• Die Hafenstadt Essaouira

    13.–15. jan., Marokko ⋅ ☀️ 16 °C

    Die nächste große Stadt an der Küste ist Safi, hier hat es letzten Monat heftige Überschwemmungen mit Toten gegeben. Auch wenn die Küstenstraße wieder befahrbar sein soll, wir entscheiden uns zunächst über die Autobahn und dann Landstraße weiter Richtung Süden zu fahren. Dabei wird es hügelig und wir kommen durch einige Ortschaften wie Talmest und Birkouate an der N1, in denen man das tägliche Leben beobachten kann. Hier spielt sich viel mehr draußen und eben vorallem an der Straße ab. Den Tag über regnet es heftig und es dauert ein Weilchen, eh wir einen passenden Campingplatz in Ounagha finden. Auch wenn wir ein Stück weg von der Küste stehen, so können wir am nächsten Tag mit zwei anderen Campern, Andrea und Jürgen, die wir hier zufällig wiedertreffen, mit dem Taxi in die Hafenstadt Essaouira. An der Lagune hatten wir direkt neben ihnen gestanden. Die Medina (Altstadt) von Essaouira ist von Befestigungsmauern aus dem 18. Jahrhundert umgeben. Wir schauen uns zunächst den Hafen an und bekommen hier von einem älteren ehemaligen Fischer prompt eine Führung, in der er viele Details über den Fischfang preisgibt. Danach geht es in die Altstadt und ihre unzähligen Gassen, die teilweise immer enger werden. Wir fühlen uns irgendwann wie in einem Labyrinth. In einem Hof liegt am Ende ganz unscheinbar ein kleines modernes Café Restaurant, das uns anspricht. Hier 'versteckt' sich im Innenhof ein über 250 Jahre alter Ombu Baum, auch Elefantenbaum genannt, der der älteste Marokkos sein soll. Eine tolle Atmosphäre mit einem außergewöhnlich leckerem Mittagsmenü. Zum Ende hin wird die Altstadt immer voller und so gönnen wir uns noch eine kleine Pause am Meer, bevor es mit dem Taxi wieder zurückgeht.Læs mere