• Toto von den DirtBirds
  • Zisi von den DirtBirds
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Destiny in the Desert (Spain)

Zisi und Toto reisen in die Wüste, in der zahlreiche Filmklassiker gedreht wurden, darunter «Spiel mir das Lied vom Tod». Läs mer
  • Resans start
    18 februari 2026

    Vorglühen

    7 februari, Schweiz ⋅ ⛅ 2 °C

    Ausgestattet mit zwei XL-Ladungen Popcorn – Zisi Salz, Toto Zucker – lassen wir Western-Stimmung aufkommen. Sogar Leica hat’s in den Bann gezogen. Bis das laute Quietschen des Zugs sie erst mal verjagt.

    So sieht die perfekte Ferienvorbereitung für das aus, was wir vorhaben: Wir reisen in die trockenste Region auf dem europäischen Kontinent, die einzige, mit echtem Wüstenklima.
    Hier, im Süden Spaniens, vor den Toren dieser andalusischen Stadt Almería liegt die Wüste von Tabernas. Nach klimatischen und vegetationskundlichen Kriterien ist die Tabernas eine Halbwüste und wird auf Englisch auch als «Badlands» bezeichnet.

    Nach den schönen Erfahrungen unserer letzten Spanien-Reise in den «Bardenas Reales» können wir es kaum erwarten, die Tabernas unsicher zu machen. Sie lädt nicht nur zu aufregenden Offroad-Touren ein. Sie ist auch voll von alten Kulissen legendärer Filme. Wegen ihrer Ähnlichkeiten mit den Wüsten Nordamerikas («Wilder Westen»), Nordafrikas und Arabiens wurden dort Klassiker wie «Lawrence von Arabien», «Für eine Handvoll Dollar», «Indiana Jones», «Vier Fäuste für ein Halleluja» (mit unseren Kindheitshelden Bud Spencer und Terence Hill) sowie natürlich der legendärste aller Western: «Once Upon a Time in the West» gedreht.

    Ebenfalls in dieser spannenden Motorrad-Region liegt eine weitere Wüste. Die «Desierto de Gorafe» in der Provinz Granada ist auch als «Grand Canyon Andalusiens» bekannt. Und es gibt noch ein wohl vertraut klingendes Gebirge gleich um die Ecke: Die Sierra Nevada. Knapp 3500 Meter über dem Meer thronen die schneebedeckten Gipfel majestätisch auf der iberischen Halbinsel. Sie müssen unsagbar schön sein und sind aus diesem Grund die Namensvorlage für die billige Kopie in den USA.

    Unsere Vorfreude auf dieses Abenteuer ist entsprechend gross. Am 18. Februar geht es los. Unsere erste grössere Reise mit unserem Anhänger.
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  • Mit dem Strom

    12 februari, Schweiz ⋅ 🌬 6 °C

    Wir hatten uns vorgestellt, dass Südspanien um diese Jahreszeit schon richtig schön warm ist. Tatsächlich sind am Tag bis zu 20 Grad möglich. Aber in der Nacht wird es richtig kalt. Einstellig. Und wir schlafen in einem Anhänger ohne entsprechende Isolation.

    Ein Plan muss also her. Und der heisst: Elektroheizung. Erwin, vom Karosseriebetrieb Rüegg in Schwyz, im Kanton Schwyz in der Schwiiz hilft uns 🇨🇭🥳. Er ist ein Freund von Zisis Familie und ein Profi – nicht nur, wenn es um Steckdosen in Anhängern geht.

    Die Elektrik selbst macht uns Albert, Zisis Bruder. Der ist Elektro-Profi. Und alles, was wir jetzt noch benötigen, ist ein Heizlüfter. Und wenn wir schon dabei sind, auch gleich noch eine Kühlbox. 🛍️👑

    Toto testet alles noch schnell. Funktioniert. Gut, wenn man mit Profis arbeiten darf. ☺️
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  • Essen wie Gott in Frankreich

    18 februari, Frankrike ⋅ 🌬 13 °C

    Toto muss los. Drei Tage und drei Nächte hat er Zeit, um mit dem Anhänger in Alicante (Spanien) anzukommen. Dort wird Zisi zusteigen. Sie nimmt bis dahin den Flieger, denn sie hat nicht so viel Ferien, wie Toto.

