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Zanzibar 2026

Just a quick visit to Zanzibar I guess. Read more
  • Trip start
    September 25, 2026

    Off we (I) go

    September 25 in Switzerland ☁️ 21 °C

    Ja, jetzt gehts auch für mich ab. Ein riesen Stressakt, da ich praktisch seit Donnerstag 0530 auf den Beinen bin. Aber alles noch vorbereiten und halt verschiedene Jobs + heute noch Vorlesungen.
    Aber ich glaube das wird es alles Wert sein, damit ihr auch noch etwas informativere Posts lesen könnt. Was man nicht alles für die Fans macht, nicht? Keiner? Okay ich gebs ja zu ich wollte nur nicht das Mele mir ein Land nimmt in dem sie war ich aber noch nie. Das beste ich kann es natürlich so verpacken dass wir ihren Geburtstag auf Zanzibar feiern. Ideal nicht? Keiner sagt es ihr okay? Wird eine Überraschung. Zum Glück hat sie unser Hotel gebucht. Ich weiss es ist wahrscheinlich viel weniger lustig als ich mir das jetzt gerade vorstelle aber ich habe zu wenig geschlafen okay?Read more

  • Day 1 🇹🇿

    September 26 in Tanzania ⛅ 29 °C

    Der Stress geht erstmal weiter. Aufgrund von Verspätungen nur mal insgesamt 23 Minuten um in Addis umzusteigen und ich sitze in der zweit letzten Reihe... Sprint durch den Flughafen zum GLÜCK kenne ich den ja bereits... Hoffendlich kommt aber auch das Gepäck mit...

    Tatsächlich schaffe ich die Sicherheitskontrolle in wahrscheinlich Flughafen Rekordzeit zu passieren in nur 7 Minuten und renne zum Gate.

    Danach Abflug nach Zanzibar. Dies ging dann ratzfatz. Kaum gelandet auf einer Piste die meines Erachtens einfach nicht für die grossen Maschinen ausgelegt ist, kann man es kaum glauben aber tatsächlich sind es von den rund 300 Passagieren nur ich und wortwörtlich 5 andere die alle relevanten Dokumente bei sich tragen um einreisen zu dürfen... Der Rest muss Visa, Versicherung etc noch abklären...

    Leider muss ich trotzdem eine ganze Stunde am Baggage Claim warten, weil die eirklich immer 3 Koffern pro Bewegung vom Flieger zum Band bringen können...

    Naja, ich muss echt sagen. Ich habe ja durchaus ein zwei Reisemeilen auf dem Buckel aber so komplett alleine ist nochmals was ganz anderes.

    Jetzt zu den Randdaten:
    Zanzibar hat knapp unter 2 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 2462 Quadratkilometer wobei Pemba Island so ziemlich die Hälfte davon ausmacht und Unguja, die Hauptinsel, auch als Zanzibar bekannt, die andere Hälfte. Insgesamt lässt es sich mit der Stadt London vergleichen.
    90% sind hier Muslime und das schon seit mehreren Jahrhunderten 6% sind andere Religion vor allem Hindus und 4% sind Christen.

    Sansibar war früher der Hauptstützpunkt für den Arabischen Schiffssklavenhandel. Es gibt zwei Arten von Sklavenhandel wenn man vom Arabischen Sklavenhandel spricht. Der Schiffshandel und der Karavanenhandel. Die Karavanen führten durch die Sahara nach zb Tunesien und Ägypten. Der Schiffshandel hauptsächlich entlang der Ostafrikaküste mit Sansibar als Haupthafen für sichere Überfälle an die Hauptküste und dann vor allem in den Oman. Der Sultan von Oman war auch über mehrere Jahrhunderte direkter Herrscher über Sansibar. Die zweite Seeroute war im Mittelmeer aus Tunesien heraus wurden Franzosen, Italiener und sogar Briten als Sklaven verkauft. Zu sehr viel geringeren Massen als der Ostafrikanische Markt lieferte... Es gibt keine exakten Daten aber Historiker schätzen dass der arabische Sklavenhandel rund 250 Millionen Opfer forderte über knapp 400 Jahre. Ein Vergleich dazu: der Transatlantische Sklavenhandel (USA) forderte 11 Millionen über knapp 100 Jahre.

    Weil es im Islam verboten ist muslimische Menschen zu versklaven konvertierten die betroffenen Regionen öfter und zahlreicher. Dies ist der Grund wieso die gesamte Ostafrikanische Küste bis Maputo Mozambique, die Malediven, Seychellen, Sudan, Eritrea, etc etc alle muslimische geprägt sind. Und so eben auch Sansibar. Durch den regen Handel mit der arabischen Welt formte sich in der lokalen Sprache immer mehr gleichnamigkeiten zum arabischen Kontext wie Handel, Markt, Schiff wandelten. Diese Sprache ist heute so weit verbreitet wie keine andere afrikanische Sprache. "Swahili".
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  • Day 2 🇹🇿

    September 27 in Tanzania ☀️ 27 °C

    Heute die erste Hälfte zu wieso ich hierher kam. Mele entscheidet sich fürs Schnorcheln am Morgen. Also tun wir das. Wir fahren dafür etwas weiter in den Norden und stechen dann da, mit einer Nussschale in See. Zum Glück sind wir beide relativ gute Schwimmer denn eine Schwimmweste gibt es nicht und eigentlich ist auch ein Sturm angesagt. Naja man riskiert ja sonst nie was. Wir düsen also los auf Mnemba Island oder besser gesagt auf die Sandbänke daneben weil hier die Ebbe ein paar Kilometer Sand freilegt, kann man hier super flanieren gehen und die Meereswelt an der Oberfläche begutachten. Leider nicht fotografiert gehört da zb auch der fliegende Fisch dazu der neben dem Boot hersprang...

