immer recht bekommt, gehen wir dann auch recht bald ins Bett.
Morgen gehts nach Avignon. Und Birgit und Uli, die eigentlich schon an undsvorbei gefahren waren, kommen doch nochmal zurück, um uns einen Besuch abzustatten…
Gute Nacht!!!Läs mer
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- Dag 4
- lördag 6 juni 2015 13:33
- ☀️ 34 °C
- Höjd över havet: 46 m
FrankrikePalais des papes43°57’3” N 4°48’28” E
Sur le pont d’ Avignon, l’on y danse…

Guten Morgen!
Heute versuchen wir mal, etwas früher aufzustehen, denn wir wollen nach Avignon.
Aber fangen wir mal von vorne an..
Der Tag begann um 0:13 Uhr mit Geschenken.
Dann erstmal ein paar Stunden schlafen…
Gegen 9 Uhr gibts dann erstmal ein lecker Frühstück!
Agathe hat sogar schon gebacken heute.
Nach dem Frühstück halten wir uns nicht lange auf, sondern fahren nach Avignon.
Parkhaus sous le Palais des Papes. Wahnsinn!
Alleine die Einfahrt ist eine Geschichte wert…
Nachdem wir einen Parkplatz -und den Ausgang- gefunden haben, sind wir gleich mitten auf dem Berg, von dem aus sich die Altstadt in Richtung Süden erstreckt.
Faszinierend…
Und von hier aus hat man echt einen tollen Rundblick.
Alles sieht von oben aus wie Spielzeug…
Faszinierend natürlich auf die Brücke von Avignon, auf der man unbestätigten Gerüchten zufolge mal getanz haben muss.
… uns isses aber zu Heiß zum tanzen.
Wir wandeln durch die Stadt und landen in einem netten kleinen Bistro:
zwei Panaché, eine Orangina und einen Haufen Aprikosensaft mit Wasser später fällt mein Blick auf die Weinkarte. Toll, mehr braucht kein Mensch… 3 Weine in 2 Größen, also 6 verschiedene Positionen zur Auswahl…
Frisch gestärkt laufen wir noch eine Runde, an Schuhen und Kleidern für 600 Euro und RIigen für 13500 Euro vorbei (die spinnen doch alle), dann gehts langsam zurück zum Auto. Schließlich erwarten wir noch Neuankömmlinge am Campingplatz.
Unterwegs noch ein Eis (2,60 Euro la Boule). Der Verkäufer freut sich ehrlich, seine paar Worte Deutsch endlich mal wieder gebrauchen zu können.
Am Rückweg noch schnell zum Lidl (…), zur Tanke (1,18 Euro der Liter) und zum Auchan (neue Kaffeemaschine).
Ja, unsere gute Sense0 hat uns aufgrund von Frost verlassen. Glump!Läs mer
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- Dag 4
- lördag 6 juni 2015 21:10
- ☀️ 29 °C
- Höjd över havet: 64 m
FrankrikeLes Espélugues43°54’54” N 5°4’24” E
Geburtstagsfeier am Campingplatz

Zurück am Platz gibts endlich den tollen Geburtstagskuchen und nen kleinen Eiskaffee.
Und siehe da, kurze Zeit später schleichen plötzlich Uli und Birgit um den DAF.
Die beiden waren gestern in Aix, haben heute den Weg quer durch den Luberon auf sich genommen, um ein paar Tage mit uns zu verbringen.
Wir springen vor Freude (und vor Hitze) gleich mal kurz in die Sorgue.
Angenehm!!!
Dann Geburtstagsgrillen mit anschließendem Spülen und kollektiven Duschen.
Abschließend lassen wir den Abend noch im Laternenschein mit einigen Melonenvariationen und leckerem Rosé de la bidon.
Nett wars!
Kurz vor Mitternacht fallen wir dann ins Bett.
Gute Nacht!!!Läs mer
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- Dag 5
- söndag 7 juni 2015
- ☀️ 32 °C
- Höjd över havet: 64 m
FrankrikeLes Espélugues43°54’54” N 5°4’24” E
Markttag!

Guten Morgen!
Heute ist Markt! Da müssen wir natürlich hin.
Aber erstmal ein ordentliches Frühstück (das ist ja bekanntlich eine der wichtigsten Mahlzeiten am Tag).
Danach gehts los: Georg (sen.) bleibt da, Agathe, Birgit und Uli fahren mit dem Fahrrad und Georg (jun.) und ich fahren notgedrungen mit dem Auto (ist ja leider ein Fahrrad zu wenig da 😉 ).
Nachdem wir versucht haben, einen Parkplatz im Zentrum zu finden, landen wir auf dem Parkplatz eines kleine SuperU Marktes, unefähr so weit weg vom Treffpunkt, wie wenn wir direkt am Campingplatz geparkt hätten – nur in die andere Richtung.
Heiß isses natürlich auch wieder…
Wir schlängeln uns so durch. AC/DC – Hemden gibts leider nur in Quasi – Kindergrößen. Schade, hätt ich natürlich eines mitgenommen…
Agathe und Birgit bleiben an einem Haarspangenstand hängen und erwerben prompt eines der Exponate!
Nett!
Dann quer durch die Innenstadt.
Ich kann ja auf Märkten immer nur sehr schwer widerstehen, also komme ich mit einem Haufen Tütchen mit vielen kleinen Köstlichkeiten nach Hause (z.B. einen Thunfischsteak vom 500g (12 Euro).
Das werd ich mir heute Abend in die Pfanne hauen! Lecker…
Erstmal ist aber Gammeln, Eiskaffee und Geburtstagskuchen – Resteessen angesagt.
Grad schee ischs. Wie im Urlaub.
Nachmittags versuchen wir dann nochmal. uns einen Weg durch die (sonntäglichen) Menschenmassen in den Fluß zu bahnen, was uns nach kurzem Kampf auch gelingt.
Sehr angenehm ist die Abkühlung vor allem für meinen sich erstaunlicherweise abzeichnenden Sonnenbrand.
Komisch, wo kommt der denn her???
Später werfen wir dann die diversen Kochgelegenheiten an (oder sitzen noch etwas gemütlich vor den Autos rum).
Der Thunfisch erweist sich als absoluter Glücksgriff, alles andere ist aber natürlich auch köstlich!!!
Nach dem Abendessen schließt die eine oder der andere beim spülen noch bekanntschaft mit dem gewaltigen Koch der tschechischen (?) Fahrradtruppe. MIt dem wollen wir auch keinen Streit anfangen.
Glücklicherweise verläuft das Treffen aber ziemlich friedlich, denn die Herrschaften sind damit beschäftigt, die riiiiiiesigen (so zumindest die Überlieferung) Töpfe und Kochlöffel zu reinigen.
Nach dem Essen und Duschen gibts dann noch ein Kanisterchen Gläschen Rosé, bevor wir dann ins Bett fallen.
Die tschechische (?) Radgruppe ist heute echt in Feierlaune, unser französischer Nachbar traut sich aber wohl nicht, den Gesängen ein Ende zu setzen. Grad nett isss 😉
Gute Nacht!
Morgen vormittag gehts in die Camargue.
Ach ja: Ich habe gestern unsere Elektrik etwas angepasst.
Unser Solarladeregler entscheidet jetzt, wann wir genug Strom getankt haben und der Kühlschrank mal ein paar Stunden auf 12V laufen kann. Jetzt schaffen wirs sogar, den Kühlschrank auf unter 20 Grad Innentemperatur zu bringen.
Nennt sich im Fachjargon “Überschußmanagement”. Wir sagen: Toll!!!Läs mer
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- Dag 6
- måndag 8 juni 2015
- ☁️ 24 °C
- Höjd över havet: 7 m
FrankrikeSaintes-Maries-de-la-Mer43°27’22” N 4°26’23” E
Aaaaaaargh!!!!!

