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Ins Reich der vier Könige

Eine Reise mit dem Ziel Raja Ampat zu dritt. Diesmal aber nicht in der gewohnten Konstellation. Okumaya devam et
  • Şu anda
    🇮🇩 Jakarta Pusat, Indonesien

    Raja Ampat -> Jakarta

    29 Mart, Endonezya ⋅ 🌧 27 °C

    Um 6:30 war es dann soweit. Vor lauter Traurigkeit benommen schlenderten wir ein letztes Mal den Steg entlang zu unserem Transferboot zurück nach Sorong. Begleitet wurden wir dabei immerhin von einem wunderschönen Sonnenaufgang. Ein letzter Blick auf das Riff, auf die Häuschen und ein letzter Wink dem Personal entgegen und schon ging’s los. 2 h Fahrt.

    In Sorong angekommen, mussten wir ca. 3 h warten. Das war die beste Option, da der Flughafen in Sorong eher nicht so cool ist. Also saßen wir auf der Terrasse in einem Café und haben das Beste aus der Zeit gemacht.

    Dann ging’s zum Flughafen und erstmal warten, bis der Schalter aufmacht. Und wieder dasselbe Chaos mit Lion Air wie schon auch beim Hinflug. Fürs Übergepäck – wir konnten nur 10 kg buchen – musste man quer durchs Gebäude in ’ne kleine Kaschemme, um zu bezahlen, während am Schalter alle drauf warten mussten 😅 dann haben wir erfahren, dass es kein Direktflug ist wie gebucht, sondern einfach in Makassar umgestiegen wird. Diese Schlawiner. Und wieder 2 h warten auf den Abflug.

    In Makassar angekommen war’s auch richtig super. Wir kamen an Gate 8 raus und mussten auch wieder in Gate 8 einsteigen. Aber, warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht. Also einmal 2 km durch das ganze Flughafengebäude und -prozedere durchmachen, um dann quasi wieder da zu sein, wo man rausgekommen ist. Wir kamen am Ende just in time genau richtig zum Boarding. Und wieder ein paar Stunden Flug nach Jakarta.

    Endlich in Jakarta angekommen und Gepäck geholt und raus. „Wo ist denn das Grab-Taxi?“ Olli hat geregelt und es ging los quer durch die City zum Hotel. Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon 15 h unterwegs.

    Nach dem Einchecken wollten wir noch was essen. In einem 5-Sterne-Hotel sollte das doch kein Problem sein. War es aber. Als erstes sind wir in der Library Bar gelandet. Da hat sich der Kellner einfach verflüchtigt wie ein Mitarbeiter im Baumarkt. Und irgendwie war’s komisch da. Also runter zum normalen Restaurant. Das war aber eigentlich eher schickimicki. „Do you have Burgers?“ „No, yes, we have Miniwagyuburgers“… „Ey, ich will eigentlich jetzt nur ’n scheiß Burger“ sollte an dem Abend noch öfters leise am Tisch fallen. Am Ende haben wir ’n leckeres, aber teures und portionstechnisch eher kleines Essen gehabt, inkl. unnötig komplizierten Vorgängen. Aber: wir hatten gegessen, sind angekommen und freuen uns auf die nächsten zwei Tage Moloch, auch wenn es irgendwie unwirklich ist, waren wir doch noch am Morgen mitten im Paradies.
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  • Re-Shark & Red Bird of Paradise

    28 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 30 °C

    Da es heute keine Tauchgänge mehr für uns gibt (man darf einen Tag vor einem Flug nicht mehr tauchen), haben wir zwei kleinere Touren zu Fuß unternommen.

    Am Vormittag gingen wir einen kurzen Pfad durch den Wald entlang zum Nachbar-Ressort. Dort gibt es eine Aufzuchtstation namens Re-Shark, die sich dem Erhalt des Zebra-/Leopard-Hais verschrieben hat. Sie bekommen regelmäßig Eier aus einem australischen Zoo geschickt, die dort ausgebrütet werden. Die großgezogenen Haie werden dann in die Wildnis entlassen.

    Für den Nachmittag haben wir, vorausschauend wie wir sind, ein Tour-Angebot von unserem Resort in Anspruch genommen.

    Auf der Nachbarinsel Gam gibt es einen ehemaligen Jäger, der sein Geld damit verdiente, eben jenen Roten Paradiesvogel seiner Federn wegen zu jagen. Ihm wurde angeboten stattdessen den Vogel Besuchern zu zeigen, um damit auch noch mehr zu verdienen.

