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Australien & Neuseeland 26/27

Ans andere Ende der Welt wollten wir immer schon mal. Jetzt ist es soweit. Die Reise führt uns durch den australischen Kontinent, auf die Cook Inseln und nach Neuseeland. Wir beginnen in Perth Australien und enden in Christchurch Neuseeland 🥳 Læs mere
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    Vom Outback in die Großstadt

    17.–19. okt., Australien ⛅ 26 °C

    Nach den endlosen Weiten des Outbacks erreichen wir Adelaide – und plötzlich sind wir wieder mittendrin im Großstadtleben! Ampeln, dichter Verkehr, mehrspurige Straßen und riesige Shoppingmalls. Was für ein Kontrast zu den einsamen Highways, den roten Landschaften und der Stille der vergangenen Wochen. Wir müssen uns erst wieder daran gewöhnen, dass hier deutlich mehr los ist als ein Roadtrain, der uns entgegenkommt. 😉

    Unser Zuhause für die nächsten Tage ist der Brighton Beachfront Campingplatz, direkt an der Küste. Und so tauschen wir den Staub des Outbacks gegen Meeresluft und das Rauschen der Wellen.

    Wir erkunden zunächst den historischen Hafenbereich und lassen uns anschließend bei einem ausgedehnten Strandspaziergang den Wind um die Nase wehen. Zum krönenden Abschluss schenkt uns die Natur einen Sonnenuntergang, wie er schöner kaum sein könnte: Der Himmel färbt sich glutrot, das Meer spiegelt die letzten Lichtstrahlen und für einen Moment scheint die ganze Welt in Flammen zu stehen. ❤️

    Was für ein herrlicher Empfang in Südaustralien! Nach all den Abenteuern im roten Herzen Australiens genießen wir diesen entspannten Abend am Meer ganz besonders.

    Am nächsten Tag wartet dann das städtische Adelaide auf uns: Bei einer Stadtrundfahrt lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen, bevor wir uns einem weiteren Genuss Australiens widmen – dem Wein. Ein Besuch auf einem Weingut steht auf dem Programm. Schließlich darf nach so vielen Kilometern, Staub und Abenteuer auch der Genuss nicht zu kurz kommen!
    Aber zunächst erreichen wir einen anderen Ort.
    Hahndorf ist ein kleines Stück Deutschland mitten in Australien. Das historische Dorf wurde 1839 von deutschen Auswanderern gegründet und hat sich bis heute seinen besonderen Charme bewahrt. Entlang der Hauptstraße reihen sich historische Häuser, kleine Boutiquen, Cafés und deutsche Spezialitätengeschäfte aneinander. Zwischen australischem Flair und deutschen Wurzeln fühlt man sich hier fast ein wenig wie zu Hause — aber nur fast! 😉

    Ein ganz anderes, aber genussvolles Erlebnis erwartet uns bei Penfolds, einem der berühmtesten Weinerzeuger Australiens. Das Weingut wurde 1844 von dem englischen Arzt Dr. Christopher Rawson Penfold und seiner Frau Mary gegründet. Besonders bekannt ist Penfolds für seine kraftvollen Rotweine, allen voran den legendären Grange, der zu den Spitzenweinen Australiens zählt.
    Bei unserer exquisiten Weinprobe dürfen wir edle Tropfen verkosten und in die Welt australischer Weinkultur eintauchen. Ein ereignisreicher Tag, der zeigt, dass Australien nicht nur mit grandiosen Landschaften, sondern auch mit kulinarischen Höhepunkten begeistert. Cheers – auf unsere Reise und die schönen Momente!

    Adelaide, die Hauptstadt Südaustraliens, wird wegen ihrer vielen Parks und Grünflächen auch „City of Churches“ genannt und gilt als eine der lebenswertesten Städte Australiens. Die 1836 gegründete Stadt ist bekannt für ihre breite Straßenplanung, ihre lebendige Kulturszene und die berühmten Weinanbaugebiete wie das Barossa Valley und McLaren Vale direkt vor den Toren der Stadt.
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  • Auf dem Stuart Highway ans Meer nach Port Augusta

    16. oktober, Australien ⛅ 24 °C

    Wir haben es geschafft! Der Stuart Highway liegt hinter uns – rund 2.700 Kilometer von Darwin bis Port Augusta, einmal quer durch das Herz Australiens. Was für eine Strecke!

    Besonders die letzten Etappen haben uns noch einmal gezeigt, was Australien so einzigartig macht: eine schnurgerade Straße, die scheinbar bis zum Horizont reicht, und links wie rechts nichts als Weite, endlose Landschaft und dieser unbeschreibliche Blick ins Nirgendwo. Man fährt und fährt, der Horizont scheint einfach nicht näher zu kommen. Wir sind begeistert! Etwas Vergleichbares haben wir bisher noch nirgends erlebt. Diese unendliche Freiheit und Einsamkeit muss man einfach selbst erfahren haben.

    Damit uns unterwegs nicht langweilig wird, haben wir wieder einen spannenden Begleiter an Bord: Charlotte Link, Hörbuch: Dunkles Wasser mit Detective Kate Linville. So fesselnd, dass man am liebsten noch ein Stück weiterfahren möchte, nur um zu erfahren, wie es weitergeht! Zum Glück liegen noch einige Kilometer vor uns. 😉

    Während unserer Fahrt auf dem Stuart Highway entdecken wir immer wieder Salzseen rechts und links der Straße. Wie helle Flecken liegen sie in der kargen Landschaft und lassen uns staunen. Manche schimmern weiß wie Schnee, andere scheinen in der flimmernden Hitze fast mit dem Himmel zu verschmelzen.

    Diese Seen sind kleine Naturwunder: Wenn Regenwasser in den flachen Senken stehen bleibt, verdunstet es unter der heißen Sonne und hinterlässt seine Salzspuren. Über viele Jahre entstehen so die hellen Salzkrusten, die der Landschaft ihren ganz eigenen Charakter geben.

    Einer dieser Seen ist der Lake Hart, aus dem früher sogar Salz in großem Stil gewonnen wurde. Heute ist die Natur hier wieder die Hauptdarstellerin. Endlose Weite, gleißendes Weiß und eine Stille, die man sich zu Hause kaum vorstellen kann.

    Wieder einmal zeigt uns das australische Outback, wie faszinierend selbst die scheinbar leeren Landschaften sein können.

    Unser Ziel ist Port Augusta, das am Spencer Gulf liegt und als Tor zum Outback und zu den Flinders Ranges gilt. Hier treffen die großen Fernstraßen aus dem Norden, Westen und Süden aufeinander. Für uns ist der Ort ein besonderer Meilenstein: Wir verabschieden uns von der legendären Nord-Süd-Route, die uns durch so viele unterschiedliche Landschaften geführt hat – vom tropischen Norden über das Rote Zentrum bis in den Süden Australiens.

    Und morgen geht es schon weiter nach Adelaide! Rund 310 Kilometer liegen noch vor uns. Wir sind gespannt, was uns in Südaustraliens Hauptstadt erwartet. Aber eines steht fest: Die unglaubliche Weite des Stuart Highway und das Gefühl, mitten durch das Herz Australiens gefahren zu sein, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
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  • Auf Opalsuche nach Cooper Pedy

    14.–16. okt., Australien ☁️ 20 °C

    Schweren Herzens verlassen wir den Uluru. An das rote Herz Australiens haben wir unser Herz verloren – ein Sehnsuchtsort, der uns mit seinen Farben, seiner Stille und seiner gewaltigen Ausstrahlung tief berührt hat. Drei Tage lang durften wir diese besondere Landschaft erleben, und der Abschied fällt uns wirklich nicht leicht. Aber unsere Reise geht weiter, und Australien hält bestimmt noch viele Überraschungen für uns bereit.

    Wir erreichen South Australia und halten natürlich am Grenzschild für ein Erinnerungsfoto. Dabei stellen wir unsere Uhren um eine Stunde vor – wieder einmal heißt es, sich auf eine neue Zeit einzustellen. Australien macht es uns mit seinen Zeitzonen wirklich nicht ganz einfach!

    Unser nächstes Ziel ist Coober Pedy, wo wir zwei Tage bleiben werden. Der Name klingt schon ein bisschen geheimnisvoll, und der Ort ist tatsächlich etwas ganz Besonderes. Mitten im trockenen Outback liegt eine der bekanntesten Opalstädte der Welt.
    Opale sind der einzige Grund für die Existenz von Cooper Pedy, dieser skurrilen Kleinstadt.
    Hier dreht sich fast alles um die schillernden Edelsteine. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden in der Gegend Opale gefunden. Der Legende nach begann alles im Jahr 1915, als ein junger Goldsucher auf der Suche nach Wasser und Gold zufällig auf Opale stieß. Schon bald lockte der Fund Glücksritter aus aller Welt an, die hier ihr Glück machen wollten. Aus der Stadt stammen an die 75 Prozent der weltweit geförderten weißen Opale.

    Doch Coober Pedy ist nicht nur für seine Opale bekannt. Weil es im Sommer an der Oberfläche extrem heiß werden kann, haben viele Bewohner ihre Häuser, Kirchen und sogar Geschäfte unter die Erde verlegt. Diese sogenannten Dugouts bieten angenehme Temperaturen und gehören heute zum unverwechselbaren Bild der Stadt. Eine unterirdische Welt mitten in der Wüste – das müssen wir uns natürlich genauer ansehen!