Guten Morgen,
heute gehts weiter in die Camargue!
Nach dem Frühstück lösen wir unser Lager auf…
Georg, Agathe und wir brechen auf in Richtung Camargue, Birgit und Uli fahren noch die Quelle der Sorgue anschauen.
Wir kommen gut voran, es ist auch nicht so drückend heiß wie die letzten Tage…
Irgendwo an der Strecke entdecke ich Diesel für 1,169 Euro / l.
Unser Tank ist eigentlich noch gut viertel voll, aber wir tanken trotzdem.
Wo wir nun schon mal da sind, können wir auch gerade noch ein paar Kleinigkeiten für die nächsten Tage einkaufen…
2 Stunden später kommen wir wie immer mit brechend vollem Wagen aus dem Laden... wie auch sonst!
Schnell weiter ans Meer!
Wir überqueren die Rhone, kann also nicht mehr so weit sein…
Ein paar Stündchen später sind wir dort, haben unseren Platz bezogen und sitzen im (relativ) warmen Mittelmeer (Ich heute leider noch mit Hemd, da meine Schultern doch noch recht rot sind…).
Dann erstmal nen Eiskaffee und eine Madeleine.
Kurz darauf kommen Uli und Birgit an, deren Platz leider kurz vorher von einem kommunikativen Berliner besetzt wurde (später stellt sich dann heraus, daß der schon länger sein Handtuch auf dem Platz liegen hatte auf dem Platz stand, nur schnell weg war…
Egal…
Dann gibts erstmal Abendessen. Stilecht mehrere Gänge:
1. Fisch, genauer gesagt Lachs(forelle ?)
2. Ein leckeres Gericht von Agathe, dessen Namen niemand kennt. Hackfleisch, Weißkraut und a Sößle druntergemischt mit Nudeln.
Köstiches Menü.
Jetzt zum Aaaaaaargh!!!!!:
Vor zwei Jahren waren wir im September hier, alles Super, keine Probleme.
Dieses mal: MÜCKEN!!! Überall!!!
Tagsüber fliegen so kleine Scheißerle, die unbandig beißen oder stechen, Abends dann die großen anstrengenden Brummer,
Wir sind nach kürzester Zeit komplett genervt!!!
Und verstochen!
Schade, wir hatten uns doch alle so auf ein Fässchen Gläschen Wein draußen gefreut.
Wir flüchten in den DAF, als es nicht mehr auszuhalten ist!
Unseren Wein lassen wir uns aber trotzdem nicht vermiesen!
Geen 23:00 Uhr gehts dann auf ins Bett.
Bzw. zumindest in das eigene Fahrzeug.
Wir hören Agathe jetzt (nach Mitternacht) immer noch mit der Klatsche werkeln, um die ungeliebten Stechviecher loszuwerden.
Gute Nacht!Läs mer
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- Dag 7
- tisdag 9 juni 2015 11:09
- ☁️ 23 °C
- Höjd över havet: 11 m
FrankrikeNotre-Dame-de-la-Mer43°27’6” N 4°25’40” E
Wir erkunden Ort und Kirche

Guten Morgen!!!
Die Mücken sind endlich weg! Fürs erste zumindest…
Wir genießen bei einem lauen Lüftchen erstmal unser obligatorisches gemütliches Urlaubsfrühstück.
Dann wirds ernst: Heute gehts ins Städtle.
Wir laufen am Strand entlang in Richtung Kirche.
Das tolle ist: Es ist jedes mal wieder, wie wenn man nach Hause kommt. Kaum eine Region frankreichs fesselt uns so sehr wie die Camargue!! Einfach toll. Wirklich in Worte fassen kann ich das nicht….
Im Ort gehts natürlich erstmal Sara besuchen. Die gute hat heute in ihrem Wohnzimmer in der Kirche eine erträgliche Temperatur, weil nur 500 (statt wie normal 5000) Kerzen brennen.
Dann -natürlich- nach oben.
Deutlich angenehmer hier. Und eine schöne Aussicht noch dazu.
Wir schießen unser obligatorisches Kirchendachbild…
Dieses mal haben wir Glück. Marylin Monre ist auch auf den Dach!
Na, wer entdeckt sie???
Nachdem wir enthusiastische Gruppe wieder festen Boden unter den Füßen haben und den Handleserinnen entkommen sind, erstmal ein Päuschen, es hat ja doch schon wieder 32 Grad.Läs mer
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- Dag 7
- tisdag 9 juni 2015 17:43
- ☁️ 24 °C
- Höjd över havet: 7 m
FrankrikeLe Pont des Bannes43°28’11” N 4°24’34” E
Mit dem Zug durch die Camargue