    Im strammen Marsch ging's aus dem kleinen Dorf mit Kirche direkt in den Dschungel. Nach 40 Minuten unwegsamen Terrains erreichten wir die Stelle, von der es heißt, dass der Vogel hier erscheinen soll.
    Eine Weile hat es gedauert aber dann.. tatsächlich. In den Baumkronen über uns erschien er. Wir hatten kein Mega-Objektiv, wie manch anderer aus der Gruppe am Start, aber gute Augen 👀
    Nach einer ausgedehnten Sitzung bei absoluter Stille von 2 Stunden, ging's dann wieder zurück.

    Die Messlatte der Vogel-Skala liegt nun auch ganz oben. Alles andere sind von nun an nichts weiter als Hühner 🤣
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  • Last Dive ...

    27 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 29 °C

    Der letzte Tag, an dem wir tauchen und schnorcheln werden, ist gekommen.
    Zur gewohnt unchristlichen Zeit, zumindest für Urlaubsverhältnisse, geht’s los zu Mike's Point.

    Matze ging wieder auf Schnorcheltour und hat Walking Sharks, einen Blacktip Reef Shark, eine Schildkröte, Seeschlangen und allerhand Klein-Zeug entdeckt. Leider war die Kamera leer 😅 aber auch schön, sich voll und ganz auf die Unterwasserwelt konzentrieren zu können.
    Tief unten bei den Tauchers gab es eine weitere Begegnung mit zwei Mantas. Diese wurden hier von unseren Guides noch nie gesehen. Glück muss man haben ☺️

    Danach wieder die obligatorische Pause auf einer Insel. Diesmal eine, die wir schon besucht hatten, aber heute im Regen und nicht bei Sonnenschein. Cat Island. Irgendwer hat hier wohl mal 5 Katzen mitgebracht. Somit hieß die Insel von da an … Cat Island.

    Danach weiter zum Lau-Lau-Riff.

    Zu allen Tauchgängen lässt sich sagen, dass sie super waren. Olli hatte eigentlich vor, nur zwei Tauchgänge zu machen, konnte der Versuchung dann aber doch nicht widerstehen. Gute Entscheidung.
    Der letzte Spot, Chicken Reef, war noch mal ein würdevoller Abschluss. Riesige Fischschwärme. Dann eine super starke Strömung.
    Ollis Tauch-Guide hat sich irgendwann mit einem Haken ins Riff eingehakt und von da an haben wir uns in der Strömung hängend alles angeschaut.
    Giant Trevallies (Dickkopf-Stachelmakrelen), die versuchen, einen Happen zu organisieren, gefolgt von Haien und so weiter und so weiter … es nahm einfach kaum ein Ende.

    Zu guter Letzt gab es dann noch einen „Flug“ mit der Strömung über das Riff (siehe Video).

    Wir blicken wehmütig zurück, aber mit dem Kopf voller wunderbarer Erinnerungen.
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  • Manta Sandy & Citrus Ridge+Night Snorkel

    26 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 28 °C

    Ganz entspannt sollte es heute starten. 8:45 Uhr. Ganz ungewohnt, so viel Zeit am Morgen zu haben 😅

    Nach kurzer Fahrt mit dem Boot zum Spot "Manta Sandy" erreichten wir ein Häuschen auf Stelzen mitten im Meer am Rande des Gebietes, wo man wohl Mantas sehen soll. Hier wurden wir angemeldet, da die Zahl der Besucher reglementiert ist und die Hüterinnen der Teufelsrochen mit Feldstechern bewaffnet penibel darauf achten, dass die Schutzzone von niemandem verletzt wird.

    Matze ist mit seinem Schnorchel-Guide vor uns los. Nach kurzer Wartezeit hieß es auch für uns „Los geht’s!“

    Unterwasser angekommen tauchten Steffen und Olli über ein farbenprächtiges Riff zu einem Gebiet mit Sandboden. Dort gab es aufgereiht ein paar Steine, die die Grenze markierten, über die man nicht hinaus soll. Dahinter machten wir es uns gemütlich und warteten gespannt.
    Und gerade, als ich mir dachte, dass das ne Nullnummer wird, tauchte ein Manta majestätisch vor uns auf, gefolgt von weiteren, die vor uns, neben uns, über uns ihre Bahnen zogen. Wahnsinn! Wirklich atemberaubend und unvergesslich.

    Währenddessen hatte Matze ähnliches Glück. Er durfte sich die Show von oben anschauen und er kam den Tieren so nah, dass er kurz überlegte, was wohl passiert, wenn der jetzt nicht abdreht.