    Und dann wären da noch die Opale selbst: kleine Schätze, die im Licht in den schönsten Farben schimmern – von Blau und Grün bis hin zu Rot und Orange. Sie entstehen über lange Zeiträume in den Gesteinsschichten und sind hier der Grund für so manchen großen Traum.
    Jeder Quadratzentimeter hier ist schon zigfach umgegraben. Dennoch gehen auch wir auf die Suche. Jeder Stein wird mit Argusaugen betrachtet, hochgehoben und umgedreht. Die richtigen Schatzsucher kraxeln im Dunkeln auf die Schuttberge und suchen mit einer Schwarzlichttaschenlampe nach den hellen Adern im Stein, die auf Opale hindeuten.
    Ob ich wohl auch einen Opal finde? Wahrscheinlich braucht man dafür eine gute Portion Glück und ein geschultes Auge. Aber wer weiß – manchmal hält Australien ja gerade dann eine Überraschung bereit, wenn man gar nicht damit rechnet.
    Zwei Tage haben wir Zeit, in die faszinierende Welt von Cooper Pedy einzutauchen. Wir haben eine spannende Führung in einer Mine und besichtigen auch eine der vielen unterirdischen Wohnungen.
    Danach gibt es im Verkaufsraum des zertifizierten Händlers die funkelnden Steine zu kaufen, verarbeitet in Armbändern, Ringen, Halsketten und Ohrringen.
    Uns zieht es aber eher auf die Schuttberge. Wir wollen selber suchen und finden. Mit einem Haufen Steine kommen wir zum Camp zurück. Dort erläutert uns ein hilfsbereiter australischer Opalsucher, dass in unseren Steinen eher keine Opale zu finden sind. Bei zweien ist er aber nicht sicher. Die nehmen wir mit und lassen sie in Deutschland aufschneiden. Vielleicht gibt es ja doch noch eine funkelnde Überraschung! 😅
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  • Kata Tjuta - die vielen Köpfe der Wüste

    11.–13. okt., Australien ⛅ 33 °C

    Nur etwa 50 Kilometer vom Uluru entfernt erwartet uns mit Kata Tjuta ein weiteres Naturwunder des australischen Outbacks. 36 mächtige Felskuppeln ragen aus der Ebene empor und leuchten je nach Sonnenstand in unterschiedlichen Rot- und Ockertönen. Das Gestein ist grober und fester als das des Uluru. Dennoch erodierte auch dieser einst zusammenhängende Fels bei nächtlichen Frösten zu 36 Kuppeln.
    Kata Tjuta bedeutet in der Sprache der Anangu „viele Köpfe“ — Name der beim Anblick dieser gewaltigen Felsriesen sofort einleuchtet.
    Früher waren sie vor allem unter dem Namen „die Olgas“ bekannt. Der Entdecker Ernest Giles gab dem höchsten Gipfel ( 546 m) 1872 den Namen Mount Olga, zu Ehren der deutschen Königin Olga von Württemberg. So trägt dieses uralte Stück Australien bis heute auch eine kleine europäische Geschichte in sich.

    Für die Anangu jedoch ist Kata Tjuta weit mehr als eine beeindruckende Felslandschaft. Die Kuppeln sind Teil ihrer uralten Schöpfungsgeschichte und ihrer spirituellen Verbindung zu diesem Land.
    Wenn wir zwischen diesen gewaltigen Felsformationen wandern, spüren wir, dass hier nicht nur die Natur ihre Spuren hinterlassen hat. Es ist ein Ort voller Geschichte und wir sind dankbar ein Teil davon sein zu dürfen, wenn auch nur für ein paar Tage.

    Die magische Lichtinstallation „Field of Light“ des Künstlers Bruce Munro verwandelt das Outback am Fuße des Uluru in ein funkelndes Lichtermeer, das komplett autark mit Solarenergie betrieben wird.
    Auf einer gigantischen Fläche von 49000 Quadratmetern - was etwa sieben Fußballfeldern entspricht - wiegen sich mehr als 50.000 gläserne Leuchtkugeln sanft im Abendwind. Verbunden sind die leuchtenden Blüten über unglaubliche 380 Kilometer Glasfaserkabel, die das Wüstenkleid nach Sonnenuntergang wie von Zauberhand zum Leben erwecken.
    Das war ein funkelnder Abschluss unvergesslicher Tage!
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  • Uluru, das rote Herz Australiens ❤️

    10.–13. okt., Australien ☀️ 32 °C

    Wir haben einen der ganz großen Höhepunkte unserer Australienreise erreicht, den legendären Uluru, vielen noch als Ayers Rock bekannt. Mitten in der endlosen Weite des Outbacks erhebt sich dieser mächtige Monolith aus der roten Erde – ein Anblick, auf den wir uns schon lange freuen. Nach dem Einchecken am Ayers Rock Campingplatz fahren wir sofort raus und saugen den Anblick des Felsens in uns auf. Er liegt da wie ein gestrandeter Wal, der sich ausruht. Noch nie hat mich ein Anblick so berührt wie dieser rote Koloss.

    Drei Tage ist Zeit, diesen besonderen Ort zu entdecken. Den Anfang macht der Sonnenuntergang, wenn die letzten Sonnenstrahlen den Felsen in leuchtendes Rot tauchen. Wolken verdecken die Sonne, trotzdem ein Erlebnis.
    Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen, denn auch der Sonnenaufgang wird ein unvergessliches Schauspiel. Danach frühstücken wir auf dem Parkplatz und freuen uns auf den anschließenden Base Walk

    Er führt uns einmal rund um den Uluru. Auf etwa zehn Kilometern können wir seine gewaltigen Felswände, Höhlen, Wasserstellen und uralten Spuren aus nächster Nähe entdecken. Dabei erfahren wir mehr über die Kultur der Anangu, für die dieser Ort seit Tausenden von Jahren eine tiefe spirituelle Bedeutung hat. Zehn Kilometer Gänsehaut, ich kann nicht beschreiben wie schön das war so nah um den Berg zu wandern und seine Geschichte zu spüren. Ein langersehnter Herzenswunsch geht in Erfüllung.

    Natürlich dürfen auch die Olgas, heute Kata Tjuta genannt, nicht fehlen. Die beeindruckende Gruppe riesiger Felskuppeln liegt etwa 50 Kilometer vom Uluru entfernt und bildet eine ganz eigene, faszinierende Landschaft. Wir wandern in der langsam untergehenden Sonne in die Walpa Gorge, eine grandiose Schlucht zu einer Aussichtsplattform. Anschließend genießen wir am Sonnenuntergangspunkt den Anblick dieser Felsen.
    Sie gehören mit dem Uluru zum UNESCO Weltkulturerbe und bilden den Ayers Rock Nationalpark. Zu den Olgas noch mehr im nächsten Bericht

    Drei Tage im roten Herzen Australiens – mit grandiosen Naturkulissen, frühen Weckzeiten und jeder Menge Gänsehautmomente. ❤️

    Übrigens: Der Ayers Rock ist 348 m hoch, 3,6 km lang und 1,9 km breit. Er entstand aus dem Erosionsschutt eines gewaltigen urzeitlichen Gebirges. Bei den Ureinwohnern, den Anangu heißt der Ayers Rock Uluru ( Schattenplatz)
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  • Alice Springs - wo das Outback lebt

    7.–10. okt., Australien ☀️ 30 °C

    Für drei Tage schlagen wir unser Lager in Alice Springs auf und erkunden die Stadt und ihre Umgebung. Alice Springs entstand rund um die Telegraphenstation, die ab 1872 Teil der wichtigen Overland Telegraph Line zwischen Adelaide und Darwin war. Seinen Namen verdankt der Ort Alice Todd, der Ehefrau des damaligen Telegraphenleiters Sir Charles Todd.

    Alice Springs ist aber auch eng mit zwei besonderen Ideen verbunden, die das Leben im riesigen Outback bis heute prägen: den Royal Flying Doctors und der School of the Air.
    Die Flying Doctors bringen medizinische Hilfe per Flugzeug auch in die entlegensten Winkel Australiens. Und die School of the Air bringt den Unterricht zu Kindern, die hunderte Kilometer entfernt im Busch leben – früher per Funk, heute über moderne Satelliten- und Internetverbindungen. Ein Klassenzimmer, das größer kaum sein könnte! Wir konnten bei einer Führung quasi live dabei sein.

    Einen unserer drei Tage nutzen wir für einen Ausflug in die MacDonnell Ranges. Die Landschaft ist beeindruckend: uralte rote Felsformationen, tiefe Schluchten, trockene Flussläufe und dazwischen überraschend grüne Wasserlöcher.

