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In die Sonne Portugals 2026

Nach einer heimeligen Advents-und Weihnachtszeit zieht es uns direkt im neuen Jahr wieder in den Süden. Blauer Himmel und Meeresrauschen, die Sehnsuchtsstrände der Algarve, wir freuen uns auf Euch und vieles mehr. Læs mere
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    🇵🇹 Porches, Portugal

    Felsenkapelle Nossa Senhora da Rocha

    I går, Portugal ⋅ ☀️ 11 °C

    Die schneeweiße Kapelle ist in erster Linie wegen ihrer imposanten Lage sehenswert und überzeugt durch wunderschöne Ausblicke über den Atlantik.
    Sie liegt etwas 35 Meter über dem Meer in der Nähe der Stadt Armaçao de Pera an der westlichen Algarve.
    Die einst von Fischern erbaute Kapelle, ist auf alten Ruinen entstanden. Davon sind heute noch einige Säulen erhalten, die auf das 6. oder 7. Jahrhundert datiert werden. Im Inneren verfügt sie über einen besonders kunstvollen Altar, der durch eine Glasscheibe geschützt wird.
    Wir waren schon oft dort und laufen auch heute den Boardwalk mit herrlichen Blicken auf den blaugrünen Atlantik. Der gleichnamige Strand unter uns ist schon gut besucht und einige wagemutige tummeln sich im Wasser. Hier beginnt die sogenannte Felsenalgarve, die sich weiter nach Westen, bis nach Sagres erstreckt.
    Auch der zugegebenermaßen von Bausünden eher verschandelte Stadt Armaçao de Pera statten wir einen Besuch ab. Wenn man sich durch die Häuserschluchten hindurch gequält hat, eröffnet sich eine wunderbare Strandpromenade mit einem herrlich langen Sandstrand.
    Für die Strandjunkies unter uns genau das Richtige. Es hat sich vieles verändert an der Promenade. Da wo wir vor einigen Jahren noch mit dem Wohnmobil stehen konnten, ist ein hochmoderner Parkplatz mit Schranken und Höhenbegrenzung entstanden. Ein neuer Boardwalk, der gleichzeitig als Fahrradstrecke dient, verläuft bis zum nächsten Ort. Wir lassen es uns gut gehen in der wärmenden Sonne.
    Ja, sie ist angekommen an der Algarve und wir haben unseren Aufenthalt verlängert.
    Die Karnevalstage beenden wir am Aschermittwoch mit einer interessanten Weinprobe im Ecopark.
    Das Familienweingut Quinta da Tôr stellt erstmalig ihre Weine vor. Ein symphatisches Ehepaar mit ihrer Tochter bringen uns die Algarveweine und die einzelnen Rebsorten, die hier wachsen, näher.
    Ihre Ländereien befanden sich von 1500 bis 2011 im Besitz derselben Familie, bis sie von der neuen Eigentümerfamilie, die tief in den kleinen Dorf Tôr verwurzelt ist, übernommen und modernisiert wurden. Das Mikroklima mit niedrigen Winter- und hohen Sommertemperaturen ermöglicht eine gute ausgewogene Reifung der sieben Rebsorten, die hier gedeihen. (Touriga Nacional, Syrah, Cabernet Sauvignon, Aragonês, Siria, Arinto und Chardonney)
    Daraus sind einige hervorragende Cuvee‘s entstanden, die wir jetzt unser eigen nennen. 😅
    „Unsere Mission ist es, die authentischen Aromen und Traditionen der Algarve zu verbreiten. Unser Markenzeichen sind Weine mit einem hohen Alkoholgehalt von 16 und 17 Prozent, die durch ihre unerwartete Sanftheit, ihre Aromenvielfalt und ihre Komplexität überraschen“, erläutert uns die Chefin des Weinguts bei der Weinprobe.
    Wie recht sie hat! 😉😋
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  • Rosenmontag beim „Carnaval de Loulé“

    17. februar, Portugal ⋅ ☀️ 13 °C

    Ein kleiner Kater läuft gerade durch meinen Kopf. Der muss mir gestern zugelaufen sein, als die rheinländisch/ bayrische Fraktion am Karneval in Loulé teilgenommen hat. Christian und Barbara sind im Münchner Fasching aktiv und waren auch schon beim Kölner Karneval zu Besuch. Da steht also einem lustigen Tag bei herrlichem Sonnenschein nichts entgegen.
    In Loulé findet die Parade unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Gelände mitten in der Stadt ist abgeteilt, wir kaufen Eintrittskarten für 2 Euro. Die Taschen werden kontrolliert und eine Leibesvisitation lassen wir über uns ergehen. In der altehrwürdigen Markthalle werden wir schon von einer Musikgruppe, die zur Parade gehört, unterhalten. Pünktlich um 15.00 Uhr startet
    der Umzug. Die Wagen sind bestückt mit übergroßen Styropor-Figuren, die auf humorvolle satirische Art und Weise, aktuelle portugiesische und internationale Politiker auf die Schippe nehmen. Hervorzuheben ist der Wagen mit Selenskyj und Putin. Diese Beiden fehlen wahrscheinlich bei keiner Parade auf dieser Welt. Würde man sich aber lieber mit einem positiveren Ansatz wünschen.
    Auch die bunten Fußgruppen geben alles um die Menschen, die den Zugweg säumen, zu unterhalten. Der Funke springt aber nicht wirklich über. Die Musik wechselt von brasilianischen Samba-Rhythmen hin zu traditioneller portugiesischer Volksmusik.
    Wir geben alles. Singen, tanzen und beklatschen die Tänzerinnen. Sie danken es uns mit ihrem strahlenden Lächeln.
    Es gibt kein alaaf und helau und auch keine Kamellen. Beworfen werden wir stattdessen mit Luftschlangenpäckchen. 😅 Et is wie et is: Andere Länder, andere Sitten!
    Ein Streifzug durch die Altstadtgassen beendet einen feuchtfröhlichen Tag.
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  • Korkeichen & Karneval

