Hiroshima
10 maggio, Giappone ⋅ ☀️ 22 °C
In Hiroshima sind wir nur einen Tag und natürlich wollen uns mit der tragische Vergangenheit der Stadt auseinandersetzen . Mit Thoma, einem Franzosen, der seit über fünf Jahren in Hiroshima lebt, machen wir einen historischen Rundgang und erfahren warum die Atombombe auf diese Stadt abgeworfen wurde.
Am 6. August 1945 um 08:15 Uhr Ortszeit detonierte die „Little Boy“ ca. 580 Meter über der Innenstadt von Hiroshima. Die Explosion erzeugte einen gigantischen Feuerball, der Temperaturen von mehreren Millionen Grad Celsius erreichte. Große Teile der Stadt sind sofort zu Asche zerfallen. Unvorstellbar!
Schätzungsweise 70.000 bis 80.000 Menschen starben unmittelbar. Bis Ende 1945 stieg die Zahl der Todesopfer durch die Zerstörungen und Verbrennungen auf etwa 14.000 an. Tausende Menschen, die den direkten Abwurf überlebten, starben in den Jahren danach an den Spätfolgen der starken radioaktiven Strahlung.
Die Überlebenden, in Japan Hibakusha genannt, litten (und leiden teilweise noch) unter schweren gesundheitlichen Spätfolgen wie Krebserkrankungen oder genetischen Schäden.
Hiroshima wurde nach dem Krieg komplett wiederaufgebaut und ist heute ein modernes, pulsierendes Industriezentrum mit über 1,1 Millionen Einwohnern. Radioaktiv ist die Stadt schon lange nicht mehr. Die Werte entsprechen der natürlichen Hintergrundstrahlung.
Wir gehen unter anderem auch zum Friedensdenkmal (A-Bomb Dome): Die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer stand fast exakt unter dem Explosionszentrum. Sie blieb, nach langen Diskussionen, ob sie abgerissen oder als Ruine erhalten bleiben soll und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe, um als stummes Mahnmal vor Atomwaffen zu warnen.
Am Nachmittag fahren wir zurück Richtung Hotel, von dort aus bringt uns eine Speedfähre zur Insel Miyajima.
Hier steht das wohl bekanntesten Symbole Japans: das Große Torii (Ōtorii). Es fungiert als rituelles Eingangstor zur Insel. Bei Flut umschließt das Meer die Balken und erzeugt die weltberühmte Illusion eines "schwebenden Tors".
Zurück auf dem Festland entscheiden wir uns den Abend in der Sky Bar des Hotels mit Cocktail ausklingen zu lassen. Nach zwei Cocktails und Wein sind wir schließlich auch betrunken genug unsere Arbeitskleidung... äh Spar-Bekleidung anzuziehen und in den Onsen zu gehen.Leggi altro





























ViaggiatoreAnm. Jackie: für nur 100yen durften wir ein Schicksalsstäbchen ziehen und dann hat uns ein Zettel verraten was uns bevorsteht. Außerdem kann ich jetzt "ein sehr heißes Bad mit 30 nackten Japanern nehmen' von meiner Bucketliste streichen. Hey Janine, erzähl doch mal, wieso die Frau an der Spa Rezeption wegen dir fast einem Herzinfarkt bekommen hat!
Viaggiatore
Kawaii.