    Heute lernt Toto, warum der Sicherheitscheck vor dem Losfahren mit einem Anhänger so wichtig ist: Das rechte Bremslicht ist defekt. Zum Glück liegt Anhänger Meier auf dem Weg zur Autobahn. 5 Minuten schrauben und eine Glühbirne für 4 Franken später kann es endlich losgehen.

    Es beginnt zu schneien 🌨️ und hört bis Genf nicht auf. Ab Frankreich ist es trocken. Es scheint sogar die Sonne.

    Nach drei Stunden macht Toto die erste Pause an einer französischen Raststätte. Jetzt wird ihm mit einem Schlag klar, warum die letzte Raststätte in der Schweiz so überlaufen war.

    Das Beste, was es hier zu essen gibt, ist ein nicht getoastetes Sandwich mit billigem Schinken und einer Scheiblette mit Emmentaler-Geschmack.

    «Essen wie Gott in Frankreich», denkt sich Toto. Und in der Not frisst der Teufel Fliegen.

    Nach weiteren eineinhalb Stunden ist Toto am heutigen Ziel angekommen. Ein Bed-and-Breakfast-Hotel mit grossem Parkplatz. Der Parkplatz war entscheidend.
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  • Hola España

    19 februari, Spanien ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Iberische Halbinsel begrüsst Toto mit mehr Sonnenschein, weniger Wind und noch weniger Mautgebühren als in Frankreich.

    Die Station für heute Nacht ist Girona. Nahe des Flughafens, an dem unsere letzte Spanienreise geendet hat, hat Toto ein tolles Hotel gefunden. Es ist Nebensaison und entsprechend günstig. Aber vor allem hat es einen riesigen Parkplatz. Toto belegt gleich vier Parkflächen. «Kein Problem», sagt das Personal.

    Es ist so warm, dass Toto nicht nur den Pulli auszieht, sondern auch noch die kurzen Hosen aus der Tasche wühlt. Wäre der Pool nicht geschlossen gewesen, wäre er wahrscheinlich noch reingesprungen.

    Morgen geht es weiter nach Alicante, wo er übermorgen früh Zisi vom Flughafen abholen wird.
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  • Auch Zisi schafft‘s über die Grenze

    20 februari, Frankrike ⋅ ☁️ 6 °C

    Zumindest bis zu ihrem Hotel in Frankreich schafft es Zisi. Allein das war ein erstes Abenteuer. 😅

    Wie ihre Reise beginnt: Weil Zisi bereits um 6 Uhr morgens nach Spanien fliegt, bucht sie in der Nähe vom Flughafen Basel – aber schon in Frankreich – ein supergünstiges Hotel. Ohne zu wissen, dass sie zu Fuss die Grenze durch den Flughafen überqueren muss – und zwar im ersten Stock. Sie versucht es zunächst wie die Fahrzeuge, entlang der Strasse rund um den Flughafen. Doch dann wird der Pfad neben der dicht befahrenen Strasse immer schmaler. Die Spur immer matschiger und das Strassenlicht immer dunkler. Kein Durchkommen mehr – sie muss zurück und sich von Touristen erklären lassen, dass der Grenzübertritt effektiv nur über den Flughafen möglich ist.

    Mit etwas Verspätung schafft sie es dann doch noch ins Hotel.