    12. februar, Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

    Kork ist eines der charakteristischsten Naturprodukte Portugals, sozusagen nationales Kulturgut und allgegenwärtig, oft ohne dass man es merkt. Wir haben diese mächtigen und spannenden Bäume heute auf unserer Wanderung sehr wohl bemerkt. Es heißt, dass die Umarmung eines Korkeichenbaumes Gesundheit und ein langes Leben verspricht. Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Eine Berührung dieser glatten dunkelbraunen Oberfläche des Stammes schmeicheln der Haut und der Seele.
    Kork wird auf vielfältige Weise verarbeitet und ist äußerst umweltfreundlich. Natürlich und weich, speichert Kork sowohl Kühle als auch Wärme, je nach Bedarf, und schafft eine behagliche und einladende Atmosphäre.
    Die Korken von Weinflaschen sind das bekannteste Beispiel, aber es gibt unzählige Artikel aus Kork: Modeaccessoires, Kleidung und Schuhe, Möbel sowie Boden-und Wandbeläge um nur einige zu nennen.
    Aber nichts geht über eine Umarmung eines alten und knorrigen Korkeichenbaums. Wenn man es zulässt, scheint seine Kraft auf dich überzugehen. 🥹
    An der Algarve spielte die Korkindustrie eine bedeutende Rolle, insbesondere für die Entwicklung von São Brás de Alportel. Heute ist der Ort Zentrum einer Korkroute. Die Geschichte des Korks findet sich auch in lokalen Museen wieder. Sehr interessant. Und unser grüner Stellplatz liegt mitten in den Korkeichenwäldern.
    Die Korkeiche steht seit dem Mittelalter unter gesetzlichem Schutz, da ihr Fällen verboten war. Im Dezember 2011 wurde sie zum Nationalbaum Portugals ernannt. Die Bedeutung der Korkeiche, die viel gibt und wenig verlangt, wurde somit vom portugiesischen Parlament anerkannt und gewürdigt.
    Korkeichen werden in Portugal nummeriert. Das mag auf den ersten Blick wie Graffiti aussehen, ist aber Teil eines ausgeklügelten Systems zur Steuerung der Korkernte. Jede Zahlt steht für das letzte Jahr, in dem der Baum entrindet wurde. Da Kork nur etwa alle neun Jahre geerntet werden kann, helfen die aufgemalten Zahlen den Landwirten, den richtigen Zeitpunkt für die nächste Ernte zu finden.
    Ein weiteres ganz spannendes Thema hat zur Zeit unsere ganze Aufmerksamkeit. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein „Karnevalsjeck“ bin und das ganz egal wo ich zu der Zeit gerade bin.
    Ganz in unserer Nähe und mit dem Krümel super zu erreichen, liegt die Karnevalshochburg schlechthin. Der Karneval in Loulé ist mit seiner über 100-jährigen Geschichte die älteste kontinuierlich stattfindende Karnevalsfeier Portugals. Seit 1906 verwandelt sich die Stadt Loulé an der Algarve jedes Jahr in ein farbenfrohes Festgelände, das tausende Besucher anzieht.
    Der Ursprung des Karnevals liegt in einer Initiative lokaler Kaufleute, die das gesellschaftliche Leben der Stadt bereichern wollten. Seitdem hat sich der Karneval zu einem festen Bestandteil der Kultur in der Region entwickelt. Das dreitägige Festival findet am kommenden Wochenende statt.
    Wir sind bestens gerüstet mit allem und einem Stadtplan, in dem der Zugweg ausgewiesen ist. Das Wetter soll auch mitspielen. Die Kneipen sind bereits geschmückt, davon konnten wir uns bei einer Warm-up Runde durch die Altstadt überzeugen.

    Das i-Tüpfelchen der letzten Tage waren Besuche von netten Menschen, die uns hier mit ihrer Anwesenheit beehrt haben. Liz und Thomas von „Liz und Thomas on tour“ haben einen Abstecher aufs Land zu uns gemacht. Wir hatten einen spannenden Abend mit herzerfrischenden Gesprächsthemen. Bekannte aus unserer Heimat Brühl tauchen hier auf, es gibt immer wieder Neues zu erzählen. Und aktuell noch hier sind Barbara und Christian aus München. Wir haben uns im letzten Winter in Griechenland kennengelernt und knüpfen in unseren Gesprächsthemen nahtlos in Portugal wieder an. Die beiden heißen in der ReiseApp FindPenguins „ Momentensammler“. Sie haben viele Momente von ihre gerade stattgefundenen Reise durch Marokko mitgebracht. Nach dem Abendessen geht’s weiter mit Geschichten rund ums Wohnmobilleben.

    Allen Jecken im Rheinland wünschen wir einen tollen Karneval und rufen laut und von Herzen: 3x Kölle alaaf!
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  • Sturm Leonardo in Alportel

    4. februar, Portugal ⋅ 🌧 15 °C

    Gerade werden wir so richtig durchgeschüttelt, was meinem Appetit auf ein leckeres Frühstück aber keinen Abbruch tut. 😅
    Wir haben uns an die etwas rauhen Wetterverhältnisse bei unserem diesjährigen Aufenthalt an der Algarve gewöhnt.
    Denn, es gibt immer wieder schöne Abschnitte, die wir nutzen, um Wanderungen in den Korkeichenwald zu unternehmen. Oder nur durchs Dorf Alportel zu schlendern und die hiesige Gastronomie zu beglücken. Es gibt zwei einfache Lokale im Dorf neben der kleinen Kirche. „ Sociedade Recreativa“
    Wir verstehen uns zwar sprachlich nicht, aber wenn der Liter Landwein für 5 Euro auf den Tisch kommt, strahlen alle Gesichter. Es gibt einfache „Prato do dia“ Gerichte des Tages, aber sie haben auch eine größere Speisekarte mit leckeren Angeboten. Diese muss man aber einen Tag vorher bestellen. Das werden wir machen, wenn Leonardo weitergezogen ist. Auf die „Cataplana da Casa“ freuen wir uns schon.
    Im Café Vitória nebenan gibt’s dann später den Nachtisch.

