• DingDongDay
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Entdeckungsreise Europa

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.
(Marcel Proust 1871-1922)
Auf unbestimmte Zeit machen wir eine Reise im Kastenwagen durch Europa.
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  • Tag 42 Norwegen

    11 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ⛅ 22 °C

    Kaum ließen wir die Berge hinter uns, wurde es bannig warm und die Sonne schien so heftig, dass wir uns erst mal umziehen mussten. Wasser gab es heute an der Tankstelle, sowie Diesel und eine Hochdruckwäsche. Ein paar Lebensmittel aus dem Kiwi-Shop und nun sind wir wieder für die nächsten Tage voll ausgestattet. Zum Mittag gab es dann heute den 3. Tag in Folge gebratene Makrele und es reicht auch noch für den Abend. Dann hatten wir heute wieder Mautstraßen. Ehe man sich versieht, ist man erfasst, man hat auch nie nach der Ankündigung die Möglichkeit abzufahren. Ein Schelm, wer böses dabei denkt und Google Maps interessiet es auch nicht, wenn man Mautstraßen vermeiden eingibt. Wahrscheinlich gibt es auch nicht wirklich annehmbare Alternativen.
    Unser Platz für den Abend ist mal wieder der Hammer. Wir waren gerade im Fluss Glomma baden. Herrlich, auch der Sandstrand. Rico findet den auch toll und tobt herum.
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  • Tag 43 Norwegen

    12 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Morgen am Fluss war in Nebel gehüllt.
    Wir fuhren dann wieder Richtung Schweden.
    An der Grenze angekommen, war die Straße abgesperrt und ein Schild wies uns zu einem anderen Grenzübergang. Die Verlockung war da, einfach an der Absperrung vorbei zu fahren, einige Norweger taten dies. Da hier aber alles irgendwie videoüberwacht ist, sobald man sich der Grenze nähert, beschlossen wir zu drehen und den empfohlenen Grenzübergang zu nehmen. Das war auch nicht der große Umweg, zumal unser Weg ja sowieso egal ist.
    Am anderen Grenzübergang wurden wir, nachdem wir gefragt wurden, wo wir hin wollen und uns der Ort förmlich in den Mund gelegt wurde dann durchgewunken mit Gute Fahrt!
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  • Tag 46 Dänemark

    15 Ağustos 2021, Danimarka ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute sind wir zeitig los, denn wir wollten über die Öresund Brücke und den Drogdentunnel in Dänemark einreisen, was auch problemlos nach Abzug von etwa 54€ Maut von der Kreditkarte möglich war.
    An die Küste sollte es gehen, nach Hundested. Also wenn das kein schöner Stellplatz ist!
    Am Abend ziehen Regenwolken auf, aber man kann wieder Bier trinken, ohne Tränen in den Augen. Auf unserer Rubbelkarte sind nun 9 Länder aufgerubbelt, und unser Auto hat heute die 200.000 km überschritten. Wir hoffen, dass noch viele Kilometer hinzukommen.
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  • Tag 48 Ostseeumrundung

    17 Ağustos 2021, Danimarka ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir sind auf dem Weg zurück nach Deutschland. Vorher gab es noch die Brücke über den Großen Belt zu überfahren, natürlich mir entsprechender Mautstation. Auf der anderen Seite machten wir Mittagsrast und fuhren dann weiter Richtung Deutschland.
    Hier werden wir erst einmal ein paar organisatorische Dinge erledigen, bevor es dann weiter gehen kann.
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  • Tag 48 Deutschland der Abend

    17 Ağustos 2021, Almanya ⋅ ☁️ 16 °C

    Am Abend sind wir wieder zu Hause angekommen, das Wetter aus Skandinavien im Gepäck. Teil 1 Ostseeumrundung ist hiermit schon wieder Geschichte. Die Eindrücke und Erfahrungen unserer Tour haben wir hier versucht festzuhalten, was natürlich nur bedingt gelingen kann, aber so kann man immer mal schauen und erinnert sich an viele Dinge, die sonst leicht in Vergessenheit geraten.Okumaya devam et

  • Es geht weiter im Spreewald

    5 Eylül 2021, Almanya ⋅ ☀️ 18 °C

    Endlich wieder on Tour. Leichte Modifikationen am Camper, Ölservice, Familie getroffen und einen toten Backenzahn weniger, kann es weiter gehen. Direkt an der Spree machten wir Mittagsrast und ach wie gut, jetzt haben wir auch einen Sparschäler an Bord. Die Schirmpilze waren leider noch nicht so weit. Was für ein Toller Ort und Traumwetter. So lässt man sich das gefallen!Okumaya devam et