    Die Nacht ist leider viel zu kurz. Doch immerhin ist sie in der Nähe vom Flughafen. Nicht mehr lange und Zisi und Toto können gemeinsam neue Geschichten schreiben. ❤️‍🔥
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  • Klappe runter und geniessen

    21 februari, Spanien ⋅ ☀️ 18 °C

    Pünktlich um 9 Uhr landet Zisi und ist dank gepäckfreiem Transport sofort in Totos Armen. 🥰 Die DirtBirds sind wieder vereint und möchten losfahren. Würden gern losfahren … denn die Schranke beim Parkhaus lässt sich nicht öffnen. Und wir sind nicht die einzigen. Gleich mehrere Touristen haben Probleme mit ihrem Ticket. Mit vereinten Kräften und rudimentären Spanischkenntnissen können wir dem völlig überforderten Menschen an der Hotline das Problem schildern. Etwa 20 Minuten später können wir das Parkhaus endlich verlassen.

    Nun steht uns nichts mehr im Wege und wir geniessen die Fahrt nach Almería. 😎😎 Dort haben wir für zwei Wochen einen Campingplatz für den Anhänger gebucht.

    Wir bekommen einen Platz direkt am Meer. Was für ein Glück! 🥰 Wenn Zisi (die mutig ohne Führerschein auf dem Campingplatz fährt) nur nicht durch so viele enge Stellen manövrieren müsste. Trotzdem steuert sie den Hänger sehr routiniert in Richtung Meer. Aber mit dem Gespann auf den zugewiesenen Stellplatz zu kommen, ist unmöglich.

    Die DirtBirds müssen aber nicht lang nach einer Lösung suchen. Platznachbar Uwe und seine Partnerin Anke stehen sofort parat. Nachdem Zisi abgekuppelt hat, schieben die Herren den Anhänger an den vorgesehenen Platz. Neben hilfreichen Tipps, wie man einen Zweiachser am einfachsten schiebt, schenken die beiden uns noch eine kleine Wasserwaage. Nun können wir den Hänger so ausrichten, dass wir wirklich waagerecht schlafen. Es kann also definitiv nichts mehr schiefgehen bzw. -stehen. Die Bikes, das Auto und selbst die Kaffeemaschine im Anhänger haben ihren Platz gefunden.

    Jetzt nur noch die Klappe auf und geniessen. 🤩🤩 Riiichtig cool.
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  • Hund Katze Maus - Taube

    21 februari, Spanien ⋅ 🌙 15 °C

    Wir sind auf einem tierisch guten Campingplatz. Die Chefin hier heisst Lola und macht ihren Namen alle Ehre: Sie kann unglaublich schnell rennen. Freudig begrüsst sie alle anderen Hunde auf dem Camping. Schliesslich gehört sie zur Betreiberfamilie.

    Auf dem Stellplatz neben uns wohnt eine Maus. Sie mag es eher gemächlich. Ausser, wir kommen ihr zu nahe.

    Zisi hat sich aber in George verliebt. Eine etwas übergewichtige Katze mit lustiger Fellmusterung. George liebt es zu schmusen. Und Zisi auch.

    Georges Besitzer sind Dauercamper und haben vier Katzen. Alle aus der Region. Alle vom Strassenrand gerettet. Und nun hegen und pflegen sie die Tiere offensichtlich sehr intensiv. 🐈🐈‍⬛🐈🐈‍⬛😻
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  • Die Luft ist raus

    22 februari, Spanien ⋅ ☀️ 18 °C

    Irgendwie kommt uns das bekannt vor. Das Mätteli-Monster hat wieder zugeschlagen und die Luft
    rausgesogen. Entsprechend gerädert stehen wir auf. Doch wir lassen uns nicht unterkriegen. Es ist nicht das erste Mal und wir haben noch immer eine Lösung gefunden.

    Zisi hüpft zum Aufwachen direkt ins Meer. Das regelmässige Eisbaden zuhause kommt ihr zugute. Auch wenn die Sonne schon ordentlich wärmt, liegt die Wassertemperatur erst knapp über 10 Grad.

    Toto macht derweil Kaffee aus unserer Siebträgermaschine. Es riecht köstlich im Hänger und der Kaffee wärmt Zisi gleich wieder auf. Es kann also losgehen. Heute wollen wir die Gegend mit dem Töff erkunden. Doch was ist denn da los? Bereits beim ersten Halt stellt Toto einen Platten im Vordereifen fest. Zum Glück halten wir direkt bei einer Tankstelle und können Luft pumpen. Vorerst kann unsere Fahrt also weitergehen.