    Wir stromern zur Zeit nicht durch alte Tempel oder Kirchen, sondern durch spannende Einkaufszentren und große Supermärkte wie das Auchon in Faro. Das Stöbern nach guten Angeboten bei den Weinregalen, hat Priorität vor dem Entziffern alter Schriften auf den berühmten Azulejos, den portugiesischen Kacheln.
    Die fleischlichen Gelüste haben Vorrang bei Regen und Sturm. 😋😂

    Kühlschrank voll, Weinkeller voll, Heizung läuft, gemütliche Womo-Couch mit spannender Lektüre und Streaming- Angebote im Fernsehen. Zeit zum Pläneschmieden für die nächste Reise, Steine bemalen und mit netten Menschen kommunizieren.
    Der etwas andere Urlaub hat auch was!
    Und das schönste ist, das Wetter wird besser.

    Also, an alle die gefragt haben, es geht uns gut. 🥳

    https://maps.app.goo.gl/q9kBLt4uSHgiioyW7?g_st=ic

    https://maps.app.goo.gl/jqmjWAkRLS3cJi7P8?g_st=ic
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  • Faro, Algarve-Strände & Genuss

    27.–31. jan., Portugal ⋅ 🌧 11 °C

    Faro ist die historische und authentische Hauptstadt der Algarve. Sie bietet ein ausgesprochen portugiesisches Erlebnis und verbindet eine wunderschön erhaltene Altstadt mit den herrlichen Naturlandschaften der vorgelagerten Ria Formosa.
    Umschlossen von alten maurischen Mauern, ist die Cidade Velha ( Altstadt) das Herz der Stadt. Hier führt ein charmantes Labyrinth aus gepflasterten Gassen zu ruhigen Plätzen, zur imposanten gotischen Sè-Kirche und zum Bischofspalast.
    Wir gondeln auch immer wieder durch das etwas abgerissene kleine Künstlerviertel mit seinen bemalten Mauern.
    Jenseits des monumentalen Torbogens Arco de Vila erstreckt sich eine lebendige moderne Stadt mit Fußgängerzonen, vielen Cafés und Restaurants und einem großem Jachthafen, der als Ausgangspunkt für die Erkundung des größten Naturschatzes der Region dient. Die schon erwähnte Ria Formosa ist eine atemberaubende Küstenlagune aus Gezeitenmarschen, Salzwasserkanälen und vorgelagerten Inseln. Dieses lebenswichtige Ökosystem, ein Zufluchtsort für Zugvögel, beherbergt auch die fast unberührten und abgeschiedenen Strände der Algarve, die nur mit der Fähre erreichbar sind.
    Bei der derzeitigen Wetterlage sehen wir von einem Besuch ab und besuchen stattdessen zum wiederholten Mal unter anderem das „Forum Algarve“ ein modernes Einkaufszentrum, dass, wie schon berichtet, keine Wünsche offen lässt.
    Auf dem großen Besucherparkplatz an der Küstenlinie standen früher die Wohnmobile in Reih und Glied. Jetzt stehen dort Verbotsschilder. Einige unverdrossene parkten dennoch dort. Achtung— nur nicht durch die Altstadtgassen versuchen dorthin zu gelangen.
    Wenn das Wetter es zulässt, fahren wir an die nahegelegenen Algarvestrände. In Quateira haben die Winterstürme ganze Arbeit geleistet, es ist an vielen Stellen überhaupt kein Sand mehr vorhanden. Wir bummeln über die lange Promenade. Die Palmen biegen sich im Wind und die Schaukel bewegt sich von ganz alleine.😅
    Immer wieder gerne laufen wir über die Klippen am Praia de Falésia in Albufeira. Die beiden Stellplätze unterhalb sind rappelvoll mit bestimmt 300 Wohnmobilen. Da sieht man es mal wieder. Die Camper sind hart im Nehmen und trotzen dem Wetter.
    Ein besonderer Genuss der anderen Art bereitet uns ein Ausflug in die Serra do Caldeirão. Eine einsame grüne Gegend voller Korkeichen und Wanderwegen. Von unserem Stellplatz geht’s ca. 20 Kilometer den Berg hoch. Das Wetter zeigt sich mit nebligem Nieselregen je höher wir kommen. Also keine Wanderung vorher, sondern direkt Einkehr in das gemütliche Lokal „Tia Bia“ direkt an der N124 gelegen. Beim Hochfahren sage ich noch zu Dieter: „Wir sind bestimmt die einzigen Gäste. Wer geht bei dem Wetter sonst schon vor die Tür“.
    Denkste Puppe! Der kleine Parkplatz steht voll, wir bekommen fast den letzten Tisch in der gemütlichen Gaststube. Stimmengewirr und feinste Küchengerüche, gemischt mit Alkoholdunst vom leckeren „Vino de Casa“ auf portugiesisch natürlich „vinho caseiro“, wabern durch den Raum.
    Wir essen köstliche Gerichte und ein Nachtisch muss auch sein. Ich schaffe nicht alles, bekomme es eingepackt. Die kennen das hier schon. Die Preise sind sehr moderat.
    Wer mit Karte bezahlt, dem wird ein Erlebnis der besonderen Art geboten. Man(n) geht mit der Chefin nach draußen über die Straße zur Bushaltestelle. Egal ob es regnet, stürmt oder schneit. Denn nur dort ist Empfang. 😅
    Dieter hat nicht schlecht gestaunt und ich hab gedacht, wo bleibt er denn so lange?! 😉

    https://share.google/lyhHrLOEr8oeXZ3JG

    Warum wir bei den Wetterverhältnissen immer noch hier sind? Zum Einen haben wir einer Freundin versprochen, ihr etwas mitzubringen was noch nicht fertig ist. Zum Anderen warten wir bis auch in Spanien das Wetter besser wird und vor allem die Straßen geräumt werden von umgefallenen Bäumen, dicken Steinbrocken und abgesacktem Geröll.
    Es geht uns immer noch gut bei den Korkeichen auf dem grünen Stellplatz von Paula und Norberto. Übrigens stehen mit uns ca. 60 Wohnmobile hier und harren der Dinge.
    Die Temperaturen stimmen schon mal. 😎
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  • Die Korkeichen von São Brás de Alportel

    22. januar, Portugal ⋅ 🌧 13 °C

    sind für die nächste Zeit unser Zuhause.