Frisch gestärkt gibts noch eine kleine Runde zum Hafen.
Wir überlegen, ob wir mit einem der Boote die Rhone rauf fahren sollen, beschließen dann aber, daß das aufgrund unseres straffen Zeitplans keinen Sinn macht.
Wir laufen in Windeseile nach Hause, treffen auf dem Weg noch Lady Georgea (siehe Foto), eine echte Camarguerin (sagt man das so?).
Zuhause angekommen beschließe ich, mal ein Projekt anzugehen, das ich schon seit Monaten anfangen wollte: Werkstatt sortieren.
Eine halbe Stunde später sitze ich inmitten von Schrauben, Kabeln, Elektronikteilen und keine-Ahnung-was-noch-alles.
Meine Kisten werden auch ein gutes Stück leerer, da ich einige Teile kurz Entschlossen entsorge.
Dann noch schnell zum Baden. Uli und Georg (sen.) bleiben am Platz. Jemand muss ja schließlich aufpassen…
Wir haben um 17.30 Uhr eine Verabredung mit einer jungen Dame, die uns die Camargue näher bringen möchte (sofern dies überhaupt notwendig ist).
Pünktlich um 17.45 ist sie dann auch schon da…
Auf gehts.
Wir fahren 13 km durch die Camargue und treffen
Flamingole, Pferdle, Stierle, und so manch anderes Getier.
Zum Beispiel Cro – Horse (von Insidern auch Bat-Cheval genannt) - auch hier: Siehe Foto.
Dann gehts zurück in den Ort zum Abendessen.Läs mer
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- Dag 7
- tisdag 9 juni 2015 19:56
- ☁️ 23 °C
- Höjd över havet: 11 m
FrankrikeSaintes-Maries-de-la-Mer43°27’2” N 4°25’35” E
Stier, Moules, Frites und mehr

Wir haben eine Tisch in unserem Lieblingsrestaurant vom letzten mal und werden nicht enttäuscht!
Sehr leckeres Menü und extrem freundliche Menschen!!!
Saugut… auch die Muscheln (obwohl ich keine Muscheln bestellt hatte 😉 )
Während des Essens zieht ein Gewitter auf, wir werden rührend mit einem großen Schirm versorgt.
Später ziehen wir dann doch nach drinnen um…
Nach dem Essen schnell heim, denn wir haben NATÜRLICH alle unsere Dachfenster offen…
Naja, ändern kann man jetzt eh nix mehr…
Durch den Regen sind eute die Mücken echt wie vom Erdboden verschwunden, nur manchmal findet eine den Weg…
Nachdem ich aussehe wie ein Streußelkuchen ist das auch eine gute Idee!!!
Schön, dann können wir ja noch draußen ein Kanisterchen Wein zu uns nehmen.
Das machen wir dann auch!!!
Dan fallen wir völlig entkräftet ins Bett.
Gute Nacht!
Morgen werden uns aller Voraussicht nach Birgit und Uli leider schon verlassen und wieder in Richtung Norden ziehen…Läs mer
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- Dag 8
- onsdag 10 juni 2015 12:05
- 🌧 24 °C
- Höjd över havet: 8 m
FrankrikeAigues-Mortes43°34’0” N 4°11’24” E
Auf nach Aigues Mortes

Guten Morgen!
Heute Nacht wars etwas lauter und hat immer mal wieder ein paar Tröpfchen geregnet.
Nichtsdestotrotz frühstücken wir im freien.
Danach: erstmal spülen…
Heute werden uns Uli und Birgit verlassen, es zieht sie in die mückenärmeren Berge.
Nach dem Frühstück brechen die beiden auf.
Die von mir auserechneten Kosten von 13 Euro plus Strom gelten wirklich! Insofern war das echt ein günstiger Aufenthalt hier!!!
Nett wars!
Ich habe inzwischen den optimalen Platz für unsere neue Laderegleranzeige gefunden.
Die Montage ist zwar etwas provisorisch, aber passt soweit!
Dann machen wir uns auch mal so langsam fertig. Heute gehts nach Aigues – Mortes, wo wir ja vor 2 Jahren beim Touristen spielen fast drauf gegangen wären ;-).
Bei der Bac de Sauvage leider: Mittagspause!
2x Georg und Agathe wollen die Saline ansehen.
Leider: Mittagspause…
Also gehts erstmal ins Städtle, ein Kerzle aufstellen.
Dann essen wir noch ne Kleinigkeit.Läs mer
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- Dag 8
- onsdag 10 juni 2015 18:25
- ☁️ 23 °C
- Höjd över havet: 9 m
FrankrikeÉtang du Commun43°31’48” N 4°10’38” E
SALZ! (oder auch “Salome, chasch höra!”)

Dann fahren wir weder zur Saline und siehe da, es sind schon ein paar Menschen da, die mit uns die Rundfahrt machen wollen.
9,80 Euro pro Person kostet der Spaß!
Und ich muss sagen, das ist echt toll!
Mit ein paar kleinen Souvenirs in der Tüte fahren wir noch schnell zum Einkaufen, dann gehts wieder zurück nach Stes. Maries.
Dieses mal natürlich stilecht mit der Fähre!
Dann geht Agathe noch schnell auf Flamingo – Jagd.
Jetzt aber schnell zum Platz zurück!
Nett wars…
Dann gehts so langsam ans Abendessen
Heute gibts einen wunderbaren Loup de Mer aux Herbes de Provence, dazu Fernsehzeitungskartoffeln mit Gemüse – Frischkäsedip, etwas Fleisch für die anderen.
Abschließend probieren wir noch den neuen selbst eingekochten Zitrone – Ingwer – Rosmarinsirup mit Sirop de Menthe und Sekt.
Nebenbei landet noch einer von Hundertttausend Maikäfern bei uns und erholt sich auf dem Tisch von seinem Absturz.
Morgen wird eventuell mal ein Badetag werden, mal sehen!
Gute Nacht!!!
Ach ja: Warum dieser Bericht im Arbeitstitel “Salome, chasch höra” heißt:
Unsere Schweizer Nachbarn dominieren den PLatz, wahrscheinlich ohne dies zu merken.
Seit am 8.6. die Oma auf den Platz gefahren ist, gehts da drüben ganz schön wild zu.
Unser Lieblinsspruch heißt:
“Salome, etz kasch höra!”
Das hören wir schon seit 3 Tagen quasi Nonstop von der lieben Oma, die extra nachgereist ist um die kleine Salome einzucremen.Läs mer
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- Dag 9
- torsdag 11 juni 2015
- ☁️ 24 °C
- Höjd över havet: 11 m
FrankrikeSaintes-Maries-de-la-Mer43°27’20” N 4°26’17” E
(kaum) Stiere, essen und baden!

