• Motto der Reise: Könnte gut werden

    15 maggio, Giappone ⋅ ☀️ 25 °C

    An unserem letzten Tag in Kyoto wollen wir uns einmal Japans berühmtesten Bambuswald anschauen. Die Bilder, die man online von dem Wald sieht, sind vielversprechend. Könnte also gut werden … Wir uns auf den anderthalbstündigen Weg. Wie immer geht’s zu Fuß vom Apartment zu den Öffis. Was man hier an Fußwegen zurücklegt, ist der Wahnsinn.

    Endlich am Bahnhof angekommen, könnte man meinen, es wird ein ruhiger Tag im Bambuswald. Aber da haben wir uns getäuscht. Als unser Taxi in die Straße einbiegt, sind schon ultra viele Touristen aus aller Welt unterwegs.

    Nach einem kleinen Abstecher in einen Schrein finden wir schließlich den Eingang zum Bambuswald. Gemeint ist der berühmte Arashiyama-Bambuswald (Sagano Bamboo Grove), eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kyotos. Der Weg führt durch hohe, dicht stehende Bambusstämme, die mehrere Meter in die Höhe ragen und im Wind dieses typische, leicht knarzende Geräusch machen. Eigentlich soll es hier fast schon meditativ ruhig sein.

    In der Realität ist die Enttäuschung dann aber groß. Wir gehen ein ganzes Stück den Weg entlang, aber es wird und wird nicht besser und die Touri-Massen auch nicht weniger. Wir drehen um und fahren lieber zurück Richtung Innenstadt. Erst mal Kaffee und Cream Soda und dann geht’s in den Pokémon-Store. Nur für alle Fälle, falls es in Tokyo voll wird.

    Abends testen wir wieder einen neuen Snack... 🤮
    Leggi altro