• Lost place am Paralia Kato Samiko

    21. februar 2025, Grækenland ⋅ ☀️ 11 °C

    Die Westküste des Peleponnes ist flach und landschaftlich nicht so reizvoll. Endlose Strände ziehen sich weiter nordwärts. Unterwegs nach Olympia kommen wir an einem großen See vorbei. An dessen Nordufer, welches von einer mächtigen Felswand begrenzt wird, gibt es eine Schwefelthermalquelle, die ihren Geruch nach faulen Eiern schon lange vorher ankündigt. Hier liegt auch das Heilbad Kaiáfa auf einer Landzunge. Ganz in der Nähe eine weitere Quelle, die aus einer Höhle aus dem Berg quillt. Hier soll der Zentaurier Xeiron seine Wunden gereinigt haben, die Herkules ihm mit giftigen Pfeilen zugefügt hat.
    Das Thermalwasser verfügt über eine Wassertemperatur von 32 Grad, das Bad ist aber im Winter geschlossen. Ich würde dort aber nicht reingehen, der Geruch bringt mich um. 🫣
    Bald darauf biegen wir wieder links ab Richtung Meer.
    Auf dem Gelände einer verlassenen Taverne finden wir wieder einen schönen Platz. Der Strand vor uns ist endlos. Das Rauschen des Meeres Musik in unseren Ohren. Es gibt einfach nichts schöneres als auf diese nasse, strahlend blaue Weite zu schauen. Die Gedanken fliegen dahin.
    Hier bleiben wir eine Weile.
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