Guten Morgen!!
Heute scheint die Sonne wieder.
Also, Frühstück im Schatten!
Dann laufe ich mal in den Ort (Agathe und Georg kommen mit dem Fahrad).
Hier beginnt heute die “Fête votive“, die bis Sonntag dauert. Wir sind gespannt…
Und etwas enttäuscht, denn ca. 20 Reiter treiben ca. 2 Stiere auf dem schnellsten Weg in die Arena. Das wars (erstmal).
Leider habe ich den Plan im Internet erst viel später gefunden. Schade eigentlich…
Wo ich schonmal da bin, laufe ich noch ein wenig in diesem wunderbaren (wenn auch inzwischen etwas touristischen) Ort herum.
Mit Georg (sen.) trinke ich noch ein Bier in der Lieblingsbar, Agathe deckt sich noch mit einigen Souvenirs ein!
Ich kaufe noch ein paar Kleinigkeiten zum Mittagessen und gehe dann wieder heim, bevor es zu heiß wird!
Nachmittags: BADETAG!!!
Heute ist durch den tollen Wind einiges los am Meer.
Und wir stürzen uns natürlich sofort in die Fluten…
Ansonsten gibts heute eigentlich gar nicht so viel zu Erzählen…
Wir genießen die Tage und machen uns keinen Stress!!!
Abends schaut dann jeder mal in seinem Kühlschrank, was noch alles da ist, und wir zaubern ein herrvorragendes Mahl.
Danach noch ein Kartönchen Rosé.
Plötzlich wirds feucht – von oben!
Ein kurzes aber heftiges Gewitter treibt uns ins trockene.
Auch gut, dann trinken wir unseren Wein eben während des Tagebuchschreibens fertig…
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- Dag 10
- fredag 12 juni 2015
- 🌧 20 °C
- Höjd över havet: 11 m
FrankrikeSaintes-Maries-de-la-Mer43°27’2” N 4°25’35” E
Déluge en Camargue!

Guten Morgen!
Heute ist mal wieder Aufbruch angesagt.
Georg und Agathe brechen auf in Richtung Norden…
Das Wetter ist heute ziemlich verhalten, also ist die Entscheidung leicht gefallen.
Nach dem Frühstück packen die beiden zusammen und kurz danach gehts auf in Richtung Genf.
Da heute die Sonne ein wenig pause macht, nutzen wir die Gunst der Stunde: Georg saugt durch (wohl bemerkt haben wir immer noch keinen Landstromanschluß, warum auch 😉 ).
75 Ampere sind doch ein Kinderspiel für unsere Anlage. Ich muss zugeben, das funktioniert besser als ich mir vorgestellt hatte!
Wir gehen noch mal ins Städtle, schlendern ein wenig durch die Gassen und lassen Saintes Maries auf uns wirken.
Auch der obligatorische Stopp darf nicht fehlen, deux Pastis und noch was anderes im Cafe an der Kirche.
Dann wirds nass!
Hier findet eine kleine Sintflut statt.
Es regnet so stark, daß sich das Wasser auf unserem Dach staut, und dann durch die Schwachstellen an den Dachfenstern rein tropft.
Nicht schlimm, aber doch.
Das müssen wir uns nochmal anschauen!!!
Auf dem ganzen Platz steht nach kurzer Zeit das Wasser.
Ja, die Camargue kann auch unfreundlich sein.
Pünktlich zum Abendessen klart es eh wieder auf…
Wir gehen mal wieder in unser Lieblinsrestaurant.
Heute gibts Brochette de Taureau und Peche du Jour a la Creme. Lecker!!
Da man uns inzwischen auch kennt, gibts einen Liqueur la Camarguaise aufs Haus.
Völlig betrunken torkeln wir ans Meer, machen noch das eine oder andere tolle Foto. Die Stimmung nach dem Sturm ist sensationell!!!
Noch schnell am Rummel vorbei, hier ist doch was los.
Dann gehts zügig zurück zum DAF.
Morgen gehts vielleicht weiter in Richtung Provence. Mal sehen!
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- Dag 11
- lördag 13 juni 2015
- ☁️ 27 °C
- Höjd över havet: 40 m
FrankrikeLa Croix Rouge44°8’46” N 4°47’40” E
Orange (die Stadt, nicht die Farbe)

Guten Morgen!
Heute heißt’s mal wieder Abschied nehmen vom Meer.
Wir fahren so langsam weiter in Richtung Norden.
Das waren wieder ein paar schöne, warme und angenehme Tage hier!!!
WIR KOMMEN WIEDER!!!
Nach dem Frühstück packen wir noch schnell zusammen und leeren bzw. füllen unsere Tanks.
Dann noch schnell zahlen (umgerechnet 15,50 Euro pro Nacht) und auf gehts…
denken wir.
Bedingt durch die Fete Votive sind heute ab 12 Uhr alle Straßen gesperrt, um die Massen an Stieren in Richtung Arena zu treiben, damit sie ihren neuen Arbeitsplatz kennen lernen…
Nach einer halben Stunde und einigen dynamischen Kleingrüppchen aus je 10-15 Reitern und 2 (!) Stieren sind die Straßen dann wieder frei.
Wir kommen zügig voran und landen nach einem kleinen Einkaufsstopp (waren wir ja schon lange nicht mehr) in Orange, auf dem Camping “Manon”, der im Campingführer noch ganz anders heißt.
Egal, soll heißen wie er will (bzw. die Eigentümer).
Wir sind erst etwas irritiert, da der Erste Eindruck echt ganz scön eigenartig ist, aber der Platz stellt sich als ganz nett heraus.
Die sanitären Einrichtungen sind zwar nicht mehr wirklich das wahre, aber es gibt einen kleinen Pool, in den wir Nachmittags dann auch mal rein springen.
Alles in allem für eine Nacht wohl OK, trotz des Preises von 21 Euro OHNE Strom!!!
Später (natürlich wollten wur Abends in die Stadt gehen, uns umschauen und was Essen), zieht dann ein Gewitter mit echt Eindrucksvollen Wolkenformationen durch, die auch der Film nur teils wiedergeben kann.
Sehenswert (und extrem Nass).
https://www.youtube.com/watch?v=sNgo8CQoDf4
Georg fühlt sich leider gegen Abend nicht wirklich gut, so daß unser Ausflug in die Stadt leider flach fällt.
Wir hoffen, er hat nur was falsches gegessen!!!
Alleine hab ich aber auch keine Lust, noch nach Orange rein zu laufen, also fällt das für Heute flach!
Mal schauen, wie es weiter geht!
Wenn Georg morgen nicht wieder auf dem Damm ist, fahren wir direkt weiter nach Lyon, da kann er sich ein paar Tage auskurieren und ich kann die Stadt unsicher machen!
Wir lassen uns überraschen!!
Gute Nacht!
Abfahrt Stes. Maries: 12.00 Uhr, 54525 km
Ankunft Orange: 15.15 Uhr, 54652 km
Gesamt: 127 km.
Maut: 15,30 EuroLäs mer
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- Dag 12
- söndag 14 juni 2015
- ☁️ 21 °C
- Höjd över havet: 325 m
FrankrikeLe Barriot45°49’11” N 4°45’43” E
Kräftige Brühe in Lyon