    Ein Mega-Erlebnis!

    Der zweite Tauchgang führte uns zu einem Riff in der Nähe von Mangroven namens Citrus Ridge. Zitronenbäume sollen hier stehen. Wir glauben aber, Jaf, Ollis Tauch-Guide, hat es sich mal wieder ausgedacht. Uns wurde auch schon ein Megalodon und Godzilla versprochen.
    Auch hier wieder ohne Ende Fische und Korallen. Matze ist sogar in die Mangroven geschnorchelt. Unten Korallenbänke und oben Mangroven. Hat man auch nicht jeden Tag.

    Danach ging es im strömenden Regen zu ein paar Hütten in den Mangroven, um zu futtern.

    Damit nicht genug, sind wir mit Schnorchel und Taschenlampe bewaffnet am Abend noch mal bei uns ins Hausriff gesprungen.
    Auch hier haben wir wieder mega Glück gehabt und konnten, geführt von unserem Guide, einen Walking Shark beim Nachtspaziergang erspähen. Etwas Angst machte Matze ein Koloss von einer Muräne, die uns aus ihrem Loch argwöhnisch observierte. Außerdem gab es an den Taschenlampen auch einen Schwarzlichtmodus, der die Korallen in ein fast schon psychedelisches Erlebnis verwandelte.

    Trotz Regen ein perfekter Tag.
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  • Das Königreich der Turtles

    25 Mart, Endonezya ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute Vormittag war ein Trip nach Sawandarek angesagt, wo wir zwei Tauch- bzw. Schnorchelgänge auf dem Zettel stehen hatten.

    Es gab wieder allerhand zu sehen. Olli hat z.B. zwei Babymantas erspäht und sich quasi als Spoddäh empfohlen. Steffen hat viele ganz seltene Pygmäen-Seepferdchen detektiert, die man fast nicht sieht. Krass. Matze hat einen außerirdischen Knubbelfisch entdeckt, der bisher in keinem Buch hier zu finden ist. Falls er eine neue Art entdeckt hat, hat er auch schon den passenden Namen. Wir bleiben dran. Daneben gab es unglaublich viele Schwärme mit großen und kleinen Fischen, traumhaft. Vor allem an einem Pier vor Ort ging es richtig ab.

    Das größte Highlight im wahrsten Sinne des Wortes waren jedoch die Schildkröten. Gefühlt hat jeder von uns 10 Stück oder mehr gesehen, von normal groß bis wirklich riesig. Wie Omnibusse lagen die dort herum, trieben im Wasser oder schwammen. Das war schon wirklich sehr nice.

    Zwischen den Tauchgängen waren wir mal wieder an einem traumhaften Strand, diesmal mit einem kleinen idyllischen Dorf, das wir noch ein bisschen zu Fuß erkundet haben.
    Ein rundum gelungener Start in den Tag ✨

    Edit: am Abend ist Olli noch mal zu einem Sunset-Dive aufgebrochen, um den seltenen Mandarin-Fisch sehen zu können. Hat tatsächlich geklappt. Bilder gibt es leider keine, da es recht düster war und das Fischlein total scheu.
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  • Piaynemo

    24 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach den Unterwasserabenteuern ging’s weiter zu Piaynemo, einem kleinen Atoll voller Berge, einem Konglomerat aus Felsen, einem einfach unwirklich schönen Fleck im Meer.
    Er ist sogar für Indonesien so schön und einmalig, dass er auf der 100.000-Rupien-Geldnote, der größten des Landes, abgebildet ist.

    Um zum Aussichtspunkt zu gelangen, schlängelte sich unser Boot durch die Felsen wie im Labyrinth. Das war schon sehr eindrücklich. Kaum angekommen, hieß es Aufstieg. Ohne Fleiß kein Preis. Gefühlt 500 Stufen weiter oben hatten wir den Aussichtspunkt erreicht. Wir hatten Glück, dass vor ein paar Jahren ein hohes Tier, König oder sowas, hier war. Daher waren die Treppen relativ neu, wenn auch mittlerweile etwas angeknackst.