    Wir besuchen das Ellery Creek Big Hole, ein großes, von den Wassern des Ellery Creek in den Fels gegrabenes Naturbecken. Weiter geht es zum Standley Chasm, wo sich die roten Felswände spektakulär zu einer schmalen Schlucht verengen. Am Simpsons Gap treffen wir schließlich auf mächtige Felswände, Ghost Gums und ein Wasserloch – eine Landschaft, die so typisch für das Outback ist.
    Zu guter letzt laufen wir durch die sympathische Innenstadt von Alice Springs und kommen mit einigen First-Nations-Frauen, die malend am Straßenrand sitzen, ins Gespräch. Sie zeigen uns ihre Bilder und erläutern was die jeweiligen Motive bedeuten. Wir entscheiden uns für ein Bild das den Uluru und seine Umgebung darstellen soll. Nach guter alter Türkei-Manier wird auch hier um den Preis gefeilscht. Beide Seiten sind zufrieden!
    Wir lassen später die interessanten Tage in der „Hauptstadt“ des Outbacks beim Grillen von Känguru-Fleisch Revue passieren.
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  • Auf dem Stuart Highway nach Wauchope

    6. oktober, Australien 🌬 32 °C

    Wir sind weiter unterwegs auf dem Stuart Highway – und inzwischen fühlt es sich ein bißchen wie Heimat an. Denn diese legendäre Straße werden wir tatsächlich einmal komplett befahren: vom tropischen Darwin im Norden bis hinunter Richtung Süden nach Alice Springs. Rund 2.700 Kilometer liegen zwischen Port Augusta und Darwin – eine Straße, die Australien mitten durch das rote Herz des Kontinents teilt. Benannt ist sie nach dem Entdecker John McDouall Stuart, der 1862 als Erster erfolgreich Australien von Süden nach Norden durchquerte. Mit unserem spannenden Hörbuch: „Alles wird Asche“ von Nele Neuhaus geht es flott voran. 😅

    Heute geht es Richtung Wauchope. Unser nächster besonderer Halt ist das John Flynn Memorial. Flynn war der Mann mit der großen Vision: „Niemand, der draußen im abgelegenen Outback lebt, sollte im Notfall ohne medizinische Hilfe sein“.
    Aus dieser Idee entstand der Flying Doctor Service. 1928 startete in Cloncurry der erste offizielle Flug – zunächst wurden im ersten Jahr 26 entlegene Orte angeflogen und 225 Patienten behandelt. Später kam das von Alfred Traeger entwickelte Pedal-Funkgerät dazu und machte es möglich, auch aus der größten Einsamkeit Hilfe zu rufen.

    Unweit von Tennant Creek erinnert ein kleines Memorial an John Flynn. Ein besonderer Gedanke, wenn man hier durch diese endlose Weite fährt: Genau diese scheinbar grenzenlose Einsamkeit war es, die Flynn nicht als unüberwindbares Hindernis akzeptieren wollte.

    Dann erreichen wir Tennant Creek, eine Stadt, die eng mit dem Goldrausch der 1930er-Jahre verbunden ist. Und von hier sind es noch etwa 100 Kilometer bis zu unserem nächsten Höhepunkt: Karlu Karlu – den Devils Marbles.

    Schon von weitem tauchen die riesigen, rotbraunen Granitkugeln vor uns auf. Manche liegen scheinbar völlig unmöglich übereinander, andere sind sauber geteilt, als hätte jemand mit einem riesigen Messer angesetzt. Ihr Aboriginal-Name Karlu Karlu bedeutet „runde Felsen“.

    Und natürlich gibt es auch hier eine Geschichte aus der Traumzeit: Einer Überlieferung nach sollen die mächtigen runden Steine die Eier der Regenbogenschlange sein. Sie gilt in vielen Aboriginal-Traditionen als eine der großen Schöpferinnen, die das Land formte und Flüsse, Berge und Wasserlöcher entstehen ließ. So bekommen die gewaltigen Felskugeln für uns noch einmal eine ganz andere Bedeutung – nicht nur faszinierende Natur, sondern Teil einer uralten Geschichte, die seit Generationen weitergegeben wird.

    Eine weitere überlieferte Geschichte erzählt von Arranji, einem spirituellen Wesen, das durch dieses Gebiet wanderte. Die Haarstränge, die er bei seinen Zeremonien zwischen den Händen drehte, ließ er zu Boden fallen – und daraus sollen die Karlu Karlu entstanden sein. Noch heute soll der Geist von Arranji in den beiden markanten Hügeln östlich des Reservats ruhen.

    Zwei Geschichten, ein Ort – und wir stehen mittendrin zwischen diesen gewaltigen roten Felsen.

    Am späten Nachmittag fahren wir nochmal hin und genießen die untergehende Sonne, die diesen gewaltigen Felsen ein besonderes Rot verleiht und schauen auf eine Landschaft, die gleichzeitig spektakulär, geheimnisvoll und voller Geschichten ist. Der Stuart Highway bringt uns weiter nach Wauchope – aber Karlu Karlu bleibt heute ganz sicher als einer dieser besonderen Orte unserer Australienreise im Gedächtnis.
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  • Dem roten Herzen Australiens entgegen

    6.–7. okt., Australien 🌬 24 °C

    Heute folgen wir weiter dem Stuart Highway Richtung Süden – mitten hinein ins australische Outback. Die Landschaft wird immer weiter und einsamer, die Entfernungen gewaltiger und der rote Boden begleitet uns nun auf Schritt und Tritt.

    Unser erster Stopp ist Barrow Creek, eine der ältesten Telegraphenstationen am Stuart Highway. Hier erinnert das McDouall Stuart Memorial an den schottischen Entdecker John McDouall Stuart, der Australien bereits im 19. Jahrhundert von Süden nach Norden durchquerte und damit den Weg für die spätere Route durch das Zentrum Australiens ebnete.
    Beim Fotografieren des Memorials entdecke ich einige Meter weiter einen weiteren Gedenkstein mit Foto. Der ist für mich noch interessanter:
    Denn, Ian Dahlenburg war ein echter Landwirtschaftspionier. In den 1970er Jahren kam er in diese unbarmherzige Region und erkannte, was viele übersahen: Tief unter dem heißen Wüstensand verbirgt sich das riesige Ti-Tree-Grundwasserbecken.
    Während andere abwinkten, gründete er die Ti Tree Farm. Dahlenburgs Idee war ebenso kühn wie genial. Er setzte auf Tafeltrauben und nutzte das extreme Wüstenklima zu seinem strategischen Vorteil. Weil es im Zentrum Australiens so heiß ist, reiften seine Trauben Wochen vor denen im kühleren Süden.
    Der Plan ging auf: Seine frühreifen, süßen Weintrauben wurden zum Hit. Er flog sie sogar per Luftfracht nach Singapur, um die Märkte rechtzeitig zur Weihnachtszeit zu erobern. Er bewies der Welt, dass das Outback mehr sein kann als nur staubiges Buschland.
    Am Aileron Roadhouse wecken überlebensgroße Figuren unser Interesse.
    Sie repräsentieren die Aborigines-Kultur der Region, genauer gesagt das Volk der Anmatjere, auf deren traditionellem Land der Rastplatz liegt.
    Sie wurden von dem lokalen Bildhauer Mr Egan erschaffen und gehören zu den bekannten australischen „Big Things“ entlang des Highways.

    Wenig später überqueren wir wieder den Tropic of Capricorn – den Wendekreis des Steinbocks. Ein kleines Schild, aber für uns ein besonderer Moment: Wir sind endgültig aus dem tropischen Norden in der Wüstenregion angekommen und fahren nun immer weiter hinein in das Herz Australiens.

    Und dann liegt sie vor uns: Alice Springs, von den Arrernte Ureinwohnern Mparntwe genannt. Die drittgrößte Stadt des Northern Territory und das Zentrum des australischen Red Centre. Rund 1.500 Kilometer sind es jeweils nach Darwin und Adelaide – Alice Springs liegt damit ziemlich genau zwischen den beiden Städten.

    Hier treffen Wüste, rote Erde, die MacDonnell Ranges und eine jahrtausendealte Kultur der Arrernte aufeinander. Nach den vielen Kilometern auf dem Stuart Highway fühlt sich Alice Springs für uns fast wie eine kleine Oase mitten im Outback an. Dazu später mehr!
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  • Vom Mataraka-Pool zum legendären Daly Waters

    5. oktober, Australien 🌙 30 °C

    Heute verlassen wir Mataranka und machen uns weiter auf den Weg nach Süden – immer dem Stuart Highway folgend. Doch bevor es losgeht, steht noch ein ganz besonderes Erlebnis auf unserem Programm: ein Bad im berühmten Mataranka Thermal Pool.

    Mitten im tropischen Grün, umgeben von hohen Palmen und Paperbark-Bäumen, liegt dieses natürliche Badeparadies. Das Wasser ist ganzjährig etwa 34 Grad warm – und das mitten in der australischen Wildnis.

    Aber woher kommt eigentlich diese angenehme Wärme?

    Das Wasser stammt aus einem riesigen unterirdischen Kalkstein-Aquifer, dem Mataranka-Tindall-Grundwasserleiter. Regenwasser versickert weit entfernt im Untergrund, fließt durch das weit verzweigte Kalksteinsystem und tritt schließlich hier als warme Quelle wieder an die Oberfläche. Die Rainbow Spring speist den Thermal Pool und liefert dabei ununterbrochen Wasser.