  • Tschechien - Der Dammbruch

    6 Eylül 2021, Çek Cumhuriyeti ⋅ ☀️ 16 °C

    Der Fluss Bílá Desná im Isergebirge wurde aufgestaut . Der Bau des Damms für den Stausee auf einer Höhe von 806 Metern über dem Meeresspiegel, oberhalb des Dorfes Desna wurde 1915 abgeschlossen. Der Damm ist am 18. September 1916 , nach einem Jahr des Bestehens, gebrochen und ein Teil von Desna wurde weggefegt. Dies ist die größte Katastrophe beim Dammbruch in Tschechien.
    Wir wanderten heute eine Strecke zu den Überresten eines Dammbruchs , dessen ungeeignete Bautechnik nach der Katastrophe für sicherere Berechnungen anderer nach 1916 errichteter Dammbauwerke diente .
    Heute ist es ein erklärtes Kulturdenkmal . Vom Damm sind bis heute ein Rutschenturm, Reste des Damms und ein unterirdischer Stollen erhalten, durch den das Wasser in den benachbarten Souš-Stausee abgeleitet wurde
    Beeindruckene Geschichte, die 13m hohe Flutwelle, die ins Tal stürzte, forderte 65 Todesopfer. Gute 3km stramm bergauf und die gleiche Strecke zurück, das war schon ne Hausnummer für uns Flachländer... schnauf!
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  • Mittagszeit an einem See

    7 Eylül 2021, Çek Cumhuriyeti ⋅ ☁️ 18 °C

    Eine schöne Stelle am See. Zwetschgenbäume, Äpfel und Birnen säumen die Straßen. Da muss natürlich gekostet werden. Pilze wurden sogleich in der Mittagspfanne verarbeitet.
    Das schmeckt, das ist es, was wir lieben.
    Der Regionalverkehr hat schöne, bunte Züge.
    An dieser Stelle nahmen wir auch noch einen Reisenden mit, einen Dino.
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  • Da stehn wir an der Elbe

    7 Eylül 2021, Çek Cumhuriyeti ⋅ ☁️ 21 °C

    Ja, die selbe Elbe wie sie später auch durch Deutschland fließt ist hier blos ziemlich braun, läd nicht zum baden ein, auch wenn es die Temperaturen zulassen würden. Also doch lieber auf der Wiese abseifen. Es ist trotzdem immer schön und irgendwie beruhigend, an einem Fluss zu stehen.
    Angler versuchen hier auch ihr Glück auf die großen Fische.
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  • Wasserfälle von Rešov

    8 Eylül 2021, Çek Cumhuriyeti ⋅ ☀️ 22 °C

    Es hörte sich so einfach an. 1,5 km hin und 1,5 km zurück. Aber... das war teilweise so steil, dass man am liebsten auf allen Vieren gekrabbelt wäre. Der Hund hat dabei die beste Figur abgegeben, hat aber aus Nachsicht immer wieder Pausen gemacht, um auf uns zu warten.
    Die Wasserfälle waren sehr schön und es war angenehm bei dem warmen Wetter.
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  • Ein Plätzchen für die Nacht

    8 Eylül 2021, Çek Cumhuriyeti ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein schöner Platz, ein komisch pfeifender Vogel in der Nacht und ein Hirsch am Morgen.
    Die Dörfer haben hier alle entlang der Dorfstraßen Lautsprecher, wo Durchsagen gemacht werden können. Am Morgen um 7:30 Uhr trug der Wind eine Musik zur Einleitung und anschließender Durchsage zu uns herüber. Leider haben wir kein Wort verstanden. Es hörte sich aber an wie "Die Worte zum Tag".Okumaya devam et

  • In der Slowakei angekommen

    10 Eylül 2021, Slovakya ⋅ ☀️ 23 °C

    Kurz vor der Grenze konnten wir noch Frischwasser bunkern. Die Einheimischen kamen jedenfalls unablässig und holten sich dort auch das Wasser. Also muss das gut sein!
    Dann kam die Grenze und das Thema Vignette. Online ging mal wieder nichts, weil die das bezahlen so sicher gemacht haben, dass es einfach nicht mehr möglich ist. Also am Kiosk ran und so eine Registrierung gemacht. Natürlich ist es von Vorteil, sein Nummernschild zu kennen. Jetzt haben wir einen Zahlendreher in der Registrierung. Oh jeh 🤨, man darf gespannt sein, wenn wir mal kontrolliert werden.
    Ein Plätzchen haben wir wieder mit feinstem Ausblick und Quelle. Hier am Berg sind die Gleitschirmflieger aktiv und so haben wir genug zum gucken.
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  • Wandern in der Kleinen Fatra

