• Dreamteam on Tour
  • Bigfoot2022
Current
  • Dreamteam on Tour
  • Bigfoot2022

In die Sonne Portugals 2026

Nach einer heimeligen Advents-und Weihnachtszeit zieht es uns direkt im neuen Jahr wieder in den Süden. Blauer Himmel und Meeresrauschen, die Sehnsuchtsstrände der Algarve, wir freuen uns auf Euch und vieles mehr. Read more
  • Currently in
    🇵🇹 São Brás de Alportel, Portugal

    In der Weinstadt La Palma de Condado

    Jan 19–20 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Gestern noch hat uns die A-92 mit wunderbaren Ausblicken auf die schneebedeckte Bergwelt und über den Puerto de la Mora - Pass auf 1350 m gebracht. Wir cruisen auf ihr weiter durch die Badlands und die Ausläufer der Sierra Nevada, fahren an endlosen Olivenfeldern vorbei. Kein Wunder, dass es Wasserprobleme in Andalusien gibt. Olivenbäume brauchen viel davon und es werden immer neue Felder angepflanzt. Aus Spanien kommen 44% des weltweiten Angebots von Olivenöl. Kritiker bemängeln die Nachhaltigkeit der Aufforstung solcher Monokulturen. Andererseits ist das Olivenöl aber auch das Lebenselixier der Spanier. Wie bei allem ist wohl das richtige Maß entscheidend.
    In Osuna übernachten wir auf einem großen Parkplatz, der hintere Teil ist für Wohnmobile vorgesehen. Mein Fahrer läuft noch eine Runde in die Altstadt, ich erfreue mich am Sonnenuntergang. 😎
    An unserem heutigen Ziel konnten wir nicht vorbeifahren. Diese Gegend, an den Ausläufern des Parque Nacional de Doñana, ist für ihren exzellenten Weißwein bekannt. Die Römer höchstpersönlich haben die Reben hierher gebracht und damit die Grundlage für die Bekanntheit von La Palma de Condado als Weinstadt gelegt.
    Allerdings müssen wir zu einer anderen Jahreszeit und nicht an einem Montag wiederkommen. Die meisten Bodegas haben Montags geschlossen, die wenigen, die geöffnet waren, machen im Winter um 14.00 Uhr zu.
    Durch das nette Städtchen zu laufen und am Plaza de España die Kathedrale zu bestaunen, hatte auch was. Die trockene Kehle musste dann halt im Wohnmobil mit den eigenen Weinvorräten befeuchtet werden.
    Schade! Das Ganze verbuchen wir in der Kategorie „Erfahrung“. War ja auch ein spontaner Entschluss hier abzubiegen.
    Der kostenfreie Gemeindestellplatz mit Entsorgung liegt strategisch gut am Rande der Kleinstadt. Der sandige Untergrund erinnert uns sofort an die sehenswerte „Sandstadt“ El Rocio, die auch in der Nähe liegt.

    Auf dem Rückweg werden wir Beides besuchen.
    Aber jetzt erstmal nach Portugal. Bis zur Grenze ist es nicht mehr weit. 😄

    Text aus P4N
    Parkplatz-Bereich, in der Nähe eines Supermarkts, wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt
    https://park4night.com/lieu/233515/
    Read more

  • Durch die Wüste Tabernas’ nach Guadix

    Jan 18–19 in Spain ⋅ ☀️ 2 °C

    Wir verlassen die langen Sandstrände bei Vera und machen uns auf in die Berge in die Provinz Granada. Die N340a bringt uns durch eine spannende Berglandschaft. Wir haben sonniges klares Wetter und somit tolle Weitblicke. Die schneebedeckte Sierra Nevada immer im Blick, bestaunen wir in Sorbas wieder einmal die Häuserreihe, die ganz nah an der Abbruchkante steht. Wir streifen den Parque National de Sierra Nevada und erreichen schließlich Guadix, unser heutiges Ziel. Die Stadt liegt in 915 m Höhe auf einer Hochebene am Ufer des Rio Guadix und ist vor allem für seine Höhlenviertel bekannt.