Guten Morgen!
Georg ist heute immer noch ziemlich blass, und das obwohl er jetzt eine Woche am Stück in der Sonne war.
Also fahren wir kurz entschlossen weiter nach Lyon.
Da kann sich Georg ein wenig Ruhe gönnen und ich kann mir mal wieder die Stadt anschauen.
Wir brechen vor dem Frühstück auf und fahren die Autoroute du Soleil in Richtung Norden.
Unterwegs endlich die blühenden Lavendelfelder. Das müssen wir natürlich noch schnell fotografisch festhalten.
Schön 😀
Die Strecke nach Dardilly führt wie immer quer durch Lyon.
Auch den obligatorischen Stau erleben wir (mal wieder).
… gehört wohl dazu.
Dann sind wir am Camping Indigo Lyon.
Hier waren wir ja vor 2 Jahren auch schon. Praktisch gelegen für eine lustige Bus- und Metrofahrt in die Stadt, große Stellplätze und Sanitärtechnisch in Ordnung.
Ich fülle mal das eine oder andere Tässchen Kräftige Brühe in Georg ein, damit der arme wieder zu Kräften kommt, dann ziehts mich in die Stadt.
1,80 für die Einzelfahrt Bus / Metro UND Funiculaire, das ist echt in Ordnung!!!
Das Ticket gilt eine Stunde lang auf einer “fortgesetzten Strecke”, man kann also währenddessen auch mal Pause machen.
Schnell bin ich in Lyon und laufe einfach mal los, das war doch gar nicht so weit von hier bis zum Rathaus…
Denkste, das waren weit über 2 Kilometer.
Naja, tut mir nur gut…
Einen kräftigen Schauer später bin ich nass, aber wenigstens ist mir wieder angenehm kühl.
Überhaupt ist das Wetter immer noch recht durchwachsen, das war ja auch der Grund, warum wir in Stes. Maries schon losgefahren sind… Aber egal, solange es immer wieder mal trocken ist, kann ich damit auch leben…
Irgendwann versuche ich, wieder zum Platz zurück zu kommen. Blöderweise fährt der Bus sonntags nur stündlich.
Ich fülle noch ein Tässchen kräftige Brühe nach (bei Georg) und genehmige mir den Rest des Baguettes mit dem Rest aller möglichen Dinge, die ich so im Kühlschrank finde.
Dann noch schnell duschen (die Duschen in Orange waren echt nicht so toll) und dann ab ins Bett.
War eine kurze Nacht gestern…
Morgen schauen wir mal, ob wir zu zweit nach Lyon fahren können…
Lassen wir uns überraschen!
Gute Nacht!!
Abfahrt Orange: 10.00 Uhr, 54652 km
Ankunft Dardilly: 13.00 Uhr, 54865 km
Gesamt: 213 km
Maut: 35,50 EuroLäs mer
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- Dag 13
- måndag 15 juni 2015 12:52
- ☁️ 21 °C
- Höjd över havet: 309 m
FrankrikeNotre-Dame de Fourvière45°45’44” N 4°49’21” E
Tour durch Lyon, Teil 1: Fourvière

Guten Morgen!
Heute gehe ich mal alleine in die Stadt, da Georg immer noch a wengle flau ist.
Ist aber schon viel besser als gestern 😉 und wir gehen davon aus, daß er morgen wieder mit kommt!
Nach einem kleinen Frühstück (wir haben a bissle verschlafen heute) mache ich mich auf den Weg.
Heute gibts eine saugute Tourempfehlung, wenn ihr mal etwas vom alten Lyon sehen wollt!!!
Los gehts am Campingplatz mit dem Bus Nr. 89 bis zur Endhaltestelle “Gare de Vaise”.
Dann weiter mit der Metro D bis zur Haltestelle “Vieux Lyon”.
Hier laufe ich dann erstmal zur Cathédrale St. Jean, da hier um 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr die Astronomische Uhr schlägt und dies ein großes Schauspiel sein soll. Eigentlich könnte man den Punkt auch später einbauen, denn man kommt hier nochmal vorbei, passt aber zeitlich gerade perfekt.
Blöderweise ist die östliche Hälfte der Kirche gerade in Renovierung, also wird nichts aus dem Schauspiel, denn die Uhr befindet sich genau in dem Teil.
Dann gehts zurück zur Metrohaltestelle ein paar Meter weiter südlich. Hier fahren auch die Funiculaires, mit denen wir ja vor 2 Jahren schon viel Spaß hatten.
Hier steigt man in den rechten (in Richtung Fourvière) ein. Die Basilika von Fourvière kann man auch von unten schon sehr schön am Berg sehen.
Die Kirche wurde damals gebaut, als Dank, daß Lyon von der Pest verschont blieb.
Entsprechend lohnend ist auch ein Besuch in der Kirche, die Ihr nach dem Verlassen des Funiculaire direkt vor Euch seht.
Die große Basilika hat 2 Kirchen direkt übereinander. Faszinierend!
Nebendran dann noch die eine oder andere Kapelle und ein Museum.
Dann könnt ihr links oder rechts an der Kirche entlang gehen (ca. 100m) und bekommt einen Super Blick über Lyon.
Jetzt könnt ihr Euch entscheiden, ob ihr gleich weiter nach unten geht, oder noch einen kleinen Marsch um den Berg macht (ne dreiviertel Stunde bin ich gelaufen).
Ihr lauft weiter in Richtung “Passerelle des Quatre-Vents”, einen netten Fußweg Richtung Westen...Läs mer
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- Dag 13
- måndag 15 juni 2015 15:25
- ☁️ 22 °C
- Höjd över havet: 191 m
FrankrikeLyon 0545°45’44” N 4°49’36” E
Tour durch Lyon Teil 2: nach Vieux Lyon