    Die Aussicht war atemberaubend. Mehr kann man dazu nicht sagen. Wowiwau ✨

    Als wir wieder unten waren, hat sich Olli erstmal ’ne Kokosnuss öffnen lassen und es gab Essen. Gerade beim Futtern hören wir auf einmal komische Geräusche. Es stellte sich heraus, dass sich zwei, ich sag mal so 1 m lange Echsen (Warane) gerade wrestelten. Krasse Moves, muss man schon sagen. Alles unter tosender Anfeuerung der Zuschauer. Aber war ein friedliches Wrestlingmatch. Niemandem ist was passiert, auch den Echsen nicht. Aber die beiden wissen jetzt, wer der King ist.
    Danach ging’s wieder 1 h 30 min mit dem Boot zurück zum Hotel. Hat sich gelohnt, sagen wir.
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  • Melissa's Garden & Fam Slope

    24 Mart, Endonezya ⋅ ⛅ 29 °C

    Den heutigen Tag haben wir einen Ticken früher gestartet, denn die Fahrt zu den Tauch-Spots dauerte ca. 1½ Stunden mit dem Boot.

    Spot Nummer eins sollte Melissa's Garden sein. Er wurde nach der Tochter von Max Ammer, dem Gründer unserer Tauchbasis, benannt.

    "When Max saw Melissa’s Garden for the first time, he was so enchanted by the garden’s beauty that he decided to name it after his newborn daughter, Melissa, because it reflected the beauty that he saw in her."

    Das können wir so unterschreiben. Wir hatten zwar keine Tränen in den Augen, wie die Managerin der Tauchbasis hier nach ihrem ersten Tauchgang dort, aber es war wirklich atemberaubend.
    Es wirkte fast, als wäre alles arrangiert worden. Eine unglaubliche Diversität. Die Fahrtzeit hat sich daher schon allein dafür gelohnt!

    Danach ging es wieder an einen traumhaften Strand für die übliche Pause von mind. einer Stunde zwischen den Tauchgängen, bei Kaffee und Kuchen ☺️

    Spot Nummer zwei war der Fam Slope, benannt nach den Fam Islands. Auch hier war man einfach nur überwältigt von dem, was sich einem unter Wasser geboten hat. Die Fotos können es nur annähernd wiedergeben, aber die Erinnerungen werden bleiben.
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  • Friwenbonda & Mioskon

    23 Mart, Endonezya ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute stand der erste volle Tag an. Das ist eigentlich immer so geregelt, dass ab 8-12 zwei Tauch-/Schnorchelgänge nacheinander gemacht werden und dann geht’s zurück. Um 13 Uhr gibts Mittagessen und dann kann man entweder um 15 Uhr noch einen machen, um 17 Uhr einen Sunset- oder um 18 Uhr einen Nightdive.

    Heute morgen sind wir alle zu dritt los. Erst zur Insel Friwenbonda. Da haben wir uns aufgeteilt. Steffen hatte Glück und hat nen 2m Hai gesehen. Oli und Matze sind in die andere Richtung los. Am Anfang war ein schönes Korallenriff angesagt und danach ging's an einer Steilwand entlang. Während Olli in 20m Tiefe tauchte, war Matze an der Oberfläche auf sich alleine gestellt. Es war auf jeden Fall ein netter Beginn, auch wenn wir uns ein bisschen mehr Glück wie Steffen erhofft hatten.

    Dann haben wir kurz Rast gemacht auf einem kleinen Eiland mit goldenem Strand und türkisfarbenem Wasser. Ein Traum.

    Der zweite Spot war wesentlich cooler. Mioskon. Ewig weite Korallenriffe rund um eine kleine Insel herum. Da gabs allerhand zu sehen. Extrem viele Korallen und Fischschwärme und ein paar Exoten haben sich auch die Ehre gegeben :)

    Zum Sonnenuntergang sind Steffen & Olli noch mal los zum Sunset-Dive. Die Strömung war so stark, dass sich Steffen mit seinem Tauch-Guide Melky, der hier als lebende Legende gilt, im Riff einhaken musste. Olli weiss nun, warum man sagt, dass es sich im Meer anfühlen kann, wie in 'ner Wäschetrommel. Hat Spaß gemacht 🤙und ein paar stattliche Unterwasserbewohner gab es auch zu sehen. Aber auch ganz kleine, die mit zunehmender Dunkelheit angefangen haben zu blinken.