    Wir sind angekommen auf dem wunderbar grünen Wohnmobilstellplatz, Motorhome Ecopark von Paula und Norberto, im Hinterland der Algarve. Er liegt inmitten, der die Landschaft prägenden, Korkeichenwälder.
    Zur geographischen Einordnung: der bekannte Naturpark, die Ria Formosa, und die wunderbare Stadt Faro, liegen in ca. 25 Kilometer Entfernung.
    Es ist ein wenig wie Nachhausekommen. Unser Herz hüpft als wir im Dorf Alportel um die Ecken biegen. Wir werden herzlich empfangen. Der Stellplatz ist nun 5 Jahre in Betrieb und hat sich weiterentwickelt. Es gibt jetzt eine moderne Schrankenanlage mit Buchungsterminal. Wenn man sich eingebucht und bezahlt hat, öffnet sich die Schranke und die Platzwahl kann beginnen.
    Duschen, Toiletten, Waschmaschinen und Trockner sind vorhanden.
    2 große Entsorgungsstationen lassen keine Wünsche offen. Wasserhähne sind bei den Stromanschlüssen immer nahebei.

    https://maps.app.goo.gl/p3M5zmtjbf42cz146?g_st=ic

    Einmal die Woche kommt eine sympathische Bäuerin, die hier ihre Waren anbietet, auf den Platz. Der Bäcker aus dem Nachbardorf bringt Dienstags und Donnerstag alles was das Herz begehrt.
    Der Platz ist trotz des wechselhaften Wetters gut besucht.
    Auf dem Parkplatz stehen einige abgestellte Wohnmobile, man kann von hier günstig ab Faro nach Deutschland fliegen. Die Betreiber fahren einen zum Flughafen. Auch einige Mietwagen stehen hier, sie sind für eine sehr günstige Wochenmiete zu haben.
    Da wir schon wußten, dass das Höchstalter bei Autovermietungen in Portugal 69 Jahre beträgt 🥲 und wir auch unterwegs flexibel sein wollten, haben wir unser eigenes Equipment dabei!
    Wir werden für einige Wochen hier unsere „Homebase“ haben. Mit dem kleinen „Krümel“ planen wir diverse Touren und fahren in nächster Zeit u.a. immer wieder zu den wunderbaren Stränden an der Algarve.
    Zum Einkaufen ging’s heute in die nahegelegene Kleinstadt São Brás de Alportel. Hier in den kleinen Altstadtgässchen gibt es alles was man braucht. Die neue Markthalle hatte für uns frischen Fisch, Gemüse und andere Leckereien. Wir schlendern durch das Städtchen und fühlen uns wohl.
    Mit gefülltem Kühlschrank und dem gut bestückten „Weinkeller“ in der Garage halten wir jeden Regenschauer aus. 😅🥳
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  • 🎶🎶 Raindrops keep falling…..

    21.–27. jan., Portugal ⋅ 🌧 15 °C

    …..aber nicht auf unseren Kopf. Unser Wohnmobil hat die Dichtigkeitsprüfung mehr als bestanden. 😅
    Tief Josef fegt über uns hinweg, als gäbs kein Morgen. Die Bäume biegen sich unter den Sturmböhen, schwere dunkle Regenwolken jagen über den Himmel.
    Wir stehen relativ windgeschützt und schauen uns das Wetterspektakel an.
    Es handelt sich wohl um eine sehr seltene Wetterlage, bedingt durch den südlich verlaufenden Jetstream, der die Tiefdruckgebiete vom Atlantik mitbringt.

    Eine Woche ist vergangen seit wir in Portugal angekommen sind. Und jeden Tag hatte das Wetter was Neues zu bieten. Sonne, Regen, Wind, alles ist dabei. Wir richten uns nach der Wettervorhersage und sind dann unterwegs wenn es trocken ist.
    Wir stromern durch die Altstadt von Loulé, eine der schönsten Städte im Hinterland der Algarve. Sie ist keine Touristenstadt und weit entfernt von der Hektik, die die Küstenorte prägt, sondern eine Marktstadt, die auf jahrhundertelangen Handel zurückblickt.
    Im Herzen von Loulé steht die prächtige, maurisch inspirierte Markthalle, ein Wahrzeichen mit charakteristischen roten Kuppeln, in der sich die Stände mit frischen Produkten, Fisch und regionalen Handwerkserzeugnissen füllen.
    Wir haben Spaß in der großen alten Markhalle. Neben den besten Leckereien des Landes gibt es hier samstags Livemusik. Und draußen in den Straßen sorgt ein großer Bauernmarkt für wuseliges Treiben.

    Loulé wurde im 8. Jahrhundert von den Mauren gegründet, die damals eine Burg errichteten, die wir später noch besichtigen. Es schließen sich hübsch gepflasterte Einkaufsstraßen und baumgesäumte Plätze an mit sonnigen Sitzmöglichkeiten.
    Die Stadt gehört zu den Hochburgen des portugiesischen Karnevals. 😍 Na, wenn das mal kein Grund zum Bleiben ist.
    Das Zentrum von Loulé liegt zwar im Hinterland, zum Stadtgebiet gehören aber auch mehrere Küstenorte wie Vilamoura und Quarteira. Insgesamt besitzt der Landkreis Loulé 10 Strände.

    Unser nächster Trip führt in die spannende Stadt Faro an die Ria Formosa! Auch hier erkunden wir die Altstadt, aber auch das große Einkaufszentrum „Forum Algarve“ mit dem riesigen Supermarkt Auchan, der kulinarisch keine Wünsche offenlässt. Wir haben erstmalig einen Airfryer an Bord, dessen Rezeptbuch viele kulinarische Gerichte mit interessanten Gewürzzutaten bereithält. Die portugiesische Angestellte in dem Supermarkt hilft uns unermüdlich die benötigten Sachen in den endlosen Regalreihen zu finden.😂
    Im Café des Hypermarches gibt es die besten „Pastéis de nata“, was übersetzt soviel heißt wie Sahnetörtchen. Das ist die wohl bekannteste und beliebteste Spezialität unter den portugiesischen Süßgebäcken.