Irgendwann gelangt ihr zum “Cimetiere de Loyasse”, der sehr sehenswert ist!
Wenn ihr dann weiter in Richtung Süden lauft (den Schildern nach St. Just folgen), kommt ihr auf die Rue R. Radisson, dann an den Gallo-Römischen Amphitheatern (Schild nach rechts) vorbei.
Von dort aus seht ihr schon die Basilika. Da lauft ihr hin!
Wenn ihr Glück habt, seht ihr wie ich einen etwas skurrilen Bestattungstransporter vor dem Hospital stehen.
Dann wieder links von der Basilika vorbei in Richtung Rosengarten.
Durch den Rosengarten nach unten kommt ihr durch einen Durchgang (mit einer kleinen Kapelle) wieder auf die Straße zurück.
Der Durchgang alleine ist schon den Abstieg wert! Aber es wird noch besser…
Wieder auf der Straße haltet ihr Euch links (abwärts).
Nach ein paar hundert Metern zweigt rechts die “Montée des Chazeaux” ab.
Die Treppe scheint durch die steilen Häuserschluchten echt ins nichts zu führen!
Faszinierend?
Wartet ab, es wird noch besser.
Unten kommt ihr in die “Rue du Boeuf”.
Ihr lauft links, bis zur Hausnummer 27. Hier steht ihr vor einer sogenannten “Traboule”, einem Durchgang, der typisch für Lyon ist (es gibt wohl immer noch ca. 350 von diesen Traboules, der Name kommt von “Trans ambulare”).
Keine Hemmungen, nur rein in die gute Stube!
Auf der anderen Seite dieses Durchgangs seid ihr direkt im Herzen von “Vieux Lyon”.
Viel Spaß beim Entdecken!Läs mer

ResenärWie kommt es, dass du dich so gut in Lyon auskennst? Durch deine Beschreibung habe ich die Stadt jetzt auf meiner „muss ich anschauen“-Liste🤩
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- Dag 13
- måndag 15 juni 2015 16:52
- 🌧 21 °C
- Höjd över havet: 190 m
FrankrikeQuai Fulchiron45°45’24” N 4°49’29” E
Tour durch Lyon Teil 3: mehr Vieux Lyon

Ich bin dann nach Süden weiter gelaufen, in Richtung Gericht (stark bewacht), dann weiter zum “Musée des Automates”.
Hier werden seit vielen Jahren Automatenpuppen für Werbung, Film und alle möglichen anderen Einsatzzwecke angefertigt.
Die sehr nette Dame am Eingang gibt mir erstmal persönlich einen Überblick, wie das ganze funktioniert, dann laufe ich durch das kleine aber interessante Museum.
Dann gehts wieder zurück zur Metrostation, an einem netten Schild vorbei - siehe Fotos.
Ich schaue noch schnell in die Kirche “St. Georges” rein, die am Weg liegt.
Dann laufe ich noch unter der Talstation der Funiculaires durch und erwische zufällig beide beim Einparken.
In einer der unzähligen Kneipen gönne ich mir noch ein Bier und eine Kleinigkeit zum Essen.
Dann wirds Zeit, auf zum Campingplatz.
Georg war in der Zeit nicht untätig, und hat dafür gesorgt, daß er wieder a bissle Farbe bekommt.
Oder er ist auf seinem Stuhl in der Sonne eingeschlafen, eins von beidem 😉
So, noch ein Häppchen zum Abendessen und dann wars das für Heute!
Gute Nacht!Läs mer
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- Dag 14
- tisdag 16 juni 2015 10:31
- 🌧 18 °C
- Höjd över havet: 209 m
FrankrikeLyon 0545°45’45” N 4°49’33” E
Nochmal durch Vieux Lyon

Guten Morgen!
Georg ist inzwischen wieder fast fit und wird mich heute zumindest für einen kleinen Spaziergang begleiten!
Aber erstmal gibts Frühstück, heute zur Feier des Tages mal wieder mit Frühstückseiern.
Trotz reichlicher Vitamin B einnahme hab ich dieses Jahr echt ein Mückenproblem...
Auf gehts in Richtung “Vieux – Lyon”.
Ich möchte mit Georg nochmal einen Teil der Route von gestern laufen, das war doch zu interessant!
Nochmal ein Kerzle in der Kirche aufstellen…
Dann durch den Rosengarten und die diversen Durchgänge runter in die Stadt. Die Abkürzung über den Friedhof lassen wir heute ausfallen.
Die „Montée des Chazeaux“ ist heute deutlich sportlicher besetzt als gestern.
Leider sieht man bei dem bergab laufenden Herrn in den Kompressionsstrümpfen nur den kleinsten Teil seiner Ausrüstung…
Er trägt eine laufende GoPro MIT Selfie – Stick vor sich her…
Jetzt wissen wir auch, warum uns nach dem Treppen laufen die Füße weh tun: Wir haben die Kompressionsstrümpfe vergessen!!
In einem der Trabules knipse ich ins dunkle einer offenen Türe. Interessant!
Abschließend gibts noch ein Getränk, dann fährt Georg wieder zurück nach Dardilly.Läs mer
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- Dag 14
- tisdag 16 juni 2015 14:58
- 🌧 21 °C
- Höjd över havet: 170 m
FrankrikePerrache Confluence45°44’27” N 4°49’3” E
Museen in Lyon