    Kaum losgefahren entdecken wir einen Weg am Meer entlang. Der Strand ist breit und ein paar Pneuspuren im Sand deuten auf befahrbar hin. Wenn das mal keine Einladung ist. Wir biegen darauf ab und fahren mit breitem Grinsen den ganzen Strand entlang.

    Doch jetzt wird’s wieder ernst. Wir brauchen eine Lösung für unsere offebar kaputten Mätteli. Und das an einem Sonntag, wo die meisten Läden geschlossen sind. Zisi steuert auf einen Strand-Bazar zu, der viel China-Ramsch anbietet. Tatsächlich finden wir Liegestuhl-Mätteli. Die werden uns retten. Selbst den Transport mit dem Töff schaffen wir prima.
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  • Neue Finken

    23 februari, Spanien ⋅ ☀️ 17 °C

    Sowohl Toto, als auch Chloé (Totos Bike) bekommen heute neue Finken. Toto wollte mit dem langsam Luft verlierenden Vorderreifen nicht in die Wüste fahren. Ordentliche Stollen müssen her.

    Während Toto mit ein paar Tretterchen aus dem Supermarkt bereits zufrieden ist, recherchiert er für Chloé deutlich länger. In Almería, nur eine Viertelstunde von unseren Campingplatz entfernt, gibst Toto sogar einen offiziellen Piaggio-Händler (Aprilia gehört zu Piaggio). Er vertritt hier unten aber wohl noch ein paar andere Marken.

    Toto muss sehr hilfsbedürftig ausgesehen haben, als er sein Problem mit Händen und Füssen schilderte. Eine Stunde später (inkl. alle Sprachbarrieren) steht Chloé wie neu da. 🎰
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  • Siesta

    23 februari, Spanien ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach dem Reifenwechsel für Chloé und dem Kauf von zwei faltbarenq Matratzen für unsere strapazierten Rücken, haben wir genug getan für heute.

    Wir legen uns auf unsere neuen Mättelie in unserem Hänger und schlafen beim Meeresrauschen sofort ein. Als wir aufwachen ist es fast 4 Uhr.

    Damit wir kein schlechtes Gewissen bekommen, gehen wir nochmal schwimmen. Zum zweiten Mal tauchen wir heute in das rund zehn Grad kalte Wasser ein.

    Am Abend geniessen wir noch den Sonnenuntergang auf den Felsen unseres Strands.
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  • Leb wohl, Charly 🦋

    24 februari, Schweiz ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute wollen wir in die Wüste fahren. Alles ist vorbereitet. Sogar eine Route hat Toto heute Früh noch schnell erstellt.

    Doch dann erreicht uns eine schlimme Nachricht von unserer Katzen-Crew. Kater Charly geht es schlecht. Er atmet ganz schwer und durch den Mund. Wir rufen die Tierärztin an. Doch, bevor Lisbeth, Anna und Livio unseren Kater in die Tierklinik bringen können, stirbt der arme Charly daheim in den Armen von Anna. Mit dem letzten Atemzug hat er die Pfote zu Lisbeth, Zisis Mam, ausgestreckt. Im Juni wäre er 15 Jahre alt geworden.

    Wir sind beide tief traurig. Für Zisi bricht eine Welt zusammen. Sie hatte eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Kater. Er hat sie durch Dick und Dünn begleitet.

    Charly, eigentlich eine Wohnungskatze, liebte es, runter an den Dorfbach zu gehen, der durch unseren Garten fliesst. Hoch nahm er in letzter Zeit bevorzugt den Lift. Seit wir in Nottwil wohnen, hat er den Kratzbaum für sich entdeckt. Selbst auf seine alten Tage ist er noch ganz nach oben gestiegen. Das schönste für ihn war aber nach wie vor, wenn er bei Zisi liegen konnte und sie ihm sein samtweiches Fell kraulte.