    Neben Phöniziern, Karthagern und Römern waren es vor allem die aus Nordafrika stammenden Mauren, die bereits im frühen Mittelalter ihre noch heute sichtbaren Spuren hinterließen. Zu dieser Zeit war Guadix als Zentrum der Seidenherstellung bekannt und schon damals wohnte ein Teil ihrer Einwohner in Höhlen, die sie in das hier vorgefundene weiche Tuff- und Lösgestein gegraben hatten.
    Heute sind die weiß getünchten Fassaden und Schornsteine der bewohnten Höhlen, die sich vor allem in der Altstadt konzentrieren, weithin sichtbar. Mit ganz unterschiedlicher Ausstattung, sind viele von ihnen noch bewohnt, wobei sich einige der größten sogar als Hotel präsentieren.
    Neben seiner Einmaligkeit der insgesamt etwa 2000 Höhlen hat Guadix auch eine sehr attraktive Altstadt zu bieten. Überragt von den Türmen der im 11. Jh. erbauten maurischen Festung Alcazaba. Die Santiago Kirche mit ihrer herrlichen Fassade ist ebenfalls sehenswert.
    Die Stadt bietet für Wohnmobilisten einen großen Platz mit Entsorgung am Fuße der Altstadt. Also kurze Wege um in die Vergangenheit einzutauchen.
    Also wir ankommen, am Samstag, ist Markt auf dem vorderen Teil der Asphaltfläche. Im hinteren Teil stehen schon einige Wohnmobile, wir stellen uns dazu. Bei frischen 12 ° Grad, aber im Sonnenschein lassen wir uns durch die Gassen treiben, bewundern das Höhlenviertel und laufen durch einige Räume in einem Wohnhaus. Es ist sehr geräumig mit allem was man braucht, aber überall nur künstliches Licht.
    Der Besitzer erzählt uns von dem großen Fest, welches an diesem Wochenende in Guadix stattfindet.
    Es ist ein Fest zu Ehren des Heiligen Antonius an jedem dritten Wochenende im Januar. Er ist der Schutzpatron der Tiere. Das Fest soll die Gemeinschaft zusammenbringen. Es werden überall Feuer angezündet, man isst und trinkt zusammen und am Sonntag gibt es eine Prozession, bei der die Bewohner all ihre Tiere mitbringen. Wir hören interessiert zu, nicht ahnend was uns blüht als wir zum Stellplatz zurückkehren.
    Überall an den Rändern des großen Platzes wird Holz und Baumäste aufgeschichtet. Die PKWs düsen über den Platz und bringen im Kofferraum oder auf dem Dach Reisig und Holzzscheite. An mehreren Stellen werden die Holzhaufen immer höher und die Jugendlichen knallen mit Böllern. Mittlerweile kippt auch ein großer LKW seine Ladung Holz ab.
    Wir hätten uns das Spektakel der brennenden Feuer gerne angesehen, das Gewusel auf dem Platz und die Knallerei werden immer mehr.
    Der heilige Antonius möge es uns verzeihen, wir ergreifen die Flucht. 😅
    Wenige Kilometer weiter in den Bergen in Marchal, finden wir einen kostenfreien und ruhigen Gemeindestellplatz. Heute Morgen sind die spanischen Badlands wunderbar angestrahlt. Eine tolle Kulisse, die sich uns hier bietet.
    Mit Mütze und Schal geht unser Morningwalk bei frostigen Temperaturen durch das idyllische Dorf. Hier verläuft auch eine Etappe des Jakobwegs.
    Wären wir nicht auf der Durchreise, würden wir noch bleiben.

    Unbedingt empfehlenswert sind diese beiden Orte: die Kleinstadt Guadix und das Dorf Marchal.