    11 Eylül 2021, Slovakya ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir waren früh auf den Beinen, die Nacht war etwas unruhig, weil sich mit Einbruch der Dunkelheit immer mehr Jugendliche aus dem Dorf zum Trinkgelage versammelten. Aber die blieben friedlich, machten Feuer und stellten ein Zelt auf. Es war nur halt mit zunehmendem Alkoholkonsum laut und man hat doch mal lieber einen Blick geworfen.
    Dann am Morgen die Entscheidung und wieder ein kleiner Ansturm von Leichtsinn in der Kleinen Fatra wandern zu gehen. Wobei wandern hier irgendwie mit Bergsteigen gleichgesetzt wird. Wir gingen mit Rico zwei verschiedene Routen, bis es irgendwann nur noch Klettersteige mit Steigbügeln waren. Da war natürlich endgültig mit Hund Schluss.
    Aber schön war es und wir waren genug ausgepowert, auch wenn es nicht bis ganz nach oben ging.
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  • Am Stausee Liptovská Mara

    11 Eylül 2021, Slovakya ⋅ ☀️ 23 °C

    Liptovská Mara ist ein Stausee in der Slowakei. Eine Staumauer staut den Fluss Waag westlich von Liptovský Mikuláš. Sie erhielt ihren Namen nach dem im Stausee versunkenen Dorf Liptovská Mara. Der Stausee entstand zwischen 1965 und 1975 und die Wasserfläche beträgt 22 km².
    Etwas oberhalb, mit Blick auf den See und die ca. 2200m hohen Berge der Westtatra haben wir am Ende einer Straße einen schönen Platz bezogen, wo wir den Abend und die Nacht verbringen wollen.
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  • Tag des Feuersalamanders

    13 Eylül 2021, Slovakya ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute besuchten wir den Slovakischen Lidl auf der Strecke weiter gen Süden.
    Nach 1285 km (7,5l/100km) fuhren wir auch an die sicherste Tankstelle der Slovakei. Etwa 50 Polizeikräfte verteilten sich auf der Tankstelle, tranken Kaffee und quatschten. Sie kamen wohl mit dem Polizeibus, der da noch stand. Sonst besuchten wir noch 2 Wasserquellen, wovon eine ungenießbares Wasser ausspuckte. Was will man auch verlangen, bei der Inhaltsangabe:
    reakcia vody:                     pH 6,2
    vodivosť (konduktivita):   134 mS/m
    tvrdosť (Ca²⁺+Mg²⁺):         6,91 mmol/l
    železo (Fe³⁺):                     9,2 mg/l
    sírany (SO₄²⁻):                   158 mg/l
    celková mineralizácia:       917 mg/l
    Aber wir mussten da anhalten, schließlich brauchten wir noch einen GC Länderpunkt. Die andere Quelle sah deutlich besser aus, aber dort machten wir nur Mittagsrast, wir hatten ja noch genug Wasser.
    Von einem Vogelbeobachtungsturm konnten wir auch mal einen Blick auf unser dreckiges Autodach werfen. Sieht ja eh niemand.
    Und am Stellplatz für die Nacht angekommen, gab es duschen an einem kleinen Hájske-Wasserfälle.
    Das bot sich einfach an, vor dem zu Bett gehen.
    Und an dem kleinen Bach sahen wir einige Prachtexemplare von Feuersalamandern.
    Übrigens ist es hier um 19:30 Uhr stockdunkel und die Hirsche röhren. Es ist Brunftzeit.
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  • Europas Geometrisches Zentrum

    14 Eylül 2021, Macaristan ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Mitte Europas, na das klingt doch, als seien wir nicht zufällig hier. Aber soetwas passiert, wenn man sich einfach treiben lässt.
    An unserem Mittags- Rastplatz wurde ich durch eine Infotafel des Ortes Tállya darauf aufmerksam. Zum Glück, denn das wär ja schade gewesen, wenn wir ohne diese Information einfach weiter gefahren wären. Mit dem Wissen, mussten wir natürlich ausgiebig Fotos machen.Okumaya devam et

  • Ungarn der Abend

    14 Eylül 2021, Macaristan ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem wir in Háj (Slovakei) heute in Richtung Ungarn aufbrachen, fuhren wir eine Allee aus Wallnussbäumen entlang. Das hatten wir auch noch nicht, so viele Wallnussbäume am Straßenrand und in dem Ort Háj sebst.
    Die Grenze wurde von 3 Polizisten bewacht, die locker miteinander redend neben ihrem Auto standen und uns garnicht beachteten. Die Straße war so schlecht und von Bäumen zugewuchert, dass wir uns wirklich wunderten.
    Grenzhäuschen oder wenigstens ein Schild gab es nicht. Also bis Ungarn sind wir mal eben ohne jegliche Kontrolle gekommen. Na besser als Grenzstress! Jetzt stehen wir an einem See und Antje verschönert wieder das Auto und rubbelt fleißig an der Europakarte.
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