    Seinen Namen verdankt Kater Charly übrigens dem weltbekannten Töff-Reisenden Charley Boorman (ebenfalls rothaarig), der mit seinen Doku-Filmen (Long Way Round) Zisi für das Motorradreisen begeistert hat.

    Ruhe in Frieden, Kater Charly. Wir werden dich nie vergessen. ❤️
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  • Ab in die Wüste

    25 feb.–3 mars, Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir sind noch immer traurig. Aber wir wollen heute trotzdem in die Wüste. Charly war ein Abenteurer. Er ist uns Vorbild.

    In der Kirche von Tabernas zünden wir eine Kerze für Charly an. Dann fahren wir los. Schon nach wenigen Kilometern haben wir Sand und Steine unter den Reifen. Die Wüste wartet auf uns. Wir geben eine gut 200 Kilometer grosse Rundtour mit sehr hohem Offroad-Anteil ins Navi ein. Aber wir werden sie sicher nicht ganz fahren. Wir lassen es ruhig angehen.Läs mer

  • Irgendwo im Wilden Westen

    26 februari, Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    Es braucht keine Reise in die USA, um den Wilden Westen zu erleben. Auf unseren Reisen durch Europa stellen wir immer wieder fest, was unser Kontinent alles zu bieten hat. Es ist eigentlich alles in greifbarer Nähe.

    Heute waren wir in der Gorafe-Wüste. Mit ihren roten Canyons und der kargen Wüstenlandschaft erinnert sie uns an die Western-Welt, die wir aus Filmen kenne. Kein Wunder, wurde hier doch auch viele bekannte Western gedreht.

    Die Landschaft und die fast endlosen abwechslungsreichen Tracks begeistern uns so sehr, dass wir fast völlig die Zeit vergessen. Keine gute Idee in einer Wüste. Erst gegen 18 Uhr erreichen wir wieder die Zivilisation – wir geben Gas, damit wir noch rechtzeitig zum bestellten Abendessen kommen.

    Doch plötzlich steht da ein Auto im Weg. Festgesteckt. Der Fahrer und seine Partnerin sind verzweifelt. Gemeinsam gelingt es uns, nach mehreren Versuchen, das Auto aus dem Loch zu befreien. Die ganze Aktion hat nicht nur Zeit, sondern auch Mut und Nerv gekostet. Toto hat alle drei Bikes auf den dünnem Pfad neben dem Auto vorbeigebracht. Für Zisi ist die Anspannung zu viel. Sie spürt, dass sie Zeit für sich nehmen muss. Zuhause nimmt Toto sie in die Arme. Charlies Verlust löst viel Schmerz aus und sie braucht Zeit, Ruhe und viel Liebe.
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  • Zauberhafte Begegnung

    27 februari, Spanien ⋅ ☁️ 16 °C

    Während Toto mit Dani nochmals in die Wüste fährt, gönnt sich Zisi einen ruhigen Tag für sich.

    Am Nachmittag fährt sie in das Städtchen Almeria, um auf gut Glück einen Massage-Termin zu finden. Lenas Studio ist zwar ausgebucht, doch sie kommen ins Gespräch. Zisi erzählt von ihrem Schmerz über den Verlust von Charly. Lena kann das nachfühlen und gibt ihr einen Kontakt zu ihrer Freundin Jessi.

    Jessi führt einen Pferde-Hof mit Hunden, Schildkröte und vielen Katzen. Man kann bei ihr Urlaub machen, wenn man ihr bei der Rosspflege hilft. Auch bietet sie Appartements und eine erholsame Zeit mit Pferd-Spaziergang an. Zisi nimmt umgehend Kontakt mit Jessi auf und vereinbart gleich ein Treffen für Sonntag.