    Ein guter Tag! Jetzt sind wir in Eimer und genießen den Abend auf der Veranda.
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  • Kri

    22 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute morgen war nach dem Frühstück der Beginn unseres Hauptpunktes der Reise angesagt. Also Abfahrt zum Hafen zu unserem Boot, das uns nach Kri im Herzen von Raja Ampat ringen soll.
    Nach einem kurzen Aufenthalt sind wir dann auch direkt los gefahren. Ca. 1h45min dauerte die Fahrt. Lange genug um etwas zu dösen.
    Nach ca. einer Stunde ein kurzer Schreck: Motoren aus, lautes Piepsen, hektische Crewmitglieder. Und das auf offener See. War wohl nur Treibgut. Aufatmen und weiter fahren. Als erstes sind wir zum Etepete-Resort im Süden der Insel gefahren, wo zwei Leute ausstiegen. Da gab es auch gleich schon mal den ersten Vorgeschmack auf Raja Ampat: Kristallklares Wasser, Korallen und eine relativ große Schildkröte, die an uns vorbei geschwommen ist. Kurz die zwei Rentner abgesetzt und dann ging es auch schon wieder weiter zu unserem Resort. Kri Eco. Gegründet vor 30 Jahren von dem Typ, der hier als erstes angefangen hat in der Region zu tauchen. Wir sind also beim Original untergebracht. Darüber hinaus ist das ganze Resort auf Eco ausgelegt. Das macht es etwas Basic, aber auch super nett ✨

    Nach einem herzlichen Willkommen gings dann ab in die Hütten und danach gabs eine erste Einführung, wie das hier alles so läuft.
    Nach einer kurzen Verschnaufpause stand der auch schon wieder der nächste Punkt an: Material anprobieren und testen. Oli und Steffen sind dann um 15:00 auch direkt zum ersten Tauchgang aufgebrochen.
    Matthias hat währenddessen in der Hängematte gechillt und glaubt, einen Wal gesehen zu haben: Crazy, aus der Hängematte.
    Später gab’s dann noch Abendessen und danach saßen wir noch etwas gemeinsam auf der Terrasse. Dann hieß es: Ab in die Falle, um 7 gibts Frühstück und um 8 geht’s los. Oha, dann mal gute Nacht 😴
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  • Das Tor nach Papua

    21 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einem weiteren Flug sind wir in Sorong angekommen. Eine 2-300k Einwohnerstadt, von der aus wir morgen früh das Boot nach Raja Ampat nehmen. Um die Ecke vom Flughafen war auch schon unser Hotel. Das einzige 4 Sterne Hotel der Stadt. Und ich sag mal so, 4 Sterne sind hier lokale 4 Sterne ;)
    Wir haben dann erstmal was gefuttert und danach zu Fuß die Umgebung erkundet Richtung Hafen.
    Was man sagen kann ist, dass die Gegend hier sehr arm ist. Die Häuser sind größtenteils aus Wellblech oder anderen Materialien gebaut und es macht alles einen eher runtergekommenen Eindruck.

    Aber die Menschen hier sind wirklich total nett. Wir wurden von allen gegrüßt und es wurde uns von allen Seiten aus zugewunken. Es war sehr gastfreundlich, muss man schon sagen.

    Nur so ein kleiner Pisser hat Olli was an den Kopf geworfen. Dafür haben wir ihn verprügelt und sind jetzt auf der Flucht vor der Polizei und den Einheimischen. Wir melden uns wieder, wenn wir können.
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  • Bali > Makassar

    21 Mart, Endonezya ⋅ ⛅ 28 °C

    Zu gottloser Zeit um 5 Uhr morgens wurden wir abgeholt und zum Flughafen in Denpasar gegurkt. Dort angekommen wurde uns das erste Mal klar, dass wir eigentlich zwei Flüge haben 😅 Hier ist man aber ganz entspannt, einfach aufs Ticket mit Kuli die neue Flugnummer draufgeschrieben – passt.

    Der Flug nach Makassar war dann dafür relativ entspannt. Aber auch nur, weil Steffen den Security-Chef gemacht und den Notausgang gesichert hat. So hatten Olli und Matze genügend Platz und konnten sich schräg in die vielleicht engste Sitzreihe aller Zeiten reinquetschen.

    Jetzt hängen wir hier ab und warten auf den Flug nach Sorong. Bald geht’s weiter.

    Update: Mittlerweile sitzen wir im Flieger und wurden auf die Notausgangssitze mit dreifacher Beinfreiheit upgegradet. Top. Nach einem kurzen Briefing, was wir zu tun haben, geht’s jetzt auch gleich los nach Sorong.
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  • Jimbaran

    20 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute durften wir eine weitere Facette von Bali kennenlernen.

    Schon vor der Ankunft im Hotel hieß uns das Viertel mit einer kurzen, aber dafür umso erfrischend intensiven Massage im Auto willkommen, verursacht durch einige Lautsprecher mit beachtlicher Leistung, die strategisch klug auf beiden Seiten der Straße platziert waren.