Für mich gehts noch weiter…
TIPP: Wenn ihr jemals in Lyon seid (oder in einer anderen Stadt) und ein Museum anschauen wollt: NICHT MONTAGS! Da haben die geschlossen.
So gings mir gestern :-(.
Deshalb habe ich heute ein wenig Besichtigungsstau…
Das Institut Lumière möchte besichtigt werden. Interessant, auch wenn ich mir etwas mehr technisches versprochen hätte.
Auf jeden Fall ein Interessanter Besuch mit französischem Audioguide, den ich glücklicherweise recht gut verstanden habe.
Dann gehts weiter mit der Tram 1 in Richtung Musée de Confluences.
Gelegen am Zusammenfluss von Rhône und Saône, daher kommt auch der Name.
Die Lyoner lächeln immer über die Berliner: Was wollt ihr mit eurem Flughafen, nehmt Euch ein Beispiel an unserer Confluence.
Das komplette Viertel Confluence war wohl ein extremes Groschengrab.
2005 sollte das Musée für ca. 60 Millionen Euro fertig gestellt sein, die endgültige Eröffnunf war im Dezember 2014 für ca. 300 Millionen Euro. Und es hängen immer noch an jeder Ecke rote Flatterbänder, die irgendwelche Baustellenreste absperren…
Jetzt stehe ich also vor diesem … Ding … (was soll das darstellen? Keine Ahnung.) und bin gespannt.
Der Bau an sich hat ein paar interessante Details, so kann man z.B. über Glasböden bis ins Erdgeschoss runter schauen.
Die Ausstellungen sind dann … nett!
Nicht weniger, aber leider auch nicht mehr.
Man könnte mit einem Budget dieser Größenordnung echt deutlich mehr machen.
Nicht umsonst kostet die Jahreskarte nur wenig mehr als die Tageskarte. Schade eigentlich!
Nichtsdestotrotz ist das ganze recht interessant.
Im ersten Stock findet man ständig wechselnde Ausstellungen, im 2. Stock dann eine Dauerausstellung, die beide interessant, aber recht Fantasielos gestaltet sind.Läs mer
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- Dag 14
- tisdag 16 juni 2015 20:16
- 🌧 18 °C
- Höjd över havet: 323 m
FrankrikeLe Barriot45°49’10” N 4°45’42” E
Ein Abend am Campingplatz

Die Ausstellungen in der Lyoner Confluence sind zwar recht Phantasielos gestaltet, aber die Aussicht ist echt gut!
Dann lege ich noch einen Stop in der gleichnamigen Mall “Confluence” ein, kaufe mir ein Stücle Thunfisch aus heimischen Gewässern, dann schnell heim!
Kurze Zeit später brutzelt das gute Stück dann in der Pfanne.
Das wars für Heute.
Morgen fahren wir mal wieder ein Stück weiter.
Wohin? Mal sehen!
Gute Nacht!Läs mer
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- Dag 15
- onsdag 17 juni 2015
- ☁️ 20 °C
- Höjd över havet: 496 m
FrankrikeFontenu46°39’52” N 5°48’49” E
Auch schön: Französischer Jura

Guten Morgen!
Heute ist es an der Zeit, dem schönen Lyon für dieses Jahr den Rücken zu kehren…
Das Wetter ist heute wieder deutelich trockener als gestern Abend.
Nach dem Frühstück brechen wir auf.
Heute soll es in den französischen Jura gehen, genauer gesagt an den Lac de Chalain.
Wir haben uns im ADAC Campingführer einen netten Platz am Nordufer ausgesucht. Hierzu später mehr!!!
Wir starten nach 10 Uhr und kommen recht gut voran, ist ja alles Autobahn.
Irgendwann wirds dann ländlicher. Faszinierend, wieviele verschiedene Gesichter Frankreich hat.
Hier erinnert alles etwas ans Allgäu. Viel Landwirtschaft, viele Kühe, viele Hügel.
Irgendwann gehts dann weg von der Autobahn.
Unterwegs drehen wir noch eine kleine Runde, hierzu später mehr auf Film…
Blöd, wenn sich Regie und Kameramann nicht einig sind…
Na, wer findet den Schlenker auf der Routenkarte und kann mir sagen, wo das genau war (Name des nächsten Ortes reicht).
Die oder der erste richtige Kommentar bekommt vielleicht ein kleines Mitbringsel aus Frankreich (wenn wir eines eingepackt haben, was noch niemandem versprochen ist).
Angekommen in Marigny wollen wir auf den im ADAC Reiseführer hochgepriesenen “Camping La Pergola“.
12 Sterne, Pool, leichte Terrassen in mediterraner Spitzenlage.
Und der ADAC Führer wird nicht müde, den Platz in den höchten Tönen zu loben.
Dann passiert uns etwas, was die letzten 10 Jahre nur 2 oder 3 mal vorgekommen ist:
WIR WERDEN ABGEWIESEN!!!
Ich denke erst, daß wir zu schwer sind. NEIN, wir sind zu hoch!
Sagt halt, daß ihr auf Klientel wie uns keinen Bock habt… Zu Hoch. Ich lach mich tot.
Also, FahrerInnen großer Fahrzeuge, den Camping La Pergola könnt ihr Euch schenken!
Im Nachhinein vielleicht ein Glücksfall.
Die Dame am Empfag ist immerhin so nett und erklärt uns, wie wir zu einem anderen Platz kommen…
Wir fahren um den See nach Domaine de Chalain auf den Camping Jura.
Nett werden wir aufgenommen und wirklich, der Platz sieht so aus, wie auf der Internetseite.
Viele alte Gemäuer auf dem Platz verteilt, alles was das Camperherz begehrt ist verfügbar und wenn man möchte, kann man auch ins zum Platz gehörige Schwimmbad gehen.
Und das ganze für nur 16 Euro (ohne Strom natürlich) pro Nacht!
Wir checken ein und laufen erstmal über den Platz und zum See.
Echt sehr nett! Das könnte eine Empfehlung werden!
Nachmittags lege ich mich noch etwas unter den DAF und merke, daß das Horn, das mir Helmar freudlicherweise geschenkt hat, leider an der Aufhängung gebrochen ist und ich es deshalb nicht so ohne weiteres montieren kann.
Egal…
Abends dann beschließen wir, in das Restaurant am Strand zum Essen zu gehen.
Lecker!
Carpaccio vom Rind, dann eine leckere Assiette franc-Comptoise (Kartoffeln, geschmolzener Käse, leckere gebratene Wurst mit Rauchfleisch und grünem Salat.
Alternativ eine Pizza Margherita, dazu Pastis, dann Bier oder Wein.
Zum Abschluß einen Café au fin avec Poire glacée.
Na, wer kommt drauf, daß die Poire ein Williams ist? Wir erstmal nicht, bis das gute Stück am Tisch steht.
Mann sind wir blau…
Das fürstliche Mahl gibt uns echt den Rest!!!
Wir versuchen noch schnell, unser Geschirr vom Tag abzuspülen, sind uns aber nicht sicher, ob das so wirklich erfolgreich war…
Dann noch etwas lesen bzw. Tagebuch schreiben und danach schnell ins Bett!
Gute Nacht!!!
Abfahrt Dardilly: 10.30 Uhr, 54854 km
Ankunft Domaine de Chalain: 13.30 Uhr, 55063 km
Gesamt: 198 km
Maut: 31,10 EuroLäs mer

