• Annapurna I

    April 17, 2017 in Nepal ⋅ 🌧 16 °C

    Aus Empathie reiht sich der Damei Lala bei seinen Mitstreitern ein und simuliert einen leichten Anflug von Durchfall. Einer für alle und alle für einen.
    Sir Hillary hat hingegen einen etwas zu realen Durchfall. Vergleichbar mit einer spirituellen Reinigung.
    Zu Beginn unserer heutigen Etappe, wie schon oft, kleine, frei herumlaufende Kühe. So süß.
    Die Landschaft erinnert heute teilweise sogar etwas an Thüringen oder die Ostsee. Dann auch wieder an Alaska, Alaska.
    Wilde Rosen, Veilchen, Aprikosenbäume, Apfelbäume, viel Nadelwald, Eiben und Kiefern.
    Am Ort Tukuche vorbeizulaufen dauert im Normalfall ca. 15 min. Bei uns dauerte es 2h, da die Expeditionsleitung ganz galant, trotz Trockenzeit, die Hochwasser-Route über den Berg wählt.
    Wir laufen durch die Kali Gandaki-Schlucht. Eingerahmt von zwei 8000ern, ist sie die (konkurrenzlos) tiefste Schlucht der Welt.
    Der Expeditionsleiter und der geistige Führer dieser Expedition beschmeißen sich mit Kuhkacke.
    Etwas später kommen wild muhend 3 durchgeknallte Kühe aus dem Wald gerammelt.
    Wir sehen Wasserbüffel.
    Unser Tagesziel ist heute Kalopani. Dort sehen wir das erste mal den Annapurna I, unseren dritten 8000er.
    Wir beziehen eine sehr noble Unterkunft. Sie erinnert an ein Herrenhaus in Afrika.
    Heute gönnen wir uns sofort und ohne Umwege ein Everest-Bier. Prost.
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