Torres del Paine - Part 1
November 19, 2018 in Chile ⋅ 🌬 7 °C
Torres del Paine - drei magische Worte für jeden Patagonien-Reisenden! :) Der wohl bekannteste Nationalpark Chile's fasziniert mit seinen mächtigen Gletschern, schroffen Bergen und tiefblauen Seen direkt am südpatagonischem Eisfeld jährlich tausende Besucher.
Auch für mich war der Park daher natürlich Pflichtprogramm! Da große Teile des Parks in Privatbesitz von verschiedenen Organisationen ist, gestaltete sich die Planung einer Mehrtagestour auf eigene Faust leider ziemlich kompliziert (zumal viele Campingplätze schon ausgebucht waren). Daher hatte ich mich kurzerhand dazu entschlossen, eine mehrtägige Tour über eine Organisation zu buchen. Auch wenn dies ziemlich teuer war, wollte ich unbedingt den sogenannten W-Trail absolvieren, der alle Highlights des Parks umfasst.
Voller Vorfreude (und mit leichten Bauchschmerzen aufgrund der Wetterprognosen) wurde ich somit am Montag mit dem Bus eingesammelt, um zunächst beim gemeinsamen Mittagessen meine Mitstreiter und Tourguide Carlos kennenzulernen.
Wie sich in den nächsten Tagen herausstellte, hatte ich eine sehr, sehr lustige Truppe mit Josie aus China, dem lesbischen Pärchen Gorgi und Shelly aus den USA, sowie Valdemir und Elaine aus Brasilien erwischt!
Im Anschluss an das Mittagessen ging es dann von Puerto Natales endlich los Richtung Nationalpark. Ausgangspunkt für unser Torres del Paine - Abenteuer war das Ecocamp Patagonia, wo wir nach Briefing für die nächsten Tage durch Carlos und tollem Abendessen in sogenannten "Domes" unsere erste Nacht verbrachten (ich im "Standard-Dome" zwar ohne Strom und Heizung, aber mit durchaus luxuriösen Betten).
Früh morgens am nächsten Tag brachen wir, trotz Nieselregen hochmotiviert, auf in Richtung unserer ersten Zwischenstation, dem Campamento Los Cuernos. Auch wenn wir die Bergriesen neben uns aufgrund der Wolken nicht besonders gut erkennen konnten, war die Landschaft beeindruckend und ließ uns den stärker werdenden Regen ertragen. Trotzdem waren wir froh, als wir nach 6 Stunden völlig durchnässt das Camp erreichten, wo wir die Nacht im Zelt verbringen sollten.
Eine warme Dusche gab es zwar nicht, dafür ein tolles Steak und einen lustigen Abend mit Spielen von Quizmaster Shelly.
Der nächste Morgen brach zu unserer Erleichterung mit strahlendem Sonnenschein und einem tollen Blick auf "Los Cuernos" an, die Bergkette, die wir am Vortag nur mühsam erahnen konnten.
Dafür hatten wir für den neuen Tag beachtliche 25km auf dem Programm, von denen wir einige fast kletternd verbrachten, um zum French-Valley-Aussichtspunkt zu gelangen. Die Anstrengung lohnte sich aber in jedem Fall, denn oben angekommen gab es spektakuläre Aussichten in alle Richtungen - riesige Gletscher (inklusive Lawinen) und Berge hier, großartige Seenlandschaft dort! Nachdem uns die Sonne bis zum Mittag treu blieb, erlebten wir danach zur Freude von Carlos "the real patagonian experience" mit wechselndem Schnee, Regen, Sonne und Hagel innerhalb von wenigen Minuten. Trotzdem einigermaßen trocken im Vergleich zum Vortag erreichten wir schließlich unser nächstes Camp, direkt am Fuße des Lago Pehoe gelegen. Hier übernachteten wir im Stile einer Klassenfahrt alle gemeinsam in einem Dorm.
Damit ich all die schönen Bilder mit euch teilen kann, splitte ich meinen Torres del Paine Beitrag an dieser Stelle, Fortsetzung folgt :)Read more