    Guadix: https://park4night.com/lieu/21515/

    Marchal: https://park4night.com/lieu/407912/
    Read more

  • Am Playa Palomares in Vera

    January 15 in Spain ⋅ ☀️ 8 °C

    Also, weit sind wir ja nicht gekommen. Das schöne Wetter hält uns noch immer in der Gegend. Mittlerweile sind wir in der Region Andalusien. An den langen Strandabschnitten zwischen Villaricos und Vera/Garrucha tummeln sich die Wohnmobile. Wir finden am Vormittag noch einen Platz in der ersten Reihe und genießen einen wunderbaren Ausblick aufs blaue Meer.
    Kilometerweite Sandstrände und Palmenalleen laden zum Erkunden ein. Dazwischen auch ein ausgedehnter FKK-Abschnitt, den wir noch ausgiebig besuchen werden.
    Auf den umliegenden Feldern wird fleißig geerntet. Eisberg-Salat ist heute dran. Im Vorbeigehen wird uns ein Salatkopf geschenkt, der sogleich im Wohnmobil vom Chefkoch verarbeitet wird. 😋
    Wir begegnen auch wieder dem Symbol des Indalo.
    Ursprung und Bedeutung des Indalo-Mannes sind geheimnisumwoben. Er ist Gegenstand verschiedener Interpretationen und Legenden. Er gilt als Symbol für Schutz, Glück und Wohlstand. Laut einer lokalen Überlieferung stellt der Indalo-Mann eine prähistorische Gottheit oder einen Schutzengel dar, der die Bewohner der Region vor Schaden und bösen Geistern bewahrte.
    Neben seiner mythischen Bedeutung ist der Indalo-Mann zu einem Symbol für Zusammenhalt und Stolz der Bevölkerung geworden. Er verkörpert die tiefe Verbundenheit der Einheimischen mit ihrer Vergangenheit und den unerschütterlichen Lebensmut der Region. Heute ist der Indalo-Mann weit verbreitet als Logo oder Emblem.
    Auch wir besitzen schon länger diesen „Schutzengel“. Zusammenhalt, unerschütterlicher Lebensmut, Sich und sein Umfeld vor Schaden bewahren, glücklich sein, das sind auch wichtige Bestandteile unseres Mindsets.

    Mein runder Geburtstag kam unaufhaltsam näher, also haben wir gestern „auf das Leben und die Gesundheit“ angestoßen, den Strand die Sonne, Geschenke und den Cava genossen. 🥳
    Read more

  • An der Costa Cálida

    Jan 9–11 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    In Deutschland tobt Sturmtief Elli, wir aber haben 16° und Sonnenschein und es wird noch wärmer im Süden Spaniens. Was wollen wir mehr. Nach einem obligatorischen Zwischenstopp in Denia, wo wir gut essen waren und ruhig geschlafen haben, sind wir wieder zurück auf der Autopista Mediterraneo.
    Am frühen Nachmittag kommen wir nach Águilas. Der erste Weg führt uns, wie viele andere Wohnmobile auch, zu <Anibal Service Stations<.
    Hier gibts alles was das Camperherz begehrt: Waschanlage, Waschmaschinen, Gas, Wasser, Entsorgungsstation und tanken kann man auch. Und wer möchte kann auch einen Stellplatz bekommen, einige sind tatsächlich noch frei.

    https://maps.app.goo.gl/r6YoaJczDmSirhEw5?g_st=ic

    Hier unten an der südlichsten Spitze der Region Murcia, quasi am Übergang zu Andalusien herrscht eine hohe Wohnmobildichte. Die schönen Buchten um die Stadt Águilas herum und viele Freisteherplätze in der wildromantischen Gegend, lockt auch uns immer wieder hierher. Wir kennen die Ecke in-und auswendig. Die stabile Schönwetterlage veranlasst uns, doch wieder ein paar Tage hier zu bleiben. Wir stehen also jetzt in „the middle of nowhere“, haben unseren Krümel vom Hänger gefahren und lassen es uns gut gehen. Der Besuch auf dem Wochenmarkt heute war ein voller Erfolg und schnell voll war auch der Kofferraum. Hier ist gerade wieder Erntezeit. Jede Menge Salatköpfe werden von fleißigen Erntehelfern direkt in die LKWs verladen. Apfelsinen- und Mandarinenbäume ächzen unter ihrer köstlichen Last.