    Ein wirklich faszinierender Gedanke: Wir schwimmen also in Wasser, das eine lange Reise durch die unterirdische Welt Australiens hinter sich hat!
    Und tausende Flughunde hängen wie Kokusnüsse in den Palmen. Auf dem Weg zum Pool sind wir umgeben von ihrem Gekreische und ihrem besonderen Duft. 😝 Ganz alleine im warmen Wasser und dann diese Kulisse. Unbeschreiblich!
    Nach diesem warmen Badevergnügen geht es zurück auf den Stuart Highway. Unser nächster Stopp ist Daly Waters – ein Name, den man auf einer Australienreise einfach erlebt haben muss. Der berühmte Daly Waters Pub ist legendär und wirkt mit seinen skurrilen Erinnerungsstücken, Schildern und Souvenirs wie ein kleines Museum mitten im Outback.

    Weiter geht es nach Elliott, einem weiteren geschichtsträchtigen Ort am Stuart Highway. Während des Zweiten Weltkriegs war Elliott einer der wichtigen Versorgungspunkte für die Militärkonvois zwischen Alice Springs und Darwin.

    Und schließlich erreichen wir unser heutiges Ziel: Banka Banka Station. Auch dieser Ort erzählt ein Stück Outback- und Kriegsgeschichte. Während des Zweiten Weltkriegs war Banka Banka einer der Übernachtungs- und Versorgungsplätze der großen Konvois auf ihrem Weg nach Norden.

    Heute sind wir allerdings nicht im Militärkonvoi unterwegs, sondern ganz gemütlich mit unserem Wohnmobil. 😉
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  • Vom Buschcamp ins rote Zentrum

    3.–4. okt., Australien ⛅ 34 °C

    Unser Zuhause für diese Nacht: der Batchelor Holiday Park – ein weitläufiges, uriges und wunderbar grünes Buschcamp. Zwischen Bäumen und dichtem Grün flattern bunte Loris und Kakadus umher und sorgen für ein fröhliches Konzert direkt vor unserer Haustür. Viel Natur, viel Ruhe und eine Nacht, in der wir einfach nur die besondere Atmosphäre genießen.

    Überhaupt sind die Camps auf unserer Australien-Tour jedes für sich etwas Besonderes. Kein Platz gleicht dem anderen – mal wild und ursprünglich, mal mitten in der Natur, mal mit Pool und allem Komfort. Und doch haben sie eines gemeinsam: Man kommt an, fühlt sich wohl und möchte am liebsten noch ein bisschen bleiben.

    Auch der Litchfield National Park verabschiedet uns noch einmal mit seinen besonderen Bewohnern: Neben den spektakulären Wasserfällen gibt es hier, wie gestern schon erwähnt die berühmten riesigen Termitenhügel. Sie sind kleine architektonische Meisterwerke. Und diese kleinen Baumeister werden uns noch eine ganze Weile begleiten.

    Kilometer für Kilometer stehen ihre Türme entlang des Stuart Highway in der Landschaft. In einem einzigen Hügel können zehntausende Termiten leben. Sie bauen ihre gewaltigen Lehmbauten nicht nur als Nest, sondern als perfekte Klimaanlage: Im Inneren bleiben Temperatur und Feuchtigkeit erstaunlich stabil – ein genialer Schutz vor der australischen Hitze. Wenn man bedenkt, dass diese winzigen Tiere solche riesigen Bauwerke errichten, kann man nur staunen.

    Doch nun heißt es Abschied nehmen vom tropisch-grünen Norden. Wir sind weiter auf dem Stuart Highway unterwegs – Kurs Süden, hinein ins rote Zentrum Australiens.

    Die nächsten Zwischenstopps heißen Pine Creek und Mataranka. Und wir sind gespannt, was uns dort erwartet.
    In Pine Creek halten wir zur Frühstückspause. Der kleine Ort atmet Geschichte. Hier in Kurzform was wir auf den Schautafeln lesen:
    Ein paar Arbeiter, die 1871 die Telegrafenleitung mitten durch die raue Wildnis des Northern Territory bauten, stießen beim Graben der Löcher plötzlich auf Gold. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und lockte über Nacht Tausende Glücksritter aus aller Welt in dieses Outback-Städtchen.
    Heute ticken die Uhren in Pine Creek deutlich langsamer.
    Wir durchstreifen den Ort und es fühlt sich an wie eine Zeitreise, in der man den Geist der alten Pioniere spürt.
    Heute leben hier noch 318 Menschen. Trotz der geringen Größe ist Pine Creek übrigens immer noch die viertgrößte Siedlung an der gesamten Strecke zwischen Darwin und Alice Springs. 😅
    Im kleinen Nest Mataranka übernachten wir auf dem „Bitter Springs Cabins CP“. Fußläufig ist der Bitter Springs Thermal Pool zu erreichen.
    Und wieder hüpfen wir in das warme Thermalwasser und lassen uns in dem naturbelassenen Pool den Fluss hinunter treiben.
    Unser Buschcamp ist eingerahmt von Termitenhügeln.
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  • Von Darwin ins Wasserfall-Paradies

    3.–4. okt., Australien ⛅ 29 °C

    Heute lassen wir Darwin hinter uns und machen uns auf die 210 Kilometer bis zum Batchelor Holiday Park. Wir folgen dem Stuart Highway, bevor wir am Abzweig Richtung Wagait Beach rechts abbiegen. Unser erstes Ziel: der Berry Springs Nature Park.

    Hier wartet bereits die erste Abkühlung auf uns. Zwischen tropischem Grün liegen klare Naturpools, gespeist von warmen Quellen. Ein herrlicher Vorgeschmack auf das, was uns im Litchfield National Park erwartet.

    Weiter geht es zum Litchfield National Park – und hier heißt es: Wasser marsch! 💦

    Unser erster Stopp sind die Wangi Falls. Zwei Wasserfälle stürzen über die Felskante in den großen Pool, umgeben von dichtem tropischem Grün. Danach geht es zum Buley Rockhole, wo sich das Wasser durch eine ganze Reihe natürlicher Felsenbecken seinen Weg nach unten bahnt.

    Aber das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten: die Florence Falls. Über eine beeindruckende Felskante rauscht das Wasser in das tiefe, von Urwald umrahmte Becken. Nach der Hitze des Northern Territory sieht so ein Pool plötzlich verdächtig verlockend aus … 😉

    Und dann stehen wir vor ihnen: den riesigen Magnetic Termite Mounds. Manche wirken wie bizarre Skulpturen, die einfach mitten in der Landschaft stehen. Unser Exemplar bringt es sogar auf unglaubliche vier Meter Höhe! Wenn man davorsteht, kann man kaum glauben, dass diese gewaltigen Bauwerke von winzigen Termiten geschaffen wurden.

    Zum Abschluss geht es weiter nach Batchelor, dem kleinen Ort am Eingang zum Litchfield National Park. 210 Kilometer liegen hinter uns – mit Wasserfällen, Felsenpools, tropischem Grün und Termitenarchitektur der besonderen Art.

    Und eines steht fest: Das Northern Territory kann nicht nur rot und trocken – es kann auch richtig schön grün und nass! 🌿💦🇦🇺
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  • Felskunst, Krokodile & Darwin

    1.–3. okt., Australien ☀️ 27 °C

    Heute geht es noch einmal mitten hinein ins wilde Northern Territory – zuerst zu den Ubirr Rocks im Kakadu National Park.
    Waren wir gestern schon begeistert von den Nourlangie Rocks, so überzeugen uns heute die Ubirr Rocks mit ihren bizarren Felsformationen.

    Schon der Weg durch die Felsen ist beeindruckend. Doch richtig spannend wird es wieder bei den uralten Felsmalereien. Hier haben die Bininj und Mungguy ihre Geschichten in den Stein geschrieben: Tiere, Menschen, Jagdszenen und die geheimnisvolle Regenbogenschlange. Manche dieser Bilder erzählen von einer Zeit, die für uns unvorstellbar weit zurückliegt.

    Wir stehen vor den Felsen und versuchen uns vorzustellen, wie Menschen hier vor vielen Generationen gelebt und ihre Geschichten weitergegeben haben. Besonders faszinierend ist die Darstellung eines Tasmanischen Tigers – eines Tieres, das auf dem australischen Festland längst ausgestorben ist.

    Oben angekommen, wartet dann ein grandioser Blick über die Nadab Floodplain. Endlose Weite, Felsen und tropische Landschaft – Kakadu zeigt sich noch einmal von seiner ganz besonderen Seite.

    Doch viel Zeit zum Staunen bleibt nicht, denn unser nächstes Abenteuer wartet schon: die Jumping Crocodile Cruise auf dem Adelaide River.

    Und plötzlich sind wir nicht mehr bei den Krokodilen an den Felsen, sondern mittendrin! Die riesigen Salzwasserkrokodile tauchen scheinbar lautlos aus dem Wasser auf und schießen mit beeindruckender Kraft in die Höhe. Da merkt man schnell: Diese Tiere sehen zwar gemütlich aus – sind aber alles andere als harmlos. 🐊

    Nach so viel Natur und Abenteuer geht es weiter nach Darwin. Und damit ändert sich die Atmosphäre komplett.

    Am Abend besuchen wir den berühmten Mindil Beach Sunset Market. Überall Menschen, Musik, Düfte und unzählige Stände mit Essen aus aller Welt, Kunst und allerlei schönen und kuriosen Dingen.