    Der wunderschöne Strand von Jimbaran wurde gleich nach der Ankunft von uns besucht.

    Wir vermuten, dass wir heute mit der Strömung im Meer besonderes Glück hatten, und so wurde der ohnehin schon fantastische Strand direkt am Flughafen noch um den ein oder anderen Farbklecks angereichert.
    Die gemütlich stilvollen Restaurants luden zum Verweilen ein, doch wir konnten widerstehen und sind noch ein wenig durch die Straßen geschlendert.
    Vom Meer her wehte eine leichte Brise, angereichert von mannigfaltigen Düften. Ich vermute eine Mischung aus verbrannten Joghurtbechern gemischt mit Gummi-Ente und einem Hauch Fisch.

    Im Nachhinein sollte sich das als Segen herausstellen. Man nimmt von den Düften hier am Pool kaum noch was wahr und das Brennen in den Augen lässt sicher auch bald nach.

    Morgen früh um 5 geht's für uns dann leider schon wieder weiter.. schade 😥
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  • Ubud -> Jimbaran

    20 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 29 °C

    Nachdem Olli sich noch einmal die Füße vertreten, Matze im Pool geplantscht und Steffen ausgeschlafen hatte, ging es nach dem Mittagessen mit dem Auto wieder in den Süden in unser Transithotel vor dem Flug nach Sorong. Der Weg war ziemlich trubelig und hat fast zwei Stunden gedauert. Für Matze war’s kürzer, er hat gepennt. Doch Olli und Steffen haben die Szenerie sehr aufmerksam beobachtet. Im Hotel angekommen gab’s den üblichen Willkommensdrink und wir haben alles für die Fahrt zum Flughafen klargemacht. Es geht nämlich schon um 5 los, denn der Flug startet um 7. Jetzt geht’s gleich nochmal ne Runde um den Block. Mal schauen, was hier so geht.Okumaya devam et

  • Museum Puri Lukisan

    20 Mart, Endonezya ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute hat sich Olli nach dem Frühstück dazu entschlossen, noch mal ein Museum, welches wir zwei Tage zuvor geskippt haben, zu besuchen.

    Auf dem Vorplatz konnte man sehen, dass wohl doch nicht alle bösen Geister verbrannt wurden. Wäre bei dem Riesenteil, bestehend aus allerlei Zeugs, was man vielleicht auch einfach nicht verbrennen sollte, in der Stadt wohl in einer mittelschweren Katastrophe geendet.

    Das Gelände des Museums ist ein recht hübscher Garten mit Teich und drumherum die Ausstellungshallen.

    Die Exponate selbst waren .. interessant. Einige echt super cool und bei anderen muss man wohl die Geschichte kennen 😅
    Leider waren nicht an allen Werken Beschreibungen angebracht, da alle grad sehr beschäftigt, neue Bilder rein- und rauszutragen und deswegen viele auf dem Boden standen.
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  • Nyepi Lockdown

    19 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 25 °C

    Neujahr in Bali bedeutet Lockdown.

    Alle bleiben zu Hause, kehren in sich, reflektieren und verhalten sich leise. Also bleiben auch alle Touris im Hotel. Und so verbrachten wir den Tag auch dort. Mehr ist dann auch nicht mehr passiert 😅

    Als wir um 19:15 Essen gehen wollten, war das halbe Hotel schon dunkel und uns wurde gesagt, dass es ab 18:00 schon nichts mehr gibt. Mit Charme und Dackelblick konnten wir die Köche überreden, uns noch jeweils eine Nasi-Goreng-Portion aufs Zimmer zu bringen, was uns unseren Abend gerettet hat.
    Als wir uns dann nochmal auf einen Schnack getroffen hatten, war das ganze Hotel dunkel. Irgendwie unwirklich. Morgen früh ist der Spuk dann wieder vorbei :)
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  • Ogoh Ogoh

    18 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 24 °C

    Am Abend ging es zur Nyepi-Prozession unseres Bezirks in Ubud. Nyepi ist das balinesische Neujahrsfest, und am Vorabend werden die bösen und negativen Geister vertrieben, die Ogoh-Ogoh. Das sind teilweise riesige, oft mehrere Meter hohe Dämonenfiguren aus Bambus, Papier und Styropor, die von den Dorfbewohner:innen unter lautem Getöse durch die Straßen getragen werden.