    Wenn es weitergeht melde ich mich wieder. 😅
    Read more

  • Am Via Verda del Delta de l‘Ebre

    Jan 7–8 in Spain ⋅ ☀️ 12 °C

    Die Autopista Mediterraneo AP7 Richtung Süden zeigt uns heute den Weg. Sie ist wieder mautfrei.
    Wie schon öfter geschrieben, kennen wir fast jeden Ort, der an den Ausfahrten steht. Die Costa Brava ist eine abwechslungsreiche Gegend mit Bergen, tollen Dörfern und Städten und schönen aber auch wilden Strandabschnitten. Allerdings ist hier irgendwie jeder Hügel bebaut.
    Südlich von Barcelona, liegt das Weinbaugebiet Penedes. Die Gegend schätzen wir besonders. Hier gibt es viele Weingüter, die den spanischen „Champagner“, herstellen, der nicht so genannt werden darf, weil er nicht in der französischen Champagne angebaut wird.
    Also—- der spanische CAVA steht dem französischen Champagner in nichts nach. Die bekannteste und größte Kellerei hier ist Freixenet, mit vielen spannenden Abfüllungen, die es in Deutschland gar nicht gibt. Als Wohnmobilist findet man viele Gemeindestellplätze oder auch Bodegas bei denen man übernachten kann. Wir haben kurz gezuckt, ob wir nicht doch abfahren sollen, uns aber an unseren Plan gehalten. Wir wollen ja nach Portugal.😅
    Nicht weit weg von der Autobahn, man hört sie aber nicht, stehen wir in L‘Altea auf deren Gemeindestellplatz am stillgelegten Bahnhof. Es ist hier viel los.
    Wir finden am Ende des Platzes und damit am Beginn des bekannten Wander-und Fahrradweges quer durchs Ebrodelta einen guten Platz für unser Gespann. Mein Fahrer rangiert schön an den Rand, neben der stillgelegten Ziegelei, damit wir niemanden behindern, der den Via Verda betreten will. Prompt stellen sich zwei Wohnmobile neben uns. Jetzt ist die Wegzufahrt zugeparkt.
    Die „Guardia Municipal“ kommt vorbei und weist die beiden Wohnmobile an den Weg freizumachen. Sie fahren nun in die noch freien Parktaschen. Müssen halt ein wenig rangieren. Das Leben ist eben kein Ponyhof. 😎

    Eine schöne Wanderung in das Naturschutzgebiet schaffen wir noch im schönsten Sonnenschein. Auch mein Knie hält die schnellere Gangart mit. 😅
    Ein paar Apfelsinen dürfen wir vom Baum pflücken, zeigt uns die Bäuerin, die gerade im Garten arbeitet. Wir fühlen uns beschenkt, wie an Weihnachten. 🥳
    Apfelsinen und dann noch vom Baum gepflückt, sind für mich das höchste Glück.
    Hier ist fruchtbarer Boden. Es wachsen Zwiebeln, Artischocken und vieles mehr.

    Das Gelände verfügt über 35 Parkplätze, eine Wasserversorgung, Abwasserentsorgung (für Grau- und Schwarzwasser)
    https://park4night.com/lieu/230394/
    Read more

  • Peratellada im Winterschlaf 😇

    Jan 6–7 in Spain ⋅ 🌬 9 °C

    Bei abflauendem Wind und Temperaturen um die 7 Grad plus, hurra, düsen wir im Sauseschritt nach Spanien. Wir fahren heute eine kürzere Etappe, folgen einer Empfehlung von „Liz und Thomas on Tour“ und schauen uns Peratallada an. Der Ort liegt in Katalonien in der Provinz Girona und ist bekannt für seine gut erhaltene mittelalterliche Architektur und Steingassen. Für die „Hömpelpuut“ ist es nicht so einfach, durch die von tiefen Furchen durchzogenen Sträßchen zu laufen. Man kann hier förmlich Vergangenheit atmen und spüren und sich wünschen, dass die heiligen Drei Könige um die Ecke biegen sollen. Sie würden gut in die Zeit passen. Es macht total Spaß „im Mittelalter“ herumzulaufen. Wir haben die alten Gassen fast für uns alleine und genießen die Sonne auf den rustikalen Mauern.
    Der Nachteil des heutigen Feiertags ist, dass nur eins der vielen Restaurants geöffnet hatte, aber nur bis 15.30 Uhr. Als wir um die Ecke biegen, verlassen die letzten Gäste das Lokal und das Licht geht aus.
    OK, dann eben nicht. Unser wunderbar großer Kühlschrank hält noch viele Köstlichkeiten von Zuhause bereit und der „Weinkeller“ ist seit Chusclan gut gefüllt. 😋😅
    Wir werden mit Sicherheit hier nochmal vorbeikommen.