    Und dann kommt der große Moment: Die Sonne sinkt langsam über dem Meer und taucht den Strand in warmes Licht. Gefühlt applaudieren tausende Menschen am Strand als der Planet im Meer versinkt.

    Was für ein Tag – angefangen bei jahrtausendealten Geschichten in den Felsen, weiter zu lebenden „Dinosauriern“ im Adelaide River und schließlich mitten hinein ins bunte, entspannte Darwin mit seiner modernen, grünen Innenstadt und phantasievoller Street-Art!
    Beim Wohnmobilvermieter Apollo, die in Darwin eine große Niederlassung betreiben, wurden die Fahrzeuge gecheckt, repariert und die Bettwäsche plus Handtücher getauscht. Unser „Dicker“ brauchte einen kompletten Ölwechsel, was einige Zeit in Anspruch nahm. So bekamen wir einen schicken 4x4 Pickup und konnten damit die Stadt erkunden. Mein Fahrer wollte gar nicht mehr aussteigen.😉

    Northern Territory – wild, uralt und am Ende einfach wunderbar lässig. 🌅🐊❤️
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  • Kakadu - Krokodile und uralte Geschichten

    30. september, Australien ☁️ 23 °C

    Früh am Morgen geht es aufs Wasser. Die Sonne schiebt sich langsam über den Kakadu National Park, während um uns herum das Leben erwacht. Krokodile ziehen lautlos ihre Bahnen, unzählige Vögel begleiten uns mit ihrem morgendlichen Konzert – der Park zeigt sich vom Wasser aus von einer ganz besonderen Seite. 🐊🦅

    Von der Cooinda Lodge geht es anschließend weiter Richtung Jabiru. Doch vorher machen wir noch einen Abstecher zu den Nourlangie Rocks. Zwischen den imposanten Felsen entdecken wir uralte Felszeichnungen der Aboriginal People – manche davon sollen bis zu 20.000 Jahre alt sein. Wir stehen vor Bildern, die entstanden sind, lange bevor es Straßen, Wohnmobile oder überhaupt unsere heutige Welt gab. Ein ziemlich beeindruckender Moment – und plötzlich fühlt sich Zeit ganz anders an.

    Und dann treffen wir auf Namarrkon, den Lightning Man. Die Aboriginal People erzählen, dass er für die gewaltigen Gewitter der Regenzeit verantwortlich ist. Mit den Äxten an Kopf, Ellenbogen und Füßen schlägt er die dunklen Wolken auseinander – und lässt es blitzen und donnern. Die weiße Linie um seinen Körper stellt den Blitz dar. Wenn man dann vor dieser uralten Felszeichnung steht, bekommt das Gewitter plötzlich eine ganz andere Bedeutung.
    Am Ende der beeindruckenden Wanderung wartet eine eiskalte Cola im Kühlschrank auf uns.
    Bei 38° und 5 Kilometer über Stock und Stein schmeckt sie wie feinster Champagner. 🥳
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  • Auf nach Kakadu - ins Land der Weite

    29.–30. sep., Australien ☁️ 36 °C

    Wir lassen Nitmiluk hinter uns und fahren weiter Richtung Kakadu National Park. Jetzt sind wir endgültig im Northern Territory angekommen – einem Landstrich, bei dem die Dimensionen kaum vorstellbar sind.

    Das Northern Territory ist riesig: Rund 1,35 Millionen Quadratkilometer Fläche, aber gerade einmal etwa 267.500 Menschen leben hier. Zum Vergleich: Deutschland ist mit rund 357.000 Quadratkilometern nur etwa ein Viertel so groß – und hat dabei mehr als 80 Millionen Einwohner.

    Hier draußen bekommt das Wort Weite eine ganz neue Bedeutung. Kilometer um Kilometer Straße, unendlich viel Landschaft und dazwischen nur wenige Orte. Man fährt und fährt – und hat manchmal das Gefühl, Australien gehört gerade ganz allein uns.

    Und dann wartet der Kakadu National Park auf uns.

    Mit fast 20.000 Quadratkilometern ist Kakadu gewaltig groß und gehört zum UNESCO-Welterbe – nicht nur wegen seiner einzigartigen Natur, sondern auch wegen seiner großen kulturellen Bedeutung für die Aboriginal-Völker der Bininj/Mungguy, die seit Tausenden von Jahren mit diesem Land verbunden sind.

    Eine der großen Geschichten der Aboriginal People erzählt von der Regenbogenschlange. Während ihrer Reise durch das Land formte sie Flüsse, Wasserlöcher und Berge und brachte Leben ins Land. Noch heute gilt sie als mächtige Hüterin des Wassers und der Natur. Und wenn sich nach einem tropischen Regenguss ein Regenbogen über den Kakadu spannt, kann man sich gut vorstellen, warum diese uralte Geschichte bis heute lebendig geblieben ist. Wegen ihrer herausragenden Bedeutung schmückt sie das offizielle Wappen des Nationalparks.

    Kakadu verspricht Felsen, Wasserlöcher, Feuchtgebiete, uralte Felsmalereien, jede Menge Tiere – und natürlich die berühmten Krokodile. 🐊

    Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.
    Bald tauchen wir in Katherine ein in die wie verwunschen und mitten im Wald gelegenen Hot-Springs. Das warme Wasser tut gut und endlich mal kein Chlorgeruch. 😅
    Ein paar Kilometer weiter im Park springen wir ins Wasser der Edith-Falls. Sie liegen abseits des Stuart Highways und sind von Felsen und schönen Palmen umschlossen.

    Und nein – der Kakadu National Park hat tatsächlich nichts mit dem gleichnamigen Papagei zu tun. 🦜 Der Name geht auf eine Bezeichnung der Aboriginal People zurück, die von den frühen europäischen Siedlern offenbar nicht ganz richtig verstanden bzw. ausgesprochen wurde – und so wurde aus dem ursprünglichen Namen schließlich „Kakadu“. Ein kleiner sprachlicher Irrtum mit großer Wirkung!
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  • Uhr vorstellen, Nitmiluk wir kommen!

    27.–29. sep., Australien ☁️ 32 °C

    Auf in ein neues Territory 🇦🇺

    6 Uhr morgens – und wir sind schon erstaunlich fit und bereit für den nächsten Reisetag. Die Sonne ist noch nicht richtig wach, wir dagegen schon. 😄

    Heute steht ein kleiner Meilenstein auf dem Programm: Wir verlassen Western Australia und fahren über die Grenze ins Northern Territory!

    Natürlich darf das obligatorische Foto am Grenzschild nicht fehlen. Schließlich will so ein Territory-Wechsel ordentlich dokumentiert werden.
    Und dann kommt der Moment, der uns besonders hart trifft: Die Uhr muss um eineinhalb Stunden vorgestellt werden! 😩
    Eineinhalb Stunden einfach weg – mitten aus unserem Leben! Bei einer Reise mit 520 Kilometern vor uns ist das natürlich besonders gemein. 😂

    Aber Jammern hilft nicht. Also heißt es: Motor an und los!

    Unser heutiges Ziel ist Katherine und anschließend der Nitmiluk National Park, wo wir zwei Tage bleiben wollen. 520 Kilometer liegen vor uns – australische Entfernungen eben. Hier fährt man nicht mal eben „rüber“, sondern macht daraus gleich einen ganzen Reisetag.

    Und die Belohnung wartet schon: Nitmiluk, besser bekannt als Katherine Gorge. Der Katherine River hat sich hier tief in die Sandsteinlandschaft eingeschnitten und bildet ein beeindruckendes System aus 13 Schluchten. Der Nationalpark liegt auf dem traditionellen Land der Jawoyn, deren Kultur und Felskunst hier bis heute eine wichtige Rolle spielen.

    Wir sind gespannt, was uns dort erwartet – Wanderungen, ein schöner Lookout oder einfach nur diese typische australische Landschaft genießen.
    Jetzt aber erst einmal: 520 Kilometer bewältigen, Uhrzeit verkraften und ankommen! Wir knacken unterwegs die 5000 km Marke!
    Übrigens:
    „Nitmiluk“ bedeutet in der Sprache des Aborigines Stamms der Jawoyn sinngemäß „Zikadenplatz“ – der Name passt also wunderbar zu diesem tropischen Teil des Northern Territory.

    Der nächste Tag:

    Der Nitmiluk National Park empfängt uns mit allem, was Australien zu bieten hat: strahlende Sonne, ordentlich Hitze und jede Menge bunte Vögel, die sich lautstark zu Wort melden. Überall flattert, zwitschert und kreischt es – an Ruhe ist zumindest bei den Vögeln nicht zu denken. 😄

    Wir machen uns auf den Weg zum Baruwei Lookout. Die Wanderung führt uns durch die beeindruckende Landschaft des Nitmiluk Nationalparks und belohnt uns oben mit schönen Ausblicken über den Katherine-River. Aber die Hitze hat es in sich – jeder Schattenplatz wird zum kleinen Luxus.

    Am Ende des Tages haben wir eine 5 Kilometer Wanderung auf der Uhr. Danach sind wir endgültig reif für eine Belohnung.
    Und die kommt genau richtig: Sprung in den Pool, Cuba Libre in der Hand, passende Musik im Hintergrund und nette Menschen um uns herum.

