• Felsenkapelle Nossa Senhora da Rocha

    Ieri, Portogallo ⋅ ☀️ 11 °C

    Die schneeweiße Kapelle ist in erster Linie wegen ihrer imposanten Lage sehenswert und überzeugt durch wunderschöne Ausblicke über den Atlantik.
    Sie liegt etwas 35 Meter über dem Meer in der Nähe der Stadt Armaçao de Pera an der westlichen Algarve.
    Die einst von Fischern erbaute Kapelle, ist auf alten Ruinen entstanden. Davon sind heute noch einige Säulen erhalten, die auf das 6. oder 7. Jahrhundert datiert werden. Im Inneren verfügt sie über einen besonders kunstvollen Altar, der durch eine Glasscheibe geschützt wird.
    Wir waren schon oft dort und laufen auch heute den Boardwalk mit herrlichen Blicken auf den blaugrünen Atlantik. Der gleichnamige Strand unter uns ist schon gut besucht und einige wagemutige tummeln sich im Wasser. Hier beginnt die sogenannte Felsenalgarve, die sich weiter nach Westen, bis nach Sagres erstreckt.
    Auch der zugegebenermaßen von Bausünden eher verschandelte Stadt Armaçao de Pera statten wir einen Besuch ab. Wenn man sich durch die Häuserschluchten hindurch gequält hat, eröffnet sich eine wunderbare Strandpromenade mit einem herrlich langen Sandstrand.
    Für die Strandjunkies unter uns genau das Richtige. Es hat sich vieles verändert an der Promenade. Da wo wir vor einigen Jahren noch mit dem Wohnmobil stehen konnten, ist ein hochmoderner Parkplatz mit Schranken und Höhenbegrenzung entstanden. Ein neuer Boardwalk, der gleichzeitig als Fahrradstrecke dient, verläuft bis zum nächsten Ort. Wir lassen es uns gut gehen in der wärmenden Sonne.
    Ja, sie ist angekommen an der Algarve und wir haben unseren Aufenthalt verlängert.
    Die Karnevalstage beenden wir am Aschermittwoch mit einer interessanten Weinprobe im Ecopark.
    Das Familienweingut Quinta da Tôr stellt erstmalig ihre Weine vor. Ein symphatisches Ehepaar mit ihrer Tochter bringen uns die Algarveweine und die einzelnen Rebsorten, die hier wachsen, näher.
    Ihre Ländereien befanden sich von 1500 bis 2011 im Besitz derselben Familie, bis sie von der neuen Eigentümerfamilie, die tief in den kleinen Dorf Tôr verwurzelt ist, übernommen und modernisiert wurden. Das Mikroklima mit niedrigen Winter- und hohen Sommertemperaturen ermöglicht eine gute ausgewogene Reifung der sieben Rebsorten, die hier gedeihen. (Touriga Nacional, Syrah, Cabernet Sauvignon, Aragonês, Siria, Arinto und Chardonney)
    Daraus sind einige hervorragende Cuvee‘s entstanden, die wir jetzt unser eigen nennen. 😅
    „Unsere Mission ist es, die authentischen Aromen und Traditionen der Algarve zu verbreiten. Unser Markenzeichen sind Weine mit einem hohen Alkoholgehalt von 16 und 17 Prozent, die durch ihre unerwartete Sanftheit, ihre Aromenvielfalt und ihre Komplexität überraschen“, erläutert uns die Chefin des Weinguts bei der Weinprobe.
    Wie recht sie hat! 😉😋
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