    In Peratallada gibt es wegen des hohen Besucherandrangs in den Sommermonaten zwei große Parkplätze.
    Wohnmobile finden hier insbesondere jetzt ausreichend Platz. Es gibt Wasser und ausreichend Grünflächen drumherum.
    Info aus der App P4N:
    (Übernachtung kein Problem (Nebensaison!) Befestigter Parkplatz am Ortsrand ...)
    https://park4night.com/lieu/14288/
    Read more

  • Bei den Flamingos in Südfrankreich

    Jan 5–6 in France ⋅ 🌬 1 °C

    Bevor es auf die nächste Etappe geht, geben wir die „eingesparten“ Mautgebühren heute sinnvoll für leckeren Côtes du Rhône in dem Weingut in Chusclan aus. Die kleine Weinprobe vor dem Frühstück hat bei der Beifahrerin dafür gesorgt, dass sie einen Teil der Reiseetappe verschlafen hat. 🙃
    Ein Unterwegs-Halt an einer Boulangerie, deren köstlicher Croissant-Duft ins offene Womo-Fenster weht, macht sie sofort wieder hellwach. 😅
    Sobald wir weiter nach Süden kommen, fühlt man sich sogleich in Urlaubsstimmung versetzt. Südfrankreich-Feeling halt.
    Alte Steinhäuser, Zypressen, Pinienwälder, die großen Weingüter des Languedoc, die Städte Montpellier, Beziers, Narbonne, Perpignan.
    Wir bleiben so nah es geht an der Wasserlinie, sehen unzählige Flamingos und fahren uns in dem mondänen Küstenort Sète fast fest. Die brauchen dort so viele Liegeplätze für ihre hunderte von Jachten, da werden die Straßen halt enger gebaut. Natürlich meistert mein Fahrer auch die engsten Kreisverkehre. Unser „Krümel“ auf dem Hänger hüpft fröhlich hintendran.
    Ein Nachteil auf der Strecke ist, dass alle Parkplätze mit Höhenbegrenzungen versehen sind! 🥲 Ein Pausenplätzchen findet sich nicht so einfach.
    Mit dem langen Gespann fahren wir wieder auf den Stellplatz in Port La Novelle. Er ist in dem französischen Camping-Car Führer enthalten, kostet 15 Euro inkl. Strom und Ver-und Entsorgung.
    Der Platz ist groß, aber für die Jahreszeit gut besucht. Hier brauchen wir nicht rangieren, sondern finden sogar noch einen recht windgeschützten Platz. Ich füge hier beide Links aus Google und P4N bei. Damit ist man umfassend informiert.

    https://maps.app.goo.gl/XVkiDyCUMddSfe3P9?g_st=ic

    https://park4night.com/lieu/3642/

    Sonst hat der Platz nichts zu bieten, das schmucke Städtchen ist in ca. 2 Kilometer fußläufig zu erreichen.
    Während mein Lieblingsmensch das Abendessen vorbereitet, legen mein Knie und Ich noch eine kleine Trainingseinheit ein.
    Read more

  • Durch das Rhônetal nach Chusclan

    January 5 in France ⋅ 🌬 -1 °C

    Im schönsten Sonnenschein juckeln wir gemütlich durch das Department Bresse und werden immer wieder durch Hinweisschilder auf die Spezialität der Gegend, das Bresse-Hühnchen, aufmerksam gemacht. Es zeichnet sich durch weiße Federn, blaue Beine, roten Kamm und dünne Haut aus. Das Bresse-Huhn wird in Freiheit auf Grasläufen mit mindestens 10 Quadratmetern pro Geflügel aufgezogen und erhält eine besondere Fütterung. Es wird ausschließlich mit Mais, der nicht gentechnisch verändert wurde und Milchprodukten gefüttert.
    Es schmeckt himmlisch! 😋
    Wir haben dieses Mal entschieden, an der Rhone entlang zu fahren. Den Wetterbedingungen im Zentralmassiv wollten wir uns nicht aussetzen.
    Es ist wunderbar an dem mächtigen Fluss entlang zu fahren. Weinberge zu beiden Seiten. Das Weinanbaugebiet „Côtes du Rhône“ (franz: Hänge der Rhône) ist eines der ältesten In Europa und verfügt über ein einzigartiges Klima. Und so einzigartig wie das Klima sind auch die Weine, die aus den dortigen Anbaugebieten stammen.
    Die Qualität der Trauben hat Tradition. Einige Weingüter in der Côtes du Rhône sind schon seit Jahrhunderten im Familienbesitz.
    Insgesamt erwirtschaften 7000 Weingüter ca. 400 Millionen Liter Wein. Kaum zu glauben.
    Passenderweise übernachten wir auf dem kostenfreien Stellplatz neben dem großen Weinkeller des Weingutes, Maison Sinnae, in Chusclan. Der Platz ist gut gefüllt als wir ankommen und es stürmt stark. Na, da müssen wir doch gleich einen Rotwein aufmachen, soll bei Wind ein guter Schlaftrunk sein.
    Heute Morgen vertreibt eine kleine Weinprobe „Kummer und Sorgen“, aber nicht den Wind. 🥲
    Weiter geht’s,mit leider starkem Wind, nach Süden.