    Mehr braucht es heute nicht.
    Australien kann manchmal verdammt heiß sein – aber genau so darf ein freier Tag enden. 🍹🏊‍♀️🎶
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  • Ein Meer im Outback: Lake Argyle

    26.–27. sep., Australien ☀️ 34 °C

    Das war ja heute mal eine kurze Strecke. 70 Kilometer durch eine bergige Landschaft und schwups liegt es vor uns:
    Das Meer im Outback und der wohl beste Pool Australiens. Nach dem Check in springe ich mit allen Klamotten dort hinein. 😂🥳

    Wenn man tagelang durch das staubige, rote Outback der Kimberleys fährt, rechnet man mit vielem – aber nicht mit einem gigantischen, tiefblauen Binnenmeer. Als wir das erste Mal über die Hügelkuppe bogen und der Lake Argyle vor uns auftauchte, mussten wir erst einmal blinzeln. Dieser künstliche Süßwassersee ist so unvorstellbar riesig, dass er locker die 18-fache Wassermenge des Hafens von Sydney fasst. Ein echtes Meer mitten im Nirgendwo, eingerahmt von den glühend roten Felsen der Carr Boyd Ranges.
    Auch wenn wir leider nur für eine einzige Nacht hierbleiben können, hat sich der Stopp im Discovery Resort jede Sekunde gelohnt. Wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass dieser Campingplatz den wahrscheinlich spektakulärsten Pool des gesamten Kontinents hat.
    Der Cliffside-Infinity-Pool liegt direkt an der Kante einer Klippe. Wenn man dort im warmen Wasser an der Kante lehnt, verschmilzt das Blau des Pools nahtlos mit dem riesigen See tief unter einem. Besonders zum Sonnenuntergang, wenn die Kimberleys in allen Schattierungen von Gold, Orange und Lila leuchten, ist die Stimmung hier oben einfach unbeschreiblich. Das ist genau der Moment, in dem man realisiert, wie magisch das australische Outback ist.
    Trotz der kurzen Zeit durfte auch ein kleiner Ausflug in die Geschichte nicht fehlen: Ganz in der Nähe des Resorts haben wir das Argyle Homestead Museum besucht. Das alte Steinhaus der Pionierfamilie Durack stand einst im Tal und wurde vor der Flutung des Sees im Jahr 1971 Stein für Stein abgetragen und hier oben originalgetreu wieder aufgebaut.Für uns war dieser intensive 24-Stunden-Stopp am Lake Argyle ein absolutes Highlight unseres Roadtrips. Diese Kombination aus rauer Pioniergeschichte, der gewaltigen Naturkulisse und dem Ausklang des Tages im Infinity-Pool werden wir so schnell nicht vergessen!
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  • Kununurra, eine Oase in der Wüstenlandschaft

    26. september, Australien ☀️ 35 °C

    Unsere Route führt uns heute weiter über den Great Northern Highway in Richtung Norden. Die Strecke durch die Kimberley-Region bietet beeindruckende Ausblicke auf die weite, rote Outback-Landschaft.
    Unterwegs passieren wir den Abzweig zum Purnululu-Nationalpark.

    Die Bungle Bungles im Purnululu-Nationalpark gehören zu den faszinierendsten Naturwundern Australiens und zählen zum UNESCO-Weltnaturerbe. Das absolute Highlight der Kimberley-Region sind die bis zu 250 Meter hohen Sandsteinkuppeln, die wie gigantische, orange-schwarz gestreifte Bienenkörbe aus der Landschaft ragen. Neben spektakulären Schluchten wie dem Cathedral Gorge fasziniert der Park auch durch seine Geschichte: Für die Aborigines ist er seit Jahrtausenden heilig, während er für die westliche Welt erst 1983 zufällig entdeckt wurde. Ein echtes Outback-Abenteuer, das nur per Allradfahrzeug oder aus der Luft erreichbar ist!
    Einige zieht es in die Luft. Uns zieht es zu einer Wanderung in den Mirima- Nationalpark, dessen Parkplätze gut mit dem Wohnmobil zu erreichen sind.

    Der Mirima-Nationalpark wird nicht ohne Grund als die „Mini-Bungle-Bungles“ bezeichnet. Nur einen Katzensprung von Kununurra entfernt, besticht der Park durch eine verblüffende geologische Verwandtschaft zum großen Bruder im Purnululu-Nationalpark: Seine über 300 Millionen Jahre alten Sandsteinfelsen weisen dieselben markanten horizontalen Schichtungen und spektakulären Formen auf. Im Gegensatz zu den abgelegenen Bungle Bungles ist dieses beeindruckende „Hidden Valley“ jedoch ohne Allradantrieb erreichbar und bietet auf kurzen Wanderwegen die perfekte, leicht zugängliche Einstimmung auf die Wunder der Kimberley-Region.
    Wir sind wieder mal begeistert.
    Den Abstecher zum riesigen Stausee Lake Argyle ist für morgen eingeplant. Am Ende des Great Northern Highway wechseln wir auf den Victoria Highway und erreichen unser Ziel, Kununurra. Die Stadt verdankt ihren Namen einem Aborigine-Wort für „großes Wasser“ und ist das grüne Zentrum der Region.
    Wir checken im Kimberleyland Waterfront Holiday Park ein. Der Campingplatz liegt direkt an der Lily Creek Lagoon. Bekannt ist die Anlage für ihren jahrhundertealten, markanten Boab-Baum direkt auf dem Gelände sowie für die Süßwasserkrokodile, die regelmäßig in der angrenzenden Lagune beobachtet werden können. 👍🏻🤩
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  • Vom roten Broome zum wilden Mary River

    24.–25. sep., Australien ☀️ 36 °C

    ……also sozusagen von der Wüste in die Wildnis.
    Erneut surren die Reifen auf dem Asphalt, während die rote Erde der Kimberley-Region langsam im Rückspiegel verschwindet. Hinter uns liegt Broome mit seinen endlosen weißen Sandstränden, vor uns das pure Abenteuer. Wir tauschen die Zivilisation wieder gegen die unendliche Weite des Outbacks ein und kommen über den Great Northern Highway in Richtung des Northern Territory.
    Wir lassen uns auf unserer heutigen 540 Kilometer langen Etappe von Musik aus den 70zigern und einem Hörbuch des amerikanischen Thriller-Schriftstellers Lee Child begleiten. 20 spannende Kurzgeschichten! Der längste Streckenabschnitt der Reise wird kurzweilig. 😉
    Unser Weg führt uns vorbei an gigantischen Road Trains und für einen schnellen Kaffee zum kultigen Willare Bridge Roadhouse. Kurz vor Derby wartet Geschichte zum Anfassen.
    Der mächtige, 1.500 Jahre alte Boab Prison Tree, um dessen gewaltigen Stamm sich düstere Outback-Legenden ranken. Er hat einen Umfang von 14 Metern. In seinem Hohlraum sollen Ende des 19. Jh. Aborigines „verwahrt“ worden sein.

    Diesen „ Flaschenbäume“ begegnen wir auf der gesamten Strecke, mal mit dünneren Stämmen, in denen das Wasser gesammelt wird, mal gewaltig mit spektakulärem Umfang.
    Schließlich überqueren wir die Fitzroy River Bridge und lassen das trockene Outback hinter uns. Jeder Kilometer fühlt sich an wie ein neues Kapitel in einem Buch, das man nicht weglegen möchte. Manchmal kommst du dir am Steuer vor, als würde das Fahrzeug stehen und nur die Landschaft wird daran vorbeigezogen, wie früher in den alten Stummfilmen. Schnurgerade Straßen, Tempomat und das Steuer leicht umfasst. So geht es Kilometer um Kilometer. Irgendwie unwirklich, aber sehr entspannend.
    Und jetzt sind wir fast da. Unser Ziel für heute ist ein einfaches Buschcamp direkt am Ufer des legendären Mary River.
    Die trockene Savanne weicht plötzlich einer fast schon unwirklich grünen Oase.
    Wir sind heute die letzten die mit dem letzten Sonnenlicht ankommen. Auch mal eine neue Erfahrung, im Licht der untergehenden Sonne, die der Landschaft eine eigene leuchtende Farbe verleiht, dahin zu gleiten. Als wir den Motor abstellen, drückt uns die tropische Hitze entgegen – und eine ohrenbetäubende Geräuschkulisse, die uns sofort Gänsehaut verpasst. Das laute Lachen der wilden Vögel und das Summen der Wildnis. Es riecht nach Eukalyptus. Kein Wunder, das Buschcamp ist voll davon. Morgen geht das Abenteuer weiter Richtung Kununurra, aber diese Nacht im Busch genießen wir, sitzen noch lange draußen bei Rotwein und Gesprächen, sehen das Sternbild „Kreuz des Südens“ hinter Wolken verschwinden. Der Mond leuchtet hell. Ob er uns zuhört?
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  • Perlenhauptstadt Broome