ResenärBin ich regresspflichtig ? Habe ich Schrott verschenkt ? Du hast ne Hupe gut … Ein Dreiklänge-Horn hätte ich noch herumliegen

ResenärIch fürchte, das ist verjährt 😜. Außerdem würde bei unserem neuen Fahrzeug wahrscheinlich das zulässige Gesamtgewicht überschritten, wenn ich die montieren würde 😁
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- torsdag 18 juni 2015 10:11
- ☁️ 16 °C
- Höjd över havet: 593 m
FrankrikeMolain46°50’18” N 5°48’24” E
Grottes des Moidons

Guten Morgen!
Nach einer ruhigen und angenehmen Nacht -der letzten in Frankreich, wie sich später rausstellen wird- gibts erstmal unser obligatorisches kleines Frühstück.
Ich besorge bei der Bäckerei am Platz noch schnell etwas Brot, dann kanns auch schon losgehen.
Hier noch ein paar Impressionen vom Platz. Echt nett, da könnte man sich vorstellen, mal wieder zu kommen!
Wir habens etwas eilig, wir wollen vor Mittag noch zu den “Grottes des Moidons“.
Im Jura gibt es scheinbar einen Haufen Höhlen und diese liegt in unmittelbarer Nähe zu unserem Schlafplatz.
Auf gehts!
Die Straßen hier sind für eine schnelle Fahrweise nicht besonders geeignet, wir kommen trotzdem irgendwann um viertel nach 11 erfolgreich dort an!
8,50 Euro Eintritt, es ist heute nicht viel los.
Wir bekommen eine private Führung zusammen mit einem französischen Ehepaar.
Der sehr nette Führer läßt mir während seiner Erklärungen sogar immer wieder die Zeit, für Georg ins Deutsche zu übersetzen.
Die Grotte ist echt sehr eindrucksvoll und wir sehen auch etliche Fledermäuse, die sich durch uns aber nicht merklich stören lassen…Läs mer
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- Dag 16
- torsdag 18 juni 2015 17:31
- 🌧 16 °C
- Höjd över havet: 389 m
TysklandZastlerbach47°57’33” N 7°57’1” E
Kulturschock in Kirchzarten

Dann gehts weiter durch den französischen Teil des Jura in Richtung Besancon und Mulhouse.
Wir tanken nochmal voll, kaufen noch ein paar der wichtigsten Sachen ein.
Dann fängt es an zu regnen.
Kurz entschlossen (wir wollten ja eigentlich nochmal in Mulhouse übernachten) fahren wir weiter nach Freiburg.
Ja, Freiburg. Eine tolle Stadt – wenn man Fahrradkurier oder Fußgänger ist und Deutsche Gründlichkeit liebt.
Mir verlangt diese Stadt immer wieder das letzte ab. Oder wirklich der Kulturschock, wieder im “kultivierten” Deutschland zu sein??
Ob es die überall in der Stadt kreuz und quer mit größter Selbstverständlichkeit ohne auch nur den Anschein von Aufmerksamkeit wie die Geistesgestörten vor einem über 7 Tonnen schweren LKW in Fahrt noch schnell über die rote Ampel huschenden Radfahrer sind (ja, das kann ganz schön Nervig sein),
der mit allergößter Sicherheit vorkommende Stau bei der durchquerung der Stadt, oder die echt anstrengende Begrüßung auf dem Campingplatz Hirzberg (hieß der so?).
Die eifrige Dame im Büro bricht sich vor panischem Winken fast den Arm, schickt dann sofort jemanden, um uns zu entfernen.
“Ja, wenn ihr nicht reserviert habt, braucht ihr hier gar nicht herkommen, und mit dem Ding gibts hier eh keinen Platz”
Mann mann mann, habt ihr nen Vogel…
Dann kann ich ja auch gleich ins Hotel gehen!
Camping in Deutschland kann echt anstrengend sein!
Das war echt das letzte mal, daß ich in Freiburg war, so schön die Stadt auch sein mag!
Wir fahren weiter nach Kirchzarten und landen auf dem Campingplatz der Stadt.
Das ist mal Deutsche Gründlichkeit pur!
Aber wir bekommen einen Platz.
Für den Preis von 30 Euro ohne Strom hätten wir eingendlich mindestens einen Goldrand auf den Kloschüsseln erwartet.
Na, man kann nicht alles haben. Aber es ist alles sauber und ordentlich!
Am Abend gibts dann noch ein gröschtes Leberle mit Bratkartoffeln und ne Dose heißes Tomatenmark (zumindest optisch), umgeben von einem Haufen eigenartiger Menschen, die teils nonstop und lautstark am Telefon irgendwelche belanglosigkeiten austauschen, oder ihre Hunde nicht wirklich im Griff haben und sich dann wundern, daß nicht ALLE Nebentische von den lieben kleinen so begeistert sind, wie die Halter selber.
Klingt Böse, ist aber so!
Ich bin da nach den letzten 2 Wochen vielleicht auch etwas zart besaitet, wer weiß!!!
Dann noch schnell duschen und ab ins Bett!
Morgen werden wir dann noch die letzten Kilometer bis nach Lindau fahren und damit den Urlaub 2015 zu einem Ende führen!
Abfahrt Domaine de Chalain: 10.30 Uhr, 55063 km
Ankunft Kirchzarten: 18.00 Uhr, 55362 km
Gesamt: 299 km
Maut: 25,70 Euro
Getankt: 120 Liter für flauschige 140,35 Euro
Verbrauch wieder unter 15 Liter! Toll!!!Läs mer