Das Orakel von Delphi
Nov 29–Dec 1, 2025 in Greece ⋅ ⛅ 10 °C
Vom Rastplatz geht es in Richtung Berge - wir wollen nach Delphi, die Stadt die in der Antike vorallem für ihr Orakel bekannt war. Die Sonne lässt sich immer mehr blicken und so fahren wir durch eine tolle felsige Landschaft, vorbei an einer bis zur Küste reichenden Olivenbaumplantage und am Ende die Serpentine hoch zur alten Stadt Delphi. Eine Stunde vor Schließung kommen wir an der Anlage an. Aber wir sind nicht die letzten. Nach uns folgen noch Gruppen aus China, Indien und weitere. Auch wenn wir in Eile hoch bis zum alten Stadion steigen, so haben wir beim Abstieg Zeit, die Überreste der Stadt eingehüllt in eine tolle Bergkulisse des Pleistos Valleys auf uns wirken zu lassen. Das im 5. Jahrhundert v. Chr. erbaute Stadion von Delphi war u.a. Austragungsort der Pythischen Spiele, eines der vier panhellenischen Sportturniere, die im antiken Griechenland stattfanden und nach den Olympischen Spielen die zweitwichtigste Veranstaltung waren.
Ansich waren wir nach der Türkei gesättigt von antiken Stätten 😅, aber hier sind wir einmal mehr beeindruckt. Können anscheinend doch nicht genug bekommen.
Ins angrenzende Museum schaffen wir es leider nicht mehr und an Parken im neuen Ort Delfi ist nicht zu denken. Also fahren wir in die Dämmerung hinein ein ganzes Stück bis zu einer kleinen Bucht am Golf von Korinth, die nur im Sommer bewohnt scheint. An einem Gebäude finden zwar Bauarbeiten statt und hier stehen bereits zwei andere Camper, aber wir finden ein Eckchen für uns zum Stehen. Es ist windig, das Meer aufgewühlt, aber wir schlafen prima. Am Abend wurden wir noch von einer lieben Hundedame begrüßt, die unser letztes Hundefutter bekommen soll. Dem Ziegenpfad folgend spazieren wir am nächsten Tag bis zu einer kleinen leeren Nachbarsbucht. Die Bewegung tut richtig gut. Doch wo sind nur die Ziegen?
Zurück im Wohnmobil hören wir Kuhglocken, die sich als Ziegenglocken entpuppen. Die ganze Herde kommt samt Herdenhunde direkt bei uns vorbei... und wandert am nächsten Tag auch wieder zurück.
Am zweiten Abend, es ist der 1. Advent, fällt Rob zufällig auf, dass unsere Dachträger auf einer Seite alle komplett gebrochen sind. Schreck lass nach. Was ein Glück, dass uns das aufgefallen ist, bevor uns die Dachterrasse noch während der Fahrt eingekracht wäre. Immerhin lagert dort das über 100kg schwere Ersatzrad. Empfang haben wir in der Bucht nur gegenüber von unserem Stellplatz und so folgen einige Spaziergänge, um Kontakt mit dem bekannten Griechen aus Athen aufzunehmen. Wir müssen eine Werkstatt finden, die uns Aluminium schweißen kann. Das wird nicht leicht...Read more



























Traveler
😍👍🏻
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Toll🤩
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Super schönes Bild!!!