    Danach geht es nun schnorcheln. Wir sind ja zum ersten Mal eigentlich im Wasser unterwegs, deshalb sind wir doch noch recht unsicher, aber hier auf Sansibar muss man fast einmal die Meeresbiologie gesehen haben...

    Wieder zurück bin ich wierum sehr überrascht wie gut ich Swahili inzwischen verstehe, denn ich kann Konversationen zwischen dem Guide und dem Autofahrer ohne grössere Probleme folgen. Ich werde von nun an offiziell Swahili als eine Sprache die ich kann aufnehmen, nicht mehr nur am lernen bin.

    Im Hotel schlafen wir noch etwas und gönnen uns dann eine Massage. Asiatisch zum Abendessen und dann mit Schlummertrunk ins Bett.
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  • Day 3 🇹🇿

    September 28 in Tanzania ☁️ 28 °C

    Erstmals nochmal etwas arbeiten mit Site Inspection morgens. Am Nachmittag werden wir dann abgeholt um einen Traum wahr werden zu lassen. Reiten am Strand.

    Das ist jetzt Grund Nummer 2 wieso ich her gekommen bin.

    Ich lasse die Bilder selbst sprechen.
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  • Day 4 🇹🇿

    September 29 in Tanzania ☁️ 30 °C

    Heute wollen wir noch etwas von der Insel sehen. Also fahren wir auf einer geführten Privattour in den Jozani Forest, wo die nur hier vorkommenden Roten Stummelaffen leben. Danach geht es noch durch die Mangroven, bevor wir weiter nach Stone Town fahren.

    Stone Town selbst hat eine ziemlich wilde Geschichte hinter sich. Über Jahrhunderte war Zanzibar ein wichtiger Handelspunkt zwischen Afrika, Arabien, Indien und später Europa, was man der Stadt bis heute ansieht. Arabische Häuser stehen neben indisch geprägten Gebäuden und europäischen Kirchen und dazwischen verlaufen die engen Gassen der Altstadt kreuz und quer. Zanzibar war allerdings auch einer der wichtigsten Umschlagplätze des ostafrikanischen Sklavenhandels, woran heute unter anderem die anglikanische Kathedrale am Standort des ehemaligen Sklavenmarktes erinnert.

    Und dann wäre da noch eine meiner Lieblingsgeschichten aus Stone Town: der kürzeste Krieg der Geschichte.

    1896 stirbt der Sultan von Zanzibar und Khalid bin Barghash beschliesst kurzerhand, dass er jetzt der neue Sultan ist. Die Briten, unter deren Protektorat Zanzibar damals stand, hatten allerdings jemand anderen für den Job vorgesehen und waren mit dieser Idee eher weniger einverstanden.

    Also stellen sie ihm ein Ultimatum: Bis 9 Uhr morgens am 27. August soll er den Palast verlassen und abdanken.

    Er macht es nicht.

    Um 9 Uhr eröffnen die britischen Kriegsschiffe vor Stone Town das Feuer auf den Sultanspalast. Der Palast wird bombardiert, die Artillerie des Sultans ziemlich schnell ausgeschaltet und Khalid flieht schliesslich aus dem Gebäude.

    Je nachdem, ab welchem Moment man genau zählt, dauert das Ganze gerade einmal etwa 38 bis 45 Minuten.

    Und damit war der Anglo-Zanzibar-Krieg auch schon wieder vorbei und gilt bis heute als kürzester Krieg der Geschichte.

    Schon irgendwie speziell, heute einfach vor den Gebäuden zu stehen, bei denen sich das Ganze abgespielt hat.

    Danach geht es noch etwas durch die Gassen von Stone Town, bevor wir uns zum Abschluss einen schönen Ort im Hotel suchen, um auf gestern anzustossen. 🥂
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  • Day 5 🇹🇿

    September 30 in Tanzania ⛅ 31 °C

    Wieder zurück ins echte Leben...

    Aber nicht ohne zuvor noch Hausaufgaben zu machen. Ich muss nämlich die Statik eines realen Bauwerkes berrechnen und erklären wieso die gewählt Auflageart sinnvoll ist... Hier wird die Brück gewählt die das neue Restaurant mit dem Land verbindet. Auflageart... GAR KEINE... Aber das ist tatsächlich sinnvoll, da es sich ja um eine Sandunterlage handelt.Read more

    Trip end
    October 1, 2026