    Zum allem mehr im nächsten Teil. 🥹
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  • In der Weinstadt La Palma de Condado

    19.–20. jan., Spanien ⋅ ☀️ 13 °C

    Gestern noch hat uns die A-92 mit wunderbaren Ausblicken auf die schneebedeckte Bergwelt und über den Puerto de la Mora - Pass auf 1350 m gebracht. Wir cruisen auf ihr weiter durch die Badlands und die Ausläufer der Sierra Nevada, fahren an endlosen Olivenfeldern vorbei. Kein Wunder, dass es Wasserprobleme in Andalusien gibt. Olivenbäume brauchen viel davon und es werden immer neue Felder angepflanzt. Aus Spanien kommen 44% des weltweiten Angebots von Olivenöl. Kritiker bemängeln die Nachhaltigkeit der Aufforstung solcher Monokulturen. Andererseits ist das Olivenöl aber auch das Lebenselixier der Spanier. Wie bei allem ist wohl das richtige Maß entscheidend.
    In Osuna übernachten wir auf einem großen Parkplatz, der hintere Teil ist für Wohnmobile vorgesehen. Mein Fahrer läuft noch eine Runde in die Altstadt, ich erfreue mich am Sonnenuntergang. 😎
    An unserem heutigen Ziel konnten wir nicht vorbeifahren. Diese Gegend, an den Ausläufern des Parque Nacional de Doñana, ist für ihren exzellenten Weißwein bekannt. Die Römer höchstpersönlich haben die Reben hierher gebracht und damit die Grundlage für die Bekanntheit von La Palma de Condado als Weinstadt gelegt.
    Allerdings müssen wir zu einer anderen Jahreszeit und nicht an einem Montag wiederkommen. Die meisten Bodegas haben Montags geschlossen, die wenigen, die geöffnet waren, machen im Winter um 14.00 Uhr zu.
    Durch das nette Städtchen zu laufen und am Plaza de España die Kathedrale zu bestaunen, hatte auch was. Die trockene Kehle musste dann halt im Wohnmobil mit den eigenen Weinvorräten befeuchtet werden.
    Schade! Das Ganze verbuchen wir in der Kategorie „Erfahrung“. War ja auch ein spontaner Entschluss hier abzubiegen.
    Der kostenfreie Gemeindestellplatz mit Entsorgung liegt strategisch gut am Rande der Kleinstadt. Der sandige Untergrund erinnert uns sofort an die sehenswerte „Sandstadt“ El Rocio, die auch in der Nähe liegt.

    Auf dem Rückweg werden wir Beides besuchen.
    Aber jetzt erstmal nach Portugal. Bis zur Grenze ist es nicht mehr weit. 😄

    Text aus P4N
    Parkplatz-Bereich, in der Nähe eines Supermarkts, wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt
    https://park4night.com/lieu/233515/
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  • Durch die Wüste Tabernas’ nach Guadix

    18.–19. jan., Spanien ⋅ ☀️ 2 °C

    Wir verlassen die langen Sandstrände bei Vera und machen uns auf in die Berge in die Provinz Granada. Die N340a bringt uns durch eine spannende Berglandschaft. Wir haben sonniges klares Wetter und somit tolle Weitblicke. Die schneebedeckte Sierra Nevada immer im Blick, bestaunen wir in Sorbas wieder einmal die Häuserreihe, die ganz nah an der Abbruchkante steht. Wir streifen den Parque National de Sierra Nevada und erreichen schließlich Guadix, unser heutiges Ziel. Die Stadt liegt in 915 m Höhe auf einer Hochebene am Ufer des Rio Guadix und ist vor allem für seine Höhlenviertel bekannt.

    Neben Phöniziern, Karthagern und Römern waren es vor allem die aus Nordafrika stammenden Mauren, die bereits im frühen Mittelalter ihre noch heute sichtbaren Spuren hinterließen. Zu dieser Zeit war Guadix als Zentrum der Seidenherstellung bekannt und schon damals wohnte ein Teil ihrer Einwohner in Höhlen, die sie in das hier vorgefundene weiche Tuff- und Lösgestein gegraben hatten.
    Heute sind die weiß getünchten Fassaden und Schornsteine der bewohnten Höhlen, die sich vor allem in der Altstadt konzentrieren, weithin sichtbar. Mit ganz unterschiedlicher Ausstattung, sind viele von ihnen noch bewohnt, wobei sich einige der größten sogar als Hotel präsentieren.
    Neben seiner Einmaligkeit der insgesamt etwa 2000 Höhlen hat Guadix auch eine sehr attraktive Altstadt zu bieten. Überragt von den Türmen der im 11. Jh. erbauten maurischen Festung Alcazaba. Die Santiago Kirche mit ihrer herrlichen Fassade ist ebenfalls sehenswert.
    Die Stadt bietet für Wohnmobilisten einen großen Platz mit Entsorgung am Fuße der Altstadt. Also kurze Wege um in die Vergangenheit einzutauchen.
    Also wir ankommen, am Samstag, ist Markt auf dem vorderen Teil der Asphaltfläche. Im hinteren Teil stehen schon einige Wohnmobile, wir stellen uns dazu. Bei frischen 12 ° Grad, aber im Sonnenschein lassen wir uns durch die Gassen treiben, bewundern das Höhlenviertel und laufen durch einige Räume in einem Wohnhaus. Es ist sehr geräumig mit allem was man braucht, aber überall nur künstliches Licht.
    Der Besitzer erzählt uns von dem großen Fest, welches an diesem Wochenende in Guadix stattfindet.
    Es ist ein Fest zu Ehren des Heiligen Antonius an jedem dritten Wochenende im Januar. Er ist der Schutzpatron der Tiere. Das Fest soll die Gemeinschaft zusammenbringen. Es werden überall Feuer angezündet, man isst und trinkt zusammen und am Sonntag gibt es eine Prozession, bei der die Bewohner all ihre Tiere mitbringen. Wir hören interessiert zu, nicht ahnend was uns blüht als wir zum Stellplatz zurückkehren.
    Überall an den Rändern des großen Platzes wird Holz und Baumäste aufgeschichtet. Die PKWs düsen über den Platz und bringen im Kofferraum oder auf dem Dach Reisig und Holzzscheite. An mehreren Stellen werden die Holzhaufen immer höher und die Jugendlichen knallen mit Böllern. Mittlerweile kippt auch ein großer LKW seine Ladung Holz ab.
    Wir hätten uns das Spektakel der brennenden Feuer gerne angesehen, das Gewusel auf dem Platz und die Knallerei werden immer mehr.
    Der heilige Antonius möge es uns verzeihen, wir ergreifen die Flucht. 😅
    Wenige Kilometer weiter in den Bergen in Marchal, finden wir einen kostenfreien und ruhigen Gemeindestellplatz. Heute Morgen sind die spanischen Badlands wunderbar angestrahlt. Eine tolle Kulisse, die sich uns hier bietet.
    Mit Mütze und Schal geht unser Morningwalk bei frostigen Temperaturen durch das idyllische Dorf. Hier verläuft auch eine Etappe des Jakobwegs.
    Wären wir nicht auf der Durchreise, würden wir noch bleiben.