    Am Ziel, dem zentralen Ortsplatz angekommen, fand dann ein, ich sag mal, monumentales Theaterstück mit Tänzen statt. Die Geschichte war bestimmt interessant, aber verstanden haben wir leider nichts.
    Nachts werden die Figuren dann noch verbrannt, um den Dämonen auch noch den Rest zu geben.

    Morgen wird's dafür ziemlich ruhig werden. Die Ruhe nach dem Sturm heißt Nyepi oder "Tag der Stille", an dem es ein paar Regeln gibt, die aber streng eingehalten werden, so dass die Insel wirkt, als wäre sie ausgestorben.
    So soll vorbeiziehenden Geistern vorgegaukelt werden, die Insel sei verlassen, damit sie weiterziehen.
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  • Ubud

    18 Mart, Endonezya ⋅ 🌧 27 °C

    Heute Vormittag ging es zu Fuß auf ins Zentrum von Ubud. Matze brauchte Surfwear wegen seines Sonnenbrands und wir wollten alle zusammen mal die Stadt erkunden. Bei gefühlt 40 Grad und unter Wasser ging es los.

    Als wir angekommen sind, ging es erstmal passend in den Wassertempel, um in die Kultur einzutauchen. Danach 'nen Kaffee auf 'ner Rooftop und dort bekamen wir schon mal einen Vorgeschmack auf heute Abend 🤫. Kurz danach wurde Matze fündig und hat sich neu im Black-Mamba-Style fürs Wasser eingekleidet.

    Als wir auf dem Rückweg waren, sind wir nochmal in eine unscheinbare Gasse abgebogen und nach einem abenteuerlichen Weg standen wir auf einmal außerhalb des Trubels in strahlendgrünen Reisfeldern. Dort fanden sich Vögel, Schmetterlinge und einen Babydrachen. Glück muss man haben.

    Auf'm Rückweg hat Olli noch 'ne Riesenspinne vor die Linse bekommen. Krasses Vieh. Kann man wohl essen, sagt Olli. Hat sich aber nicht getraut. Im Hotel ging es dann erst mal in den Pool, um sich abzukühlen, und dann warteten wir auf das Abendevent. Wir sind gespannt ✨
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  • Amed -> Ubud

    18 Mart, Endonezya ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute machen wir es kurz:

    Nach einem schönen, späteren Frühstück haben wir gepackt und noch 2 h an unserem Pool gechillt, bevor es dann nach einem letzten Mittagessen per Auto quer durch die Insel nach Ubud ging zum zweiten Hotel.

    Dort angekommen, haben wir noch eine Nachmittagswanderung gemacht und den Abend entspannt am Pool und im Restaurant ausklingen lassen.

    Morgen geht's ins Zentrum von Ubud. Auch cool, da dann balinesisches Neujahr ist mit Zeremonien. Wir sind gespannt ✨
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  • Die Pyramiden von Bali

    16 Mart, Endonezya ⋅ ☀️ 27 °C

    Kaum aufgestanden und gefrühstückt, ging es auch schon wieder los. Ziel heute: Jemeluk um die Ecke.

    Dort im Hafen angekommen lief eigentlich alles ab wie gestern. Matze ist mit seinem Schnorchel-Guide direkt ins Wasser und erstmal nach rechts geschnorchelt und hat ein paar Highlights mitgenommen: Unterwasser-Tempel, Korallen, schwimmen mit ’ner relativ großen Schildkröte, ’ne schwarz-weiße Wasserschlange und seinen ersten Hai – „Laut Guide ’n halber Meter, aber ich glaub’, der war eher zwischen einem und zwei Metern groß“. Natürlich war genau das der Trip, bei dem Matze meinte, es mal ohne Kamera zu versuchen. War ja klar.

    Zur gleichen Zeit sprangen Olli und Steffen mit voller Montur ins typische Amad-Boot um zur Wall zu fahren, einem von zwei Tauch-Spots. Fotos sieht man ja, war top. Auf jeden Fall kamen sie amazed zurück und sind danach im zweiten Tauchgang zu Unterwasserpyramiden getaucht - künstlich aufgebaute Riffkonstruktionen, keine Gräber - während Matze wieder in der Bucht unterwegs war - mit Kamera, aber ohne Highlights, natürlich.