    https://maps.app.goo.gl/csYbvHxhenq8tDqc6?g_st=ic

    https://maps.app.goo.gl/uUjMJQj3A37oBkc88?g_st=ic
    Read more

  • Winterliches Dole

    January 4 in France ⋅ ⛅ -5 °C

    Die nächste Etappe ist geschafft. Wir sind nach ca. 430 Kilometern in der sympathischen französischen Stadt, im Jura gelegen, angekommen. Immer wenn wir in den Süden fahren, übernachten wir auf dem großen Parkplatz am Fuße der mächtigen Kathedrale. Sie ist umgeben von einer verwinkelten Altstadt, in der es sich lohnt herumzulaufen. Bei -5 Grad lassen wir es dieses Mal sein. 😅
    https://maps.app.goo.gl/PGtF1kiSm2mLRXou8?g_st=ic

    Heute, am Sonntag ist nichts los auf den zwar winterlichen, aber trockenen Straßen.

    „Bonjour, une Baquettes et deux Croissants“.
    in einer Boulangerie auf der Strecke versteht man uns. Es duftet herrlich nach frischen Backwaren. Der Bäcker werkelt, für alle sichtbar, an seinen Kunstwerken. Vorgefertigte Teiglinge gibt es hier nicht.

    Wir fühlen uns wie „Gott in Frankreich“! 😂
    Fahren durch verschneite Dörfer der Sonne entgegen.
    Read more

  • Happy new Year & happy wieder on Tour 🥳

    Jan 1–3 in Germany ⋅ ☁️ 1 °C

    Das neue Jahr beginnt für uns mit einem Wellness-Tag. Und zwar in Bad Schönborn, wo direkt neben dem großen Stellplatz „Wellmobilpark“ mit sehr freundlichem Betreiber, ein Thermalbad mit toller Saunalandschaft zum Verweilen einlädt.

    https://maps.app.goo.gl/Uz6fDrDNZkKFoaFX8?g_st=ic

    https://maps.app.goo.gl/eAFWHn6LRwMgAWXAA?g_st=ic

    Wir sind auf dem Weg in den Süden, nach Portugal. Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“, gestalten wir die Etappen bis dorthin entspannt!
    Das ist eines der Dinge, die wir uns für das neue Jahr vorgenommen haben. Entspannt im Augenblick sein und trotzdem gespannt sein was das Jahr 2026 so mit uns vorhat und wir mit ihm.
    Ich habe im Oktober letzten Jahres ein neues rechtes Kniegelenk bekommen. Seitdem richtet sich im Großen und Ganzen alles auf dessen Genesung aus. Damit mein Mann, der mich liebevoll „Hömpelpuut“ (übersetzt: Humpelbein) nennt, auch mal auf andere Gedanken kommt, und nachdem mein Doc mir grünes Licht gegeben hat, hängen wir kurzerhand unser kleines Auto nebst Anhänger an Bigfoot und sind seit dem am 01.01. wieder auf Tour.
    Mein Knie braucht Sonne und Bewegung. In der Reha habe ich in einer Gesprächsrunde mit dem Satz: „ich fühle mich wie von der Überholspur der Autobahn auf einen Feldweg katapultiert“, meine damalige Gefühlslage treffend beschrieben. Mittlerweile bin ich schon wieder auf der Landstraße angekommen, es geht also voran.
    Aus der „Hömpelpuut“ wird in der Sonne Portugals hoffentlich wieder die „volle Granate Renate“!

    Ein weiser Mensch hat einst diesen Satz geprägt:
    „ Leben wird nicht gemessen an der Zahl von Atemzügen, die wir nehmen; sondern an den Momenten, die uns den Atem nehmen“!
    Davon lassen wir uns in 2026 leiten.

    Auf das wir viele solcher positiven Momente erleben werden.
    Jetzt geht’s erstmal über die Grenze Richtung Frankreich.
    Read more

    Trip start
    January 1, 2026