    23.–25. sep., Australien ☀️ 29 °C

    Wenn die Straße endlich ein Ende hat. Staubige Outback-Pisten und türkisblaues Meer hatten wir am Eighty Mile Beach ja schon im Überfluss – aber dieser Weg hierher war noch einmal eine ganz eigene Nummer. Gefühlt stundenlang ging es über den schnurgeraden, endlosen Highway, wo das Auge am Horizont flimmert und man das Lenkrad eigentlich gar nicht mehr bewegen muss. Doch das Durchhalten hat sich gelohnt: Unser Wohnmobil hat Broome erreicht!
    Heute lassen wir es ganz entspannt angehen. Statt uns in die Karawane einzureihen und auf den Rücken der Kamele zu steigen, haben wir uns einfach gemütlich in den Sand am Cable Beach gesetzt. Zu sehen, wie die Kamele am Ufer entlangziehen, ist ziemlich surreal, gehören sie doch eigentlich überhaupt nicht nach Australien. Wir lernen, dass die britischen Kolonisten Kamele aus Indien und Afghanistan nach Australien gebracht haben. Sie dienten als Lasttiere für Expeditionen und später in der Goldgräber-Ära um Waren von den Goldfeldern zu transportieren.
    Als in den 1920er Jahren Autos und Lastwagen die Tiere ersetzten, wurden viele von ihnen einfach freigelassen. Daraus entwickelte sich die weltweit größte Population wilder Dromedare im australischen Outback.
    Ein findiger Geschäftsmann kam dann auf die Idee mit dieser Touristenattraktion.
    Na, ja, - immer mehr Leute sitzen einfach lieber am Strand als auf einem Kamelrücken. Gestern war jedenfalls niemand auf dem Rücken der Tiere.

    Heute zieht es uns dann für eine Erkundungstour in die Stadt.
    Wir laufen durch Chinatown, durch die kleinen gepflegten Parks und machen ein Tasting in der bekannten Brewery, direkt am türkisfarbenen Wasser gelegen. Diese Biere waren alle nicht nach unserem Geschmack. 🙃 Und teuer obendrein, wie fast alles in Australien.
    Vorrangiges Thema hier sind aber immer noch die Perlen.
    Broome, im unberührten Nordwesten Australiens, trägt völlig zurecht den Titel „Perlenhauptstadt der Welt“. In den 1880er Jahren erlebte das Küstenstädtchen einen gigantischen Boom. Grund dafür war die Pinctada maxima – die größte Perlenmuschel der Welt. Perlentaucher aus Japan, Malaysia, China und Timor strömten herbei und machten die Stadt zu einem multikulturellen Schmelztiegel. Damals ging es vor allem um das kostbare Perlmutt für Knöpfe und Verzierungen im Westen. Auch wenn Kunststoffe später den Markt veränderten, ist Broome heute weltbekannt für die Zucht von erstklassigen Südseeperlen.
    Die zwar sehenswerten asiatischen Friedhöfe, zeigen auf wie viele Opfer die Perlentaucherei gekostet hat.

    Gleich nebenan liegt der weltberühmte, 22 Kilometer lange Cable Beach. Der weiße Sandstrand verdankt seinen Namen einer technischen Sensation aus dem Jahr 1889. Damals wurde genau hier ein Untersee-Telegraphenkabel angelandet, das Australien über Java mit der restlichen Welt verband. Das Kabel beendete die tiefe Isolation des Kontinents. Heute erinnert nur noch der Name an diesen Meilenstein – und der Strand ist vor allem für seine magischen Sonnenuntergänge und Kamelkarawanen bekannt.
    Genug von Kultur und Hitze.

    Wir kommen zum kulinarischen Highlight des heutigen Abends.
    Auf dem großen Gas-Grill im Camp zaubert Dieter echtes Outback-Food. Es gibt Kängurufleisch, welches extrem mager ist. Deshalb muss mein Lieblingsmensch am Grill heute ganz besonders gut aufpassen. Ein paar Sekunden zu lang, und es wird trocken. Aber ich vertraue meinem Sternekoch voll und ganz: Scharf von beiden Seiten anbraten, in der Mitte schön saftig-rosa (medium-rare) lassen, kurz ruhen lassen – und dann genießen wir den perfekten Australien-Abend.
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  • 220 Kilometer Einsamkeit & Muschel-Paradies

    21.–22. sep., Australien ☀️ 34 °C

    Gefühlt unendlich weit, schneeweiß und außer uns ist kaum eine Menschenseele hier – willkommen am Eighty Mile Beach! 🌴✨
    Wir haben auf unserem Roadtrip einen Zwischenstopp zwischen Port Hedland und Broome eingelegt und sind absolut geflasht von diesem Ort. Der Strand ist gar nicht 80 Meilen lang, sondern satte 220 Kilometer! Damit ist er der längste ununterbrochene Sandstrand in ganz Westaustralien. Was macht diesen Ort so magisch?
    🐚 Das Muschel-Mekka: Der gesamte Strand ist übersät mit Muscheln und faszinierenden Sanddollars. Man läuft wie auf einem natürlichen Teppich aus Meereswundern.
    Dazwischen liegen leider unzählige tote Quallen. Das ist einer der Gründe warum im warmen Indischen Ozean nicht gebadet werden darf.

    Dafür gibt es Sonnenuntergänge der Extraklasse. Wenn die Sonne am Horizont im Indischen Ozean versinkt, leuchtet der weiße Sand in den wildesten Rosa-, Orange- und Goldtönen. Absolutes Gänsehaut-Feeling!
    Wenn schon nicht Baden, auch wegen der starken Strömung und der Abgeschiedenheit, ist es aber der perfekte Ort, um mit dem Allradwagen 4x4 direkt auf den festen Sand zu brettern, oder stundenlang spazieren zu gehen und die Ruhe aufzusaugen. Letzteres machen wir! Traumhaft!
    Wir stehen auf dem gemütlichen Caravan Park direkt hinter den Dünen – der einzige Luxus hier in der absoluten Wildnis. Jetzt heißt es: Füße hoch, der Sundowner wird von der Reiseleitung serviert, Meeresrauschen lauschen und den Sternenhimmel im Outback genießen. ✨🏕️
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  • Endstation Roter Staub: Ankunft in Port Hedland

    20. september, Australien ☀️ 29 °C

    Der rote Sand rollt sich unaufhörlich von den Reifen ab und hinterlässt eine lange Spur auf dem Great Northern Highway. Nach Meilen voller Weite und roter Erde haben wir es geschafft: Vor uns taucht Port Hedland auf. Wer hier eine glanzpolierte Touristen-Promenade erwartet, liegt falsch – dieser Ort ist rau, gigantisch und voller Kontraste. Hier sind ein paar Dinge, die uns direkt ins Auge gesprungen sind.
    Z.B. „Lebenskrisen“ am Bahnübergang: Wenn dir hier ein Zug begegnet, kannst du erst mal den Motor abstellen. Port Hedland ist berühmt für die längsten Züge der Welt.
    Die Firma BHP hält den Rekord mit einem unglaublichen, 7,3 Kilometer langen Zug aus über 260 Waggons voller Eisenerz. Da fängt die Spitze schon an zu entladen, während das Ende noch tief in der Wüste Schwung holt.
    Die Mega-Maschinen-Zocker: Während man draußen im Staub schwitzt, wird ein Großteil der gigantischen Züge und Erzverarbeitungsanlagen komplett ferngesteuert. Die "Fahrer" sitzen rund 1.300 Kilometer weiter südlich in klimatisierten Büros in Perth und steuern die tonnenschweren Riesen mit Joysticks – fast wie an einer Konsole- soweit unsere Recherche.

    Schneeberge in den Tropen: Kurz vor der Stadtgrenze traut man seinen Augen kaum. Mitten in der sengenden Hitze ragen plötzlich strahlend weiße, riesige Gebirge auf. Das sind die Dampier Salt Works, eine der größten Salzgewinnungsanlagen der Welt. Der Kontrast zwischen dem roten Staub auf unserer Stoßstange und den weißen Salzgipfeln ist surreal.

    Romantik trifft auf Rost: Port Hedland ist eine Industriestadt, aber genau darin liegt der schräge Charme. Am Redbank Bridge Lookout steht man da und fotografiert einen der schönsten tropischen Sonnenuntergänge Australiens – direkt über den Bahngleisen und den riesigen Förderbändern.
    Unser Sonnenuntergang war zwar auf dem Campingplatz, aber dafür romantisch. Beim Briefing hören wir auch von dem anderen Naturereignis, Staircase to the Moon: Wenn das Timing stimmt (zwischen März und Oktober), kann man hier ein echtes Naturschauspiel sehen. Das Licht des Vollmonds spiegelt sich bei Ebbe so in den Schlammflächen der Küste, dass es aussieht, als führe eine goldene Treppe direkt in den Himmel. Romantischer wird es selbst im Outback nicht.
    Jetzt wird erst mal der rote Staub abgeschüttelt und die Stadt erkundet. Außer diesem riesigen Industriehafen, um den herum eine große Parkanlage gebaut wird, gibt es nicht wirklich viel zu sehen.
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  • Naturhighlight Karijini Nationalpark