    Am Abend lädt Dani und zum Znacht ein. Er hat sich auf dem selben Campingplatz wie wir ein Bungalow mit Küche gemietet. Kurzerhand pflückt Zisi noch ein paar „Blumen“ für den Gastgeber. Wir lassen die schönen Enduro-Erlebnisse nochmals Revue passieren und geniessen den Abend.
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  • Rundgang in der Kathedrale

    28 februari, Spanien ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute ist der Nationalfeiertag von Andalusien. Da die meisten Läden und Restaurants deswegen geschlossen haben, besichtigen wir die Kathedrale von Almeria. Ausgestattet mit einem Audio-Guide erkunden wir die zahlreichen Kapellen in der Kathedrale. In einer steht das Taufbecken, in der nächsten der Hostien-Schrein und in der dritten das Tabernakel. In einer Kapelle ist sogar der Gründer-Bischof beerdigt - in einem riesigen Steinsarg.

    Neben den imposanten Werken, ist das für eine solche Kathedrale niedrige Mittelschiff speziell. Üblicherweise ist dieses höher als die anderen beiden Seitenschiffe. Hier nicht. Der Grund ist, so erklärt der Audioguide, dass die Kirche wegen der insgesamt recht niedrigen Bauweise schwerer von der Artillerie der immer wieder angreifenden Berber getroffen werden konnte. Ausserdem konnte die Verteidigung der Stadt dort eigene Geschütze platzieren.

    Auch das aus Nussbaum gestaltete Chorgestühl mit den zwei Orgeln aus dem 18. Jahrhundert ist beeindruckend. Allerdings hat nur eine Orgel ein Register. Die andere wird nicht benutzt.

    Wir treffen uns im Kreuzgang, der open air ist und verlassen die Kirche wieder.
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  • Hausdach-Party im Kulturhaus

    28 februari, Spanien ⋅ ☁️ 13 °C

    Was geht denn hier ab? Mitten in einem etwas runtergekommenen Stadtteil ertönt laute Musik. Auf dem Dach des Hauses herrscht eine kunterbunte Stimmung. Das wollen wir uns näher ansehen.

    Der Ort ist ein Kulturhaus. Eine DJane und ein DJ legen modernen Flamenco auf. Es klingt wie Reggaeton auf Kastagnetten-Beat. Genüsslich schauen wir dem Treiben zu und geniessen einen Cocktail aus Portwein und Rotwein. Der haut ziemlich rein.Läs mer

  • Bei den Tieren

    1 mars, Spanien ⋅ ⛅ 13 °C

    Zisi trauert sehr um ihren Charly. Sie braucht Tiere um sich herum. Deshalb fahren wir heute zu Jessi in die Tabernas-Wüste.

    Jessi betreibt dort eine kleine Farm mit Tieren, die sie auf unterschiedliche Art und Weise gerettet hat. Dort leben drei Katzen, vier Hunde, zwei Pferde, drei Love Birds und eine Schildkröte in völliger Harmonie.

    Der Ort ist etwas ganz besonderes. Und Zisi ist in ihrem Element.

    Jessi und ihr Mann Javier begrüssen uns, stellen uns die Tiere vor und laden uns am Abend sogar auf eine vegetarische Paella ein. Ein Traum!

    Wir spielen mit den Katzen, streicheln die Hunde und gehen mit den Pferden spazieren. Es ist ein wunderbarer Tag, um innezuhalten.

    Zisi hat für alle Tiere Leckerli mitgebracht. Die Schildkröte kriegt eine Tomate. Die Pferde Karotten. Hunde und Katzen spezielle Guddeli.

    Glücklich fahren wir am Abend zurück auf unseren Campingplatz.

    Wir entscheiden uns, morgen nach Hause zu fahren. Das Wetter wird schlechter und wir haben bereits so viel erlebt. Ausserdem braucht Zisi noch etwas Zeit daheim.
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  • Abreise

    2 mars, Spanien ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir frühstücken noch einmal mit Blick aufs Meer - auch, wenn es mittlerweile bitterkalt und windig ist. Eine gute Stunde später ist alles verladen und wir fahren los. 650 km gen Norden.

