• Von Itea zur Peloponnes

    3.–6. dec. 2025, Grækenland ⋅ ☁️ 14 °C

    An einer Tankstelle bekommen wir den Hinweis, dass es im nächsten Ort eine Werkstatt geben soll, die schweißen kann. Wir fahren die rund 20km ganz langsam und vorsichtig, fragen dort bei zwei Werkstätten nach... die dritte soll helfen können. Zumindest spricht er schonmal englisch, Aluminium kann er jedoch nicht schweißen. Er will aber einen Freund anrufen und fragen. Wir sollen später wiederkommen. Bei der späteren Begutachtung winkt auch der Freund ab. Er könne uns alternativ jedoch neue Stahlträger bauen. Ob das für uns in Ordnung sei? Und ob!
    Nach Feierabend macht er uns diese noch fertig, am nächsten Abend will er sie einbauen. Wir sind super happy über die Hilfsbereitschaft und verbringen so zwangsweise zwei Tage an der kleinen Marina in Itea. Das Wetter hält sich besser als vorhergesagt und so erkunden wir das kleine Örtchen, gehen derweil einkaufen und Essen. Das hätte zum Warten nicht besser sein können. Die Werkstatt ist nur 1km vom Parkplatz entfernt und die verbliebenen angebrochenen Träger halten Gott sei Dank noch, bis die drei neuen verschraubt werden. Danke an die beiden!
    Wir können nun beruhigt weiterfahren, nutzen die Gelegenheit aber nochmal für einen kurzen Abstecher zum Museum von Delphi, da Itea direkt unterhalb liegt. Im Anschluss übernachten wir an einer anderen Bucht, bevor es am nächsten Tag über die Rio-Andirrio-Brücke durch Patras und auf die Peloponnes Halbinsel geht. An der Westküste ganz im Norden soll es einen Campingplatz geben, der noch auf hat. Hier am Ionion Strand Camping treffen wir zum ersten Mal auf allerhand Camper, die meisten davon im Rentenalter und aus Deutschland. Für uns ein prima Platz, um bei Regen und Gewitter zu Verweilen und dank Trockner doch noch unsere Wäsche waschen zu können.
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