    Unbedingt empfehlenswert sind diese beiden Orte: die Kleinstadt Guadix und das Dorf Marchal.

    Guadix: https://park4night.com/lieu/21515/

    Marchal: https://park4night.com/lieu/407912/
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  • Am Playa Palomares in Vera

    15. januar, Spanien ⋅ ☀️ 8 °C

    Also, weit sind wir ja nicht gekommen. Das schöne Wetter hält uns noch immer in der Gegend. Mittlerweile sind wir in der Region Andalusien. An den langen Strandabschnitten zwischen Villaricos und Vera/Garrucha tummeln sich die Wohnmobile. Wir finden am Vormittag noch einen Platz in der ersten Reihe und genießen einen wunderbaren Ausblick aufs blaue Meer.
    Kilometerweite Sandstrände und Palmenalleen laden zum Erkunden ein. Dazwischen auch ein ausgedehnter FKK-Abschnitt, den wir noch ausgiebig besuchen werden.
    Auf den umliegenden Feldern wird fleißig geerntet. Eisberg-Salat ist heute dran. Im Vorbeigehen wird uns ein Salatkopf geschenkt, der sogleich im Wohnmobil vom Chefkoch verarbeitet wird. 😋
    Wir begegnen auch wieder dem Symbol des Indalo.
    Ursprung und Bedeutung des Indalo-Mannes sind geheimnisumwoben. Er ist Gegenstand verschiedener Interpretationen und Legenden. Er gilt als Symbol für Schutz, Glück und Wohlstand. Laut einer lokalen Überlieferung stellt der Indalo-Mann eine prähistorische Gottheit oder einen Schutzengel dar, der die Bewohner der Region vor Schaden und bösen Geistern bewahrte.
    Neben seiner mythischen Bedeutung ist der Indalo-Mann zu einem Symbol für Zusammenhalt und Stolz der Bevölkerung geworden. Er verkörpert die tiefe Verbundenheit der Einheimischen mit ihrer Vergangenheit und den unerschütterlichen Lebensmut der Region. Heute ist der Indalo-Mann weit verbreitet als Logo oder Emblem.
    Auch wir besitzen schon länger diesen „Schutzengel“. Zusammenhalt, unerschütterlicher Lebensmut, Sich und sein Umfeld vor Schaden bewahren, glücklich sein, das sind auch wichtige Bestandteile unseres Mindsets.

    Mein runder Geburtstag kam unaufhaltsam näher, also haben wir gestern „auf das Leben und die Gesundheit“ angestoßen, den Strand die Sonne, Geschenke und den Cava genossen. 🥳
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  • An der Costa Cálida

    9.–11. jan., Spanien ⋅ ⛅ 13 °C

    In Deutschland tobt Sturmtief Elli, wir aber haben 16° und Sonnenschein und es wird noch wärmer im Süden Spaniens. Was wollen wir mehr. Nach einem obligatorischen Zwischenstopp in Denia, wo wir gut essen waren und ruhig geschlafen haben, sind wir wieder zurück auf der Autopista Mediterraneo.
    Am frühen Nachmittag kommen wir nach Águilas. Der erste Weg führt uns, wie viele andere Wohnmobile auch, zu <Anibal Service Stations<.
    Hier gibts alles was das Camperherz begehrt: Waschanlage, Waschmaschinen, Gas, Wasser, Entsorgungsstation und tanken kann man auch. Und wer möchte kann auch einen Stellplatz bekommen, einige sind tatsächlich noch frei.

    https://maps.app.goo.gl/r6YoaJczDmSirhEw5?g_st=ic

    Hier unten an der südlichsten Spitze der Region Murcia, quasi am Übergang zu Andalusien herrscht eine hohe Wohnmobildichte. Die schönen Buchten um die Stadt Águilas herum und viele Freisteherplätze in der wildromantischen Gegend, lockt auch uns immer wieder hierher. Wir kennen die Ecke in-und auswendig. Die stabile Schönwetterlage veranlasst uns, doch wieder ein paar Tage hier zu bleiben. Wir stehen also jetzt in „the middle of nowhere“, haben unseren Krümel vom Hänger gefahren und lassen es uns gut gehen. Der Besuch auf dem Wochenmarkt heute war ein voller Erfolg und schnell voll war auch der Kofferraum. Hier ist gerade wieder Erntezeit. Jede Menge Salatköpfe werden von fleißigen Erntehelfern direkt in die LKWs verladen. Apfelsinen- und Mandarinenbäume ächzen unter ihrer köstlichen Last.

    Wenn es weitergeht melde ich mich wieder. 😅
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  • Am Via Verda del Delta de l‘Ebre

    7.–8. jan., Spanien ⋅ ☀️ 12 °C

    Die Autopista Mediterraneo AP7 Richtung Süden zeigt uns heute den Weg. Sie ist wieder mautfrei.
    Wie schon öfter geschrieben, kennen wir fast jeden Ort, der an den Ausfahrten steht. Die Costa Brava ist eine abwechslungsreiche Gegend mit Bergen, tollen Dörfern und Städten und schönen aber auch wilden Strandabschnitten. Allerdings ist hier irgendwie jeder Hügel bebaut.
    Südlich von Barcelona, liegt das Weinbaugebiet Penedes. Die Gegend schätzen wir besonders. Hier gibt es viele Weingüter, die den spanischen „Champagner“, herstellen, der nicht so genannt werden darf, weil er nicht in der französischen Champagne angebaut wird.
    Also—- der spanische CAVA steht dem französischen Champagner in nichts nach. Die bekannteste und größte Kellerei hier ist Freixenet, mit vielen spannenden Abfüllungen, die es in Deutschland gar nicht gibt. Als Wohnmobilist findet man viele Gemeindestellplätze oder auch Bodegas bei denen man übernachten kann. Wir haben kurz gezuckt, ob wir nicht doch abfahren sollen, uns aber an unseren Plan gehalten. Wir wollen ja nach Portugal.😅
    Nicht weit weg von der Autobahn, man hört sie aber nicht, stehen wir in L‘Altea auf deren Gemeindestellplatz am stillgelegten Bahnhof. Es ist hier viel los.
    Wir finden am Ende des Platzes und damit am Beginn des bekannten Wander-und Fahrradweges quer durchs Ebrodelta einen guten Platz für unser Gespann. Mein Fahrer rangiert schön an den Rand, neben der stillgelegten Ziegelei, damit wir niemanden behindern, der den Via Verda betreten will. Prompt stellen sich zwei Wohnmobile neben uns. Jetzt ist die Wegzufahrt zugeparkt.
    Die „Guardia Municipal“ kommt vorbei und weist die beiden Wohnmobile an den Weg freizumachen. Sie fahren nun in die noch freien Parktaschen. Müssen halt ein wenig rangieren. Das Leben ist eben kein Ponyhof. 😎