    19.–20. sep., Australien ☁️ 29 °C

    Der Motor unseres Wohnmobils summt gleichmäßig, während vor der Windschutzscheibe die unendliche, rote Weite des Outbacks an uns vorbeizieht. Unser Ziel ist der spektakuläre Karijini Nationalpark im Herzen der Pilbara-Region. Schon die Anfahrt bietet rote Ausblicke in die hügelige Natur. Die Straßen sind gut befahrbar, wir bevorzugen Asphalt, die Staubpiste lassen wir links liegen. Mit jedem Kilometer wächst die Vorfreude auf das, was uns in dieser uralten Landschaft erwartet.
    Karijini ist weltberühmt für seine tiefen Schluchten, die sich wie gigantische Risse durch das westaustralische Hochland ziehen. Wir können es kaum erwarten, das Wohnmobil endlich abzustellen. Wir haben einen Stellplatz im Bangarra Loop auf dem Dales Campground. Das Geniale daran ist, dass wir von hier aus einige der schönsten und zugänglichsten Ecken des Parks direkt zu Fuß erreichen können. Die ganz extremen Kletter- und Hangelpassagen überlassen wir gerne den anderen – wir freuen uns auf die wunderbaren Genuss-Wanderungen. Ganz oben auf unserer Liste steht der Weg durch die wunderschöne Dales Gorge. Wir steigen die 280 Stufen hinab zu den Fortescue Falls, wo das Wasser sanft über die roten Felsterrassen stürzt. Nur ein kurzes Stück weiter wartet der idyllische Fern Pool auf uns – eine echte Naturoase im tiefen Fels, die wie geschaffen ist für eine entspannte Abkühlung im glasklaren Wasser. Auch der Oxer Lookout wird von uns erlaufen, um den gewaltigen Ausblick von oben zu genießen, wo die Schluchten spektakulär aufeinandertreffen. Es ist ziemlich heiß an diesem Tag, die Bewölkung nimmt zu und es wird zunehmend angenehmer. Wir sitzen noch lange vor unserem Wohnmobil und genießen die warme Luft und die Geräusche um uns herum.
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  • Boxenstopp auf der Cheela Plains Station

    18. september, Australien ☁️ 30 °C

    Heute rollen wir durch das rote Herz der Pilbara. Der Staub tanzt hinter uns auf der Piste und das Thermometer zeigt echtes Outback-Feeling.
    Unser Ziel? Die Cheela Plains Station, eine familiengeführte Rinderfarm mitten im westaustralischen Nirgendwo. Wer glaubt, hier gibt es nur Sand und Rindviecher, der irrt gewaltig. Die Station der Familie Pensini entpuppt sich als echte Oase für Reisende und liegt strategisch perfekt an der Nanutarra-Munjina Road – rund 94 Kilometer westlich von Paraburdoo und das ideale Bindeglied zwischen Ningaloo Reef und dem Karijini-Nationalpark.
    Weite, Rinder und... ein gedeckter Tisch.
    Die schieren Ausmaße hier draußen sprengen jede europäische Vorstellungskraft: Das Areal umfasst stolze 188.501 Hektar. Hier teilen sich freilaufende Rinder das fragile Ökosystem mit Sandwaranen, von den Einheimischen liebevoll „Bungarras“ genannt. Die werden gerne mal bis zu 1,60 Meter lang! Das Coole an Cheela Plains: Man muss kein Hardcore-Farmer sein, um hier zu übernachten. Die Station ist problemlos mit einem ganz normalen Zweiradantrieb erreichbar. Das Beste daran? Die Küche bleibt für uns kalt – wir lassen uns heute Abend gemütlich vor Ort bekochen und genießen die legendäre Outback-Gastfreundschaft.
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  • „Korallenparadies“ Coral Bay

    17. september, Australien ☀️ 22 °C

    Ein Geografischer Meilenstein liegt auf dem Weg nach Coral Bay. Wir halten auf dem Wendekreis des Steinbocks! Ein kurzer Stopp für das perfekte Outback-Foto am Minilya-Exmouth Road Highway muss sein. Wir haben offiziell den Wendekreis des Steinbocks (Tropic of Capricorn) überquert!
    Aber was bedeutet dieser Ort eigentlich? Hier sind kurz die interessantesten Fakten:
    Der Zenit der Sonne:
    Diese Linie markiert den südlichsten Punkt der Erde, an dem die Sonne einmal im Jahr – zur Sommersonnenwende im Dezember – mittags kerzengerade senkrecht über einem steht. Schatten? Fehlanzeige!
    Das Tor zu den Tropen:
    Der Wendekreis ist die unsichtbare Grenze, die die heißen Tropen im Norden von den gemäßigten Klimazonen im Süden trennt. Ab hier sind wir also offiziell im tropischen Australien unterwegs!
    Und bald darauf:
    Willkommen im Paradies für Faule und Abenteurer gleichermaßen: Coral Bay! Wir kommen heute an einem absoluten Highlight unserer Reise an. Das Geniale an diesem Ort? Schnorcheln war noch nie so unkompliziert. Während man sich anderswo erst stundenlang auf wackeligen Booten den Magen umdrehen muss, gilt hier das Motto: Strandlaken ausbreiten, drei Schritte gehen und Kopf unter Wasser.
    Das Ningaloo Reef liegt uns hier buchstäblich zu Füßen. Wir waten einfach vom weißen Sandstrand aus ins türkisblaue Nass und schwups – stehen wir Auge in Auge mit ehemals farbenfrohen Korallengärten und neugierigen Fischen. Keine Ausreden, kein langes Equipment-Schleppen, einfach pures Unterwasser-Kino direkt vor der Haustür. Leider hat Zyklon vor einigen Jahren die Korallenpopulation weitestgehend zerstört. Die Einheimischen sagen, dass es ca. 25 Jahre dauert, bis sich die Korallen davon erholt haben. 🥲
    Und damit wir die Unterwasserwelt auch mal ganz ohne Salz in den Augen und Schnorchel im Mund bewundern können, steht eine Tour mit dem Glasbodenboot an. Perfekt, um ganz entspannt über die Riffkanten zu gleiten, während der Guide uns erklärt, wer da unten eigentlich wen frisst.
    Für alle, die Coral Bay auch auf die Bucket List setzen wollen, hier ein paar knackige Insider-Fakten direkt aus unserem Reise-Tagebuch:
    Der Name ist Programm: Coral Bay ist winzig. Im Grunde besteht der Ort nur aus einer Handvoll Straßen, zwei Campingplätzen, ein paar Cafés und verdammt viel Natur. Wer eine pulsierende Metropole sucht, ist hier falsch – wer Ruhe und Meer will, genau richtig.
    Das Riff vor der Nase: Es ist eines der wenigen Fransenriffe weltweit, das so nah am Festland liegt. Die Bucht (Bill's Bay) ist geschützt und meistens spiegelglatt, was sie auch zum absoluten Traum für Familien und Schnorchel-Anfänger macht. Tierische Nachbarschaft: Je nach Jahreszeit ziehen hier direkt vor der Küste Mantarochen, Seekühe (Dugongs) und von März bis Juli sogar die gigantischen Walhaie vorbei. Wir springen jetzt auf jeden Fall erst mal in die Fluten und laufen später zu einer Bucht in der sich Dutzende schwarze Klippenhaie tummeln. Herrlisch!
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  • Im UNESCO-Weltnaturerbe Shark Bay

    14.–16. sep., Australien ☀️ 17 °C

    Mitten im Herzen des UNESCO-Weltnaturerbes Shark Bay liegt unser heutiges Ziel, ein Ort, an dem man laut meinem Reiseführer und unserem Roadbook nicht vorbeifahren darf. Monkey Mia.
    Bekannt ist die geschützte Bucht vor allem für ihre außergewöhnlichen Bewohner – die wilden Indopazifischen Großen Tümmler.
    Schon am frühen Morgen herrscht hier eine ganz besondere Stimmung. Wenn die Sonne langsam über dem tiefblauen Indischen Ozean aufgeht und den roten Wüstensand der Umgebung zum Leuchten bringt, versammeln sich die ersten Besucher am hölzernen Steg.
    Und tatsächlich: Pünktlich wie die Maurer schwimmen die ersten grauen Delphine durch das glasklare, seichte Wasser direkt bis an den Strand. Das Erlebnis hier ist streng reglementiert, und das ist auch gut so. Die Ranger achten penibel darauf, dass die Delfine wild bleiben. Nur eine Handvoll ausgewählter Weibchen bekommt ein paar Fische zugesteckt – gerade einmal 10 % ihres täglichen Bedarfs, damit sie das Jagen nicht verlernen. Wer Glück hat, wird von den Rangern ausgewählt und darf selbst einen Fisch ins Wasser werfen. Aber auch ohne Fütterung ist es einfach magisch, diesen faszinierenden Tieren so unglaublich nah zu sein und ihnen beim Spielen im seichten Wasser zuzusehen.
    Später toben wir selbst im seichten Wasser herum. Laut jauchzend wie ein Kind bringe ich meine Freude über das Hiersein in Australien im Indischen Ozean zum Ausdruck. Die wenigen Strandbesucher grinsen sich einen.
    Mehr als nur Delfine: Die raue Schönheit von Shark BayMonkey Mia selbst besteht eigentlich nur aus dem wunderschönen Strandabschnitt, dem Nationalpark-Besucherzentrum und dem direkt am Meer gelegenen Resort. Aber die gesamte Umgebung der Shark Bay ist ein absolutes Naturwunder, das uns sehr fasziniert hat.
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