• Durchs Arkadische Tor ins antike Messini

    12. februar 2025, Grækenland ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute war Kontrastprogramm angesagt. Vom skurrilen Märchenschloss und einem märchenhaften Sonnenuntergang zurück in die Antike, in den Bergen des Peleponnes. Wir fahren von der Küste weg mitten durchs Gebirge auf kleinsten Sträßchen mal mit, mal ohne Asphalt, an den Rändern ausgefranst zum UNESCO Weltkulturerbeort Messini. In einem kleinen Dorf geht es nach der dritten Haarnadelkurve trotz fahrerischer Glanzleistung einfach nicht mehr weiter, ein alter Mann kam aus dem Haus und zeigt uns wie wir weiterfahren sollen. Das war zwar auch eng, aber ohne Kurven, also machbar. Puh! Als wir auf dem Parkplatz vor der großflächigen Ausgrabungsstätte ankommen, lassen wir uns erst mal ein kräftiges Frühstück schmecken. Womo und Fahrer haben zum wiederholten Mal ihr Können unter Beweis gestellt.
    Vorher fahren wir standesgemäß durch das Arkadische Tor! Hier beginnt schon das antike Messini. Etwa 9 Kilometer lang ist die Wehrmauer die rings um den Berg Ithomi die antike Stadt und weite Felder umschließt. Nur so konnten die Messenier, in Dauerfehde mit Sparta liegend, Hungersnöte während der Belagerung verhindern.
    Ich laufe trotz Wind und Regen durch die antike Anlage. Sie ist eine der am besten erhaltenen und bedeutendsten Städte der Antike. Wenn man bedenkt dass die Stadt 369 v. Chr. gegründet wurde.
    Das Arkadische Tor war ein Symbol der Macht und ein Beispiel großartiger Festungsarchitektur.
    Zurück am Meer finden wir an bekannter Stelle am Bouka-Maki Beach in Messini der Neuzeit wieder einen schönen Platz. Die Wege auf dem Peleponnes sind ja kurz. Da kann man schon mal an Lieblingsstellen mehrfach hinfahren. 😉
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