    Eine schöne Wanderung in das Naturschutzgebiet schaffen wir noch im schönsten Sonnenschein. Auch mein Knie hält die schnellere Gangart mit. 😅
    Ein paar Apfelsinen dürfen wir vom Baum pflücken, zeigt uns die Bäuerin, die gerade im Garten arbeitet. Wir fühlen uns beschenkt, wie an Weihnachten. 🥳
    Apfelsinen und dann noch vom Baum gepflückt, sind für mich das höchste Glück.
    Hier ist fruchtbarer Boden. Es wachsen Zwiebeln, Artischocken und vieles mehr.

    Das Gelände verfügt über 35 Parkplätze, eine Wasserversorgung, Abwasserentsorgung (für Grau- und Schwarzwasser)
    https://park4night.com/lieu/230394/
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  • Peratellada im Winterschlaf 😇

    6.–7. jan., Spanien ⋅ 🌬 9 °C

    Bei abflauendem Wind und Temperaturen um die 7 Grad plus, hurra, düsen wir im Sauseschritt nach Spanien. Wir fahren heute eine kürzere Etappe, folgen einer Empfehlung von „Liz und Thomas on Tour“ und schauen uns Peratallada an. Der Ort liegt in Katalonien in der Provinz Girona und ist bekannt für seine gut erhaltene mittelalterliche Architektur und Steingassen. Für die „Hömpelpuut“ ist es nicht so einfach, durch die von tiefen Furchen durchzogenen Sträßchen zu laufen. Man kann hier förmlich Vergangenheit atmen und spüren und sich wünschen, dass die heiligen Drei Könige um die Ecke biegen sollen. Sie würden gut in die Zeit passen. Es macht total Spaß „im Mittelalter“ herumzulaufen. Wir haben die alten Gassen fast für uns alleine und genießen die Sonne auf den rustikalen Mauern.
    Der Nachteil des heutigen Feiertags ist, dass nur eins der vielen Restaurants geöffnet hatte, aber nur bis 15.30 Uhr. Als wir um die Ecke biegen, verlassen die letzten Gäste das Lokal und das Licht geht aus.
    OK, dann eben nicht. Unser wunderbar großer Kühlschrank hält noch viele Köstlichkeiten von Zuhause bereit und der „Weinkeller“ ist seit Chusclan gut gefüllt. 😋😅
    Wir werden mit Sicherheit hier nochmal vorbeikommen.

    In Peratallada gibt es wegen des hohen Besucherandrangs in den Sommermonaten zwei große Parkplätze.
    Wohnmobile finden hier insbesondere jetzt ausreichend Platz. Es gibt Wasser und ausreichend Grünflächen drumherum.
    Info aus der App P4N:
    (Übernachtung kein Problem (Nebensaison!) Befestigter Parkplatz am Ortsrand ...)
    https://park4night.com/lieu/14288/
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  • Bei den Flamingos in Südfrankreich

    5.–6. jan., Frankrig ⋅ 🌬 1 °C

    Bevor es auf die nächste Etappe geht, geben wir die „eingesparten“ Mautgebühren heute sinnvoll für leckeren Côtes du Rhône in dem Weingut in Chusclan aus. Die kleine Weinprobe vor dem Frühstück hat bei der Beifahrerin dafür gesorgt, dass sie einen Teil der Reiseetappe verschlafen hat. 🙃
    Ein Unterwegs-Halt an einer Boulangerie, deren köstlicher Croissant-Duft ins offene Womo-Fenster weht, macht sie sofort wieder hellwach. 😅
    Sobald wir weiter nach Süden kommen, fühlt man sich sogleich in Urlaubsstimmung versetzt. Südfrankreich-Feeling halt.
    Alte Steinhäuser, Zypressen, Pinienwälder, die großen Weingüter des Languedoc, die Städte Montpellier, Beziers, Narbonne, Perpignan.
    Wir bleiben so nah es geht an der Wasserlinie, sehen unzählige Flamingos und fahren uns in dem mondänen Küstenort Sète fast fest. Die brauchen dort so viele Liegeplätze für ihre hunderte von Jachten, da werden die Straßen halt enger gebaut. Natürlich meistert mein Fahrer auch die engsten Kreisverkehre. Unser „Krümel“ auf dem Hänger hüpft fröhlich hintendran.
    Ein Nachteil auf der Strecke ist, dass alle Parkplätze mit Höhenbegrenzungen versehen sind! 🥲 Ein Pausenplätzchen findet sich nicht so einfach.
    Mit dem langen Gespann fahren wir wieder auf den Stellplatz in Port La Novelle. Er ist in dem französischen Camping-Car Führer enthalten, kostet 15 Euro inkl. Strom und Ver-und Entsorgung.
    Der Platz ist groß, aber für die Jahreszeit gut besucht. Hier brauchen wir nicht rangieren, sondern finden sogar noch einen recht windgeschützten Platz. Ich füge hier beide Links aus Google und P4N bei. Damit ist man umfassend informiert.

    https://maps.app.goo.gl/XVkiDyCUMddSfe3P9?g_st=ic

    https://park4night.com/lieu/3642/

    Sonst hat der Platz nichts zu bieten, das schmucke Städtchen ist in ca. 2 Kilometer fußläufig zu erreichen.
    Während mein Lieblingsmensch das Abendessen vorbereitet, legen mein Knie und Ich noch eine kleine Trainingseinheit ein.
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  • Durch das Rhônetal nach Chusclan