    Anschließend gings etwas abenteuerlich auf der Ladefläche zurück und dann war erstmal ne Runde Sonne angesagt im Hotel und dann, frisch erholt, ein kleiner Spaziergang zu nem Lost Place um die Ecke, den Olli ausgespäht hatte. Gerade als wir rein wollten stellte sich aber heraus, dass der gar nicht so lost war. Naja, wir sind ja drei handsome Guys, und so verzieh man uns unseren jugendlichen Elan.
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  • Ziemlich abgewrackt

    15 Mart, Endonezya ⋅ ⛅ 27 °C

    Leicht müde und zeitweise grumpy ging es um 8 Uhr morgens los zum Dive Center um die Ecke für die erste Bali-Aktivität. Nach einem kurzen Kennenlernen der Guides und anderen Wasser-Enthusiasten, sowie dem Checken der Ausrüstung, ging es auf der Ladefläche 30 Minuten zum Liberty-Wrack-Strand in Tulamben.

    Während Steffen und Olli beim ersten Tauchgang das Wrack von außen beschnupperten, observierte Matze die Szenerie schnorchelnd von der Oberfläche. Das Wrack lag ca. 30 m vor der Küste in ca. 20 m Tiefe und war ziemlich monströs und noch relativ gut erkennbar erhalten. Unter Wasser gab es dann auch einiges zu sehen: u. a. einen Weißspitzenriffhai, ne Schildi, Electric Clamp, Octopus, ne Menge Taucher, Barrakudas und einen Haufen Gewusel um die zahlreichen Korallen.

    Beim zweiten Tauchgang ging’s ins Wrack.
    Währenddessen schnorchelte Matze mit seinem Guide in die andere Richtung entlang von Korallenbänken und hat sich an einer knabbernden Schildkröte, Nemos und allerlei anderen fischigen Exoten ergötzt.

    Ziemlich platt ging’s zurück ins Hotel, erstmal Mittag essen und dann ab in den Pool. Aber als wir soweit waren, fing es richtig an zu regnen. Uns doch egal ☝️✨
    Okumaya devam et

  • Amed - wo man im Geld schwimmt

    14 Mart, Endonezya ⋅ 🌧 27 °C

    Den ersten Tag sind wir gechillt angegangen. Entspanntes Frühstück mit Blick aufs Meer und ’nem lokalen Reis-Hühner-Frikassee. War ziemlich lecker. Danach war ne Runde Schnorcheln angesagt. Es gab ein paar Fische, Olli hat ne Schnecke entdeckt und dann ist uns noch Kohle quasi zugeschwommen. „Wer die 2000 nicht ehrt, ist die Million nicht wert ☝️“ Also mitgenommen und weiter entspannt.
    Leider hat sich der Sonnenschein vom Vormittag nicht gehalten und gerade regnet es kräftig. Aber wir sind ja nicht aus Zucker 😎
    Okumaya devam et

  • Ankunft in Bali

    13 Mart, Endonezya ⋅ 🌧 27 °C

    Finally in Bali. Um 22:00 sind wir nach über 24 h endlich auf Bali gelandet. Erstmal Geld abgehoben und uns zu Millionären gemacht, eSIMs aktiviert und das Einreiseprozedere hinter uns gebracht. Und dann ging’s raus zum Taxi Richtung Hotel. Es hat nicht geregnet, aber es fühlte sich so an. Jetzt noch knapp 3 h einmal nach Nordosten hochfahren und dann haben wir es wirklich geschafft 💪Okumaya devam et

  • Bonjour Paris

    12 Mart, Fransa ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir suchen verzweifelt einen Laden, in dem man ein vernünftiges Baguette bekommt. Scheint es nicht zu geben. Nicht zu fassen.

    Was auch sehr wichtig ist: Sich an die Gepflogenheiten vor Ort anpassen und den Vorschriften Folge leisten. Gut, dass Olli uns drauf hingewiesen hat und mit gutem Beispiel voranging. 🤣

    Jetzt sitzen wir im Flieger und haben 12,5 h vor uns. Board-Entertainment ist schon gecheckt, die letzten Vorbereitungen laufen und Steffen schaut schon fleißig den ersten Film.

    Los geht’s nach Singapur ✨
    Okumaya devam et

  • Und los gehts

    12 Mart, Almanya ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach einem "entspannten" Fußmarsch mit Sack und Pack zum Bahnhof sind die beiden Mitfahrer in den RE zum Flughafen gesprungen. Alle sind gespannt und kreuzen die Finger, dass mit dem Flug alles glatt geht, nachdem wir umbuchen mussten.
    Die erste Verbindung sollte über Katar direkt nach Denpasar gehen.

    Nun ja.. die aktuelle Lage in der Region hat dazu geführt, dass der Flug abgesagt wurde. Nun stehen uns zwei Stopps und eine spätere Ankunft bevor. Was tut man nicht alles 😅
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