• Nächster Halt -> Marokko

    Jan 3–10 in Morocco ⋅ 🌬 6 °C

    Bevor es nach Genua geht, machen wir noch 2 Tage Halt in Marina di Massa. Hier ist das Wetter besser als in Genua und wir können kostenlos auf einem Parkplatz stehen, den etliche Wohnmobile auf der Durchreise nutzen. Viele Italiener sind selbst mit dem Wohnmobil unterwegs.
    In Genua angekommen geht es schnurstracks in den Fährhafen. Kurz vor uns fährt ein etwas jüngerer Steyr LKW, dessen Fahrer Peter wir später kennenlernen. Dagegen wirkt unser Dusty richtig klein. So wie der VW T1 Bully im Vergleich zum T4 😆
    Die GNV Majestic Fähre ist im Vergleich zu den letzten richtig groß und modern. Wir haben kurzfristig auf die Fähre fünf Tage früher umgebucht und haben anstelle einer Doppelkabine nun eine Dreibett-Suite mit Blick ganz vorne raus bekommen... wow!
    Aber die Überraschung wehrt nicht lange... Kurz vor der Abfahrt sollen sich alle in den Theaterraum begeben. Im Abgassystem hat es ein Feuer gegeben 😯 Gott sei Dank bekommt die Crew das schnell unter Kontrolle. Wie es weitergeht, erfahren wir erst am nächsten Morgen. Wir übernachten also im Hafen stehend. Am nächsten Tag heißt es gegen 14 Uhr dann auf das Ersatzschiff Atlas umsiedeln. Eine ältere und höhere Fähre, die insgesamt 10 Stunden länger braucht für die Strecke. Die erste Nacht auf See wird die unruhigste, es schaukelt ohne Ende, an Schlaf ist nicht zu denken. Auch zum Frühstück am nächsten Morgen haben wir noch ordentlich Seegang. Vielen ist gar nicht erst nach Essen. Drei Nächte und etliche Stunden später kommen wir dann im Hafen von Tanger Med an. Puh, was sind wir froh endlich vom Schiff zu können. Es ist früh morgens und noch dunkel. So fahren wir vom Hafengelände nur ein Stückchen bis zu einem Parkplatz in Ksar es-Seghir und holen etwas Schlaf nach. Der Himmel ist wolkig, die Umgebung grün und hügelig, aber direkt etwas wärmer. Von der Küste aus kann man das spanische Festland sehen. Wir organisieren erst einmal Bargeld, SIM-Karte und Sprit, bevor es weiter Richtung Süden geht. Vorbei an Feldern mit Kamelen und Störchen, Gewächshäusern und alten Dörfern, bis zur Stadt Kenitra. Hier teilen wir uns den städtischen Stellplatz hauptsächlich mit Franzosen. Wir nutzen die Zeit für eine kleine Erkundung zu Fuß, bei der wir einigen Straßenhunden begegnen, sogar einer Hundemama mit zwölf Welpen!
    Für den Einkauf im Supermarkt versuche ich ein paar Worte französisch aus der Schulzeit zu reaktivieren 😅
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