    Die Fahrt ist extrem windig. Hin und wieder regnet es - inkl. Sahara-Staub. Um etwa 15 Uhr essen wir in einer Trucker-Kneipe zu Mittag. Am Abend kommen wir in L‘Aldea an. Dort haben wir ein Kleinod von Herberge gefunden - mit riesigem Parkplatz für unser Gespann. Wie geniessen das Abendessen, schlafen gemütlich, duschen mit ungechlortem Wasser und frühstücken ausgiebig. Alles perfekt.

    Heute geht es nach Bezièr.
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  • Vom Katzen-Café zum Camembert-Fondue

    3 mars, Frankrike ⋅ ☁️ 12 °C

    Bienvenue en France. Unsere heutige Etappe führt uns nach Béziers. Ein zufällig gewähltes Etappenziel entpuppt sich als besonderer Ort. Es ist nicht nur die älteste Stadt Frankreichs, es ist auch die Partnerstadt von Heilbronn, Totos Heimatort. So viel Zufall kanns nicht geben.

    Kaum im Hotel angekommen, begeben wir uns sofort ins Stadtzentrum. In den spannenden Altstadt-Gassen beeindrucken uns die vielen kleinen Einkaufsläden. Hier befinden sich sehr individuelle, persönliche Geschäfte, nicht so Massenware.

    Doch was Zisi wirklich in den Bann zieht, ist das Katzen-Café, vor dem wir plötzlich stehen. Kaum drin, werden wir von Katzen an der Bar begrüsst. Es sind sehr besondere Exemplare. Von Main-Coon über Bengalen bis hin zu Orient-Katzen. Der leckere Milchdrink schmeckt uns in diesem Ambiente besonders gut.

    Und kaum 100 Meter weiter vorne zieht ein kleiner Laden Toto in seinen Bann. Er trägt ein Logo mit einer Vespa drauf. Das verspricht viel. Und es kommt wie es kommen muss, Toto ist im Shopping-Rausch.

    Am Abend gehen wir in der schönen Markthalle der Stadt essen. Es soll eine der schönsten in Frankreich sein. Toto wählt den gebackenen Camembert. Zisi entscheidet sich für Humus und orientalischen Salat. Am Ende kaufen wir noch Käse und Wurst für unterwegs.
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  • Daheim

    5 mars, Schweiz ⋅ ☁️ 14 °C

    Früher als geplant sind wir wieder daheim angekommen.

    Zisi bereitet es etwas Sorge, zuhause die Wohnungstüre zu öffnen. Bisher wurde sie immer freudig von Charly begrüsst. Doch heute werden sie und Toto liebevoll von Mam empfangen. Lisbeth hat sich rührend für das Wiedersehen vorbereitet und alles dafür getan, dass sich Zisi und Toto wohl fühlen. Aber auch Leica. Ihr Fell glänzt, sie hat an Gewicht zugelegt und schnurrt seelenzufrieden vor sich hin.

    Unsere Mauzi-Crew hat sie sichtlich verwöhnt und ihr viel Ablenkung geschenkt. Leicas Zufriedenheit und Liebe schenkt allen Trost. Zisis Bruder Albert hat auch bereits den Kratzbaum von Charly entfernt. Stattdessen stehen Blumen und liebe Worte von unseren Freunden da. Nach der Stärkung am Mittag an der Sonne, holen wir gemeinsam die Herz-Urne von Charly ab. Sie hat ihren Platz neben Leicas Lieblingsplatz auf unserem Balkon gefunden.

    Die viertägige Heimreise war anstrengend für uns beide. Aber der Weg hat sich gelohnt. Auch, wenn wir nur eineinhalb Wochen in Andalusien waren und nicht, wie geplant, zwei volle Wochen.

    Unterwegs haben wir zwei schöne Städte gesehen, waren noch etwas shoppen und haben lecker gegessen. Daheim bekommen die Motorräder, das Auto und der Anhänger noch die obligatorische Wäsche. Das gehört dazu.
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    Resans slut
    5 mars 2026