    5. januar, Frankrig ⋅ 🌬 -1 °C

    Im schönsten Sonnenschein juckeln wir gemütlich durch das Department Bresse und werden immer wieder durch Hinweisschilder auf die Spezialität der Gegend, das Bresse-Hühnchen, aufmerksam gemacht. Es zeichnet sich durch weiße Federn, blaue Beine, roten Kamm und dünne Haut aus. Das Bresse-Huhn wird in Freiheit auf Grasläufen mit mindestens 10 Quadratmetern pro Geflügel aufgezogen und erhält eine besondere Fütterung. Es wird ausschließlich mit Mais, der nicht gentechnisch verändert wurde und Milchprodukten gefüttert.
    Es schmeckt himmlisch! 😋
    Wir haben dieses Mal entschieden, an der Rhone entlang zu fahren. Den Wetterbedingungen im Zentralmassiv wollten wir uns nicht aussetzen.
    Es ist wunderbar an dem mächtigen Fluss entlang zu fahren. Weinberge zu beiden Seiten. Das Weinanbaugebiet „Côtes du Rhône“ (franz: Hänge der Rhône) ist eines der ältesten In Europa und verfügt über ein einzigartiges Klima. Und so einzigartig wie das Klima sind auch die Weine, die aus den dortigen Anbaugebieten stammen.
    Die Qualität der Trauben hat Tradition. Einige Weingüter in der Côtes du Rhône sind schon seit Jahrhunderten im Familienbesitz.
    Insgesamt erwirtschaften 7000 Weingüter ca. 400 Millionen Liter Wein. Kaum zu glauben.
    Passenderweise übernachten wir auf dem kostenfreien Stellplatz neben dem großen Weinkeller des Weingutes, Maison Sinnae, in Chusclan. Der Platz ist gut gefüllt als wir ankommen und es stürmt stark. Na, da müssen wir doch gleich einen Rotwein aufmachen, soll bei Wind ein guter Schlaftrunk sein.
    Heute Morgen vertreibt eine kleine Weinprobe „Kummer und Sorgen“, aber nicht den Wind. 🥲
    Weiter geht’s,mit leider starkem Wind, nach Süden.

    https://maps.app.goo.gl/csYbvHxhenq8tDqc6?g_st=ic

    https://maps.app.goo.gl/uUjMJQj3A37oBkc88?g_st=ic
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  • Winterliches Dole

    4. januar, Frankrig ⋅ ⛅ -5 °C

    Die nächste Etappe ist geschafft. Wir sind nach ca. 430 Kilometern in der sympathischen französischen Stadt, im Jura gelegen, angekommen. Immer wenn wir in den Süden fahren, übernachten wir auf dem großen Parkplatz am Fuße der mächtigen Kathedrale. Sie ist umgeben von einer verwinkelten Altstadt, in der es sich lohnt herumzulaufen. Bei -5 Grad lassen wir es dieses Mal sein. 😅
    https://maps.app.goo.gl/PGtF1kiSm2mLRXou8?g_st=ic

    Heute, am Sonntag ist nichts los auf den zwar winterlichen, aber trockenen Straßen.

    „Bonjour, une Baquettes et deux Croissants“.
    in einer Boulangerie auf der Strecke versteht man uns. Es duftet herrlich nach frischen Backwaren. Der Bäcker werkelt, für alle sichtbar, an seinen Kunstwerken. Vorgefertigte Teiglinge gibt es hier nicht.

    Wir fühlen uns wie „Gott in Frankreich“! 😂
    Fahren durch verschneite Dörfer der Sonne entgegen.
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  • Happy new Year & happy wieder on Tour 🥳

    1.–3. jan., Tyskland ⋅ ☁️ 1 °C

    Das neue Jahr beginnt für uns mit einem Wellness-Tag. Und zwar in Bad Schönborn, wo direkt neben dem großen Stellplatz „Wellmobilpark“ mit sehr freundlichem Betreiber, ein Thermalbad mit toller Saunalandschaft zum Verweilen einlädt.

    https://maps.app.goo.gl/Uz6fDrDNZkKFoaFX8?g_st=ic

    https://maps.app.goo.gl/eAFWHn6LRwMgAWXAA?g_st=ic

    Wir sind auf dem Weg in den Süden, nach Portugal. Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“, gestalten wir die Etappen bis dorthin entspannt!
    Das ist eines der Dinge, die wir uns für das neue Jahr vorgenommen haben. Entspannt im Augenblick sein und trotzdem gespannt sein was das Jahr 2026 so mit uns vorhat und wir mit ihm.
    Ich habe im Oktober letzten Jahres ein neues rechtes Kniegelenk bekommen. Seitdem richtet sich im Großen und Ganzen alles auf dessen Genesung aus. Damit mein Mann, der mich liebevoll „Hömpelpuut“ (übersetzt: Humpelbein) nennt, auch mal auf andere Gedanken kommt, und nachdem mein Doc mir grünes Licht gegeben hat, hängen wir kurzerhand unser kleines Auto nebst Anhänger an Bigfoot und sind seit dem am 01.01. wieder auf Tour.
    Mein Knie braucht Sonne und Bewegung. In der Reha habe ich in einer Gesprächsrunde mit dem Satz: „ich fühle mich wie von der Überholspur der Autobahn auf einen Feldweg katapultiert“, meine damalige Gefühlslage treffend beschrieben. Mittlerweile bin ich schon wieder auf der Landstraße angekommen, es geht also voran.
    Aus der „Hömpelpuut“ wird in der Sonne Portugals hoffentlich wieder die „volle Granate Renate“!

    Ein weiser Mensch hat einst diesen Satz geprägt:
    „ Leben wird nicht gemessen an der Zahl von Atemzügen, die wir nehmen; sondern an den Momenten, die uns den Atem nehmen“!
    Davon lassen wir uns in 2026 leiten.

    Auf das wir viele solcher positiven Momente erleben werden.
    Jetzt geht’s erstmal über die Grenze Richtung Frankreich.
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    Start på rejsen
    1. januar 2026